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Der 4teachers Schulplaner 2016/17
Hallo Gast | 510 Mitglieder online 04.12.2016 15:42:41
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Forum: "Geschichte zum Weiterschreiben (bitte höchstens 10 Sätze)"

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10 - 3.neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: aloevera Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 13.05.2006 12:59:06 geändert: 13.05.2006 14:36:01

Hildegunde war nicht der Typ Frau, der seine Entscheidungen möglichst per Strichliste mit Für und Wider, plus oder minus fällte. Dazu hatte sie in ihrem Leben oft genug spontan entscheiden müssen und sich auf ihren Bauch verlassen. Sie hasste diese gedanklichen Eiertänze, bei denen am Schluß oft nur mentales Rührei herauskam.
Ihr Entschluss zu reisen, hatte auch einen anderen Hintergrund. Sie wollte Ausschau halten. Prof. Dr.Hegebrecht lief sicher in den nächsten vier Wochen nicht weg. Auf dem Schiff könnte sie den Traummann verpassen. Frei nach dem Motto: Drum prüfe, wer sich ewig bindet, ob sich nicht noch was Besseres findet..., hatte sie sich doch zur Reise entschlossen.
In ihrer Lieblingsserie "Traumschiff" gab es einen verständnisvollen Schiffsarzt, also was sollte ihr passieren. Unter überwiegend Älteren war es für sie keine Frage, dass ein Arzt an Bord sein würde.
Was sie als nächstes erledigen musste, war das Gespräch mit Marion. Danach würde sie abreisen.


10.4.neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: keinelehrerin Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 13.05.2006 20:23:26 geändert: 13.05.2006 22:10:32

Nadine kam zu Marion ins Zimmer und wollte nachsehen, wie´s ihr ging. Sie fand eine völlig aufgeräumte, gutgelaunte Frau vor, die damit beschäftigt war die neuste Ausgabe der "Eltern" durchzublättern. "Hallo, dir gehts ja wieder gut, wie ich sehe." Marion schaute auf und lächelte zurück:"Ja, danke. Mir gehts wirklich gut. Wart mal, ich will dir was zeigen." Flugs drehte sie sich zu ihrem Nachtschränkchen, schnappte das Ultraschall-Foto und hielt es Nadine hin. "Schau mal." Und mit dem Stolz einer Schwangeren präsentierte sie das Bild ihres Ungeborenen. Nadine war dieses vorgeburtliche Symptom werdender Mütter keinesfalls unbekannt und sie reagierte so interessiert, wie es von ihr erwartet wurde. Nachdem sie gebührend das niedliche kleine Zellhäufchen bewundert hatte, kam sie zu der eigentlichen Frage: "Hast du dich schon entschieden? Behältst du dein Kind?" Marion wurde ernst. "Ja. Ja, ich habe mich entschieden. Ich werde das Kind behalten. Aber allein. Ich werde mich von Jack trennen und nach Finnland gehen. Ein Freund von mir ist damit beschäftigt, alles für mich ausfindig zu machen. Zum Ende des Schujahres geh ich dann. Und das ist", fügte sie mit einem bekräftigendene Blick hinzu, "unumstößlich." Nadine sparte sich sämtliches seichte Gespräch. Kein "Willst du das Kind ohne Vater großziehen?", "Weißt du, was du machst?!", "Du kannst doch nicht schwanger auswandern". Sie nickte nur verstehend und strich Marion über die Hand. "Ist ok. Ich muss noch weiter. Machs gut, ihr beide." Und damit verabschiedete sie sich und ging.
Draußen atmete sie tief durch und fing an ihre Gedanken zu sortieren. So ein Sch.... Endlich hatte sich ihr großer Bruder in eine Frau verliebt, die zu ihm passte, und dann wollte diese das Land verlassen.
Sollte sie ihm Bescheid sagen, oder nicht?
Sie entschied sich dafür, ihn ......


10 - 5.neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: aloevera Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 13.05.2006 21:20:48 geändert: 14.05.2006 11:46:53

umgehend anzurufen und ihm ein wenig Dampf zu machen.
Nadine und Max verabredeten sich für 19 Uhr im Cafe Malik.
Ohne Umschweife kam Nadine zur Sache. "Max, ich muss dringend mit dir reden. Marion wird in wenigen Tagen entlassen und wenn du das Herz dieser Frau auf Dauer erobern willst, dann musst du mal langsam in die Gänge kommen und nicht alles dem Schicksal überlassen."
"Was willst du damit sagen?" fragte Max verunsichert.
Nadine klärte ihn schonungslos über Marions Pläne auf. Max lächelte erleichtert, als er erfuhr, dass Marion sich von Jack trennen wollte. Die Nachricht, dass sie schwanger sei, ließ ihn erblassen und Marions Auswanderungspläne verursachten prompt heftige Stiche in der Herzgegend. "Sie wird noch vor Ende des Schuljahres für immer weggehen" hallte es immer wieder in seinem Kopf, als er bereits wieder zu Hause war. Er musste das verhindern. Bloß wie?


10.-6neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: graz1 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 13.05.2006 23:21:34 geändert: 14.05.2006 16:50:10

Nochmals sah er die Bilder ihrer ersten Begegnung vor sich. Er rannte zu seinem Auto,stieg ein, wobei er sich das Schienbein anstieß und fuhr los. Schon war er an der ersten Kreuzung. Wie ein Wahnsinniger fuhr er über die rote Ampel, was ein Hupkonzert und quietschende Autoreifen nach sich zog. Gott sei Dank war kein Polizist in der Nähe. Als er endlich vor dem Krankenhaus ankam, verharrte er einige Zeit. Was sollte er überhaupt sagen?


10 - 7.neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: aloevera Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.05.2006 01:12:20 geändert: 14.05.2006 11:42:48

An dem Tag, an dem Hildegunde mit Gips und Krücken aus dem Krankenhaus gekommen war und in der leeren Wohnung Hans-Rüdigers Zettel vorgefunden hatte, überkam sie eine maßlose Wut. Ihr Sohn hatte keinen A….. in der Hose, genauso wenig wie sein Vater. Kaum traten Schwierigkeiten auf, machten sie sich aus dem Staub. Hans-Rüdiger hatte unverkennbar die Gene seines Vaters geerbt.

Mehr schlecht als recht überbrückte sie die zwei Tage bis zu ihrer Abfahrt, ohne Hans-Rüdiger anzurufen und ihn über ihren Unfall zu informieren. Zum Glück war der Kühlschrank voll.
Sie packte ihre Sachen, bestellte ein Taxi und bat den Fahrer, ihr Gepäck zum Auto zu bringen. Bis zur Abreise zum Düsseldorfer Flughafen blieb ihr genug Zeit, zu Marion ins Krankenhaus zu fahren. „Zur Uniklinik, bitte“. Mit einem großzügigen Trinkgeld konnte sie den Taxifahrer überreden, eine Mittagspause zu machen, um sie dann zum Busbahnhof zu bringen, damit sie ihren Reisebus zum Flughafen rechtzeitig erreichte.
Hildegunde spähte im Krankenhaus vorsichtig in alle Richtungen, um Prof. Dr. Hegebrecht ja nicht zu begegnen..
Marion staunte nicht schlecht , als sie ihre Schwiegermutter ins Zimmer humpeln sah. „Was hast du denn angestellt?“ entfuhr es ihr. „Das ist nicht wichtig. Ich bin nur gekommen, um mich zu verabschieden, ich verreise für die nächsten vier Wochen. Ich weiß nicht, was zwischen Hans-Rüdiger und dir vorgefallen ist. Es geht mich auch nichts an. Ihr seid alt genug, um eure Probleme selbst in die Reihe zu bekommen. Eines möchte ich nur wissen. Wer ist der Vater deines Kindes? Du hättest erst mit Hans-Rüdiger reinen Tisch machen müssen, bevor dein Lover in der ehelichen Wohnung aufkreuzt. Du bist noch verheiratet und hast noch einen Ehemann. Da kann man doch wenigstens Diskretion verlangen, oder?
Und was ist mit deiner Verantwortung deiner Familie gegenüber? Heute scheint es ja ein regelrechter Volkssport zu sein, von Bett zu Bett zu hüpfen, ohne an die Folgen zu denken.
Von dir hätte ich das allerdings nicht erwartet. Du…“ „Moment mal, wovon redest du eigentlich?“ unterbrach Marion den immer lauter werdenden Wortschwall ihrer Schwiegermutter. „Welcher Lover? Was unterstellst du mir eigentlich? Es gibt keinen Lover und der Vater meines Kindes ist Hans-Rüdiger und sonst niemand. Hans-Rüdiger und ich kommen aber seit langen nicht mehr miteinander klar und deshalb trenne ich mich von ihm. Und das ist einzig und allein unsere Sache, nicht deine. Halte dich bitte aus unserer Ehe raus. Ich nehme die Verantwortung für mein Kind sehr wohl wahr, indem ich ihm nicht schon vor der Geburt Zank und Streit zumute, sondern ihm Frieden, Liebe und Geborgenheit gebe, damit mein Kind gern auf diese Welt kommt und sich darauf freuen kann. Und spiel du mir nicht den Moralapostel vor. Dass man ein Kind auch allein großziehen kann, müsstest du ja wohl am besten wissen!“
Hildegunde verstummte. Was blieb da noch hinzuzufügen? Hans-Rüdiger und Marion mussten ihren Weg alleine finden. Ihre Mission war nun erst einmal beendet und nach einer etwas frostigen Verabschiedung machte sich Hildegunde auf den Weg zu ihrem Taxi.
Kopfschüttelnd sah Marion ihrer Schwiegermutter nach. Wenn man Schwiegermütter als außergewöhnliche Belastung bei der Steuererklärung absetzen könnte, würde man bei Hildegunde sicher eine Menge Geld zurückbekommen.


10 - 8neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: oblong Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.05.2006 11:19:08 geändert: 14.05.2006 11:46:09

Max hatte inzwischen in seinen Überlegungen Fortschritte gemacht.
Verworfen hatte er schon eine ganze Reihe von möglichen Handlungsweisen:
1) Ins Krankenhaus stürmen und Marion einen Heiratsantrag machen: kam nicht so gut, denn Marion war ja noch verheiratet, und das Thema "Heirat" konnte auch wie ein Brechmittel auf sie wirken.
2) Jack die Nase einschlagen und Marion damit von seiner Einsatzbereitschaft für sie zu überzeugen: war schon seit der Neandertalerzeit out, und Max war kein Düsseldorfer. Außerdem musste er in Erwägung ziehen, dass Jack als ehemaliger Sportlehrer eventuell diese Art der Konfliktbewältigung mit 1:0 gewinnen könnte.

Nach diesen eher handlungsorientierten Lösungsansätzen hatte sich Max auf subtilere, geistig anspruchsvollere Methoden entsonnen:
3) Die Adresse von Freddy ausfindig machen und ihn überreden, Marion zu beschwindeln: es sei in Finnland keine Lehrerinnenstelle frei, und die Hortplätze seien auch schon vergeben.
Hier musste Max schon sehr mit sich und seinem Gewissen kämpfen, denn er konnte sicherlich diese hinterhältige Vorgehensweise mit der Sorge um Marions Wohl begründen; es ergaben sich aber zwei Problembereiche daraus:
a) Marion würde irgendwann herausbekommen, dass Freddy sie angeschwindelt hatte, und dies stünde einem Vertrauensverhältnis zu ihm doch im Wege.
b) Freddy könnte zwar zum Schein auf seine Idee eingehen, aber vielleicht hätte auch Freddy auf Marion ein Auge geworfen; dann wäre Freddy im Vorteil, weil er näher an Marion dran wäre und ihr mit halbherzigen Hoffnungen das Recht abschwatzen könnte, sie jederzeit anzurufen und zu treffen - "und ich wäre draußen vor der Tür!" , dachte Max verbittert, der trotz seiner Unterrichtsfächer gerne las, sogar Wolfgang Borchert.

Borchert! Das war's!

Max hatte endlich einen Punkt gefunden, wie er Marion zum Bleiben überreden könnte, ohne sich und seine Gefühle zu sehr in den Vordergrund zu rücken!
Marion war eine engagierte Deutschlehrerin, das wusste er. Der finnische Sprachraunm war weitgehend resistent gegen germanische Sprachen, das wusste er auch. Wer lernt als Einwanderer schon gerne finnisch, das mit keiner anderen Sprache im euopäischen und asiatischen Raum verwandt war? (Dieser Aspekt spielt natürlich bei den guten PISA-Werten Finnlands keine Rolle, so glaubten die Tester)
Wie kann Marion in diese Sprachwüste gehen, wo es in Deutschland noch sooo viele Kinder gab, die nach dem Erlernen der deutschen Sprache lechzten, die darauf versessen waren, die Kultur und das Denken Deutschlands über die Literatur kennenzulernen?!
Dise Gedankengänge überzeugten ihn; sie waren sachlich orientiert und waren es wert, Marion vorgetragen zu werden.
Schon etwas selbstsicherer stieg er aus dem Auto.


10-9neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kataz Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.05.2006 12:21:46 geändert: 14.05.2006 12:38:52

Mutigen Schrittes erklomm Max die Treppen am Eingang und stand schneller als ihm lieb war vor Marions Zimmer. Er war so aufgeregt, dass er vergas anzuklopfen, sondern stürmte direkt hinein, sah ein leeres Bett und ein rotes Licht über der WC-Tür. "Na", dachte er bei sich, "das kann ja nicht so lange dauern", und setzte sich auf den Stuhl neben Marions bett.
Bevor sie zur Toilette gegangen war, hatte sie sich ganz verliebt das Ultraschallbild ihres Babys angeschaut und in dem Elternratgeber von Hildegunde geblättert, beides lag, offen für Max, auf der zurückgeschlagenen Bettdecke. Er griff nach dem Bild, als das Schloss der WC-Tür klickte und Marion ihn, mit dem Ultraschlallbild in der Hand, entdeckte. Ihre Augen weiteten sich vor Entsetzen und sie fing an zu stammeln: "Max! Ich, äh, ja, oh...", doch Max, der inzwischen aufgestanden war, ging auf sie zu, legte einen Finger auf ihre Lippen, sagte nur "ich weiß" und nahm sie, während sich all seine Überlegungen im Nichts auflösten, einfach in den Arm.
Nach einem, für Marion schier undenlich langen Moment, löste sie sich von Max, setzte sich auf die Bettkante und fing an zu erzählen...


10 - 10neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lebensformen Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.05.2006 13:22:20 geändert: 14.05.2006 13:35:11

Nachdem Max sich die ganze Geschichte angehört hatte, die geradezu aus ihr herausgesprudelt war, sah er lange in ihr wunderschönen Augen. "Max, du hälst mich jetzt bestimmt für eine chaotische, unreife Kuh", flüsterte Marion. Max lächelte, verwarf alle klugen Gedanken, die er sich vorher gemacht hatte und gab sanft zurück:" Nein, ich halte dich für die schönste, tapferste und aufregendste Frau, die ich je getroffen habe! Und wenn du magst, bleibe ich immer in deiner Nähe, stehe dir bei, helfe dir und umsorge dich!"
Marion lies sich einfach fallen. Sie tauchte in diese kräftigen, schützenden Arme dieses attraktiven Mannes und ließ sich seelisch auffangen.
STOPP rief eine Stimme in ihrem Inneren: Das klang doch viel zu sehr nach Kitsch-Roman. Irgendetwas stimmte hier nicht.
Marion hob den schweren Kopf und sah Max fest in die Augen: " Max, danke, das klingt alles viel zu schön, um wahr zu sein, aber warte mal. Wir kennen uns doch gar nicht wirklich und ich habe ja noch nicht mal meine alte Beziehung richtig beendet und bekomme ein Kind und wandere nach Finnland aus. Irgendwie stimmt unser Timing nicht."
"Schickst du mich weg?" fragte Max trocken.


10 -11.neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: aloevera Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.05.2006 13:43:33 geändert: 14.05.2006 13:53:10

"Habe ich eine andere Wahl? Ich bin verheiratet und schwanger und das nicht von dir!" sagte sie tonlos.
"Im Moment ist das alles ein bißchen viel - auch für mich", antwortete Max mit fester Stimme. "Aber jedes dieser vielen Probleme ist lösbar. Die Trennung von deinem Mann musst du alleine vollziehen, da kann ich dich nur seelisch unterstützen. Besser kennenlernen werden wir uns ganz von alleine, wenn wir uns die Zeit dafür geben. Auf das Kind können wir uns in aller Ruhe gemeinsam vorbereiten. Selbst, wenn es nicht meins ist, habe ich es jetzt schon gern" sein Blick fiel dabei auf das Ultraschallbild " und deine Finnland-Pläne solltest du erst mal verschieben. Ich gehe davon aus, dass du Finnisch nicht in Wort und Schrift beherrschst und das könnte eine Voraussetzung sein, dort arbeiten zu dürfen. Das Betätigungsfeld hier ist so riesig, dass du hier noch viel Gutes tun kannst und gar nicht weglaufen musst. Und wenn das Baby erst einmal da ist, haben wir bestimmt genug Beschäftigung, meinst du nicht?"
Augenzwinkernd äußerlich und mit Herzklopfen innerlich sah er sie an, auf eine Antwort wartend.


10 - 12neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: oblong Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.05.2006 18:30:07 geändert: 14.05.2006 18:48:52

Diesem Blick würde sie nicht lange widerstehen können.
Also wandte sie rasch den Blick zu Seite und sagte:"Das ist wirklich lieb von dir. Aber weißt du, das ist alles so plötzlich..."
Max war sofort klar, dass er nun diplomatisch handeln musste. Immerhin, sie hatte nicht ablehnend reagiert oder ihn zurückgestoßen, also war sein Vorstoß nicht ins Leere gegangen.
"Natürlich, Marion. Ich will dich nicht drängen. Ich," und damit wechselte er bewusst die Ebene, "meine nur, dass du nicht einfach ins Ausland flüchten solltest - noch dazu, wo du dich offensichtlich dort nicht auskennst. Ich weiß doch, wie gerne du nahe an deinen Schülern bist, mit ihnen auch ihre Erfahrungen teilst. Meinst du, dass du fremden Kindern in einer anderen Sprache das bedeutest, was du deiner jetzigen Klasse bedeutest? Und wenn du an die deutsche Schule in Helsinki gehst, dann hast du dort verwöhnte Diplomatenkinder, die an den schnellen Wechsel ihrer Lehrkräfte gewöhnt sind. Ist das dir wirklich so wichtig?"
Erstaunt blickte ihn Marion an. So hatte sie diese Angelegenheit noch nicht betrachtet.
Max spürte ihre Unsicherheit in ihren Zukunftsplänen und legte noch eins drauf:
"Sprichst du schwedisch oder samisch? Was weißt du denn von der Geschichte und der Kultur in Finnland? Kennst du die politischen Probleme aufgrund der geographischen Lage?"
Jetzt war der Moment gekommen, dass er sich über seinen Einfall freute, noch im Auto rasch per Laptop bei http://de.wikipedia.org/wiki/Finnland
nachzusehen und sich für eine Info-Flut zu rüsten; doch weitere Argumente waren nicht mehr nötig.
Marion legte ihm begütigend den Zeigefinger auf den Mund und sagte:


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