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Forum: "Lehrer/Lernbegleiter"

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@novelneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: nlzeitung Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.05.2006 23:13:30

zu „meinem Biolehrer”

gerne würde ich den von dir geschriebenen Text oder auch eine ähnlichen positiven Text in unserer Zeitung „Natürlich Lernen” als Beispiel, wie es laufen kann abdrucken.

unter www.tologo.de kannst du dir unsere Zeitung anschauen, ob du das machen würdest.

Wir würden uns freuen, wenn du dich meldest.

Schönen Gruß
Stephan


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von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.05.2006 00:07:22

Das Bild eines Reiseleiters, der die Reise führt, finde ich recht gelungen.
Meine Schüler "reisen" mit mir.
Wir gehen nach draußen und sie bekommen dort Beobachtungsaufgaben. Ohne diese würden sie draußen auch Spielen, Toben etc. Aber auf die Pflanzen am Wegesrand, die Veränderungen der Natur durch die Jahreszeiten hinweg würden sie nicht achten.
Wir gehen nach draußen und es gibt vielfältigste Anregungen, Entdeckungen rund um den Löwenzahn zu machen. Es ist erstaunlich, dass die Kinder die Pflanze zwar kennen und auch die Pusteblume gerne verpusten, aber dass an den Schirmchen Samen hängen hatten sie überwiegend nicht entdeckt. Ebenso entdecken sie anderes an der Pflanze, finden neue Aufgaben, sind in ihrer Neugierde geweckt und experimentieren und forschen selbst weiter.

So gibt es - ich denke in allen Fächern - viele Dinge, die es lohnt, Kindern zu zeigen.
Sicherlich gibt es Dinge, die man selbst entdeckt und sich darüber freut.
Ich erinnere mich, dass ich in der GS "entdeckt" habe, dass nach l,m,n,r nie tz und nie ck stehen - ich weiß, dass ich damals den zündenden Gedanken im Kopf hatte. Aber es war mein Lehrer, der mir den Weg dazu bereitet hat. Von mir aus hätte ich mich nicht auf den Weg begeben.
Ich weiß auch, dass meine Eltern mir schon früh gezeigt haben, wie die Pflanzen wachsen, mir erklärt haben, wie die Vögel heißen. Das geschah ganz nebenbei. Sie haben mir einfach gesagt und gezeigt, wie wunderbar die Natur ist und immer wieder betont, wie wichtig es ist, mit offenen Augen durchs Leben zu gehen. Die Begeisterung hat sich gehalten. Im Gegensatz zu vielen anderen Mitschülern und inzwischen Kolleginnen habe ich keine Probleme, heimische Pflanzen und Tiere zu benennen und gebe die Faszination gerne an meine Schüler weiter.
Meine Erfahrung ist, dass Kinder es sehr wohl mögen, wenn man ihnen eine Entdeckung zeigt, eine Faszination weiter gibt oder sich auch mal gemeinsam auf eine Reise begibt.

Bei Reisen haben wir wohl alle unsere Vorlieben. Der eine bleibt in der Nähe und entspannt - das genügt seinen Ansprüchen. Der andere braucht eine angeleitete Sight-Seeing-Tour, der dritte informiert sich selbst und entdeckt die gleiche Stadt auf eigene Faust und der vierte möchte einen waghalsigen Abenteuer-Tripp. Ein Reiseleiter hat es nicht leicht, allen diesen Typen in einer Reise gerecht zu werden.
Sicherlich sind manche Typen unzufrieden, wenn sie im Bus sitzen bleiben sollen und von Gebäude zu Event gekarrt werden, die ihnen alle als Höhepunkte verkauft werden.
Es genügt aber auch nicht allen, die Türen des Busses zu öffnen und zu sagen: geht los, wenn ihr mich braucht, trefft ihr mich hier wieder.

Palim


@nlzeitungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ishaa Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.05.2006 00:30:14

Mir fällt es schwer, einen Zusammenhang zu sehen zwischen deinem Beitrag und dem, was ich von Ziehe versucht habe rüberzubringen.

Erneuter Versuch, weniger Ziehe, mehr eigene Beobachtung: Das Bedürfnis der "Nabelschau", der ausschließlichen Beschäftigung mit sich und den jeweiligen Beziehungen zu anderen Menschen steht bei sehr sehr vielen meiner SchülerInnen im Mittelpunkt. Im 5. Schuljahr haben wir SchülerInnen, die nicht in der Lage sind, neben jemand zu sitzen, mit jemandem zusammenzuarbeiten, jemandem zuzuhören etc. Sie sind permanent damit beschäftigt, ihre Position in der Welt zu bestimmen, durch Abgrenzung, Auseinandersetzung, Ablehnung. Dazu eine Reihe von Heimkindern, die durch jahrelange psychologische Begleitung, Jugendhilfe-Gespräche und ähnliches gelernt haben, ihren Fokus auf diesen Bereich des Lebens zu richten.
Im 8. Schuljahr, dann (diese beiden Klassen sind meine vorrangigen Erfahrungswelten zur Zeit) vor allem viele Schülerinnen, die durch den Konsum von Unmengen von Talk-Shows, daily Soaps etc. darin bestärkt werden, dass die Problematisierung der eigenen Befindlichkeit und der Beziehungen zu anderen die eigentliche Welt darstellen und mit allem anderen möge man sie bitte nicht behelligen.
Für alle diese Kinder kann es eine Befreiung darstellen, sich in andere Welten zu begeben, Welten, in denen sie durchaus Erfolgserlebnisse haben können. Sie begeben sich aber nicht freiwillig, einem eigenen Impetus folgend dorthin, so dass ich sie nur noch begleiten müsste. Meine Aufgabe ist es z.T. sie dorthin zu führen, Strukturen, ein Setting zu schaffen, in dem sie auch einmal Abstand nehmen können/müssen von sich selbst.

Ziehe verweist auch auf den bekannten Dokumentarfilm "Rhythm is it", in dem deutlich wird, dass erst die Etablierung eines Settings, bestimmter Strukturen also, die eigentlichen Fähigkeiten von Menschen freisetzen kann.
Platt gesagt: Auch eine Strukur, gegen die ich mich erstmal auflehne, kann mir zu wirklicher innerer Freiheit verhelfen.
LG
ishaa


gefühlte fremdheitneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.05.2006 07:54:41 geändert: 22.05.2006 08:29:18

ziehe beobachtet. er sucht eventuell nicht nach auslösern.
Die Vermeidung von Situationen, die als unbehaglich eingeordnet werden, scheint im Vordergrund zu stehen
das geht mir ganz genauso.
unbehagliche situationen mag ich halt nicht.
und kinder soll man dazu bringen, unbehagliche situationen zu mögen?
es geht um lern- und lebenswelt in der schule.
wenn kinder im kindergarten und im schulanfang diese lern- und lebenswelt als IHRE erleben dürfen, dann entstehen die aufgezählten probleme kaum.
deshalb ist der vorschlag von kultusminister rau in BW sinnvoll, kindergarten und grundschule ohne übergang zu organisieren. das vorgesehene kinderlernhaus des kinderschutzbundes in freiburg wird so arbeiten.


@iishaaneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: poni Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.05.2006 08:34:58

Ziehe verweist auch auf den bekannten Dokumentarfilm "Rhythm is it", in dem deutlich wird, dass erst die Etablierung eines Settings, bestimmter Strukturen also, die eigentlichen Fähigkeiten von Menschen freisetzen kann.
Stimme ich zu.

Platt gesagt: Auch eine Strukur, gegen die ich mich erstmal auflehne, kann mir zu wirklicher innerer Freiheit verhelfen.
Stimme ich nicht zu, denn die Schüler machen freiwillig mit. Wer sich den Strukturen nicht beugen will, muss nicht mitmachen!!! Und da ist der große Unterschied zur verordneten Teilnahme am Unterricht.


@palimneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kla1234 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.05.2006 10:24:56

Wenn du dir unter Lernbegleiter nur einen Busfahrer vorstellst, wäre mir das auch zu wenig. Und das ist die große Angst vor freien Schulen.
(Ich kenne einen Kindergarten, der offen wurde, und die eh schon faulen Reisebegleiter wurden zu Busfahrern)
Es sollten viele kleine Busse sein und viele Begleiter und alle Arten von Touren möglich. Und dann treffen sich alle und erzählen von ihren Erlebnissen und das nächste Mal sind die Touren vielleicht anders belegt?
LG
Sonja


@palim 2. Versuchneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kla1234 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.05.2006 14:50:50

Palim:
Bei Reisen haben wir wohl alle unsere Vorlieben. Der eine bleibt in der Nähe und entspannt - das genügt seinen Ansprüchen. Der andere braucht eine angeleitete Sight-Seeing-Tour, der dritte informiert sich selbst und entdeckt die gleiche Stadt auf eigene Faust und der vierte möchte einen waghalsigen Abenteuer-Tripp. Ein Reiseleiter hat es nicht leicht, allen diesen Typen in einer Reise gerecht zu werden.
Sicherlich sind manche Typen unzufrieden, wenn sie im Bus sitzen bleiben sollen und von Gebäude zu Event gekarrt werden, die ihnen alle als Höhepunkte verkauft werden.
Es genügt aber auch nicht allen, die Türen des Busses zu öffnen und zu sagen: geht los, wenn ihr mich braucht, trefft ihr mich hier wieder.


Du nimmst Reisen als Bild für Lernen. Gefällt mir. Du stellst fest, dass jeder doch weiß, wie er und was er lernen will. (und dass er lernen will, oder?)
Warum dürfen dann "manche Typen" nicht aussteigen, wo es ihnen gefällt?
Warum werden Dinge als Höhepunkte verkauft? Sie sind es doch einfach für den, den es interessiert und den, der davon erzählt auch, hoffe ich. Warum ist dein Reisebegleiter, der im Bus bleibt, nicht selbst an den Reisezielen interessiert, gibt keine Infos, macht keine Vorschläge, sucht kein Gespräch, ist so gar nicht erpicht auf Fragen? Wer soll das sein? (außer einem schlechten Lernbegleiter oder Lehrer, die es halt auch gibt.)

Lernbegleiter und Lehrer haben doch eine Schnittmenge. Der wesentliche Unterschied ist doch nur, dass freie Schulen ihre Schule an die Kinder anpassen, an ihre Kundschaft und nicht umgekehrt. Es wird einfach von der anderen Seite her gedacht. Das ist im Grunde viel einfacher, weil man nicht dauernd erraten muss, wie es dem Kind schmeckt und wie man die Ware Wissen verkauft.
LG
kla


@kla1234neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.05.2006 16:29:12

Ich bin gar nicht davon ausgegangen, dass der Reisebegleiter nur das eine oder nur das andere tut oder sein lässt.
Es ging mir ja gerade darum, die Vielschichtigkeit der Bedürfnisse, auf die der Reiseleiter eingehen soll, darzustellen. Auch ist mir wichtig, zu sagen, dass er es allein vielleicht nicht jedem Recht machen kann. Vielleicht bedarf es eben doch verschiedener Angebote und Möglichkeiten.

So geht es doch Lernern und Begleitern auch - egal in welchem System.

Palim


was brauchen die, um die es gehtneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: nlzeitung Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.05.2006 17:11:42

für eine möglichst gute Entwicklung?

Diese Frage wird aus meiner Sicht viel zu zaghaft oder garnicht gestellt. Es geht in erster Linie um Menschen, genauer gesagt Menschenkinder. Es geht immer darum wer, was, wann macht für diese.

Ein Mensch braucht zum Entwickeln und Leben:

1. Luft mit Sauerstoff
2. Geeignete klimatische Bedingungen, bzw. passende Kleidung
3. Essen
4. Trinken

Bis hier hin gehen sie schon mal nicht Körperlich tot.

5. Das sie ihr Gehiern zum Denken nutzen, muss sich eine möglichst gut vernetzte Gehiernstrucktur bilden können
6. Da ihr Gehirn kein PC und auch kein Mac ist, brauchen sie etwas zum (be)greifen, damit sie Informationen speichern können
7. Seelische Unverletztheit
8. Körperliche Unverletztheit
9. Orientierung
10. eigene Erfahrungen
Wenn wir diese Liste weiterführen und danach versuchen zu schauen, was davon unsere Menschenkinder erreicht, können wir sehen ob Busfahrer oder so geeignet sind

Schönen Gruß
Stephan

PS: Bitte um Weiterführung der Grundbedürfnisse


@palimneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kla1234 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.05.2006 17:24:16 geändert: 22.05.2006 17:41:23

Ich glaube, die Sichtweise macht den Unterschied.

Wenn ein Kind etwas fragt und der Lernbegleiter antwortet und andere Kinder kommen dazu, fragen nochmal, mehr, und immer weiter, kann es passieren, dass ein Lernbegleiter lange und viel erzählt für eine größere aufmerksame Zuhörerschaft. (Die anderen sind anderweitig beschäftigt, vertieft in irgendetwas, spielend lernend, oder ruhen sich aus.)

Dieses Erzählen könnte dann ähnlich aussehen wie Frontalunterricht.

Wenn beim Frontalunterricht das Thema gut schmeckt, die Neugierigen fragen dürfen ohne sich für Nichtwissen zu blamieren, die Unaufmerksamen sich nicht zu sehr langweilen, die Störer nicht auffallen, die Interessierten nicht Streber geschimpft werden, die resultierenden Hausaufgaben nicht als anstrengende Pflicht empfunden werden, wenn die Unterrichtsbeteiligung nicht in falsch und richtig unterschieden gleich in der Strichliste für die Unterrichtsnote vermerkt werden würde, nach der Stoffeinheit nicht schon die Klassenarbeit winkt, für die man noch viel büffeln muss wegen der Note,weil immer so viel nach Details gefragt wird und weniger nach Zusammenhängen,
dann könnte es auch ähnlich weiter gehen: mit gewecktem Interesse und Eigeninitiative und Ideen für mehr Arbeit, freiwillig.


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