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Forum: "Regeln/Konsequenzen"

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Regeln/Konsequenzenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elanor777 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.07.2007 15:56:22 geändert: 08.07.2007 16:21:35

Ich bin erst am Anfang des Weges (halbes Jahr Referendariat). Ich habe von erfahrenen Kollegen gehört, dass Regeln und Konsequenzen sehr wichtig sind. Mit den Regeln kann ich noch etwas anfangen, aber mit Konsequenzen bin ich sehr unsicher. Welche Konsequenzen haben sich bewährt? Wenn die Schüler die vereinbarten Regeln nicht einhalten, was mache ich dann? Striche an die Tafel und nach drei Strichen den Schüler rausschicken?
Ich bin ein friedlicher und harmoniesüchtiger Mensch. Habe ich Chancen, in der Schule zu überleben? Und wie? Wie lasse ich mich von den Schülern nicht unterkriegen? Trotz sorgfältiger Vorbereitung und spannenden Materials gab es Stunden, nach denen ich nur noch heulen musste...

Danke für Eure Anregungen!


;)neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sth Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.07.2007 17:26:17

Also, den Tränen nahe war vermutlich jeder/ jede von uns schon mindestens einmal. Zu Konsequenzen möchte ich nur folgendes Sagen- wenn Regeln aufgestellt werden, müssen sie eingehalten werden, sonst machst du dich unglaubwürdig. Die Konsequenz für einen Regelverstoß ist keine Strafe und muss in direktem Zusammenhang mit dem Verstoß stehen. Striche und Rausschicken sind m. E. pädagogischer Mist und helfen nicht weiter. Wenn zum Beispiel jemand mit Papierkügelchen wirf, muss er eine Woche lang nach der letzten Stunde Ordungsdienst machen. Wer den Mund nicht halten kann, bekommt Gesprächszeit (-> Referat oder Buchvorstellung). Es ist oft sehr schwer, geeignete Konsequenzen zu finden, aber es zahlt sich aus. Kinder brauchen Regeln. Du tust ihnen keinen Gefallen, wenn du ihnen keinen Rahmen für ihr Verhalten gibst.


@elanorneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ysnp Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.07.2007 17:51:17 geändert: 08.07.2007 17:52:58

Gerade in der Anfangszeit ist der Praxisschock doch groß. Oft wird man auf solche Situationen im Studium unzureichend vorbereitet.

Ich sehe es auch so wie sth... sinnvolle Konsequenzen und diese brauchen und suchen die Kinder.

Indem du dich immer wieder mit der Sache auseinandersetzt, wirst du mehr ausprobieren und dazulernen.

Als ich anfing, fragte ich einmal einen strengen Lehrer, wie er das mache, da ich als Ref. ganz schön zu kämpfen hatte. Er sagte: "Auch bei mir gingen einmal die Schüler über Tische und Bänke." So ähnlich könnte ich das heute wieder zu Berufsanfängern sagen.

LG: ysnp


hallo eleanorneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.07.2007 18:50:06

klar hast du chancen zu überleben in der schule.
das mit den regeln ist wohl wichtig. unter konsequenzen verstehen leider viele sowas wie strafe.
ich war 40 jahre lang lehrer. im schulzimmer hatte ich (so ab 1988) drei verbote und drei erlaubnisse.
damit können kinder zurecht kommen. seit 1981 ungefähr hab ich grundsätzliche keine kinder mehr bestraft.
die drei verbote konnten im lauf der jahre reduziert werden auf eins. wer sich nicht dran hielt, wurde einfach erinnert.


Hallo Rolf,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: heidehansi Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.07.2007 15:18:58

leider schreibst du nicht, wie du deine drei Verbote durchgesetzt hast!

Denn jedes Verbot muss durchgesetzt werden. Anfangs im Allgemeinen oft und sehr konsequent, später wirds dann ein gewisser "Automatismus".

Zum einen wird man dann selber sicherer und zum anderen spricht sich Konsequenz auch rum.

Wenn ich mir vorstelle, ich hätte diese Frage gestellt und dann deine Antwort bekommen - o je! Da hätte ich entweder dann nichts getan (sagt doch Rolf, dass das nicht nötig ist) oder aufgegeben (ich kriegs nie so hin).


Hallo Elanor,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: heidehansi Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.07.2007 15:27:29

ich kenne dein Problem zur Genüge.

Wie lange hab ich mit mir gekämpft, bis ich das hinkriegte!

Ich hoffte oft, die Schüler müssten doch einsehen, dass gutes Benehmen, Aufmerksamkeit und gute Arbeit notwendig sei.
Und das nützten die Störer aus.

Ich musste lernen, dass man wirklich die Schüler relativ schnell die Folgen ihrer "Nachlässigkeit" tragen lassen muss.
Also vielleicht eine Ermahnung, mit Schülernamen ganz ruhig gesprochen. Wenn es dann aber nicht "funktioniert", dann die "Antwort": die (möglichst logische) Konsequenz.

Ein Tipp: Setz dich hin und versuche, deine "Minimalforderungen" herauszufinden. Insofern hat Rolf Recht: Nicht zu viele Verbote!

Begründe sie auch deinen Schülern gegenüber - und lege auch gleich Konsequenzen dafür fest, wenn die Regeln nicht eingehalten werden.
Überlege dir aber genau, was und wie du solche Konsequenzen dann auch durchziehen kannst.

Denn wenn du deine Forderungen nicht durchsetzt, dann lass sie gleich bleiben!

Machs gut!
Heide


Halloneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: manuelisa Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.07.2007 16:23:36

Ich habe (allerdings in 5. Klassen) sehr gute Erfahrungen damit gemacht die Regeln und Konsequenzen zusammen mit den Schülern zu suchen und festzulegen. Sie fühlen sich dann auf jeden Fall ernst genommen und haben meistens auch ein eigenes Interesse daran, dass sie eingehalten werden.

Logische Konsequenzen sind wirklich manchmal schwer zu finden und schon gar nicht im "Eifer des Gefechts". Von daher lohnt es sich schon, sich vorher darüber Gedanken zu machen; Zorn ist meist ein schlechter Ratgeber.


Klassenrat finde ich genial!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: joqui Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.07.2007 16:41:10

Wir haben eine Klassenratswand mit drei Überschriften (ich fand schön - ich wünsche mir - ich kritisiere). Alle zwei Wochen ist Klassenratsstitzung, die Aufgaben während der Sitzung sind unter den Kindern verteilt und wechseln. Die Schüler hängen an die Wand Zettel mit ihren Anliegen (mit Unterschrift), die dann im Klassenrat gemeinsam besprochen werden. Die Klasse überlegt dann gemeinsam Konsequenzen für störendes Verhalten.

Kann ich nur jedem empfehlen!!!! Auch in der GS (hab's in der 3./4. Klasse durchgeführt)

joqui



Vielen Dankneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elanor777 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.07.2007 17:06:32

für Eure Beiträge!
Ganz besonders freue ich ich mich über konkrete Tipps.( z.B. wer mit Papierkügelchen rumschmeißt bekommt Ordnungsdienst. Oder: die Regeln und Konsequenzen zusammen mit den Schülern besprechen.) Solche Sachen sind konkrete Hilfen. Ich verstehe ja, dass keine Strafen, sondern Konsequenzen nötig sind. Mir fällt es nur schwer, die LOGISCHEN Konsequenzen zu finden. Und da bin ich für jeden Tipp dankbar.

Noch eine Frage: was sollte man auf jeden Fall meiden - die berüchtigten Striche an der Tafel, zum Beispiel? Was meint Ihr?
Vielen Dank!!!!



@heidehansineuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.07.2007 17:34:07

du fragst wie ich die drei verbote "durchgesetzt" habe?
die drei verbote haben kinder geschützt. ich musste nur gelegentlich dran erinnern. und nach ein paar jahren blieb ja auch nur ein verbot übrig.
die drei erlaubnisse waren wichtiger.
und für mich war es auch wichtig, im schulzimmer nicht "wir" und nicht "aber" zu sagen. ich brauchte wirklich nicht zu bestrafen oder striche an der tafel zu ziehen. wenn ein kind etwas besonderes geschafft hatte, hab ich mit seiner erlaubnis seinen namen an die rechte seitentafel geschrieben. die war für mitteilungen.
in der nachbarschule gab es eine meterlange schulordnung. bei übertretungen musste ein kind sie abschreiben.


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