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Forum: "Lektüremappen"

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Lektüremappenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.11.2008 22:34:20

Ich lasse eigentlich immer gern Lektüremappen erstellen, d. h. Lesetagebücher mit Zusatzaufgaben. Da sind oft schon tolle Ergebnisse herausgekommen: die Kinder haben gezeichnet, geschrieben, geklebt, Seiten mit dem PC gestaltet, Infos im Internet gesucht usw. Jetzt habe ich zum ersten Mal eine Klasse, in der ich durchweg schlechte Ergebnisse bekommen haben. Die können einfach keine Mappe führen! Fast jede Mappe ist unvollständig, schlampig, viele Texte viel zu kurz und unleserlich. Von 31 Mappen kann man vielleicht zwei mit Wohlwollen als "gut" bezeichnen.

Sonst habe ich immer viel Spaß beim Durchsehen der Mappen gehabt. Diesmal habe ich schnell aufgehört, die Texte zu lesen, weil alles so oberflächlich und, Verzeihung, saumäßig war.

Jetzt überlege ich, ob ich den Kindern die entsprechend schlechten Noten gebe, dann ihnen nochmals erkläre, wie ich es haben möchte und ihnen die Chance gebe, bis zu den Weihnachtsferien die Mappen zu überarbeiten. Damit können sie dann ihre Zensuren verbessern.

Oder hat jemand eine bessere Idee?


Nachtragneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.11.2008 22:40:06

Ich hatte vergessen zu erwähnen, dass es sich um eine Klasse 6 (Realschule) handelt.

Könnt ihr euch vorstellen, dass zwei Kinder bei der (erklärten!) Aufgabe, einen Tagebucheintrag zu verfassen, einfach den Einband eines Tagebuchs zeichnen? Und zwei andere schreiben jeweils einen Satz!
Sonst haben Kinder dieser Altersgruppe immer gern und liebevoll Deckblätter gestaltet. In dieser Klasse - Fehlanzeige (bzw. Ausnahmen)!

Und bei fast der Hälfte der Klasse ist es mir nicht möglich, die Leseprotokolle zu entziffern!


Hallo ...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: binzo4 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.11.2008 22:58:51 geändert: 25.11.2008 23:01:15

... also wenn ich mich an meine 6.Klasse zurück erinnere, und das ist lange her, dann fällt mir spontan kein einziges selbst geschriebenes Lesetagebuch ein. Ich vermute, ich wäre mir in dem Alter auch eher ein wenig verschaukelt vorgekommen, wenn ich eine Lesemappe wie in den ersten Klassen der Grundschule hätte erstellen müssen.
Sehe es doch auch einmal als Chance, dir eventuell einen neuen und alle aktivierenden Zugang bzw. eine andere produtionsorientierte Arbeit zum Text zu überlegen. Möglicherweise sind die "lieben Kleinen" einfach nicht mehr mit solchen Aufgaben zu begeistern, die vor Jahren noch gut funktionierten.
Wenn du an deinem Konzept mit den Lesemappen festhalten möchtest, würde ich auf jeden Fall so etwas wie eine zweite Chance einräumen und vorher noch einmal ganz genau deine Erwartungen aufschreiben. Methodisch sehr wichtig ist es in dem Fall immer, dass die Schülerinnen und Schüler wissen, wonach sie bewertet werden.

Viele Grüße
binzo4


Lesemappeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.11.2008 23:08:44

Wieso sollten sie sich "verschaukelt" vorkommen? Schließlich haben sie altersgemäße Aufgaben bekommen, und sehr wohl produktionsorientiert. Da waren z. B. Gespräche aufzuschreiben, eine Einladung und eine Zeitungsanzeige zu gestalten, eine Materialliste zu erstellen usw. Dann sollten sie eine Informationsseite zu einem Park (der liegt nahe unserer Schule und ist in der Lektüre erwähnt) zusammenstellen sowie eine Handlungsorte in einen Stadtplan einzeichnen. Das ist doch weder altmodisch noch kindisch!


@bgerneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: indidi Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.11.2008 23:26:47

Mein erster Gedanke war:
Das haben sie einfach noch nie gemacht und halt gedacht "Passt schon!"

Um so eine Mappe zu führen muss man sich seine Zeit einteilen können und sich was überlegen (nicht nur abschreiben) und und und .........
Wenn ich mir da meinen eigenen Sohn vorstell.

Ich würde es so machen, wie du gesagt hast:
Benoten,
denn das war ja sicher deutlich angesagt

und ihnen dann nochmals die Chance zur Verbesserung der Note geben.


@bgerneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.11.2008 23:51:37

Mich wundert deine Beobachtung nicht.

Ich hab zwar nichts mit Lesetagebüchern zu tun, aber mir sträuben sich die Haare, wenn ich einfach nur Tafelabschriebe, Hausaufgaben o.ä. in den Mappen meiner 6.Klässler sehe. Mappenführung ist für viele ein Fremdwort, lose Zettel fiegen rum, auch Hefte werden teilweise saumäßig geführt. vorbei die Zeiten, wo es nette Bildchen oder Randverzierungen gab - man kann die Schrift bei vielen SuS nicht mehr entziffern, Ränder werden grundsätzlich überschrieben, kreuz und quer durchgestrichen, Linealgebrauch ist ungeübt - ich kann es oft nicht fassen. Ich könnte mir kaum vorstellen, wie da eine selbst erstellte Mappe aussehen sollte. Wirklich schade, aber ich leide mit dir.


@bger + @indidineuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sam58 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 26.11.2008 10:16:10

Ich würde die Mappen auch benotet zurückgeben, mit einem differenzierten Kriterienkatalog, wieso die Note zustande gekommen ist (vielleicht als Matrix ?)

Ggf. hast Du ja noch Mappen aus früheren Tagen, die Du für sehr gut befunden hast ? Vielleicht kann man die mal zeigen ? Beim nächsten Mal würde ich die allerdings schon vorher zeigen

Und die Möglichkeit der Nacharbeit finde ich auch fair - aber bis zu den Weihnachtsferien ? Ich weiß ja nicht, wie viele Klassenarbeiten jetzt noch anstehen und welchen Umfang die Mappen haben sollen. Vielleicht kommen bessere Ergebnisse, wenn die Mappen über die Weihnachtsferien zu überarbeiten sind ?

Das Thema "Schriftbild" lasse ich mal so stehen, hier kommen mir nur die schon viel diskutierten Meinungen zur vereinfachten Ausgangsschrift


Gruß
Sam


Mappenführungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 26.11.2008 20:13:53

Ganz ungeübt in der Mappenführung ist die Klasse nicht, nur in Deutsch. Mir hat heute eine Kollegin neu erstelltes Material zur Mappenführung aus dem Lernen lernen-Projekt der 5. Klassen zur Verfügung gestellt. Ich opfere jetzt ein paar Stunden und werde die Arbeitsblätter mit den Kindern durcharbeiten. Am Ende steht ein "Mappencheck", danach gebe ich ihnen erst die Mappen zurück. Ich muss noch überlegen, ob ich ihnen bis nach den Weihnachtsferien Zeit gebe. Sooo umfangreich war die Mappe nun auch wieder nicht: Kurze Leseprotokolle von 18 Kapiteln, zwei Zeichnungen, zwei längere und ein paar kurze Texte.


Mappencheckneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sam58 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 27.11.2008 16:39:43

... Wäre doch interessant, wenn die Schüler ihre eigene Mappe mal nach dem Mappencheck selber bewerten ...

Gruß
Sam


Mappencheckneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 27.11.2008 23:40:02

Natürlich! Sie bekommen eine Checkliste, auf der alle wichtigen Kriterien stehen, vom Inhaltsverzeichnis bis zum Rand usw. Dann sollen sie die Mappe damit selbst beurteilen und herausfinden, woran es hapert, bevor sie sie überarbeiten.


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