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Forum: "Neue Regelungen in Bayern zum Übertritt im 4. Schuljahr 09/10"

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Ich glaubeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: joqui Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.10.2009 21:14:39

dass das mit dem Verschieben kein Problem ist. Denn Schließlich ist es eine "Planung". Und bei Plänen dürfen doch Veränderungen vorkommen, oder? So wurde das bei uns auf der entsprechenden Konferenz zumindest erklärt.

Ich habe heuer seit laaaaangem mal wieder eine Erste. Und bin richtig froh!!!

Dafür ist mein Sohn nun in der Vierten - und der Stress ist imens - für die ganze Familie: Immer das Gefühl, zu wenig zu tun. Hat er die Hausi? Auch nichts vergessen? Ohje, da kommt die Probe! Schon geübt? Nicht falsch verstehen, der Druck, den ich gerade beschreibe wird von meinem Sohn aus der Schule mitgebracht. Vor lauter Stress kann er vor den Proben nachts nicht schlafen. Derweil geht es gerade erst los!
Die Eltern in seiner Klasse drehen gerade total am Rad: "Geheimtreffen", weil die Lehrerin zu viel HA gibt, weil sie gesagt hat, sie will Unterrichtsgänge hierhin und dorthin machen - da schaffen "wir" den Übertritt ja nie! (O'Ton einer Mutter, die dieses Treffen mitorganisierte und mich anrief, ob ich "mit dabei" bin), weil eine LAA in der Klasse mitunterrichtet (noch dazu ein "HIlfslehrer") - also ich könnte grad echt k....n!u.s.w.

Dass das eine Augenwischerei ist, war doch von vorne herein klar, oder? Und was heißt hier "Probenfrei"??? Das ist die Zeit, in der keine HSU-MA-Deu-Proben geschrieben werden. Mu und Reli ist da sehr wohl erlaubt (zählt ja eh nix - dass die Kinder das nicht so differenziert sehen ist ja ejal ...).

Und dann "das Mitspracherecht der Eltern" pah! Beim Probeunterricht, wenn es auf der Kippe steht, aber nur dann zählt selbiger.

Also als Mutter kann ich echt nur eins sagen: Bin ich froh, wenn meine Kids die GS hinter sich haben!

Und als Kollegin atme ich auf in meiner Ersten (da hat man anderen Stress... aber irgendwie "gesünderen") und leide mit meinen Kolleginnen in der Vierten mit!

liebe Grüße
joqui


Bei unsneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: streberin Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.10.2009 22:02:32 geändert: 12.10.2009 22:02:53

hat heute eine Mutter aus der Parallelklasse ernsthaft nachgefragt, ob es nicht möglich sei, Reli und Ethik ausfallen zu lassen und dafür Deutsch und Mathe zu unterrichten, damit die Kinder zusätzliche Unterstützung bekommen.
Was mit diesem Übertrittsverfahren angerichtet wird, ist unsäglich.


Die Kritik nimmt zu...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ysnp Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.10.2009 14:39:23 geändert: 15.10.2009 14:41:14

... inzwischen gibt es auch in der Presse einiges darüber und es ist ein Thema im Landtag.
Die hohe Anzahl der Proben wird vom Ministerium so begründet, dass viele Schulen mehr Proben geschrieben hätten. Das kann ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen, es sei denn, es wurde alles als Probe bezeichnet und weiterhin Diktate geschrieben.
So langsam bekomme ich Zweifel, ob die Leute, die solche Dinge beschließen, sich in der Grundschuldidaktik und im Lehrplan auskennen oder ihre eigenen Vorschriften (Anforderungsniveau bei Proben) überhaupt kennen. Da wurden im Ministerium einige Hausaufgaben nicht gemacht.

Meine arbeitswillige Klasse fängt inzwischen an zu stöhnen. Sie haben das Gefühl von Probe zu Probe zu hetzen (Schon wieder eine Probe...). Schade, wie man da den Kindern die Freude am Lernen nimmt.


Hier verschärft sich die Situation auch ziemlichneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: joqui Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.10.2009 17:08:41

die Eltern drehen reihenweise am Rad - "so schaffen WIR den Übertritt ja nie...". Mein Sohn war auch ganz entsetzt, dass er jetzt jede Woche 1-2 Proben schreibt.

Obwohl seine Lehrerin sich nach eigenen Aussagen darüber freute, nun Rechtschreiben in der eigenen Klasse unterrichten zu können, weil ihr das so am Herzen liege und sie da modern arbeiten wollte (sie ist noch relativ "frisch"), sehe ich nicht viel neues. Arbeiten an thematischen Lernwörtern und als "Probe" dient dann ein Diktat. Darf man das überhaupt noch??? Mein Sohn kam gestern völlig gefrustet heim. Er hat mit 8 Fehlern eine 4. Ist das normal? Keine Ahnung, denn ich habe immer kombinierte Proben geschrieben.
Mit der Kollegin habe ich auch schon mal über meine Einstellung zu Diktaten gesprochen - aber sie findet es gut - die anderen Kollegen, mit denen sie parallel arbeitet auch, also bitte. Ist ja auch egal.

Was mich wirklich beunruhigt ist, wie demotivierend das Ganze für die Kinder ist. Dazu noch jeden Tag mit mindestens 2 Stunden Hausaufgaben - puh, bin ich froh, wenn das Jahr rum ist - und derweil fängt es ja erst an!!

joqui


Neuste Pressemitteilung vom 20.10.neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ysnp Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.10.2009 17:38:20 geändert: 20.10.2009 17:38:52

http://www.km.bayern.de/km/asps/presse/presse_anzeigen.asp?index=2012

Jetzt wird das Ganze relativiert, obwohl die internen Vorschriften doch in einigen Punkten anders sind und waren.

- Man sollte nur in begründeten Ausnahmen von der Zahl abweichen
- Lernzielkontrollen, Kurzproben, Tests usw. zählten nicht als Proben
- Schon seit Jahren bestehen Vorschriften, wie eine Probe aufgebaut zu sein hat

Leider schiebt diese Mitteilung subtil den Grundschullehrern eine "Schuld" zu.
Insgesamt finde ich gut, dass jetzt relativiert wird, aber bitte nicht mit Hilfe von solchen Aussagen.


@ysnpneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: streberin Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.10.2009 17:51:38

Wenn jetzt alle Leistunserhebungen zur Richtzahl zählen sollen, dann muss ich jetzt wohl eine mündliche Abfrage auch eine Woche vorher anmelden?
Das ist doch alles total unausgegoren.


Das ist ja wieder mal typisch!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: joqui Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.10.2009 18:05:22 geändert: 20.10.2009 18:07:27

Der Richtwert der 22 Proben stellt für den Kultusminister eher die Obergrenze dar. Die Kinder können so das Schuljahr unbeschwerter erleben.

Also dieses Zitat aus der Veröffentlichung ist doch echt ein Witz, oder? Also als Mutter eines Viertklasslers kann ich nur sagen, dass von Unbeschwertheit nichts zu spüren ist. Ganz im Gegenteil. Kindsein - no time for that!

Eltern hatten in den vergangenen Jahren immer wieder dafür geworben, eine einheitliche, durchsichtige und zumutbare Lösung für den Freistaat zu finden. Dieses Anliegen hatte Kultusminister Spaenle nun umgesetzt. „Mit der neuen Regelung können Eltern auch einfacher familiäre Veranstaltungen und Vorhaben planen und die Schüler können ihre Freizeit und den Schulalltag unbeschwerter erleben“, so der Minister.

Auch hier ein klares nein! Wenn ich die Richtzahl durchführe, dann heißt das, dass in der Woche 1-2 Proben geschrieben werden. Wo ist das entspannter? Gut, ich hab ne größere Chance, dass es die richtigen Fächer sind, auf die ich mit meinem Kind "hinlerne". Eine Woche vorher ansagen? Fehlanzeige. Meist sind es ein paar Tage vorher aber nicht eine ganze Woche (mal abgesehen von der Leseprobe, die eine Woche vorher angesagt war ). Und wenn die Richtwerte Höchstgrenzen darstellen, dann wird es doch immer noch an manchen Schulen vieeeeel weniger Proben geben als an anderen. Wo ist denn das dann vergleichbar??? Also die reden sich ihre "Reform" doch echt selber schön. Da könnt ich schon wieder (Wo ist der Habemännchensmiley???)
joqui


Tja...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ysnp Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.10.2009 18:16:44

.. auf jeden Fall bringt die Pressemitteilung etwas Gutes, wenn nicht das dicke Ende nachkommt:
Ich kann die 22 Proben nun doch wieder flexibler handhaben. In der Pressemitteilung steht nichts mehr von begründeten Ausnahmefällen, sondern es wurde wieder in unseren pädagogischen Ermessensspielraum zurückgegeben.


Nachdemneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: streberin Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.10.2009 18:43:50

wir am Schuljahreanfang die probenfreien Wochen bekanntgegeben haben, hätten wir das jetzt nicht tun müssen. So könnte ich jetzt die nächste Woche probenfrei machen anstatt die angekündigte Woche nach den Ferien.


Aberneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.10.2009 00:02:46

diese Häufung von "Proben" verstärkt doch gerade das, was lernpädagogisch Schwachsinn ist: dass nämlich nur für die Probe gepaukt wird. Nichts wird wirklich gefestigt, alles nur stumpfsinnig schnell auswendig gelernt und im Kurzzeitgedächtnis gespeichert. Nach dem Test weiß man nichts mehr. Wie sollen die Kinder da zu ihren "Kompetenzen" gelangen?

fragt sich eine RS-Lehrerin aus NRW


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