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Forum: ""der weg der wanderhuren""

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"der weg der wanderhuren"neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: unverzagte Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.01.2012 13:28:06

gestern sah ich eine dokumentation über "den weg der wanderhuren" - damit sind mittelose meist junge romafrauen gemeint, die aus bulgarien nach dortmund kommen, um dort anschaffen zu gehen. das mehr als sauer verdiente geld kommt dann also primär der verarmten großfamilie zu.
die stadt dortmund versuchte die romas zu vertreiben, indem sie den straßenstrich verboten hat, worauf die prostitution zuhause weiter praktiziert wird. es kam zu mordanschlägen auf romafrauen, was von beratungsstätten prognostiziert wurde aber nicht zur aufhebung des verbotes führte.

das geballte elend dieser menschen in form von vollendeter chancenlosigkeit wurde unsentimental aufgezeigt.

habt ihr roma-schülerInnen in euren klassen bzw
greift ihr diese problemaische thematik im unterricht auf?

unverzagte grüßt.


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von: petty1412 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.01.2012 13:37:03

meiner SuS kommen aus den äußeren Stadtteilen von Dortmund, aber im Moment werde ich das Thema in meiner Klasse nicht von mir aus aufgreifen. (Auch wenn ich Teile der Doku auch gesehen habe,)
Das hat mehrere Gründe:
Erstens sind meine SuS dafür noch etwas zu jung (6.Kl.) und
zweitens werden sie die Doku bestimmt nicht gesehen haben. Ich habe auch keine Roma in der Klasse. Deswegen werde ich das Thema im Moment ruhen lassen.

Aber ich finde das ein wichtiges Thema und wenn meine SuS etwas älter wären, würde ich auch mit ihnen darüber reden, um sie diesbezüglich etwas zu sensibilisieren. Aber jetzt noch nicht.

VG

petty


Roma in Dortmundneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.01.2012 13:56:40 geändert: 06.01.2012 14:02:35

Die Dokumentation habe ich nicht gesehen (wo lief die
denn?), aber ich bin Dortmunderin und habe das Thema in der
Zeitung verfolgt. Es geht hauptsächlich um Roma aus einer
ganz bestimmten Gegend, aus Plowdiw in Bulgarien, worüber es
schon erschütternde Berichte in der Zeitung und im Fernsehen
gegeben hat. Wenn man das sieht, wundert man sich nicht
mehr, warum die Frauen herkommen:
http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmund/So-erlebten-
unsere-Reporter-das-Elend-in-Plowdiw;art930,1196554

Das Geld kam übrigens nicht nur der "verarmten Großfamilie"
zu, sondern eher bulgarischen Zuhältern, die damit z.B.
Immobilien in der Dortmunder Nordstadt erwarben. Ein
Hauptgrund für das Verbot des Straßenstrichs war die Zunahme
von Kriminalität, u.a. Taschendiebstahl.

Wobei es in der letzten Zeit nach der Schließung des
Straßenstrichs in Dortmund ruhiger geworden ist, zumindest
liest man nicht mehr viel darüber. Ich selbst thematisiere
das Problem in meinem Unterricht schon allein deshalb nicht,
weil wir keine Roma-Schülerinnen haben (die sind entweder
auf anderen Schultypen oder gehen im Regelfall sowieso nicht
zur Schule!).


Infosneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.01.2012 14:01:59



Das Hauptproblemneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.01.2012 14:16:20

liegt doch im Heimatland, die kommen ja nicht von ungefähr
fast alle aus demselben Viertel von Stolipinovo, einen Vorort
von Plowdiw/Bulgarien. Vielleicht müsste die EU auch generell
kritischer hinschauen, bevor ein Land aufgenommen wird...
Bulgarien muss etwas gegen die Chancenlosigkeit dieser Leute
tun, den Analphabetismus bekämpfen usw. Nur so lässt sich das
Problem meiner Meinung nach lösen. Den Zuzug von EU-Bürgern
können wir in Deutschland nicht verhindern, und die Roma
gehören dazu. Solange sie ihre Chancen bei uns sehen und nicht
wissen, dass es auch möglich ist, ohne Kriminalität,
Prostitution oder Betteln und Hausieren zu überleben, werden
sie weiter kommen. Und in Sperrgebieten wird die Prostitution
eben heimlich ausgeübt, das ist doch immer schon so gewesen
und nicht wirklich neu!


vielen dankneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: unverzagte Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.01.2012 15:26:04

für die interessanten stellungnahmen!


@bger

du schreibst:

Solange sie ihre Chancen bei uns sehen und nicht
wissen, dass es auch möglich ist, ohne Kriminalität,
Prostitution oder Betteln und Hausieren zu überleben, werden sie weiter kommen.



ich befürchte, solche thesen schüren weiter ein traditionelles feindbild wie "alle zigeuner sind böse, arbeitsfaul und klauen unsere hühner!", welches meist auf verallgemeinernden vorurteilen fußt. vielleicht sind das auch deine erfahrungen - möglich.

in besagter tv-dokumentation wurde jedoch ein vollkommen anderes bild der roma abgebildet:

männer, die sich arbeitswillig morgens in der hoffnung auf einen stundenjob an einer bekannten stelle im freien versammelten, wartend auf eine weitere erfahrung von purer ausnutzung ihrer arbeitskraft, die oft eben gar nicht entlohnt wird. wer keine lobby hat, den muss man auch nicht fair bezahlen wenn überhaupt.

frauen, die stundenlang gemüse einkochen und die produkte später in gläsern für einen hungerlohn verkaufen.

die einzige möglichkeit für roma legal für ihren lebensunterhalt zu sorgen, ist sich selbstständig zu machen, da sie ansonsten keinerlei arbeitserlaubnis erhalten, so die gestrige doku.



Nein, unverzagte,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.01.2012 23:55:37

ich habe nichts gegen Roma bzw. habe gar keine persönlichen
Erfahrungen mit ihnen. Obwohl die entsprechenden Brennpunkte
nur etwa fünf Kilometer von meinem Wohnort entfernt liegen,
ist es doch eine andere Welt! Die Problematik kenne ich nur
aus der Presse und dem Radio, da kam reichlich. Hast du dir
den Bericht aus dem Herkunftsort der Leute durchgelesen, den
ich weiter oben verlinkt hatte? Das ist doch der typische
Teufelskreis: Eltern Analphabeten, kriegen keine Arbeit,
bringen die Familie irgendwie durch, Kinder müssen früh
mithelfen, aus Unwissenheit hat Bildung keinen Stellenwert.
Kinder aber gelten in ihrem Kulturkreis als Reichtum,
kriegen selbst früh Kinder - mitunter mit 13! - und das
Spielchen geht in der nächsten Generation weiter... Ohne
Schul- und Ausbildung ist da nichts möglich. Selbst wenn sie
eine Arbeitserlaubnis bekämen - was sollten sie hier machen,
wo schon unter den deutschen Arbeitslosen die Gruppe der
Nicht- bzw. Geringqualifizierten besonders hoch ist!


ich bin einfach nur sprachlos....neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hartpet Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.01.2012 11:14:11

"Neben dem Mitleid nimmt der Zuschauer am Ende eine gehörige Portion Resignation ob der traurigen Situation wahr."(Zitat aus dem 2ten link von klexel)

so ist es mir ergangen. wer die doku nicht gesehen hat, der möge sich die beiden links ansehen, um sich einen eindruck zu verschaffen.
diese doku hätte nicht um mitternacht gezeigt werden sollen, sondern zu einer früheren sendezeit.
hier kann man die doku nochmals ansehen:


http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=9192928


wer sich ein umfassendes bild machen möchte,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: fulano Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.01.2012 11:50:29 geändert: 07.01.2012 11:55:50

der verfolge bitte auch den link:

http://www.ruhrnachrichten.de/lokales/dortmund/So-erlebten-unsere-Reporter-das-Elend-in-Plowdiw;art930,1196554

der weiter oben von bger angegeben wurde. interessant ist es auch, die dortigen hyperlinks zu studieren....

ich denke, dass es nur eine lösung dieses problems (wenn von offizieller seite überhaupt eine lösung gewünscht wird) geben wird/kann, wenn alle wirklich zusammenarbeiten.

lg fulano


nochmals dankeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: unverzagte Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.01.2012 19:53:34

für eure gedanken sowie für die informativen links!

natürlich ist - wie immer - eine zentrale ursache des problems die häufig fehlende schulausbildung.

es ist allerdings auch problematisch, keine arbeitsmöglichkeit zu erteilen und anschließend den straßenstrich zur verbotenen zone zu erklären.
das ganze schreit nach hilflosigkeit auf beiden seiten.

welche chance haben diese menschen außer systematisch vor die hunde zu gehen?

bzw

wie sollte bzw könnte eine zusammenarbeit von allen beteiligten aussehen, um annähernd menschenwürdige perspektiven zu entwickeln?

ich bin den beiden filmemachern für ihre aufklärende, ernüchternde und sprachlos machende doku dankbar.

unverzagte grüße.




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