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Forum: "Erfahrungen mit KlasseKinderSpiel"

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Und hier:neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: silberfleck Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 04.07.2012 09:22:38



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von: sth Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 04.07.2012 12:22:37

Danke für den Link, silberfleck.

Ich habe mir bei einem Vortrag von Herrn Professor Hillenbrand zu diesem Spiel folgendes notiert:

- Klassengespräch über erwünschtes Verhalten
- Definition der Fouls: welche Verhaltensweisen stören?
- Einteilung der Klasse in 3 Teams (geben sich Namen)
- Die Belohnungen werden angekündigt
- der Unterricht läuft ganz normal
- für jedes Foul gibt es einen Punkt für die Mannschaft, Lehrer ist Schiedsrichter, es gibt keine Diskussion
- das Team mit den wenigsten Punkten am Ende der Spielzeit gewinnt, oder alternativ: alle Teams, die z. B. weniger als 4 Punkte haben

Für meine eigene Arbeit (habe keine Klasse und keine Zeit für Regel- oder Foulformulierung) habe ich eine etwas schnellere (und autoritärere) Version. Die Klasse wird in Gruppen eingeteilt, jede Gruppe hat einen Farbpunkt an der Tafel. Störungen werden mit einem Punkt für die Gruppe festgehalten. Belohnungen sind dann auch z. B. drei statt vier Hausaufgaben. Wenn keine Gruppe einen Punkt hat, gibt es die Superbelohnung (alle eine Hausaufgabe weniger...). Stillarbeitsphasen werden so leicht ruhiger, am Anfang sind aber 10 Minuten schon eine gute Leistung.


Sieht doch schon mal gut aus!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: vandalen Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.07.2012 23:14:06

Irgendwie ist mir aber doch noch unwohl, mhhhh....
Naja irgendwie übernehme ich einen Haufen kleiner Leute und dieser Haufen soll insich gut funktionieren, also irgendwie sollen alle gut miteinander können.Jetzt bilde ich in meinem Team (Klasse) zwei weitere oder drei Teams, die miteinander konkurrieren. Ist das nicht destruktiv? Okay in Klassen gibt es immer Gruppen, aber soll ich sie festlegen? Das ist irgendwie wie der FCB gegen den BVB. Und dann vielleicht ein Transfer vom einem zum anderen mhhhh..... Unbehagen!!
Ein weiteres Problem was ich habe sind die Belohnungen.
Eine Hausaufgabe weniger? Ich hätte sofort das Empfinden, dass Hausaufgaben eigentlich eine Strafe sind und das ist glaube ich ist nicht Sinn und Zweck der Sache. Ich als Lehrer hätte wahrscheinlich auch ein Problem damit Kinder zu bestrafen (indem ich die andere Gruppe belohne) weil sie wahrscheinlich im "falschen" Team sind, obwohl sie sich vorbildlich verhalten haben.
Anfangs war ich sehr begeistert, aber nach einigen Überlegungen und eurer hervorragenden Zuarbeit, bin ich mir nicht mehr so sicher, ob das ein so gutes Konzept ist.
Eigentlich hoffe ich, dass mich jemand vom Gegenteil überzeugt!


ich halteneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: skole Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.07.2012 23:22:37 geändert: 05.07.2012 23:50:22

gar nichts von diesen ganzen token-systemen...schon gar nicht mit merkwürdigsten belohnungen für angepasstes verhalten.
miteinander muss aus einer positiven grundstimmung entstehen, aus respekt und achtung füreinander.
ich würde zu beginn viele dinge mit den schülern machen, die ein wir-gefühl herstellen.
rituale einführen, die klasse "gemütlich" gestalten..zusammen spielen, etc..
dabei die kinder beobachten und mir DANN überlegen, wie ich weitere meilensteine setze.
so vorgebene konzepte gehen doch nicht auf die kinder ein, die DU vor dir hast...
aber vielleicht ist mein ansatz auch zu sonderpädagogisch

skole


Zustimmungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.07.2012 23:48:50 geändert: 05.07.2012 23:50:31

Ich finde deinen Ansatz gar nicht zu sonderpädagogisch.

Dass man eine Klasse über einen kurzen Zeitraum mit einem solchen Spiel motivieren kann, ist sicher möglich und kann eine geeignete Maßnahme sein.

Allerdings darf dabei nicht zu kurz kommen, dass die gesetzten Regeln sinnvoll für die Kinder erklärt werden.
Ansonsten halten die Kinder die Regeln nur so lange ein, wie das Token-System (samt Lehrerin) besteht, ohne die Regeln zu reflektieren. Sie stellen sich mit ihrem Verhalten darauf ein, überdenken und reflektieren es aber nicht. ("Ich mache das, weil die Regel so ist" statt: "Ich halte mich an die Regel, weil sie sinnvoll ist und wir alle gut miteinander umgehen wollen").

Außerdem gibt es eine weitere Schattenseite:
Mit jeder Belohnung, die wir verteilen, erziehen wir die Kinder dazu, nur dann etwas zu erfüllen, zu leisten, zu unternehmen, wenn sie auch belohnt werden.
Sätze wie "Was kriege ich dafür, dass..." sind dann nicht verwunderlich.
Kinder benehmen sich nicht aus einer Selbstverständlichkeit heraus, sondern weil sie eine Belohnung erwarten.

Ich setze Token-Systeme für einzelne Kinder mit klar abgestimmten kleinen Zielen über einen genau abgegrenzten Zeitraum ein. Damit habe ich auch gute Erfahrungen gemacht.
Als Klassenreglement wird es zwar zur Zeit überall propagiert, ist es aber für mich nicht erstrebenswert.

Palim


außerdemneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: skole Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.07.2012 23:54:53

unterstellen tokensysteme meiner meinung nach den kindern auch, dass sie nicht denken können
ist dann so ein bißchen wie hundeerziehung....
ernst nehmen und wert schätzen, dass sind die grundsätze,die im umgang mit kindern an erster stelle stehen sollten...
es ist erstaunlich, wie gut das funktionieren kann.
kinder wollen, dass man sie mag, und wenn man ihnen das zeigt, dann benehmen sie sich auch anständig....
einfach mal versuchen.
und für die wenigen fälle bei denen das nicht so einfach geht, einfach mal gucken, welche kommunikationsstörung grade besteht...!

skole


Dankeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: vandalen Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 13.07.2012 10:59:50

für euren Antworten. Ich bin auch dafür, dass man Kinder zum selbständigen Denken und Handeln erziehen sollte, vor allem miteinander und nicht gegeneinander. Der Begriff "Hundeerziehung" war bei meinen Gedanken auch gleich präsent.
Ich habe hier gerade ein Heft vor mir liegen mit dem Namen "Achtsamkeit und Anerkennung" von der BZgA. Da sind Materialien zur Förderung des Sozialverhaltens ind der Grundschule vorhanden. Nach erstem Durchblättern sind da sicher einige schöne Ideen drin. Denn wenn Erziehung so einfach wäre, wäre der Lehrerberuf der begehrteste der Welt und Probleme hätten wir auch keine mehr.


Das KlasseKinderSpiel in der Sonderpädagogikneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: dany29183 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 13.07.2012 12:58:08 geändert: 13.07.2012 12:59:48

Liebe Beitragschreiber,

ich habe eure Unterhaltung verfolgt und möchte euch darauf aufmerksam
machen, dass das KlasseKinderSpiel aus dem Bereich des
Förderschwerpunkts Emotionale und Soziale Entwicklung kommt und das
nicht ohne Grund.
Prof. Hillenbrand, der das Spiel in Deutschland verbreitet hat und bei dem
ich ebenfalls studiert habe, hat explizit darauf hingewiesen, dass es eine
Passung zwischen der Klientel und dem Spiel geben muss. Also: Für wen
wende ich dieses Tokensystem an? Bzw.: Passt das KlasseKinderSpiel zu
meiner Klasse?
Habt ihr Klassen im Bereich Hauptschule, Realschule oder gar
Gymnasium, würde ich tunlichst die Finger davon lassen.
In einer ehemaligen Klasse an einer Förderschule für Emotionale und
Soziale Entwicklung habe ich bereits sehr erfolgreich damit gearbeitet.
Und: Es hat nichts mit "Hundeerziehung" zu tun und ich unterstelle
meinen Schülern auch nicht, dass sie "dumm" sind! Vielmehr haben
Förderschüler ein sehr starkes Bedürfnis nach Grenzen, Regeln,
Strukturierung, da sie das aus ihren Herkunftsfamilien oft nicht kennen.
Lapidare Bemerkungen wie "Hundeerziehung" o.ä. machen mich da auch
echt sauer!
Also, informiert euch besser bevor ihr eure Kritik ausgießt!

Viele Grüße,
Dany


.neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 13.07.2012 15:42:18

Nur dass Prof. Hillenbrand für die derzeitige Inklusions-FoBi in Niedersachsen einen Großteil der Inhalte gestrickt hat,
die in Form einer Präsentation gezeigt werden konnten... aber nicht weitergegeben durften...

Und genau in dieser FoBi wurde für die Integration bzw. Inklusion im normalen Modul zur Integration von Kindern mit Lernschwierigkeiten - der Schwerpunkt Soz-Em. kam später - genau dieses Klasse-Kinder-Spiel vorgestellt und angepriesen,
um genau dieses Spiel also in den Grundschulklassen, in denen auch Kinder mit Förderbedarf beschult werden, einzusetzen.

Und das ist nun nicht irgendeine FoBi von irgendwo, sondern die hochgepriesene Vorbereitung der KollegInnen auf die Inklusion, bei der die Leiterinnnen der FoBi direkt vom Ministerium und Herrn Hillenbrand fortgebilet wurden.

Es kann natürlich sein, dass auf dem Weg von der Schulung der LeiterInnen zur ERteilung des Kurses einige Informationen verloren gingen, trotzdem bleibt eben genau das jetzt hängen.

Palim


liebe dany...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: skole Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 13.07.2012 17:21:22

ich möchte behaupten, dass ich sehr gut informiert bin... nicht nur durch mein studium, sondern auch durch 10 jahre an einer schule für erziehungshilfe und jetzt 15 jahre an einem förderzentrum lernen... mit beratung im bereich erziehungshilfe.
ich halte nichts von token-systemen, was aber nichts mit meiner mangelnden information zu tun hat, sondern mit berufs-und lebenserfahrung.
und es ist doch wie hundeerziehung ... da finde ich das clickertraining übrigens auch mist

skole


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