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Der 4teachers Schulplaner 2016/17
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Forum: "Sinnkrise als ReliLehrer..."

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Vielen Dank schon mal...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: tandil Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.04.2014 11:58:45

... für die vielen - ganz unterschiedlichen - Beiträge und Antworten!
Erstmal: Ja, mein Problem liegt auf zwei verschiedenen Ebenen, das ist richtig.
Problematisch ist für mich im Moment, dass diese beiden Ebenen sich aber für
mich nicht trennen lassen, weil - wie einige FachkollegInnen schon
beschrieben haben - Reli halt mehr von meiner Persönlichkeit fordert, egal ob
ich wirklich theologisch arbeite oder nicht.
Das macht das Fach ja andererseits auch so spannend! Ich liebe Reli eigentlich
und finde es enorm wichtig, eben weil ich NICHT will, dass in ein paar Jahren
wirklich niemand mehr weiß, warum wir Weihnachtsferien, OSterferien,
Pfingstferien haben, Fasching feiern, .... gut 90 % unserer Feiertage sind
christlichen Ursprungs und die genießt doch auch jeder, oder nicht? Ich denke
halt auch, dass wir unsere Kultur verleugnen, wenn wir uns nicht mit unserer
Religion beschäftigen. Auch - oder besonders - wenn man nicht an Gott
glaubt, so sind wir doch historisch christlich-jüdisch geprägt. Was sagen
denn Geschichte-Lehrer zu dieser These?
Brauchen wir dieses Wissen nicht besonders heutzutage? Nochmal: ich rede
von Wissen, nicht von religiösen Gefühlen. Dass ich die nicht wecken kann ist
mir klar. Ist meiner Ansicht nach auch Elternsache... Ob man das nun
konfessionell unterrichten muss oder nicht - da bin ich offen. Kann man
meinetwegen sogar in "Kulturgeschichte und Ethik" umbenennen und
überreligiös unterrichten. Kein Thema für mich. Aber ein Grundwissen über
die christliche Religion MUSS sein, finde ich. Allein - es liegt nicht in meiner
Hand das zu beeinflussen. Ich steh da, vor diesem "katholischen" Haufen...
Da stoße ich auf diese Schülerschaft. Ja, die stehen zwichen Chillen und Spaß,
ganz richtig formuliert... Interesse? Ne, Ignoranz!! Null (wirklich: 0,00)
Vorwissen. Das ist in den vergangenen zwei Jahren so drastisch
eingebrochen... Unglaublich... Beobachte ich genauso in Englisch! In allen
Fächern wird mir davon berichtet. Wir haben Schnitte - bodenlos... Die
wenigen guten, leistungsbereiten Schüler gehen total unter. Sind frustriert
und traurig und oft Außenseiter...
Wegen der schlechten Leistungen hat meine Chefin nun alle Unterrichtsgänge
verboten. Wer nicht lernt darf auch keine Exkursionen machen, heißt es da...
Referate lasse ich auch halten... Genauso bodenlos. Gelangweilt wird mir da
ein Thema in 2-3 Minuten hingerotzt (sorry), ohne Substanz, egal wie oft ich
ihnen erkläre, welche Erwartungen in an Thema und Form habe. Egal wie
spannend und schülernah ich die Themen formuliert habe. Umweltschutz? Ist
doch mir wurscht. sollen mal die anderen. Von Gott reden wir da übrigens
schon lange nicht mehr.
Meditationen, Traumreisen, ... das geht in manchen Klassen noch gerade so,
mach ich auch immer wieder, auch kreatives Arbeiten. Ich denke auch, dass
sie diese Form sich auszudrücken über den Kunstunterricht hinaus viel zu
wenig machen... Geht auch ganz gut, wenn auch seicht. Aber ich brauch ja
auch Noten, muss Exen schreiben, abfragen,... Mitarbeitsnoten kann ich kaum
noch geben - keine Mitarbeit da...
Ja, jetzt hör ich mal wieder auf... Aber ich würde mich freuen, wenn die
Diskussion weiter geht. Auf allen Ebenen ;)
Seid lieb gegrüßt!


einfache Frageneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.04.2014 12:51:05

Hat deine Chefin einen Knall?

Bitte lasst alles, was eure Sus motivieren könnte und ödet sie weiter an, so dass sie vor Langeweile sterben? Nur tote SuS verderben den Notendurchschnitt nicht. Ist ein Schüler tot, entfällt der Zwang zur Benotung und die Überlebenden steigern den Notenschnitt? Na das ist ja mal verantwortungsvolles pädagogisches Handeln auf höchstem niveau


@missmarpel93neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: tandil Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.04.2014 13:19:50

...ohne Worte...
Das waren ungefähr auch meine Gedanken zu dieser Dienstanweisung, ja. Ich
sag ja, mein Problem ist durchaus auch organisatorischer Natur... Aber komm
mal dagegen an. Wir dürfen natürlich weiterhin Unterrichtsgänge machen! Am
Nachmittag, in unserer Freizeit, damit kein Unterricht ausfällt, den unsere Kids
schließlich so nötig haben, weil sie ja so schlecht sind... (Finde den
Fehler...)


Motivationslosigkeitneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ysnp Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.04.2014 13:42:36

Eure Rektorin hat reagiert. Ich frage mich, ob sie die Entscheidung im stillen Kämmerlein getroffen hat oder das Problem in einer Konferenz mit dem Lehrerkollegium durchdiskutiert hat und man gemeinsam nach Lösungen gesucht hat.
Wenn nicht, würde ich im Kollegium Gleichgesinnte suchen, die bereit sind, dieses Problem auf den Tisch zu bringen und die Situation einmal professionell anzugehen.
Reines Beklagen von Zuständen garantiert nicht, dass sich etwas zum Besseren ändert, meistens manövriert man sich da in einen Stillstand oder in eine schlechtere Situation, weil man nur noch auf das Negative focussiert ist.
Und: Wie oft müssen wir in unserem Berufsdasein erleben, dass wir aufgrund der veränderten Schülerschaft neue Konzepte suchen müssen.


Ich glaube nicht,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: silberfleck Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.04.2014 14:34:34 geändert: 24.04.2014 17:20:05

dass eine SL Exkursion/Unterrichtsgänge verbieten kann, wegen schlechter Leistungen.
Sie gehören zum Unterricht. Dazu würde ich die Fachkonferenz tagen lassen und einen entsprechenden Beschluss fassen lassen.
Schlechte oder fehlende Motivation von Schülerinnen und Schüler findet man ja nicht nur in Religion sondern auch in Ethik als auch in anderen Fächer, daher hilft es hier meiner Meinung nach nicht bei der Problemlösung über den Sinn und Unsinn des konfessionellen Religionsunterrichtes zu diskutieren.
Für meine persönliche Sinnkrise würde ich mir Gesprächspartner suchen, denen ich vertraue.
Für die Problematik im eigenen Unterricht würde ich meinen Unterricht nicht nur selber reflektieren, sondern mir Rat holen bei Fachkollegen oder auch mal einen Blick über den Tellerrand wagen.
Und wenn Schüler einfach nur zu faul sind, auch einfachste Aufgaben zu erfüllen, dann sollen sie durchaus auch die Konsequenz schlechte Noten erfahren.


Untersagungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.04.2014 14:59:49

Ich glaube nicht, dass eine SL Exkursion/Unterrichtsgänge verbieten kann, wegen schlechter Leistungen.

Sie muss sie nicht einmal verbieten, es reicht aus, dass sie diese (Unterrichtsgänge) nicht genehmigt. Das kann eine SL so gar ohne Nennung konkreter Gründe.

Ich für meinen Teil würde einen Unterrichtsgang/eine Exkursion/Unterricht an einem anderen Lernort mit ausführlicher Begründung beantragen auf die Nicht-Genehmgung warten und anschließend - als Tarifbeschäftigter - eine Beschwerde gegen die Entscheidung der SL bei der Schulaufsicht einreichen. Für verbeamtete Kräfte bleibt die Möglichkeit der Remonstration.

Elender Papierkram, aber in einer abgestimmten Aktion mit mehreren Kollegen, eine Maßnahme mit der die SL gehörig unter rechtfertigungsdruck gerät.


Die Entscheidungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: tandil Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.04.2014 17:27:16

... meiner Chefin wurde im stillen Kämmerlein getroffen. Es gibt aber eine
ganze Reihe von Kollegen, die diese Entscheidung absolut richtig finden und
mittragen. Natürlich haben wir schon viel diskutiert. Und - eben - ich kann
schon planen und beantragen - aber dann wird's halt abgelehnt. Wir
kommunizieren viel im Kollegium - zum Teil auch recht kontrovers, was aber
immer wieder auch neue Gesichtspunkte zu Tage fördert, die ich natürlich,
wie meinen eigenen Unterricht auch - reflektiere. Prinzipiell sehe ich es auch
so, dass faule Schüler die Konsequenzen eben tragen müssen... Aber
letztendlich frustriert es uns ja auch, wenn diese Ergebnisse kommen. Ich
denke mal 30 % unserer Schüler sind schlichtweg auf der falschen Schule
(=überfordert, was ich in Reli zwar bezweifle, doch natürlich schlagen sich
ständige Fehlschläge auch auf die gesamte Arbeitshaltung nieder, somal von
zuhause oft der Rückhalt fehlt), 40 % sind zu faul. 10 % (max) arbeiten ihren
Fähigkeiten entsprechend und landen auf stabilen 3 und 4, 10 % arbeiten und
landen auf (1 und) 2 und 10 % verweigern sich (in Reli wohl deutlich mehr,
weil sie Gott und Religion an sich eh doof finden).


@ tandilneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 27.04.2014 15:42:17

vielleicht muntert dich das ein wenig auf:
http://www.news4teachers.de/2014/04/studie-glaeubige-kinder-sind-hilfsbereiter-und-friedlicher/
Nimm doch einfach mal diesen Artikel, teil ihn aus und lass die Kids schriftlich darstellen, was sie dazu meinen. Einsammeln, durchlesen und nächste Stunde vorlesen, eventuell in Auszügen. Dann Gespräch.

rfalio
nur so ne schnelle Idee


eine mögliche Anregung von den anderenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: amann Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 27.04.2014 21:18:37

da ich gerade von einer Tagung komme, wo ich den Initiator einer überregionalen Gruppe christlicher Lehrer kennenlernte, gebe ich dir diese Adresse weiter:
http://letbw.de/
Die sind allerdings schwerpunktmäßig evangelisch oder freikirchlich (bei den Badenern kaum vermeidbar), doch da ich postkonfessionell eingestellt bin, hoffe ich einfach, dass du da auch für dich Gutes findest.


Vielen Dank...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: tandil Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.04.2014 10:08:46

... Euch beiden für die tollen Links!!!
Herzliche Grüße
tandil
(der es nach den ersten beiden Tagen wieder ein bisschen besser geht...)


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