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Forum: "Erfahrungen zu Mathebüchern BW"

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Erfahrungen zu Mathebüchern BWneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: vioth Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 26.03.2015 10:57:35

An meiner Schule wird ein neues Lehrwerk für Mathematik gesucht. Wir arbeiten teilweise in jahrgangsgemischten Klassen (1&2, 3&4) und teils in Jahrgangsklassen (mit Inklusion). In vielen Klassen gibt es daher Arbeitspläne.

Im vergangenen Schuljahr arbeiteten wir mit Matherad. Einige Lehrer sind aber nach der ersten Euphorie unzufrieden: Der Aufbau der Aufgaben, fehlende Arbeitsanweisungen und die geringe Übungsmenge macht uns zu schaffen.
Welche Erfahrungen macht Ihr mit Minimax von Klett, und Einstern (Cornelsen) und mit andere Lehrwerken ?

DANKE
vioth


Wirneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lamaison Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 26.03.2015 13:12:04

arbeiten seit Jahren mit Einstern, Klasse 1-4. Wir hatten auch ein paar Jahre Jahrgangsmischung 1/2, haben in der Zeit auch mit Einstern gearbeitet. Wir sind alle zufrieden. Manchmal streichen wir ein paar Seiten, weil es zu viel ist.


Ich finde es gut, vom Matherad... neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: halb27 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 26.03.2015 13:14:42 geändert: 26.03.2015 15:58:53

Abschied zu nehmen. Besonders das Matherad1 finde ich
sehr schlecht. Inzwischen empfiehlt die Autorin selbst,
auf die Nachbaraufgaben bei der Subtraktion zu
verzichten. Die Darstellung der Nachbaraufgaben bei der
Addition ist aber auch so unglücklich, dass man
Additions-Nachbaraufgaben besser selbst einführt.
Generell wird viel zu viel mit der Wendeplättchen-
Darstellung gearbeitet, die zählendes Rechnen begünstigt.
Auch die Umsetzung des modischen Kompetenzerwartungs-
Gedöns geht weitgehend an den Fähigkeiten der
Erstklässler vorbei. Bei den Musterekennungs- und
Klassifizierungsfragen schreiben die Kinder i.d.R. nur
Unsinn hin, wenn man die Antworten den Kindern nicht
regelrecht in den Mund legt. Und selbst dann reicht der
Platz oft nicht für eine vernünftige Antwort in der
ungelenken großen Schrift der Erstklässler.

Eine konkrete Empfehlung kann ich nicht aussprechen, dazu
kenne ich andere Schulbücher zu wenig. Ich finde
allerdings ein Kriterium extrem wichtig: vorrangige
Berücksichtigung des ZR10. Ich erlebe es immer wieder
in der Förderung von Kindern höherer Jahrgangsstufen,
dass sie einfache Aufgaben im ZR10 nicht automatisiert
beherrschen, und ich bin überzeugt, die frühzeitige
Behandlung des ZR20 unter Vernachlässigung des ZR10 ist
ein wesentlicher Grund dafür. Ideal behandelt man m. E.
mit Macht das Automatisieren des ZR10 und vertieft das
gemäß dem Zwerg-Riesen-Prinzip im ZR20, aber zunächst nur
mit ZR20-Aufgaben, die mit der Zwerg-Analogie im ZR10
beherscht sind.
Ich befürchte, dass es kaum ein entsprechendes Lehrbuch
gibt, dss so oder so ähnlich vorgeht - der Gleich-ZR20-
Unfug ist ziemlich omnipräsent.


sehr schwierigneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 26.03.2015 13:33:36 geändert: 26.03.2015 13:34:30

Mir geht es mit meinen Beobachunten genauso wie halb27! Auch ich arbeite mit Vorliebe zunächst mit Zahlen bis 6, damit übe ich die Addition (je nach Lage der Ferien auch der Subtraktion), im Anschluss kommen die restlichen Zahlen bis 10 - und umfassende Übungen zur Addition, danach zur Subtraktion und danach gemischte Aufgaben im ZR 10.

Meine Mathe-Kolleginnen finden es einfacher, im ZR 20 zu arbeiten, sind der Meinung, dass viele Kinder das können und bieten den Schwächeren dann Material oder einfachere Aufgaben.
Meine Herangehensweise ist eine andere, ich habe lieber ein Fundament, an dem alle arbeiten können, die schwächeren SuS brauchen selbst im ZR 10 viel Anleitung bei einfachen Übungen UND natürlich auch Material.
Die Kinder, die das locker bearbeiten (und nicht zählen), können dann zusätzliche oder andere Aufgaben bekommen, schwierigere Aufgaben, ergänzen, knobeln und auch schneller höhere Zahlen.

Wir haben inzwischen unterschiedliche Ma-Bücher probiert und waren mit vielen unzufrieden. Auch haben wir versucht, ohne Buch auszukommen. Auch damit sind nicht alle glücklich.

Generell denke ich inzwischen: Es ist schwierig, eine gute Mischung von Übung und Entdecken/Probieren/Erarbeiten zu finden, schon gar in EINEM Lehrwerk.
Auch weiß ich, dass es Schulen gibt, die zunächst einige Wochen ohne arbeiten, dann die Fähigkeiten testen und überblicken und erst danach die SuS Bücher anschaffen lassen (welches der i-Kinder benötigt ein i-Buch?)

Mehr und mehr komme ich dazu, dass es sinnvoller wäre, für die SuS ein Buch zu haben, dass vielleicht Bilder für die Einführung nutzt ... oder eben nur einen Lehrerband,
ansonsten eine extrem umfangreiche Sammlung an Übungen, die man dann je nach Bedarf zusammenstellt.
Vielleicht könnten es Etappen-Hefte sein, von denen man A und B Versionen hätte, dann können gute SuS A bearbeiten und danach zum nächsten Thema oder zum Knobelheft übergehen, während die schwächeren länger für A benötigen oder aber anschließend B bearbeiten (mit gleichem Umfang und Schwierigkeitsgrad) oder aber die Klasse hat gemischt A und B, dann dämmt man darüber auch das Abschreiben ein.

Wenn es so etwas schon gibt, wäre ich für einen Tipp dankbar.
(Der Finken-Verlag hat Mathe-Ordner, ja, davon konnten wir uns erst 1 leisten und auch da fehlen mir schon umfassende Übungen)

Meiner Meinung nach ist die Not der Lehrkräfte mit Dyskalkulie-Kindern, JÜL und Inklusion bei den Verlagen noch überhaupt nicht angekommen.

Palim


Eigene Übungsaufgaben ....neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: halb27 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 26.03.2015 16:35:20 geändert: 26.03.2015 17:00:19

sind - wie palim sagt - m.E. das Allheilmittel zum
Stopfen der Lücken schlechter Lehrbücher.
An 'meiner' Schule werden sehr häufig 3-Minuten-Tests
geschrieben, die vorrangig dem Lernen, Üben bzw. der
Automatisierung dienen. Die Zeit ist bewusst begrenzt,
damit die Kinder die Aufgaben nicht rein zählend schaffen
können. Inzwischen benutzen die Lehrerinnen der beiden
ersten Klassen die Übungsblätter, die ich für meine
Förderung erstellt habe (ich habe sie nur ein wenig
anpassen brauchen). Interessierte können sie von
http://dl.getdropbox.com/u/2681777/Math_Klasse1/Math_Klas
se1.zip herunterladen.

Zum Anschauungs-Material: Nach vielen Irrungen und
Wirrungen bin ich vom früher bevorzugten strukturierten
'handfesten' Material wie Fingerbildern, Zehner-
/Zwanziger-Schiffchen, Rechenrahmen, Steckwürfel-
Zehnerstangen abgekommen. Das Problem ist, dass
schwächere Kinder damit schlecht bis gar nicht den
Übergang vom Arbeiten mit dem Material zum materialfreien
Rechnen schaffen. Letztlich bauen sie so keine 'inneren
Bilder' für die jeweilige Rechenoperationen auf. Was ganz
gut funktioniert ist am Anfang bei den Erstklässlern der
Umgang mit dem unbeschrifteten Zehnerfeld, das ich immer
ausgedruckt auf einem Blatt Papier dabei habe und bei dem
ich z.B. bei der Aufgabe '8-6' mit dem rechten
Zeigefinger markieren lasse, bis wohin die 8 geht, und
mit dem linken Zeigefinger, bis wohin die 6. Die
verbleibenden 2 Kreise sind dann unschwer auszumachen.
Die simultane Mengenerfassung am Blanko-Zehnerfeld ist
auch bei schwächeren Kindern erstaunlich unproblematisch,
und ein 'inneres Bild' vom Blanko-Zehnerfeld und den
Finger-Markierungsoperationen baut sich eher auf als mit
'handfesteren' Materialien.
Überragende Bedeutung, vor allem im 2. Schuljahr, haben
aber für mich die Montessori-Zahlenkarten bekommen. Damit
kann man praktisch alles erklären, weil in der Mathematik
des 2. Schuljahrs die Zerlegung in Zehner und Einer bei
praktisch allen Rechenoperationen die entscheidende Rolle
spielt. Und ganz nebenbei beugt man der häufigen
Fehlentwicklung im 2. Schuljahr vor, rein ziffernweise zu
rechnen. Mit den Zahlenkarten wird der Zehner-Charakter
der Zehnerziffer immer wieder ins Bewusstsein gerufen.
Bereits im 1. Schuljahr leisten die Zahlenkarten gute
Dienste, zur Darstellung des Zwerg-/Riesen-Prinzips und -
am Frappierendsten - bei der Einführung des
Teilschrittverfahrens: Eine Aufgabe wie 12-7 lässt sich
prima demonstrieren, indem man bei der '10+2'-Darstellung
der 12 mit den Zahlenkarten erst mal die '2'-Karte
wegnimmt. Wir sind dann von der 12 schon 2 Schritte
zurückgegangen bis zur 10, die man anschaulich sieht.
Dann frage ich, wie viele Schritte wir noch zurückgehen
müssen, da wir ja insgesamt 7 Schritte zurückgehen
wollen. Die Verliebte-Zahl-Aufgaben 10-n können die
Kinder rechnen (das habe ich vorher sichergestellt,
vorher fange ich nicht mit dem Teilschrittverfahrne an).
Das Hauptproblem ist das lückenlose Ergänzen-Können im
ZR10, und unter anderem deshalb finde ich das vorrangige
Automatisieren des ZR10 so wichtig.
Der Hauptvorteil der Zahlenkarten ist, dass sie kein
Anschauungs-Material darstellen, dass die
Symbolebene nicht verlassen wird, und dass trotzdem die
jeweilige Rechenstrategie anschaulich dargestellt wird.
Ein Loslösen vom Material ist irrelevant, vielmehr wird
die Zahlenkarten-Veranschaulichung schnell verinnerlicht.


...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lamaison Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 26.03.2015 23:04:16 geändert: 26.03.2015 23:25:14

Einstern ist ein Werk zum selbstständigen Lernen, jeder nach seinem Tempo. Daher sind die Aufgaben gut erklärt und es gibt immer ein Beispiel. In Klasse 1 gibt es 6 Themenhefte, des erste geht nur bis zur Zahl 6, das zweite glaube ich, bis 13.

Der Lehrer wird nicht ersetzt, aber es ist nicht nötig, dass alle Kinder immer auf derselben Seite arbeiten, sondern Schnelle können schon weitermachen, bis zu einer "Stoppstelle", die ich als Lehrer festlege, weil etwas Neues kommt, das ich mit allen Schülern besprechen möchte.

@palim: Einstern arbeitet viel mit Bildern, besonders in Klasse 1, die Aufgaben erklären sich selber (Ich arbeite nicht für den Cornelsen-Verlag).

@halb27: Der Sinn verliebter Zahlen hat sich mir jedoch noch nie erschlossen.


Verliebte Zahlen ...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: halb27 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 27.03.2015 07:50:45 geändert: 27.03.2015 07:54:29

sind wichtig beim Zehnerübergang mit dem
Teilschrittverfahren ('zuerst zur 10').
Besipiel: 7+5 als 7+3 (zuerst zur 10) + 2.
Im ersten Schritt müssen die Kinder zur 10 ergänzen, was
kein Problem ist, wenn sie die verliebten Zahlen
automatisiert beherrschen.
Bei der Subtraktion analog.

Im 2. Schuljahr nutze ich die verliebten Zahlen bei der
Subtraktion, wenn die Kinder das Teilschrittverfahren
nicht beherrschen und das auch kaum noch nachholen
können, weil sie im ZR10 nicht ergänzen können:
44 -7 gerechnet als 44 - 10 + 3.
44 - 10 ist einfach, und die zum Subtrahenden gehörende
verliebte Zahl addieren ebenso - wenn die Kinder die
verliebten Zahlen beherrschen. Zur Not kann man ihnen das
aber noch schnell beibringen, anders als das allgemeine
Ergänzen im ZR10.


...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lamaison Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 27.03.2015 13:46:07

Einstern macht z.B. nicht unbedingt bei 10 Stopp.


@viothneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lamaison Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 27.03.2015 14:50:48

Zusammenfassung: Für euer Arbeiten in jahrgangsgemischten Klassen ist Einstern gut geeignet. Schaut euch Prüfexemplare an. In den ersten Ausgaben hieß es oft, Einstern verleite zum Zählen. Die neuen Ausgaben sind etwas anders gestaltet. Man muss natürlich wie bei anderen Lehrwerken auch bei der Vorbereitung überlegen, ob man so rechnen möchte. Ich habe z.B. in der 3. Klasse die schriftliche Addition auf meine Art eingeführt, dann mit Einstern weitergearbeitet.


@lamaisonneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: halb27 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 27.03.2015 15:34:51

Und wie wird der Zehnerübergang behandelt bei Addition und Subtraktion?


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