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Forum: "Aufrunden oder Abrunden bei 0,5 in BAyern?"

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Aufrunden oder Abrunden bei 0,5 in BAyern?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: talaha Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 17.01.2016 20:23:31

Hallo,
ich bin an einer mittelschule in BAyern. Muss ich bei 2,5 aufrundne oder abrunden? Wie ist das Üblich?
Im INternet finde ich nichts genaues dazu..

LG
Talaha


Bin an einer Realschule in BYneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 17.01.2016 20:32:47

Bei uns wird im Zwischenzeugnis mit ,5 meist die schlechtere Note vergeben, im Jahreszeugnis aber dann die bessere.
Soll halt den Kids noch so einen kleinen Push geben .
rfalio


Ordinalskalaneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: wabami Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.01.2016 15:18:46

Und wie immer an dieser Stelle der Hinweis, das Noten keine metrische Daten sind. Die Bildung eines Mittelwerts mit Aussage setzt eine Intervallskala voraus, die nicht geggeben ist (viele Notensysteme kommen da nahe dran, aber eben nur nahe).
2,5 im arithmetischen Mittel von vielleicht noch unterschiedlich gewichteten Noten sagt also nichts Verwertbares aus.

Jede Vorgabe wie hier zu runden sei ist eine Anmaßung. Außerdem gilt ja wohl die pädagogische Freiheit.
Rfalio beschreibt seine Handhabe, die logisch aber nicht unbedingt pauschal geeignet ist.


@talahaneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: janne60 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.01.2016 18:46:35 geändert: 18.01.2016 18:47:10

Du suchst das im Internet? Ich staune. Sowas würde ich die Kollegen fragen, denn es macht sich immer gut, wenn innerhalb des Kollegiums Einigkeit bei der Notenvergabe herrscht.
Im Übrigen ist es so, wie wabami schreibt: Du kannst aus allen schriftlichen Noten einen Mittelwert errechnen, aber es zählen ja auch stets noch weitere Aspekte dazu.
Ich berücksichtige z.B. die Heftführung, die Qualität der mündlichen Beiträge, ob freiwillig Zusatzaufgaben gemacht wurden, ob ein Schüler Recherchen zum Thema gemacht hat usw. Das Feld ist groß (kenne deine Klassenstufe nicht, aber derlei Randerscheinungen gibt es überall).


pädagogische Notengebungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: volleythomas Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.01.2016 20:45:09

In der Mittelschule in Bayern ist die pädagogische Notengebung anzuwenden. Demnach entscheidet der Lehrer, welche Note er gibt. Das kann auch bei ,55 z.B. die bessere Note sein, wenn es gerechtfertigt ist.

Ansonsten halte ich persönlich es mit rfalio - außer beim Zwischenzeugnis 9. Klasse, das ja auch bei der Bewerbung in der Regel mit vorgelegt wird. Da gebe ich bei ,50 auch die bessere Note.

Th


@ vorigeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.01.2016 20:52:42 geändert: 18.01.2016 20:53:42

Ihr habt recht! Natürlich!
Aber wehe, ein Elternteil klagt!
Das Ganze ist eben inzwischen leider ein juristisches Problem, kein pädagogisches mehr.
Darum runden wir im Zwischenzeugnis nach unten, denn es ist eben kein Zeugnis, sondern juristisch gesehen nur eine Information.
Im Jahreszeugnis, das die Vorrückungserlaubnis als juristisch einklagbare Entscheidung enthält, halten wir die möglichen Probleme eben gering.
Kein Elternteil wird gegen die besseren Note klagen.
Allerdings macht mir diese Praxis ab und an schon "pädagogisches" Bauchweh.
Ich glaube, dass ich nach 30 Berufsjahren schon ein gewisses Einschätzungsvermögen von Schülerleistungen habe, dass ich Blender, Dampfplauderer, Schönlinge erkenne und weitgehend (ich bin nicht perfekt) erkenne.
Aber über mir hängt das Damoklesschwert der Ministerialbürokratie und des Verwaltungsgerichts, das eindeutige Dokumentation und nachvollziehbare gleichmachende Notengebung verlangt. Im Ernstfall soll ich bei einer mündlichen Note noch 2 Jahre später die Fragen, die Antworten und die Bewertung plausibel darstellen können.
Andrerseits:
Ein schlimmer Fall, den ich selbst erlebt habe.
Schüler hat in 4 Schulaufgaben 5;4- (gerechnet 4,7);4;5; gibt Schnitt 4,675, gerundet auf 5.
Andere Leistungen: 4 mal die 3, 2 mal 5, gibt Schnitt 3,67, gerundet 4.
Kollege wertet wie in der Schulordnung vorgeschrieben die Schulaufgaben doppelt, aber eben die gerundeten Ergebnisse, so dass (2·5 + 4) : 3 = 4,67 = 5 entsteht.
Rechnet man mit den Kommazahlen, wird es eine 4!
Und diese pädagogischen Berserker bringen uns eben in die Zwickmühle!
Wenn ein TÜV-Sachverständiger vor Gericht ein Gutachten abgibt, wird es meist unbesehen übernommen; wenn ein Fachmann in der Pädagogik ein Urteil abgibt, wird vor Gericht nachgerechnet und wehe, wehe, du hast zu wenig dokumentiert!
Es war halt jeder auf einer Schule und kennt sich deswegen aus!
Also runde entgegen der DIN 1333 bei ,5 zur besseren Note und du hast keine Probleme
Ach ja, als praktischer Tipp: Frag doch einfach mal Kollegen und Schulleiter, wie sie das handhaben.

rfalio


Meines Wissensneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: cyhyryiys Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.01.2016 18:02:09

nach haben die juristischen Streitigkeiten bei Noten immer
FÜR die Lehrkraft geurteilt. Habe aber jetzt nicht nach
Fällen gegoogled sondern nur das aufgeschrieben, was ich
vom Hörensagen zu diesem Thema weiß. Daher: Mut zur päd.
Freiheit!

Wer googled und Urteile findet, die gegen die Lehrkraft
sprachen bitte posten, würde mich echt interessieren.


@rfalioneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hbeilmann Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.01.2016 08:02:00

Genau dein Negativbeispiel zeigt ja nur allzu deutlich, was für ein völliger Blödsinn diese Rechnerei und Runderei ist. Wenn ich da lesen muss, dass Noten auf drei Stellen hinter dem Komma ausgerechnet werden, kringeln sich mir die Zehennägel hoch!

Mir sind übrigens auch keine Urteile bekannt, dass eine Lehrkraft ihre Notengebung - sofern sie transparent, gut dokumentiert und nachvollziehbar war - zurücknehmen musste, nur weil irgendein Elternteil meinte, irgendwelchen Blödsinn rechnen zu müssen.

Seien wir doch mal ehrlich. Wenn ich einem Schüler unbedingt eine 5 geben wollte (will ich natürlich nicht), dann kann ich das machen, ob mit Rechnen oder ohne. Fehler finde ich allemal, auch bei sehr fleißigen und intelligenten Schülern, zur Not gibts ein paar mündliche Noten (zB das allseits beliebte Drangsalierungsinstrument "komm mal an die Tafel") zusätzlich. Ein kleiner Fehler entdeckt, nachgebohrt und drauf rumgeritten, bis er heult - fertig ist die mündliche 5. Ich habe bei der Notengebung viel Macht über meine Schüler, und die kann ich natürlich auch missbrauchen, wenn ich es unbedingt drauf anlegen will.

Zum Glück machen das die wenigsten (als Schüler hatte ich mal so einen in Englisch), von daher ist eine pädagogische Notengebung frei von Rechnerei die beste Wahl, weil sie der Sachlage gerechter wird. Wenn ich meine Einzelnoten schon pädagogisch (oder im schlimmsten Fall willkürlich) festlege, warum dann nicht auch die Gesamtnote? Die wird durch Rechnen nicht objektiver, auch wenn es vielleicht für einige den Anschein hat, weil man ja "mathematisch korrekt" agiert. Und zur Mathematik wurde ja von wabami schon alles gesagt, was ich nur bekräftigen kann.


@hbeilmannneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.01.2016 13:20:51

Du sprichst mir aus der Seele.
Nur:
Auf offener See und vor Gericht bist du in Gottes Hand!
Ich möchte erst einmal nicht gerichtlich auf meine Notengebung überprüft werden, auch wenn ich ziemlich sicher da keine Probleme hätte.
"Es bleibt immer irgendwas hängen!"
Leider ist unsere Rolle als Fachleute, auch durch ein paar unproffesionelle "Ausreißer", immer angreifbar.
Ich lebe auf einer Insel der Seeligen, mitten in Niederbayern mit weitgehend vernünftigen Eltern. Aber trotzdem sichere ich mich inzwischen juristisch ab!
Mündliche ABfrage mit Gegenzeichnung im Heft, genaue Protokollierung von Referatsbeiträgen usw.
Auch wenn das keinen Spaß macht.
Und dann wenn auch mit Bauchweh im Jahreszeugnis die bessere Note geben; dann beschwert sich keiner.
Wie gesagt: die Juristerei raub ns den pädagogischen Freiraum!
rfalio



im Jahreszeugnisneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hbeilmann Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.01.2016 21:10:13

gebe ich auch tendenziell eher die bessere Note, im Halbjahreszeugnis ist es umgekehrt. Ich will zum Halbjahr vermeiden, dass sich jemand unberechtigterweise in Sicherheit wähnt, obwohl zB der 4er sehr knapp war (z.B. eine 4,499999 ), und dann die Zügel schleifen lässt, um dann zum Ende des Schuljahres ein böses Erwachen zu erleben. Das endet dann bloß wieder in "Darf ich noch ein Referat machen?" zwei Tage vor Notenschluss...

Zum Jahreszeugnis bin ich deutlich milder gestimmt, vor allem aber, da ich den Sinn des Sitzenbleibens grundlegend hinterfrage. Meiner Erfahrung nach gibt es nur wenige Schüler, die tatsächlich von einer solchen Ehrenrunde profitieren. Für die meisten ist es ein Jahr vergeudete Lebenszeit ohne erkennbaren Nutzen.


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