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Forum: "Regeleinhaltung unterstützen"

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Regeleinhaltung unterstützenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: blue-kathy Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 17.03.2019 19:19:57

Hallo zusammen,

meine Klasse hält sich grundsätzlich gut an Regeln (geht jetzt hauptsächlich um Gesprächsregeln und Arbeitsruhe) , dennoch gibt es einige S, die sich z.B. in Gesprächrunden nicht gut kontrollieren können oder eher wollen. Das sind aber auch genau die, die sich über Unruhe beschweren und Ruhe genießen. Nun haben die Kinder eingefordert  , dass doch z.B. beim Reinreden o.ä. mal „was passieren muss“ , ich würde ja immer nur ermahnen. Also habe ich gelbe und rote Karten eingeführt, d.h., wenn ein Kind mal reinquatscht, sage ich „gelbe Karte“ und notiere das. Bei der roten Karte würde etwas passiere, z.B.. einen Klassendienst übernehmen, in der  Pause länger arbeiten etc. An unserer Schule gibt es keine Hausaufgaben und Zensuren, so dass man das nicht als Kosequenz einsetzen kann. 

Wie ihr sicher aus eigener Erfahrung wisst, ist das für den Lehrer sehr anstrengend, wirklich gerecht ist es auch nicht und man erwischt auch cniht alle Regelverstöße. Ich möchte grundsätzlich dahin, dass die Kinder die Verantwortung, sich an die Regeln zu halten, selbst übernehmen.  Sie sollen selbst auf sich aufpassen und die meisten können das auch. Wir sprechen hier bei 22 Kindern von ca. 8 Kindern in unterschiedlichen Ausprägungen. Ich hatte jetzt schon die Idee, dass sie sich eigene persönliche Konsequenzen für eine rote Karte aussuchen sollen, damit das nicht bei mir liegt und vielleicht auch wirkungsvoller ist. Außerdem möchte ich sie unterstützen sich selbst zu beobachten und die Regeln einzuhalten. Wenn ich ganz konsequent (was aber schwer ist) gelbe Karten (rote brauchte ich noch nicht) verteile, hilft es einigen wirklich, den Mund zu halten. Eine Kollegin hat es mal versucht, das  die Kinder sich selbst gelbe Karten geben, Jedes hatte seine Namenskarte in der Hand, die bei Regelverstoß abgegeben wurde. Aber, was ist, wenn danach noch was passiert?

Habt ihr aus eurer Erfahrung Ideen oder Tipps für mich? Mir geht es darum, die Verantwortung wieder an dei Kinder zurück zu geben und Ruhe zu haben. Dei Klassenregeln wurden gemeinsam mit den Kindern erarbeiet und werden auch regelmäßig refelktiert und ggf. geändert. Die Kinder sind 9-12 Jahr alt (gemischte Klasse) . Ich bin gespannt auf eurerTipps. Falls jemand Bücherzum Thema empfehlen kann, immer her damit.

Danke



Möglichkeitenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 17.03.2019 22:51:24

Spieß umdrehen und die belohnen, die sich daran halten

Klasse entscheidet über Konsequenzen

Timeout, d.h. derjenige verlässt den Kreis und erhält eine Aufgabe, die er selbstständig erfüllt.

Verhaltensreflexionsbogen ausfüllen- gibt auch einige bei 4teachers

 

Ämterdienste halte ich für keine gute Idee, denn das soll ja keine Strafe sein, den zu machen. Du schiebst damit die Dienste in eine Ecke, in die sie nicht hingehören.



Danke,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: blue-kathy Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.03.2019 14:30:21

tolle Idee, das Ganze mal umzudrehen und mit den Diensten hast du recht! Gibt es noch mehr Ideen zum Thema? 



Ich schließe mich caldeirao an,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: janne60 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.03.2019 16:24:53

mit der Idee, die Kinder selbst Konsequenzen suchen zu lassen. Da du schreibst, die Kinder hätten das Thema selbst angesprochen (es muss doch mal was passieren), würde ich nun ein Anschlussgespräch führen: Was soll denn eurer Meinaung nach passieren? Habe ich so schon mit Kindern gemacht, die Klasse sollte eine Liste von Folgen bei Regelverstößen entwerfen. Man glaubt gar nicht, wie hart die gegen sich selber sind , da standen am Ende Sachen drauf, die hätte ich persönlich nicht vorgeschlagen. Das Ergebnis war jedoch, dass sie diese selbstgewählten "Strafen" (ich nenne es ja lieber Folgen) völlig klaglos hinnahmen, es macht wohl einen Unterschied, ob die Ideen aus den eigenen Reihen kommen oder "von oben".

Einen genauen Blick würde ich auch auf die Störqualität werfen. Die meisten Kinder stören nicht absichtlich oder um des Störens willen. Es gibt Kinder, die vor dem Unterricht mit etwas so beschäftigt sind (in Taten, aber auch in Gedanken), dass sie sich nicht auf den Unterricht einlassen können. Wenn ich das bemerke, schicke ich den Satz voraus: Gibt es noch etwas, das wir tun oder erzählen müssen, damit wir anschließend gut arbeiten können? Dies gibt Gelegenheit, noch Dinge zu klären  (wer sich aber jetzt nicht meldet, muss bis zur nächsten Pause warten).

Positives Verstärken hilft auch sehr oft: Statt die Störer zu ermahnen, nennt man diejenigen, die es machen wie gewünscht: Ben sitzt ganz ruhig da, Lisa sitzt ganz ruhig da, Max...... Da alle Kinder gern dazugehören wollen, pegelt sich das gewünschte Verhalten schnell ein.

Sollte jemand überhaupt nicht von seinem Störverhalten abzubringen sein, bekommt er von mir die Wahl: Du darfst weiter singen, aber nicht hier drin. Bitte geh raus und singe dort fertig oder bleib hier, dann aber sei still. Wähle jetzt! (Es gibt dann beides, überwiegend wollen die Kinder lieber da bleiben und sind dann auch still oder es gibt auch die, die dann echt rausgehen und ihr Bedürfnis draußen stillen).

Unruhige Störer, denen "der Hintern kribbelt", schicke ich zuweilen raus, um eine Runde um den Schulhof zu rennen, damit sie anschließend wieder sitzen können.

Das war zwar jetzt nicht im Sinne deiner Frage, du wolltest ja Tipps, wie die Kinder selbst Störungen begegnen, aber vielleicht gelingt es damit, die Störungen schonmal weiter abzubauen.

 



@ caldeiraoneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hesse Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.03.2019 17:07:49

  

LG  

Hesse



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