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Forum: "Kranke Schüler nach Hause entlassen"

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Kranke Schüler nach Hause entlassenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sk-besselink06 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 13.04.2019 20:04:37

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

unser Schulleiter ist unzufrieden mit der Art und Weise, wie Schüler krank entlassen werden (bei den folgenden Situationen spreche ich auch für viele Kollegen):

1. Es gibt (natürlich) Schüler, die sehr schnell entlassen werden wollen, und denen es gaaaanz schlecht geht. Diese Schüler erkenne ich relativ leicht und weiß entsprechend zu reagieren.

2. Dann gibt es aber auch Schüler, bei denen ich nicht einschätzen kann, wie schlecht es ihnen geht. Und hier liegt das Problem: Unser Schulleiter erwartet von uns, dass wir die Situation einschätzen und die Schüler im Prinzip nur im äußersten Notfall nach Hause gehen lassen. Außerdem müssen Schüler vom Sekretariat aus anrufen, sodass dort immer reger Verkehr ist. Das wiederum stört unseren Schulleiter auch massiv und hält unsere Sekretärin immer wieder unnötig auf.

Nun sind wir als Lehrer immer wieder der zum Teil extrem unverschämten Kritik einiger Eltern ausgesetzt, die sich beschweren, warum wir ihr Kind nicht haben anrufen lassen. Unser Schulleiter teilte uns mit, wir sollten diese Gespräche an ihn weiterleiten. Dennoch sind wir ja diejenigen, die den ersten Schwung Elternfrust abbekommen. Und eigentlich möchte ich in den unsicheren Fällen nicht diejenige sein, die die Verantwortung für ein Nachhauseschicken oder eben ein Nicht-Nachhauseschicken übernehmen soll.

Habt ihr Tipps, wie man das ganze Prozedere einfacher und weniger nervenaufreibend gestalten kann? Wie ist das an eurer Schule geregelt?

 

Vielen Dank für eure Rückmeldung.

Viele Grüße

Sabrina



Vonneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.04.2019 00:30:57 geändert: 14.04.2019 00:32:49

welcher Schulform/Altersgruppe  sprichst du?



Ich arbeite neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: silberfleck Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.04.2019 11:09:52 geändert: 14.04.2019 11:10:21

genau wie du an einer RS + in RLP.

Schülerinnen und Schüler, die entlassen werden wollen, werden bei uns zunächst an die Klassenleitung verwiesen. Diese kennt die SuS ja in der Regel am besten und weiß (wenn es nicht gerade in Klasse 5 zu Beginn des Schuljahres ist), ob der Gesundheitszustand dies wirklich erfordert.

In vielen Fällen werde ich als Leitung des Schulsanitätsdienstes hinzugezogen. Aufgrund langjähriger Erfahrung weiß ich, wie ich "die Simulanten" zumindest meist schnell herausfinde. Im Zweifelsfall entlasse ich aber auch, denn dann bin ich auf der sicheren Seite.

Beschwerden von Eltern habe ich persönlich selten.

Wenn SuS an chronischen Krankheiten leiden, lassen wir uns Atteste der Haus- und/oder Fachärzte ausstellen.

(Leider haben ja z.B. immer mehr SuS Asthma und erhalten Asthma - Inhalatoren - ohne Facharztbesuch und Astmaschulung)

Und wenn der Schulleiter das Beschwerdemanagement übernehmen will, würde ich den SuS an unserer Schule das in den Schulplaner schreiben oder ihr verteilt vorbereitete Infozettel an die entlassenen SuS auf denen steht, wenn die Eltern Rückfragen wegen der Entlassung aufgrund Krankehit haben, mögen sie sich an die SL wenden. Das Sekretariat muss dann bei telefonischen Anfragen natürlich ebenso handeln.



Ich befürchtete,...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: liko Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.04.2019 12:59:58

... wirklich vereinfachen lässt sich ein sinnvolles Procedere nicht. Auch bei uns ist der erste Ansprechpartner der KL, der die Kinder am besten kennt und in der Regel auch weiß, ob an dem Tag noch irgendwelche Arbeiten/Tests etc. anstehen. Dennoch geht anschließend der Weg über die SL, die wiederum ihr Kollegium gut genug kennt, um zu wissen, bei wem man diese Entscheidung eventuell nochmal näher hinterfragen muss und bei wem man sich mehr oder weniger blind darauf verlassen kann. Außerdem wird auch bei uns grundsätzlich nur vom Sekretariat aus zu Hause angerufen, um das Gespräch "mitzubekommen" und im Zweifelsfall selbst mit den Eltern sprechen zu können. Tatsächlich sind leider viele Eltern sehr schnell bereit, ihre Kinder nach Hause zu holen ... Ausgesprochen interessant dabei zu beobachten, ist der Tonfall der Schüler, der sich urplötzlich verändert, sobald sie mit ihren Eltern/Großeltern sprechen ...

In echten Zweifelsfällen werden auch bei uns die SuS nach Hause entlassen, denn den Schuh, da einen foleschweren Fehler zu machen, zieht sich wohl keiner gerne an.



Bei uns...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: galadriel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.04.2019 10:32:45

...gibt es ein festes Entschuldigungsverfahren für Oberstüfler.
Sie müssen sich bei demjenigen Kolelgen abmelden, bei dem sie als nächstes Unterricht haben. Wenn der nicht auffindbar ist beid er Stufenleitung.

Die Sek 1 Schüler melden sich meist innerhalb einer Stunde beim Fachlehrer oder in den Pausen im Sekretariat ab.

Unser Chef bindet sich das nicht ans Bein - und da kann ich ihn absolut verstehen.
Da wir eigentlich gar nicht nachfragen dürfen, was ein Schüler hat (ähnlich wie bei unseren eigenen Krankmeldungen die Schulleitung) UND wir kein medizinisches Personal sind, lasse ich das Kind generell gehen, wenn es sich meldet, allerdings bestehe ich inzwischen darauf, dass die Eltern das Kind in der Klasse abholen, da ich erst letzte Woche einen ganz dramatischen Fall erleben musste. (Schülerin der EF will raus, um zuhause anzurufen, bricht zusammen, krampfend und hustend, Atemstillstand... ich musste beatmen und Herzmassage machen und DAS möchte ich NIE NIE NIE wieder erleben. Sie liegt immer noch im Krankenhaus :( ).


Tatsächlich sind es auch nur sehr sehr wenige Schüler, die das scheinbar gezielt nutzen, um HA, Vokabeltests usw zu entfliehen.



ich habeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: fruusch Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.04.2019 10:33:00

absolut kein Problem damit, einen "Simulanten" nach Hause gehen zu lassen. Das ist mir allemal lieber, als einen echten Kranken in der Schule zu behalten, wo er evtl. noch andere ansteckt oder sich sein Zustand plötzlich rapide verschlechtern kann.

Da ich keine medizinische Ausbildung absolviert habe, steht es mir auch absolut nicht zu, einen Gesundheitszustand zu beurteilen, dafür haben wir schließlich gut ausgebildete Ärzte und anderes medizinisches Fachpersonal. Ob die Bauchschmerzen jetzt einen akuten Angstzustand vor dem nächsten Englisch-Test oder einen bevorstehenden Blinddarm-Durchbruch anzeigen, kann ich als Laie daher nicht unterscheiden. Sollte mein SL entsprechendes von mir verlangen, würde ich darauf verweisen und dies klar ablehnen.

In meinem Alltag gibt es allerdings eher das Gegenteil, dass Eltern ihre kranken Sprösslinge bei uns abliefern, um zur Arbeit gehen zu können. Da hilft dann oft die Drohung mit dem Krankentransport ins nächste Klinikum, damit die Bazillenmutterschiffe baldmöglichst wieder abgeholt werden.



Vielen Dankneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sk-besselink06 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.04.2019 10:39:11

Vielen lieben Dank für eure Antworten.

 

Ich werde bei der Gesamtkonferenz vorschlagen, dass die Eltern angewiesen werden, am selben Tag, an dem das Kind die Schule krank verlässt, zum Arzt zu gehen und sich eine Bescheinigung (bei Wiederholungstätern ggf. sogar ein Attest) ausstellen zu lassen. Nur dann gilt die Fehlzeit als entschuldigt. Mal sehen, wie die Idee ankommt.

 



Was machtst du,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: christeli Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.04.2019 16:51:39

wenn an dem Tag die Praxis geschlossen ist? Das ist zum Beispiel oft mittwochs der Fall. Ich bin nicht sicher, ob ein Arzt Da mitzieht.



Auch ich ...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: liko Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.04.2019 21:34:46

... halte das, ehrlich gesagt, für keine im Alltag gut umsetzbare Idee.    Als Elternteil hätte ich mir das auch nicht wirklich vorschreiben lassen ... man geht einfach nicht zum Arzt, wenn es nicht  wirklich unbedingt notwendig ist ...



Frage der Ebeneneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.04.2019 21:38:56 geändert: 18.04.2019 21:42:24

Eine aufgebrachte Mutter erzählte neulich, dass der Arzt sich geweigert hätte, eine Bescheinigung für die Schule ausstellen zu lassen.

Gerechtfertigt ist das sicher bei ständigen Krankheitstagen zur Absicherung oder als deutlichen Hinweis auf die Schulpflicht,

im Regelfall würde ich davon ausgehen, dass die Kinder krank sind und nach 1-2 Tagen wieder in der Schule auftauchen.

Da wir uns in der Grundschule versichern müssen, dass jemand zu Hause ist, und da wir gar nicht durchgängig eine Sekretärin haben, telefonieren bei uns in der Regel die Lehrkräfte selbst. Das System ist aber so klein, dass man seine Pappenheimer recht gut kennt und die Klassenlehrkraft in der Regel selbst involviert oder zumindest nicht weit ist.

Möglich wäre vielleicht, dass die Kinder einen standardisierten Brief erhalten, in dem die Fehlzeit aufgeführt wird, auf die Regeln zur Krankmeldung verwiesen wird und auch darauf, dass der versäumte Unterrichtsstoff in eigener Verantwortung nachgeholt werden muss.

Andererseits scheint es doch eher ein Problem zwischen LuL und SL zu sein.

Ist es etwas, das ihr zunächst im Kollegium klären müsst?

Oder habt ihr bestimmte Erwartungen an die Eltern?



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