Hintergrund:
Gewalt gegen Frauen wird leider nicht weniger und ein Tag oder eine Woche sind nicht wirklich genug.
Und doch:
Auch Tage oder Wochen der Kampagne verleiten zu einem Lesen des Textes, bewirken zumindest ein Reflexieren.
Der 30. Juli – der Internationale Tag gegen Menschenhandel – hat einen besonders hohen feministischen Bezug, sind doch Frauen und Mädchen in mehr als 90% Opfer, so die UN-Organisation[1]. Noch schlimmer: Im Bereich der sexuellen Ausbeutung sind nahezu alle (rund 99 %) Betroffenen Frauen und Mädchen.
Moderne Sklaverei?
Es gibt eine zunehmende Sichtbarkeit von Menschenhandelsopfern in verschiedenen Regionen, insbesondere bei gefährdeten Bevölkerungsgruppen – darunter Frauen, Kinder und Migranten –, die überproportional betroffen sind. Oft werden sie Opfer ausgeklügelter organisierter krimineller Netzwerke.
Ihnen gilt besonders am und um den 30. Juli diese Kampagne:
„I AM RISING “ — Sommer-OBR-TANZ-DEMO-Aktionstag! (One Billion Rising)
Da war doch schon etwas bei Regen und Schnee, Kälte und Zähneklappern! Stimmt:
Im Rahmen von One Billion Rising Germany gab es im Rahmen der 16 Tage gegen Gewalt an Frauen bereits entsprechende Veranstaltungen!
Diesmal also ohne klirrende Kälte beim neuen feministischen TANZ-DEMO-Aktionstag im Sommer – „I AM RISING“ gegen patriarchale Gewalt, gegen Ausbeutung, gegen das Wegsehen.[2]
In diesem Jahr initiiert One Billion Rising Deutschland erstmals einen zusätzlichen feministischen Tanz-Demo-Aktionstag am 30. Juli 2026 (Welttag gegen Menschenhandel). Unter dem Titel „I AM RISING“ und gleichen deutschen Jahres-Motto „WOMEN ON FIRE – NI UNA MENOS“ soll das Ziel sein, die Forderungen nach Prävention patriarchaler Gewalt weit über die Wintermonate hinaus sicht- und hörbar zu halten.