Ich glaube, wir sind da nicht so weit voneinander entfernt:
"Da die anderen Begriffe in der Gesellschaft verbreitet sind, haben wir beides genutzt, aber auch begründet, warum es zu einer Veränderung kommt. "
"Außerdem: Was spricht i.S. eines breiten Wortschatzes gegen die Einführung sowohl der gebräuchlichen als auch der wissenschaftlichen Begriffe?!"
Aber ich kann mich davon überzeugen lassen, dass sich andere Menschen durch das Wort "Scham" herabgesetzt fühlen. Dann muss ich dieses Wort nicht mehr absichtlich verwenden, da es ja Alternativen gibt.
Wir hatten dieses Mal beide Klassen gemeinsam im Unterricht mit einer jüngeren und einer älteren Lehrkraft, die unterschiedlich sozialisiert aufgewachsen sind, ebenso die Elternabende, und ich fand es gerade gut, dass man an mehreren Stellen sagen konnte, dass sich Wortwahl und Ansichten ändern oder nebeneinander stehen und dass man Verständnis für beides entwickeln sollte.
Auch hinsichtlich kultureller Einschätzung war es dann eine Form der Sozialisation und nicht der Kultur oder Religion, die den Unterschied ausmachte.