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Forum: "Förderschüler im Museum?"

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Förderschüler im Museum?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hoax Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 26.06.2006 14:51:04

Hi,
ich bin Referendar in HH - ganz frisch - und meine Anleiterin drängelt ständig, ich sollte unbedingt im Kunstunterricht den ich mache, raus gehen.
Ich habe eine 2. Spracheilklasse, 15 Schüler und alle ziemlich verhaltensauffällig. Das ist Stress.
Und jetzt habe ich mir überlegt, mit denen mal in die Kunsthalle (Museum) zu fahren.
Hat jemand mit sowas mal Erfahrungen gemacht? Und ist das nicht ziemlich stressig?
Meine Anleiterin möchte einen Stundenentwurf dafür haben und nun muss ich begründen, warum ich das mache. Handlungsorientierung wissen wir ja. Aber gibts da noch bessere Gründe?
Danke für eure Hilfe!
Grüße
Bernd


Ein paar Hinweiseneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sommerlaune Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 26.06.2006 18:04:55

Hallo Bernd,
mir fallen so spontan ein paar Sachen ein, die dir vielleicht ein bisschen weiterhelfen:

Du solltest auf jeden Fall noch Betreuer mitnehmen, wenn ihr ins Museum fahrt. Dies können noch 1-2 KollegInnen sein (deine Mentorin/Anleiterin wird ja sicher auf jeden Fall dabei sein) oder auch freiwillige Eltern. Dann hast du schon mal etwas weniger Stress.

Falls du ins Museum fährst, solltest du das vorher gut organisieren! Falls ihr dort eine Führung von Seiten des Museums bekommt, solltest du vorher anmelden, dass ihr von einer Sprachheilschule kommt. Dann können die sich besser darauf einstellen, denn man muss damit rechnen, dass sprachbehind. Schüler rein verbalen Input nicht so gut verarbeiten können wie Regelschüler. Das leitet schon zum nächsten über: Das Ganze sollte (auch) handlungsorientiert sein. Ein Besuch im Museum ist das per se ja noch nicht (klang bei dir so ein bisschen raus - kann mich aber auch täuschen). Das heißt, die Schüler sollten spezielle Aufgaben kriegen, die sie rausfinden müssen oder ähnliches (vielleicht in Form einer Ralley- das motiviert und das "Herumlaufen" im Museum macht Sinn). Wichtig ist vielleicht auch, dass du im Vorfeld schon ein bisschen thematisch auswählst und reduzierst: Überleg dir genau, was die Schüler dort lernen sollen! Etwas über einen bestimmten Maler, eine bestimmte Technik, Epoche? Was auch immer...? (Bin leider kein Kunstlehrer u. weiß nicht, was in dem Bereich thematisch so ansteht)
Wie gesagt, vorher gut vorbereiten, sonst kann das schnell in einem planlosen Herumirren der Schüler enden. Ich denke aber, dass die Museen gut auf Schulen eingestellt sind und da spezielle Programme anbieten. Einfach mal nachfragen!

Viele Grüße
sommerlaune


Dankeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hoax Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 27.06.2006 10:55:06

Hi,
Danke für die Tipps.
Ob Eltern mitkommen, weiß ich nicht, sind oft nicht so kooperativ.
Stundenziel ließe sich da formulieren, aber was könnte man (Entwurf schreiben, uuaa) als Richtziel nennen? Hat das was mit Integration zu tun?
So eine Werkbetrachtung kann ich doch auch im Klassenraum machen?
Und das größte Problem, das mich gerade noch beschäftigt: ich kann den Leuten im Museum doch nicht alles über Sprachbehinderungen erklären? Mein einer Schüler stottern massiv - wie soll sich die Museumspädagogin denn darauf einstellen?
Grüße
Bernd


Hallo Bernd,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: batk Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 27.06.2006 16:58:59

Museumspädagogen sind normalerweise sehr wohl auf Menschen mit Behinderungen eingestellt. Wir waren mit schwerstmehrfachbehinderten Kindern im Museum und es war ein voller Erfolg.
Dann kenne ich eine Gruppe mit psychisch erkrankten oder von einer psychischen Krankheit bedrohten Kindern. Sie gingen regelmäßig in die Kunsthalle, um Bildbetrachtungen zu machen und danach mit unterschiedlichen Gestaltungstechniken das Gesehene, Erlebte, Gefühlte oder Besprochene... dazustellen. Es hatte offensichtlich allen Spaß gemacht. Allerdings waren es jeweils Gruppen von max. 8 Kindern.
Ziele könnten sein:
Die Schüler sollen Dienstleistungen in Anspruch nehmen (Führung und Leitung durch die Ausstellung)
Die Schüler sollen durch gemeinsame Aktionen mit Nichtsprachbehinderten den Einsatz der nonverbalen Kommunikation trainieren (Körpersprache, Mimik, Gebärden, Zeichen...)und dadurch Sicherheiten außerhalb ihres geschützten Rahmens zu erwerben.
Die Schüler sollen sich durch die Integrationsmaßnahmen den vielen Gemeinsamkeiten mit Nichtsprachbehinderten bewusst werden und unterschiedliche Orte/Bereiche der Kommunikation kennen lernen.
oder oder oder...

Bestimmt fällt dir noch Vieles dazu ein.
Liebe Grüße Batk


Museumspädagogikneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elefant1 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 27.06.2006 18:15:55 geändert: 27.06.2006 18:18:58

ist eine Sache (lange Warte- und Anmeldezeiten), rausgehen eine andere.

In Kunst gibt es viele Möglichkeiten das Schulhaus zu verlassen. Ich denke da nur an den Bereich Zeichnen in bzw nach der Natur.

Z.B.
Geht raus, schaut euch Bäume an, fühlt Baumrinde, nehmt sie in die Hand, erspürt die Strukturen, zeichne sie auf Papier oder drücke sie durch gestalte mit diesen Linien weiter

oder:
Kiesel
Steine in die Hand nehmen, formen ertasten, dann zeichnen - in Bezieung setzen - Licht und Schatten, Steinfiguren basteln, kleben;
Schmunzelsteine malen.

oder: Blüten und Farbenvielfalt.
Wenn du ein bisschen nachdenkst, fällt dir sicher mehr ein.

oder
Wasser-und Farbexperimente
welche Blüten verändern die Wasserfarbe?

Ich kenne deinen Lehrplan jetzt nicht; aber Kunst hat oft auch Theaterelemente oder Bauelemente:
Lass gestalten mit Naturmaterial (Blätter, Blüten)
oder spielt draußen Theater
oder hört auf Geräusche.

Rausgehen kann auch Kunstgeschichte profaner Art sein:
z.B. verschiedene Türen-, Fenster-, Dachformen in der Umgebung. Oder Welche Farben und Formen haben die Gartenzäune-->Skizzen anfertigen

Das waren jetzt nur ganz spontane Ideen.

Forste mal deinen Lehrplan durch. Da findet sich bestimmt was.
Liebe Grüße
elefant1


Integration?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hoax Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 03.07.2006 09:35:00

Hi, danke nochmals für die Tipps.
Vielleicht denke ich noch zu theoretisch, aber:
Ich finde, das mit der Integration ist schwierig, wenn ich die sprachbehinderten (oder körper- oder geistigbehinderten) Schüler konfrontierte mit so genannten Normalen und dann noch im Museum. Damit provoziere ich doch erst, dass Leute, eben die nichtbehinderten Schüler und vor allem die Museumspädagogen, die ja ohnehin keine Fachausbildung in dem Bereich haben, Unterschiede merken und machen. Und die betroffenen Schüler merken doch auch, was sie nicht können?!
Das klang in der Theorie alles so einfach, jetzt in der Praxis habe ich schwere Bedenken...fühl mich nicht gut dabei...


Integration?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: delphie Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.08.2006 13:24:57 geändert: 24.08.2006 13:26:03

Hallo Hoax,
also das mit der Integration fänd ich jetzt auch schwer zu begründen. Nur weil die als Gruppe durch nen Museum gehen, also in die Öffentlichkeit, ist das ja noch lange keine Integration. Ist wirklich die Frage, ob die dann ausser mit Museumspädagogen noch mit anderen "Nichtbehinderten" in Kontakt treten. Würde mich persönlich jetzt nicht überzeugen.
Integration wäre für mich eher, dass ihr dann mit einer anderen Gruppe etwas zusammen erarbeitet, zum Beispiel ein Kunstprojekt mit der GS-Klasse oder so.

Delphie

edit: Sehe grad, dass der Beitrag schon was älter ist . Wie hast du es denn jetzt gelöst?


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