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Forum: "Schon wieder ist ein Vater gestorben ..."

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Schon wieder ist ein Vater gestorben ...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: veneziaa Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 13.09.2006 15:30:54 geändert: 13.09.2006 15:54:04

Schon zum wiederholten Mal in meiner langen Dienstzeit erlebe ich, dass von einem noch jungen Schüler (gerade in meiner 5. Klasse) ein Elternteil gestorben ist.
Da ich die Eltern meines Schülers nicht kannte / kenne (ihr Sohn ist erst seit zwei Wochen in meiner neuen 5. Klasse), bin ich mir nun etwas unschlüssig, ob ich morgen an der Trauerfeier zur Beerdigung teilnehmen sollte oder nicht. Leider kann ich es auch nicht einschätzen, ob diese Familie darüber froh oder ob sie lieber für sich wäre...
Ich habe daran gedacht, einen persönlichen Brief zu schreiben, mich aber ansonsten etwas zurück zu halten.
Was denkt ihr?


Daneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: aloevera Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 13.09.2006 16:00:50

du die Familie noch nicht kennst, würde ich mich von der Trauerfeier fern halten. So etwas ist ja auch eine rein familiäre Angelegenheit. Ein paar persönliche Zeilen jedoch finde ich eine gute Idee. Dein Schüler wird jetzt viel Zuwendung und Verständnis brauchen.
Kopf hoch und viel Kraft!
aloevera


schwierigneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: frauschnabel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 13.09.2006 16:01:23

aber ich für meinen Teil würde es wahrscheinlich bei einem persönlichen Brief belassen.
So ist klar, dass du Anteil nimmst und ich glaube, dass eine Karte oder eine Brief für die Angehörigen immer tröstlicher ist, als die, die bei der Beerdigung dabei sind, weil sie sich nicht sicher waren, ob oder ob nicht!
Einen Brief liest man auch in ein paar Wochen oder Monaten nocheinmal, wenn einem danach ist.
Ich finds schriftlich besser.
Vielleicht möchte die Familie auch nur den engsten Kreis dabei haben, kann man ja nicht immer wissen.


Ich finde auchneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: binimaja Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 13.09.2006 17:43:11

dass in diesem Fall ein Brief angebrachter ist, da du die Familie noch nicht kennst - und sie dich wahrscheinlich auch nicht. Da wärst du einer von vielen Trauergästen - eher anonym. Ich denke, schriftlich finden sich da viel persönlichere Worte, die auch eher zur Kenntnis genommen werden.


ebenfalls persönlicher Briefneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: steffchen2 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 13.09.2006 18:10:58

ist auch meine Meinung, da du, wie du schon sagst, noch keine Gelegenheit hattest die Familie kennen zu lernen (schreibt man das jetzt so?). Wie halten es deine Kollegen damit? Anders liegt der Fall, wenn es ein Schüler von dir ist, oder du schon ein langes gutes Verhältnis zu Eltern hast. Dann wäre deine Anwesenheit auf jeden Fall ein großer Trost!


Ich kenneneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kla1234 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 13.09.2006 18:19:50

eine Familie mit Todesfall. Die Briefe und Karten werden jetzt schon jahrelang gehütet, liegen in schönen Schachteln auf dem Wohnzimmerschrank, werden immer wieder hervorgeholt und gelesen.
Ich bin stolz und glücklich, dass ein Brief von mir dabei ist.

kla

Du wirst vor allem langfristig gebraucht. Nach einem halben oder ganzen Jahr denkt "keiner" mehr daran.....


Ich danke euchneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: veneziaa Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 13.09.2006 18:29:57

Es ist schön, dass ihr euch für mich Gedanken macht und mich eigentlich darin bestätigt, dass in diesem Falle ein persönlicher Brief das Richtige ist.
So werde ich es handhaben.
Heute habe ich schon mit den Kindern der Klasse darüber gesprochen und mit ihnen vereinbart, dass sie ihren Klassenkameraden ganz "normal" behandeln, erst mal nicht fragen, sondern abwarten, ob er darüber reden möchte.
Ein sensibles Thema...


ich habeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: nieha Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 13.09.2006 18:59:40 geändert: 13.09.2006 18:59:57

in einem solchen Fall auch die tolle Erfahrung gemacht, dass die Klasse einen Brief an eine Schülerin geschrieben hat, in dem sie ihr sagten, wie sehr sie an sie denken und dass sie sich auf den Tag freuen, an dem sie zurückkommt... das macht natürlich nur Sinn, wenn er für eine Zeit nicht in der Schule ist. Ich habe mit dieser Schülerin heute noch Kontakt und sie hat mir mal erzählt wie sehr es ihr damals geholfen hat, dass sie wusste, dass die Klasse an sie denkt. Vor allem wurde auf diese Weise vermieden, dass jedes einzelne Kind sein Mitleid ausdrücken möchte, in dem Moment in dem der Schüler wieder zurückkehrt...


Der Lehrer meines jüngeren Bruders...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: englischmieze Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.09.2006 18:23:46

...ist damals auf der Beerdigung meines Vaters gewesen (Bruder war da in der 6. Klasse oder so) und er hat sich sehr darüber gefreut. Es geht ja nicht unbedingt um den Rest der Familie, aber für meinen Bruder war es ein wichtiges Zeichen und er hat sich im vergangenen Juni bei seiner Abitur-Feier noch einmal für diese Geste bei dem Lehrer bedankt.
Ich war zu der Zeit schon in der Oberstufe und meine Pädagogik-LK-Lehrerin hat auch sehr verständnisvoll reagiert und mit mir darüber gesprochen. Sie hatte auch viele Monate später noch Verständnis, als ich ihr erklärte, dass ich deshalb im Unterricht so still geworden bin, weil mich der Todesfall noch beschäftigt. Es ist ja schließlich nicht so, als hätte man mit dem Thema innerhalb von kurzer Zeit abgeschlossen und alles wäre schnell wieder beim Alten. Für diese Rücksichtnahme war ich sehr dankbar. Auch mein Sportlehrer hat mich auf ganz liebe Weise auf das Thema angesprochen. Es ist natürlich schwierig, so ein Thema anzusprechen, aber es setzt auch ein wichtiges Zeichen!

Lg, Englischmieze


Danke für eure Beiträgeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: veneziaa Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.09.2006 19:02:03

Die Schilderung eurer vielseitigen Erfahrungen haben mir sehr geholfen.
Da ich das Kind gerade mal 2 Wochen in der Klasse habe, konnte ich weder es noch die Familie kennen lernen.

Wir haben es nun so gelöst:
Ich selbst habe einen persönlichen Brief an die Mutter und auch das Kind geschrieben.
In der Klasse haben wir darüber gesprochen, die Kinder haben sehr gefühlvoll reagiert. Zusammen haben wir einen Brief geschrieben mit nur zwei Sätzen:
Lieber ..., wir alle denken sehr oft an dich und freuen uns, wenn du wieder bei uns bist.
Alle Kinder haben unterschrieben - nur mit Vornamen und Füller. Es war ihnen auch bewusst, dass man nicht kunterbunt kreuz und quer schreiben sollte wie auf einer lustigen Geburtstagskarte.

Ich habe sie deshalb nicht frei schreiben lassen, weil ich damit schreckliche Erfahrungen gemacht habe. Im Juni ist eine junge Kollegin nach einer OP gestorben. Wir hatten ein Kondolenzbuch ausliegen, in das mehrere Kinder (Mangel an Erfahrung und Sprachlosigkeit) geschrieben haben: Ich wünsch Ihnen alles Gute. Viel Glück! usw.
Man müsste lachen, wenn es nicht so traurig wäre..

Obwohl der Vater meines Schülers schon längere Zeit krank war und alle wussten, dass dieser Tag kommen würde, ist es doch eine schwere Zeit. Ich werde den Kleinen sicherlich aufmerksamer als normal beobachten und versuchen, ihm in diesem schweren Lebensabschnitt zur Seite zu stehen.





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