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Forum: "Schülerauszeichnungen"

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Gleichmachereineuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.02.2007 12:56:02

Ich habe probleme mit dieser ewigen Gleichmacherei.
(Die wird übrigens gerade von etwas älteren Schülern als unfair bis lächerlich angesehen).

Wenn ein Kind ganz besonders engagiert etwas gemacht hat, sich eingesetzt hat, eventuell Zusatzstunden in der Schule verbracht hat dafür, wenn eine Schülergruppe etwas Neues in die Wege geleitet hat (z.B. im Alleingang eine Schülercafeteria managed), wenn eine Gruppe eine Benefiz-Aktion startet, wenn unentgeltliche Hausaufgabenhilfe geleistet wird, dann ist das ein besonderes Herausheben wert.

Bei allen anderen auch etwas zu suchen, um dann in einer Gleichmacheraktion auch jedem etwas zukommen zu lassen, entwertet das besondere Engagement oder die ganz besondere Entwicklung einzelner Schüler/Schülergruppen.

Ist es nicht genau das, was wir als Kollegen so in unserem Beruf bemängeln? Die Knitten im Kollegium, die nichts oder wenig leisten, die sich nicht engagieren, die ständig nur Unruhe bringen und Unfrieden bekommen das gleiche Geld wie diejenigen, die besonders aktiv und engagiert sind. Ärgert es uns nicht auch, wenn wir etwas Besonderes geleistet haben, dass es keine Anerkennung findet oder in Ansprachen in Allgemeinplätzen untergeht?
Dabei müssten wir eigentlich die Sache viel nüchterner sehen als die Kinder und über einer Neiddiskussion stehen.

Warum soll das aber bei Kindern anders sein?
Viel Lob ist ja schön und gut. Inflationär gegeben nimmt es den besonderen Leistungen den Wert.
Nicht immer und nicht ständig können Kinder die Motivation aus der Sache selbst ziehen.



...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: dafyline Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.02.2007 13:43:44 geändert: 11.02.2007 13:44:57

ich habe probleme mit
dem nichtloben, nichtanerkennen.

anerkennen hat mit „gleichmacherei“ denn wirklich nichts zu tun.
dass besondere aktionen anerkennenswert sind, steht ja außer zweifel (wie ja weiter oben nachzulesen ist).

wie aber steht’s mit denen, die halt ungeschickt sind, etwas nicht können, einfach schwach sind, sei es auf dem sprachlichen, sportlichen, handwerklichen, musischen, ..... sektor im vergleich mit anderen dieser lernergruppe?

also kein lob, keine anerkennung von kleinen erreichten zielen, weil „Inflationär gegeben nimmt es den besonderen Leistungen den Wert.“?
diese kinder/jugendlichen/menschen werden dann wohl nie anerkennung bekommen – großes werden sie ja nie erreichen, nie leisten können.

lob und anerkennung bedeutet in meinen augen nicht, die gesamtpersönlichkeit als top hinzustellen, sondern positives (nicht krampfhaft herbeigezerrtes) zu sehen, zu artikulieren und somit ein lächeln ins gesicht des anerkannten zu bringen.
und es sind „kleinigkeiten“, nicht großartiges, das sehr wohl anerkennung bekommen darf: ein fehlerlos geschriebener absatz, ein korrekt gebildeter satz, ... die liste wäre endlos fortzusetzen.
anerkennung - ein freundlicher blick, ein aufmunterndes nicken, ein anerkennendes wort,... - das hilft sehr wohl, sich weiter und auch noch mehr mühe zu geben.

das ist es doch, was zumindest ich erreichen will.

übigens kann auch konstruktive kritik leichter angenommen werden, wenn es sonst viel anerkennung gibt.
und: anerkennende menschen werden auch von anderen anerkannt.

sollen es andere halten, wie sie wollen:
ich finde den weg über viel anerkennung den für mich und meine lernenden als einen sehr wohl gangbaren und sehr guten weg.


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von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.02.2007 13:59:56 geändert: 11.02.2007 14:28:38

ich mir schaschas ursprüngliche Frage ansehe, sind wir im Augenblick dabei, zwei verschiedene Dinge zu diskutieren.

Niemand wird bestreiten, dass viel Lob und Anerkennung für kleine Leistungen und Fortschritte im (Schüler)leben unabdingbar sind. Aber das war eigentlich gar nicht schaschas Frage.

...EIN/E Schüler/in auswählen, der/die nicht unbedingt aus einem leistungsabhängigen Grund diesen Preis verdient.

Hier geht es doch nicht um die vielen kleinen Fortschritte im täglichen Schulleben, sondern um einen besonderen Einsatz, der gewürdigt werden soll. rhauda hat dazu oben ein paar Beispiele gebracht. Solche Beispiele finden sich doch sicher auch bei den Kleinen.
Und hier finde ich eine spezielle Würdigung durchaus sinnvoll und angebracht. Allerdings missfällt mir der Vorschlag mit dem (teuren) Geschenk. Eine Würdigung, Urkunde, eine besondere Bemerkung im Zeugnis, bei den Kleinen im Kindergarten vielleicht ein Kuchen, der dann nach der Würdigung aber von allen gemeinsam gegessen wird, ein besonderes Spiel, das sich das Kind wünschen darf o.ä.So etwas fände ich sinnvoller.

Wir haben bei uns in der RS seit einiger Zeit einen großen Bilderrahmen in der Halle hängen. Darin werden Würdigungen von Siegern bei Turnieren, Wettbewerben, Urkunden, Zeitungsartikel etc. ausgehängt, für alle sichtbar (natürlich mit dem Einverständnis der betroffenen SuS)

Ich halte eine Würdigung von Engagement über das Notwendige hinaus für sehr wichtig, aber möglichst nicht mit materiellen Dingen, zumindest nicht in der Altersstufe.


ups, ich hab jetzt nicht alles durchgelesen,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: heidehansi Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.02.2007 14:21:55

daher zum Ausgangsposting:

Warum soll man nicht besonderen Einsatz besonders anerkennen?

Ich denke, da gibts schlechtere Anlässe, über die niemand mehr nachdenkt:

Wenn bei den Sportspielen regelmäßig die Begabten die Urkunden einstreichen und die anderen leer ausgehen oder halt eine Teilnehmerurkunde kriegen,

wenn an dem Vorlesewettbewerb der 6. Klassen die Sieger fast schon feststehen und sich der Großteil der Klasse in rechter Selbsteinschätzung gar nicht beteiligt,...

Gerade solche sozialen Tugenden sind doch so wichtig, auch und besonders in der Schule, und werden doch fast als sebstverständlich angesehen von uns LehrerInnen und selten gewürdigt.

Was ich aber hier für bedenklich halte:

In irgendeiner Weise sollte die Belohnung auch einsehbar, also berechenbar für die Kinder sein. Natürlich mit weitgesteckten Grenzen, denn es soll ja auch noch flexibel zu handhaben sein. Nicht dass man sagen muss: Eigentlich hat der/die es auch verdient, aber es geht nicht, weil...

UND: Warum so festgelegt: EIN Kind pro Klasse?
Gibt es nicht vielleicht Klassen, in denen sich mehrere Kinder positiv hervortun?

Das muss ja nicht heißen, dass es dann zu teuer wird für die Schule.
Bei uns z.B. dürfen die Schülerlotsen einen Ausflug an einem Tag machen, an dem die anderen Unterricht haben. Da kommt es auf den einen oder anderen mehr auch nicht drauf an.

Und noch etwas: Ich habe gemerkt, wie wichtig manchen Kindern die schriftliche Anerkennung ist.
So hat sich bei uns eine Schülerin der 8. Klasse eine Extramappe für die monatlichen Antolin-Urkunden angelegt, obwohl sie weiß, dass das eigentlich nur "Zwischenergebnisse" sind.

Also auf jeden Fall eine Art Urkunde ausstellen. Da kann man ja dann, wenns die Schulleitung nicht tut, auch mehrere Schüler der Klasse ehren.



@ klexelneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: schascha Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.02.2007 19:43:19

Du sprichst mir aus dem Herzen. Immer dieses Materialistische....
Ich würdige grosse Fortschritte: z.B. ein Schüler brauste immer sofort auf, wenn er bei einem Spiel verlor - als er dann dank eines Smilies-System seine Wutausbrüche in den Griff bekam, durfte er sich im Turnunterricht ein Spiel wünschen = Belohnung für seine persönliche Weiterentwicklung.

schascha


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