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Forum: "Hochbegabte Tochter?? Was meint ihr?"

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Hochbegabte Tochter?? Was meint ihr?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: belle-1 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.02.2007 20:15:53

Hallo ,

ich habe mal eine eher persönliche Frage an Euch:

Meine Tochter ist 5 Jahre alt. Seit sie zwei Jahre alt ist, geht sie in den Kindergarten. Von Beginn an war sie verhaltensauffällig: sie konnte mit 2 Jahren angeblich so gut wie ein fünfjähriges Kind sprechen und war den anderen Kindern gegenüber aggressiv, da sie nwohl nicht mithalten konnten (so wurde es uns damals erklärt). Das hat sich mit der Zeit gut gelöst, nun ist sie seit einem Jahr in einer neuen Einrichtung in einer neuen Einrichtung wegen unserem Umzug.

Bei einem Entwicklungsgespräch hat uns die Erzieherin von einigen Aufälligkeiten berichtet:
- Kind nimmt immer Rolle der Erwachsenen ein
- Kind hätte für das Alter ungewöhnlich gute Ausdrucksweise
- Kind beobachtet viel und schafft es, alle Kinder zu "leiten"
- Kind ist sportlich zurückhaltend, hat oft Angst vor Neuem
- Kind wäre angeblich kognitiv allen anderen überlegen
- Kind äußert oft "das ist langweilig, das kann ich doch schon

Zu Hause gibt es heftigste "Machtkämpfe" da unsere Tochter einfach immer wieder die Grenzen überschreitet und sich oft benimmt, wie ein Erwachsener.

usw.

Nun wurde uns nahe gelegt, wir sollten eventuell uns an eine Stelle für Hochbegabung wenden, da wohl viele Auffälligkeiten dafür sprechen könnten, dass unsere Tochter eine Anlagung dazu habe.

Ich weiss nicht, was ich davon halten soll. Habe mich selbst mit dem Thema noch nicht beschäftigt und kann mir nicht vorstellen, wie man bei einem 5jährigen Kind sowas feststellen soll.
Ist das nicht eine Tortour für so ein Kind?

Mich würden einfach mal Meinungen und Erfahrungen von Pädagogen interessieren, vielleicht kennt sich hier ja jemand etwas aus mit der Thematik??

Würde mich über Antworten freuen!!

Lieben Gruß, belle


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von: cath1 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.02.2007 20:48:42 geändert: 16.02.2007 20:49:22

Ich kenne dieses Problem selbst, allerdings wurde ich nicht ganz so extrem darauf aufmerksam. Meine Tochter ist 10 und ich konnte Unterschiede zu meinen Schülern (habe eine 4. Klasse) feststellen, die mir keine Ruhe ließen. Daraufhin suchte ich die Schulpsychologin auf. Sie führte einen 2stündigen Test (in Gesprächsform) durch. Ergebnis: Meine Tochter kann nicht anders, da ihr IQ überdurchschnittlich hoch ist. Ich musste mit den unterrichtenden Koll. reden(wurde etwas schief angesehen) und auch mein Verhalten zu Hause ihr gegenüber teilweise ändern. Seitdem läuft vieles besser, weil ich meine Tochter nun besser verstehe und sie es merkt.
Ich rate dir, einen Kinderpsychologen, wenn der Schuleintritt bevorsteht sogar einen Schulpsychologen, aufzusuchen und den HAWLIK III -Test durchführen zulassen. Macht den Kindern Spaß und ist sehr aufschlussreich.
Ich bin froh, den "Auffälligkeiten" meiner Tochter auf den Grund gegangen zu sein.
Nur Mut!


ich weiß nichtneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: frauschnabel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.02.2007 21:18:54

ob es für die Kinder schlimm ist, sich solcher Test zu unterziehen, aber ich kenne aus meinem Freundeskreis eine Familie, die einen hochbegabten Sohn haben. Es war immer schwierig für alle mit diesem Kind zurecht zu kommen. Nun, da klar ist, "was mit dem Kind los ist" scheint es irgendwie einfacher. Die Eltern können besser damit umgehen, können einige Dinge besser leiten und den Freunden und Bekannten mal erklärend zur Seite stehen. Insgesamt hat sich das Verhältnis zwischen allen wesentlich verbessert.
Also nur Mut, ich denke es kann nicht schaden


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von: belle-1 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.02.2007 18:32:12

für Eure Antworten und Nachrichten.
Den HAWLIK III Test kenne ich nicht, aber ich werde mich mal schlau machen.
Ich bin echt gespannt, was bei uns rauskommt.



Test macht Spassneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: three3 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.02.2007 13:43:44

Du kannst davon ausgehen, dass deiner Tochter der Test (HAWIK-III) Spass machen wird.
Ich habe neulich eine 7jährige damit getestet, die hat sich richtig gefreut, mal was interessantes machen zu dürfen.
Originalton: "Schule ist immer so langweilig"
Sie hat einen IQ von 149!! Die Eltern hatten es immer vermutet, aber nie genau gewußt. Dieses Mädchen reagiert häufig aggressiv - sowohl gegen Lehrer als auch Eltern....
Es gibt auch noch den Kaufman-ABC Test, der ebenfalls für diese Altersgruppe (Vorschulalter) geeignet ist.
Das sind beides sehr aussagekräftige Intelligenztests, die auch in den Ambulanzen des SPZ (Sozialpädiatrisches Zentrum) durchgeführt werden. Manche Schulpsychologen machen das auch. Oder Ambulanzen der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Nur Mut. Besser man weiss frühzeitg über eine Hochbegabung Bescheid, als zu spät.
hier eine interessante broschüre:
http://www.bmbf.de/pub/begabte_kinder_finden_und_foerdern.pdf


schade....neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.02.2007 15:28:38

dass edlerverein nicht mehr bei und mitmacht. Sie hat richtig viel Erfahrung mit diesen Dingen.

Ich kann nur davor warnen, dass, wenn eine HB festgestellt wird, man das an die große Glocke hängt. Lehrer informieren, ja. Das sollte es allerdings sein.
Ein Schüler in der Klasse meiner Tochter wurde regelrecht gequält von den Mitschülern, sie konnten mit seinem Anderssein nicht umgehen. Schon im Kindergarten gab es einen Vorfall, bei dem Mütter anderer Kinder sich wie Furien in einem Pulk um ihn scharten und auf ihn einhackten, vorzulesen, was auf den Namensschildern stand "Bestimmt kannst du das gar nicht, bestimmt hast du die bloß auswendig gelernt!"

Die HB meiner Tochter wurde leider erst spät festgestellt (mit 10 J., ich hatte bei all den Problemen nie den Gedanken an HB). Dann machte ich den Fehler, das der Klassenlehrerin zu sagen.
Schnippische Antwort: "Na und? Was nützt ihr das, wenn sie ihre Mappen nicht in Ordnung hat? DAS muss sie schon können." Diskussion erledigt.


@ rhaudaneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: cath1 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.02.2007 18:08:16

Es beruhigt mich, wenn es anderen leider auch so geht. In den Gesprächen mit den unterrichtenden Koll. stieß ich auf unterschiedliche Reaktionen. Während eine Koll. sehr entgegenkommend reagierte, musste ich mir von einer anderen Worte anhören, die deinem Beitrag ähneln.
"Aber da, in diesem Bereich, da kann es aber nicht zutreffen, da ..." "Und verdient hat sie ihre Note eh nicht, ..."
/Da frage ich mich, warum die Note dann erst auf dem Zeugnis erteilt wird, wenn sie nicht verdient war???/
Ich merke jedenfalls, dass ich seit dem Test meine Tochter viel besser verstehe, mit ihr weniger Auseinandersetzungen habe.
Auch die Hausaufgaben bereiten ihr wieder Freude, denn einige Koll. reagieren doch positiv auf mein Gespräch und geben differenziertere Aufgaben auf. Ein kleiner Erfolg!


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von: belle-1 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.02.2007 18:18:48

Ihr seid klasse
Danke für Eure Antworten!!

Es ist echt erschreckend, wie mancher Lehrer auf HB reagiert!!
Leider werden Kinder , "die aus der Reihe fallen" immer wieder als störend empfunden, so habe ich zumindest das Gefühl.
Wo bleibt da der Erziehungsauftrag?


Test ist das eineneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: jumag Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.02.2007 18:42:01

und der Umgang mit hochbegabten Kindern ist das andere.
1. Beispiel: Bei einem heute 40jährigen Mann wurde die Hochbegabung von seinen Eltern (Lehrern) sehr früh erkannt. Sie taten sehr viel dafür, dass ihr Sohn Sozialkompetenzen erwarb, da er ja im späteren Leben mit anderen Menschen auch kollegial (und nicht nur im Führungston) auskommen muss. Das Kind musste sich in Sportteams (hier: Fußball) einordnen, er half (gelenkt) Mitschülern bei Problemen in der Schule ... Er ist kein zerstreuter Prof., arbeitet heute an einer Uni.
2. Beispiel: Mitschüler meiner Tochter (16) - Der Junge schmeißt im negativen Sinne den Unterricht. Die Eltern entschuldigen alles mit seiner Hochbegabung. An der fehlenden Sozialkompetenz wird vom Elternhaus her nicht gearbeitet. Er wäre sicherlich nicht mehr am Gym., wenn seine Eltern dort nicht so engagiert wären. Er schreibt nämlich nicht nur gute Arbeiten und ist bei Gruppenarbeiten nicht teamfähig.
Ich will damit sagen: Hochbegabung ist etwas Tolles, aber auch eine Aufgabe für Eltern und Schule


Und außerdem ...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: m.gottheit Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.02.2007 20:14:03

wollte ich als Mutter eines hochbegabten Sohnes noch hinzufügen:
1. meistens fehlt es den Kindern auf anderer Stelle (Sport etc.)
2. Durch zusätzliche Freizeit- und sonstige Angebote (Musikstunden, beispielsweise) kann man die Fähigkeiten der Kinder noch besonders fördern und weiter ausbilden. Meiner spielt heute hervorragend Klavier, ist ein grottenschlechter Sportler und hat sich inzwischen mit seiner Umwelt arrangiert.
Wie oben schon richtig gesagt wurde: Hochbegabung ersetzt keinesfalls Sozialkompetenz, und oft muss hier - auch im Sinne des Kindes, damit es nicht zum Außenseiter wird - eine Menge getan werden.
Gruß
m. gottheit


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