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Forum: "Ökumenestrafe?"

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@bakunixneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: manuelisa Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.05.2007 21:17:07

Also bei uns in BW kommt auch ein staatlicher Lehrer/ Lehrerin zu Unterrichtsbesuchen bei den kirchlichen Kräften (Lehrbeauftrage zuständig für kirchliche Kräfte . Ziel ist im Normalfall eher Beratung als Kontrolle, aber ich denke in Extremfällen würde es auch zu Beschwerden bei der Kirche kommen.

Insgesamt glaube ich nicht, dass es sinnvoll ist, die eine Gruppe gegen die andere auszuspielen. Beide Lehrer haben wohl ihre Stäken und Schwächen (z.B. Gemeindebezug auf der einen Seite und stärkere Integration in den Schulalltag auf der anderen Seite).

Bei uns unterrichten sowieso nur dann kirchliche Lehrer, wenn der Bedarf nicht durch staatliche gedeckt werden kann.


Ausweg?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: christeli Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.05.2007 21:51:39

Ich bin keine Religionslehrerin und noch dazu aus dem Norden und protestantisch. Wenn ich mir die ganze Diskussion so anhöre, kann ich mir manchmal nur wünschen, dass die Kirchen ihren eigenen Religionsunterricht in ihren Einrichtungen anbieten - wetten, dass kaum jemand kommt? Ethische Werte zu vermitteln halte ich für sehr wichtig, da kann man auch die Kirchen raushalten - so selbstlos sind diese Institutionen nicht.
Christeli


@christelineuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: manuelisa Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.05.2007 21:58:57

Wahrscheinlich würden auch nur wenige Schüler kommen, wenn sie nachmittags zusätzlich und ohne Pflicht Physik, Biologie oder Geschichte lernen sollten.

Im Ernst: Ich glaube es ist gut, wenn ethische Werte an eine eigene (auch religiöse) Grundüberzeugung gekoppelt sind und nicht im luftleeren Raum schweben. Es wird ja keiner gezwungen den Religionsunterricht zu besuchen.


Linientreue?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.05.2007 23:57:55

Und manchmal führt das wegen mangelnder Linientreue zu Rauswürfen, wie wir bei der eingangs erwähnten Religionspädagogin gesehen haben. Eine Klage vor dem Arbeitsgericht wird wahrscheinlich sinnlos bleiben, weil kirchliche Gesetze eigene Gesetze sind.

Seufz! Bitte noch einmal den Fall richtig lesen und nicht so polemisieren. Das hat mit Linientreue nichts, aber auch gar nichts zu tun, das sind rein arbeitsrechtliche und vertragliche Verfehlungen.

Selbst wenn es um Linientreue ginge (was hier eindeutig nicht der Fall ist): wie wäre es einzuordnen, wenn eine Katholische Religionslehrkraft sich im Unterricht eindeutig für Abtreibung und Euthanasie einsetzt? Das ist in etwa so zu werten, als würde ein Angestellter eines Unternehmens gegen Grundsätze seiner Firma agieren. Kündigungsgrund. Hier wie da.


Pragmatisches Denken vs theologische Glaubenssätzeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bakunix Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.05.2007 17:32:45

Schauen wir uns mal die konkreten Zahlen an: In Deutschland leben Katholiken und Protestanten zu jeweils 31,3%, Moslems 3,9%, Sonstige 1,7% und ohne Bekenntnis 31,8%. Da muss man sich doch mal fragen: Macht es wirklich Sinn, in den Schulen einen derartigen organisatorischen Aufwand zu betreiben, der nur rund zwei Drittel der Schüler/innen betrifft? Wenn wir in RLP keine 8er-Gruppe „sonstige“ zusammenbringen, können wir diese Kinder während des Religionsunterrichtes nicht extra beschulen. Manche Eltern gestatten, dass sich ihre Kinder in dem Raum aufhalten dürfen, in dem der Religionsunterricht abläuft, andere wiederum bestehen darauf, dass ihre Kinder währenddessen in einem anderen Klassenzimmer beaufsichtigt werden.

Dass Werte in der Schule vermittelt werden sollen, steht außer Frage. Es wäre um Vieles einfacher, das Fach Ethik würde in der Schule für alle verbindlich eingeführt werden. Wir hätten keine Konflikte wie im Inititialbeitrag beschrieben, wir müssten die Klassen nicht aufteilen oder trennen. Wir hätten nicht die Ungewissheit, ob der Pfarrer heute wieder mal nicht kommt und Ähnliches mehr.


Mir scheint, da wird vieles durcheinander gemixt!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: silberfleck Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.05.2007 18:28:34

Rein juristisch (?) gesehen, ist die Ausgangssituation dieses Forums wohl geklärt. wer sich nicht an Verträge hält, wird gekündigt.
Hier scheinen aber verschiedene andere Aspekte "hochzukommen".
Wer die Schulpflicht verordnet und eine Stundentafel erlässt, ist auch dafür zuständig das entsprechende Personal zu stellen und auszubilden und natürlich auch zu bezahlen!
Hauptamtliche pastorale Mitarbeiter erhalten in der zweiten (praktischen) Ausbildungsphase auch eine praktische Ausbildung für den Religionsunterricht und machen auch darin eine Prüfung. Ihr "Hauptgeschäft" ist und bleibt aber die Arbeit in und mit der Gemeinde, auch wenn sie laut Staatsvertrag zu einer bestimmten Anzahl von Unterrichtsstunden verpflichtet sind. Pfarrer werden inzwischen häufig davon befreit!
Klar ist es ärgerlich, wenn ein Pfarrer aus pfarrlichen Gründen häufiger fehlt, aber wir sollten auch ganz ehrlich klären, ob er wirklich häufiger fehlt als andere Kollegen.
Und dann das liebe Geld. Wenn Gemeinden aufgaben wahrnehmen, die eigentlich staatliche sind, finde ich es nur logisch, dass der Staat sie auch zahlt. Warum sollen z.B. kirchliche Kindergärten ihre Kosten selber tragen und Gemeindekindergärten nicht? Was würde geschehen, wenn alle kichlichen Kindergärten und Schulen schließen würden? Oder die Kirchen sie "nur" an Bund/Länder und Gemeinden verkaufen / vermieten würden? Richtig, dann bleiben in den meisten Deutschen Bistümern viele Menschen von der drohenden Arbeitslosigkeit befreit; nicht nur im Bistum Limburg heisst es "sparen und erneuern"!


Wo bleibt die demokratische Kontrolle?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bakunix Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.05.2007 21:02:21

„Wenn Gemeinden Aufgaben wahrnehmen, die eigentlich staatliche sind, finde ich es nur logisch, dass der Staat sie auch zahlt. Warum sollen z.B. kirchliche Kindergärten ihre Kosten selber tragen und Gemeindekindergärten nicht?“ Das schreibt Silberfleck.

Der entscheidende Unterschied ist der: Der Staat ist weltanschaulich neutral, die Kirchen betreiben, wie es in deren Sprachgebrauch heißt, die „Kindermission“. Weshalb sollte mit den Steuergeldern des ca. einen Drittels Nichtchristen diese Mission bezahlt werden? Und sie wird davon bezahlt. Die dominierende Marktposition, insbesondere in ländlichen Gebieten unserer Republik, lässt den Nichtchristen oft keine andere Wahl als ihre Kinder in einen konfessionell geführten Kindergarten zu schicken. Die Religionsfreiheit der in diesen Einrichtungen arbeitenden Erzieherinnen ist zumindest in Frage gestellt, müssen sie doch der Konfession der Einrichtung entsprechen. Sie können nicht aus der Kirche austreten, da sie sonst ihren Job verlieren würden.

Wir sind wieder an der selben Stelle angelangt: Alle Steuerzahlerinnen und Steuerzahler müssen blechen, aber die Kirche – und nur die Kirche – stellt das Personal ein und entlässt es. Und das ohne demokratisch legitimierte Kontrolle.


.neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: manuelisa Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.05.2007 08:43:09

Ein kleiner Hinweis: Nicht nur die kirchlichen Schulen/ Kindergärten erhalten staatliche Zuschüsse. Das gleiche gilt zumindest in BW, für andere Bundesländer kann ich nicht sprechen) auch für Waldorfschulen, Sport- und Waldkindergärten und jegliche andere staatlich anerkannte private Schulen/ Kindergärten. Und diese Einrichtungen stellen ihr Personal auch nach eigenen Kriterien ein. Klar, gibt es mehr kirchliche Kindergärten als andere (das liegt aber daran, dass die Kirche sich eben früh in dem Bereich engagiert haben), aber bei Schule sieht es da schon anders aus. Die Alternative wäre also jede Privatinitiative (die ja immer auch eine "Wertorientierung in irgend einer Form" verfolgt) zu unterbinden.


@bakunixneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: silberfleck Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.05.2007 13:00:46

Dann erkläre doch bitte mal woher diese dominierende Stellung kirchlicher Kindergärten in ländlichen Gebieten kommt!
Wenn die Dernbacher Schwestern sich verschiedener sozialer Aufgaben nicht angenommen hätten, sähe z.B. der Westerwald heute wahrscheinlich anders aus. Ob das besser wäre, darf bezweifelt werden.
Im Übrigen hätte ich grundsätzlich nichts dagegen, wenn der Staat und damit auch die Gemeinden ihre Aufgaben wahrnehmen würden. Frag doch mal die Gemeinde- und Stadträte, ob sie die kirchlichen Einrichtungen übernehmen.


Marktwirschaftlich gesehenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.05.2007 15:50:21 geändert: 22.05.2007 20:07:36

Angebot und Nachfrage regeln den Preis. Die Nachfrage ist da, also ist auch das Angebot ok. Sowohl was kirchliche Kindergärten betrifft, als auch was kirchliches Lehrpersonal betrifft.
Die Eltern stimmen einfach mit den Füßen ab. Fertig.


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