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Forum: "Sachaufgaben im Förderunterricht"

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Sachaufgaben im Förderunterrichtneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rondra1 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.08.2007 00:23:55 geändert: 28.08.2007 00:24:13

Hallo,
nun geht das Schuljahr bald wieder los. Wir Förderlehrer hatten uns getroffen und die Materialien und die Förderkonzepte durchgesprochen und festgelegt.

Im Förderunterricht hatte ich letztes Halbjahr mit einigen Drittklässlern Sachaufgaben erarbeitet.
Es waren Aufgaben aus Klasse2 mit allen 4 Grundrechenmethoden.
Beispiel 3x4=
Dieses sollten meine Schüler zunächst ausrechnen. Also
3x4=12
Dann sollten sie selbst eine Textaufgabe dazu formulieren.
z.B. Andre verteilt an 3 Kinder jeweils 4 Bonbon. - Oder was auch immer den Kindern einfiel. Dazu dann die Frage, Rechnung und Antwort erstellen.
Angefangen habe ich natürlich mit Aufgaben wie:
3+4=7
z.B. 3 Kinder sitzen in einer Klasse, 4 Kinder kommen hinzu.

Klappte eigentlich ganz gut, nachdem wir es etwas geübt hatten und die Kinder verstanden hatten, wie das "andersrumdenken" funktioniert. Auch haben wir am Anfang dazu dann die Aufgaben real nachgestellt.

Nachdem wir es einige Zeit regelmäßig gemacht haben, hatte ich das Gefühl, dass dadurch der Bezug vom Text zu den Aufgaben gefestigt ( begriffen) wurde. - Nach dem Motto, hinter jeder Aufgabe steht eine Sachaufgabe.

In der Besprechung führten die Aufgaben zu sehr Unterschiedlichen Meinungen, ob es sinnvoll ist, dieses im Förderkonzept zu integrieren.

Was meint ihr dazu, Kinder die Umkehrung machen zu lassen ( von der Aufgabe die Sachaufgabe erstellen zu lassen)?
Bin mal gespannt.

Gruß
Rondra


Wer hat dazu eine andere Meinung???neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.08.2007 17:21:15

unvorstellbar. Aus meiner Sicht ist das ganz wichtig, denn wer Sachaufgaben selber schreiben kann, der hat es verstanden. Was nutzt mir wenn ich weiß, was 3x4 ist. Hat mich (außer ein paar LuL) nie jemand gefragt, sondern es steht immer ein Problem, dass ich selbstständig erfassen muss und dann erst rechne ich aus. Ich sehe als Hauptproblem, dass die SuS ein Mengenverständnis und ein Operationsverständnis in Mathe entwickeln. Ich finde es immer wieder spannend, SuS Rechenstäbchen zu geben und sie die Aufgaben 3+4,4-3, 4*3, 12:4 zu legen. Selbst größere SuS machen dabei Fehler und dann wundert man sich warum sie keine Sachaufgaben lösen können.
Lass die erzählen und mach dein Ding. Es ist schade um die Zeit.
Übrigens kannst du daraus ja ein schönes Projekt machen. Ihr könnt Dominos oder Quartetts anfertigen, die die anderen SuS oder kleinere SuS lösen sollen. Viel Spaß dabei und lass dir nichts erzählen.


Schüler "erfinden" Aufgaben für andere Schülerneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rotrotrot Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.10.2007 00:17:04

Hi, dein Aufgabenkonzept finde ich super! Ich habe auch schon meine Erfahrungen mit diesem Konzept "andersherum" gemacht. Die Kids finden es spannend, wenn die Aufgaben dann von ihren Mitstreitern gelöst werden. Dann hat die Plakerei für sie einen Sinn! Es ist fast ein Spiel!
Aus meiner Sicht ist es sehr sinnvoll mathematische Sachsituationen zu finden. Die Aufgaben sind dann meißtens auf niedrigem Niveau, aber machmal findet sich auch ein Schlaufuchs, der es seinen Kollegen schwer machen will. Dann muss man nur aufpassen, das die Aufgabe auch noch lösbar ist.
Meine Erfahrung: "andersherum" ist motivierend, ausbaufähig, individuell abstufbar und mal was anderes!
rotrotrot


Ich sehe das ebenso,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: clausine Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.10.2007 10:29:45

und ich beginne auch schon im ersten Schuljahr damit, dass die Schüler Sachaufgaben erfinden zu einer bestimmten Aufgabe oder zu einer frei gewählten Aufgabe. Sie können zu dem Zeitpunkt ja meist noch nicht schreiben und malen dann die Rechensituation auf. Lustigstes Beispiel zu 6-2:
6 KInder gehen in eine Eisdiele und essen Eis. 2 Kindern wird schlecht. Wie viele Kinder bleiben übrig?
Realistisch???? Klaaaar.
Was können die Kids denn mit LKWs und Aufzügen und ich weiß nicht was anfangen? Da muss man sie ganz langsam hinführen, und der Umkehrweg ist da sicher der schlaueste.


Problem: richtigen Lösungsweg finden!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rotrotrot Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 06.12.2007 18:33:37

In meiner Klasse sind die Textaufgaben mega-schlimm: Keiner kommt auf den richtigen Weg! Selbst wenn ich total vereinfache, sprachlich und visuell alles verdeutliche, kommen die Pappenheimer einfach nicht auf den Weg. Sie stehen wie Ochs vorm Berg.
In der Literatur zur Theorie zur Lösung von Textaufgaben wird Heuristik als Voraussetzung genannt. So viel wie ich verstanden habe, heißt dass, eine Voraussetzung zum Lösen einer Textaufgabe ist, den Lösungsweg zu erkennen. Tja, aber wie bringt man genau das ans Kind (8 Klasse, Högeschädigte Kids, 15 Jahre)?

Brauche hier dringend euren RAT!!!


Ich habe zwar noch nie mit so "großen" und dazu behinderten Schülern gearbeitet, ...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: heidehansi Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.12.2007 16:26:47 geändert: 07.12.2007 16:27:24

aber ich denke, auch da gilt das, was ich immer dann gemacht habe, wenn es Schwierigkeiten gab: Zurückgehen bis dahin, wo es keine Schwierigkeiten mehr gibt!
Und zwar dorthin, wo es wirklich KEINERLEI Schwierigkeiten gibt, denn Stufen, die die Kinder "so lala" und mit viel Übung hinkriegen, zeigen, dass da schon etwas nicht mehr (so ganz) verstanden wurde.

Das klingt schrecklich, je größer die Schüler sind und je weiter man zurück muss.
Aber lieber finden die den Weg für Zweitklassleraufgaben selbständig und haben Erfolg und haben darüberhinaus dann die Aussicht, in einiger Zeit auch Dritt- und noch später auch Viertklassleraufgaben wirklich zu kapieren, als dass ihr euch an "altersangemessenen" Aufgaben abarbeitet ohne Erfolg.


Wo Heidehansi Recht hatneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.12.2007 19:04:40 geändert: 09.12.2007 19:08:50

hat er recht. Es nutzt nichts, irgendetwas zu üben, wo es keinerlei Grundlagen gibt. Deine Vorgänger haben wahrscheinlich immer Augen zu und durch ihren Lehrstoff durchgeprügelt und jetzt stehst du vor dem Scherbenhaufen.
Was ich auch immer wieder beobachte, dass in Mathematik so gut wie gar nicht anschaulich gearbeitet wird. Wie soll man eine Aufgabe lösen, wenn man weder mathematisch abstrakt denken kann, noch sich die Aufgebe vorstellen kann. Das endet im Rätsel raten. Wenn Du Glück hast, lernen sie einen Algorithmus auswendig. Nur 3 Wochen später darfst Du nicht fragen.
Eine erschreckende Beobachtung, die ich gemacht habe, ist, dass selbst in großen Klassen mit Stäbchen die Aufgabe 3X4 nicht gelegt werden kann. Wie sollen da die SuS eine Sachaufgabe lösen können? Ich empfehle Dir, alles sehr anschaulich, mit Bildern oder handelnd mit kleinen vorstellbaren Zahlen zu arbeiten. Auch wenn Du das schon probiert hast, überlege, ob es noch einfacher geht.
Es lernt sich alle Male besser, wenn man erfolgreich lernt. Oder wer von uns wiederholt eine Aufgabe zum 100. Male, wenn er schon 99 Misserfolge hat?!
Schreibe uns doch mal, um was für Aufgaben es geht?
Ich wünsche Dir jedenfalls viel Erfolg.


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