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Forum: "Pisa-Ergebnisse der Helene-Lange-Schule eine Mogelpackung?"

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Noch einmal Grundsätzlichesneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: brigitte62 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.11.2007 16:56:56

Ich finde es ist immer eine Gratwanderung, wenn man Schulreform betreiben will.

Natürlich hatte auch die HLS mit ganz vielen Widrigkeiten zu kämpfen und stand unter dem riesigen Druck, beweisen zu müssen, dass eine solche Art von Unterricht und Schule Kinder sehr wohl in ihrer (Lern)Entwicklung fördert.

Auch finde ich es legitim, Menschen, die sich auf einen solchen steinigen Weg begeben, Steine aus dem Weg zu räumen, und sie inhaltlich zu unterstützen. Auch machen wir es uns zu leicht, wenn wir mit dem Finger auf solche Beispiele zeigen und sagen "Siehst du, haben wir alles nicht, darum geht das bei uns auch nicht."

Aber wo ist die Grenze einer solchen Schulpolitik, wo muss man sagen "Stopp - wir haben hier jetzt etwas zeigen können, jetzt müssen wir schauen, wie wir das anderswo auch realisieren können."
Ich weiß wohl, dass das letztlich gar nicht gewünscht ist.

Aber gab es da nicht neuerdings dieses merkwürdige Wort "Evaluation" - findet die auf manchen Ebenen nicht mehr statt?
(Darauf erwarte ich nicht wirklich eineAntwort.)


@brigitteneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.11.2007 17:04:46

leider können wir nicht sagen:
"Haben wir nicht"sondern müssen sagen:
" Dürfen wir ( als staatliche Schulen) nicht!"
Das ist ein gewaltiger Unterschied.
rfalio


dürfen wir nicht?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.11.2007 17:23:49 geändert: 07.11.2007 21:56:34

lieber rfalio,
ziemlich oft scheint es so zu sein als ob lehrer glauben, sie dürften etwas nicht, weil es nicht ausdrücklich zugelassen ist.
ich hab in der regel gefragt, ob etwas strikt verboten ist.
und dann hab ich gemacht was nicht verboten ist.
es ist nicht verboten, mit dem lernen so umzugehen wie es tatsächlich stattfindet und das wegzulassen was es behindert.


Das sehe ich ähnlich wie Rolf:neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elefant1 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.11.2007 18:10:43 geändert: 07.11.2007 18:32:14

Man darf mehr als man denkt-auch in Bayern ist das schon angekommen - vgl.
Erkenntnisse aus Modus21.

viele Materialien hier gäbe es gar nicht, wenn nicht engagierte Kolleginnen und Kollegen angefangen hätten die Schule von innen heraus zu reformieren. Was wurden die ersten "Freiarbeitler" belächelt und angefeindet. Freinet-Pädagogik - Was ist das? Montesori-igitt....Wie misstrauisch wurden offene Unterrichtsformen beäugt. Wie sehr wurden Kollegen belauert bis sie nur ja Fehler machten, damit man etwas gegen sie in der Hand hatte. Heute- alles in den Lehrplänen - Schulentwicklungstage übertreffen sich geradezu damit, solche Beispiele herauszustellen.
"Fundraising" ist durchaus erwünscht.

Was mich allerdings auch sehr stört, ist das der Staat sich immer mehr aus der Verantwortung stiehlt und viele engagierte Kollegien im Stich lässt, wenn sie Ressourcen brauchen. Das geht beim Lehrermangel los und hört bei Sachmittelfinanzierung auf. Hier gebe ich rfalio durchaus recht.

Prinzipiell und überall ist es so, dass Schulversuche immer optimal personell und finanziell ausgestattet werden und dass dann von anderen Schulen verlangt wird, gleiche Ergebnisse mit geringeren Ressourcen zu erzielen.

Also was tun - jammern und den Kopf in den Sand stecken.
oder den Zustand des kollektiven Jammerns überwinden, von guten Beispielen lernen und im Rahmen seiner Möglichkeiten Schule verändern.
Unberührt davon bleibt meines Erachtens die Pflicht, sich bildungspolitisch einzumischen und notwendige Veränderungen einzufordern.
elefant1


Das tut übrigens Enja Riegel auch:
http://derstandard.at/?url=/?id=2863284%26sap=2%26_pid=6652710


Nochmalneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: knuschele Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.11.2007 18:39:19

... ich kenne die PISA-Ergebnisse meiner Schüler nicht, aber Frau Riegel hausiert mit ihren. Woher hat sie die?


PISAneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elefant1 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.11.2007 19:37:47 geändert: 07.11.2007 19:38:41

und Ranking. Macht das Sinn? Ich bin überzeugt davon, dass nicht. Daher wurden ja auch Einzelergebnisse bewusst nicht veröffentlicht.
Vielleicht trägt diese Info (insbesondere das Fazit)zur Versachlichung bei:
http://www.klett.de/sixcms/media.php/273/kdt29_pisa2.pdf
elefant1


du hast ja Recht aber....neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: andreasrau1 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.11.2007 20:26:22 geändert: 07.11.2007 20:45:07

>>Was mich allerdings auch sehr stört, ist das der Staat sich immer mehr aus der Verantwortung stiehlt und viele engagierte Kollegien im Stich lässt, wenn sie Ressourcen brauchen. Das geht beim Lehrermangel los und hört bei Sachmittelfinanzierung auf. Hier gebe ich rfalio durchaus recht.

Allerdings müsst ihr nur mal das Lehrer-Hasserbuch lesen und euch in euren eigenen Kollegien umschauen, um festzustellen, dass einen großen Teil der Verantwortung eben nicht "andere" und die Politik an der Misere tragen, sondern eben die eigenen KollegInnen, die oft seit Jahren immer denselben Stiefel fahren und denen es egal ist, was ihre Schüler lernen. Meine Erfahrung zeigt mir, dass das leider oft genau das Problem ist - jenseits der von dir genannten Problem ums Geld und ums Personal.

Über die Wickelkinderpädagogik in mancher Grundschule will ich lieber gar nicht sprechen, sonst fliege ich wohl möglich noch hier raus. Aber das musste mal gesagt werden.
Und diese Erfahrungen mache ich JEDEN TAG.
Da nützt das Jammern nichts - wir müssen uns wohl endlich an unsere eigene Nase fassen, den Hintern hoch kriegen und unsere Arbeit tun.

Die meisten in diesem Forum hier machen das - weiß ich. Aber tretet doch mal den Kollegen in den Hintern, die sich auf unsere und auf Kosten der Kinder auf ihren Gehältern und ihren Examen ausruhen.

Andreas





Zu dem "dürfen wir nicht"neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.11.2007 04:42:29

Ich dachte, aus dem Zusammenhang wäre klar zu entnehmen, auf was sich das
"Dürfen wir nicht" bezieht.
Es scheint nicht so.
Also die Klarstellung:
Es ging um die Ausstattung der Schule ( materiell und personell) und hier gibt es ganz klare Richtlinien.
Ein Beispiel:
Kein Chef einer staatlichen Schule kann und darf über sein vom KM zugewiesenes Deputat hinaus zusätzliche Lehrer einstellen.
Alles klar?
rfalio


aber er kannneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elefant1 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.11.2007 07:41:30 geändert: 08.11.2007 09:13:29

Fördervereine gründen, die Schule nach außen öffnen, Gelder bei Projekten locker machen und damit z.b. Künstler, Tanzpädagogen, Theaterleute und auch zusätzliche Förderung an die Schulen holen. Gymnasiasten geben z.b. an einer Schule im Rahmen des Agenda-Prozesses Förderstunden für Migranten. Sponsoren helfen bei der Schulausstattung, Elterninitiativen packen mit an, Mentoren begleiten Schüler auf ihrem Weg in den Beruf und und und...
Ich bleibe dabei, wenn wir uns nur aufs Jammern beschränken, wird uns das nicht voranbringen und auf das Protest-Potential in der Lehrerschaft vertraue ich auch nur begrenzt.
elefant1
Nur ein Beispiel von vielen:
http://www.realschule-badneustadt.de/aktion.html


nicht dürfen....neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.11.2007 09:30:53

lieber rfalio,
wir reden aus sehr unterschiedlichen blickwinkeln.
du sagst
Es ging um die Ausstattung der Schule ( materiell und personell) und hier gibt es ganz klare Richtlinien.
Ein Beispiel:
Kein Chef einer staatlichen Schule kann und darf über sein vom KM zugewiesenes Deputat hinaus zusätzliche Lehrer einstellen.


und mir geht es um die einstellung, um den umgang mit dem lernen. da spielt es wirklich eine untergeordnete rolle wieviele quadratmeter das klassenzimmer hat, wo das waschbecken hängt und wieviele kinder da eingeordnet werden.
im übrigen konnte ich als schulleiter durchaus vertretungslehrkräfte und lehrbeauftragte engagieren, die auch kamen obwohl sie kümmerlich bezahlt wurden.
die computer in den klassenräumen waren von firmen und behörden ausgemustert worden, lern-CDs bekam ich von einer firma die sowas herstellt, lernmaterial zum bauen und zum experimentieren hatte ich für gesammelte punkte in einem forum bekommen und lern- und arbeitsblätter hab ich selber hergestellt.


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