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Forum: "FAZ: "G8 ist ein Skandal!""

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ddr und latein!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: miro07 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.05.2008 17:33:20 geändert: 19.05.2008 17:34:09

Die DDR eliminierte deswegen den altsprachlichen Zweig (Latein, Altgriechisch) der EOS irgendwann - trotz starker Nachfrage besonders aus der Intelligenz.

schlimm genug!! aber man wollte eben das von dir so abwertend bezeichnete bildungsbürgertum immer schön klein halten!

meiner meinung nach gehören alte sprachen auch und gerade zu einer modernen bildung!

miro07 , der es sehr bedauert, in der ddr kein latein gelernt zu haben


Lateinneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: magistrix Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.05.2008 17:39:18

mal ganz davon abgesehen, dass wir Lateiner nie müde werden, den Bildungswert der Alten Sprachen zu betonen: Mit der G8 Entscheidung hat das Erlernen von Latein bei uns in Niedersachsen überhaupt nichts zu tun. Latein beginnt als 2. Fremdsprache jetzt in der 6, nicht mehr in der 7, ist also ein Fach, bei dem auch nicht gekürzt oder gestrichen werden musste, wir fangen schlicht und ergreifend früher an.
magistrix


Das kann ich nur unterstützen, miro!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: veneziaa Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.05.2008 17:41:41

Als Altsprachler mit Latein und Griechisch konnte ich noch ne Menge neue Sprachen draufsetzen...
Auch hätte ich nicht Deutsch ohne mein Latinum studieren können.
Dennoch wäre ich dafür, Latein NICHT mit modernen Fremdsprachen gleichzusetzen, sondern als Basis, Kultursprache, Denkschulung...


noch was:neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.05.2008 19:01:58

ing schreibt:
Es ist allgemein bekannt, daß in der langsamen dreijährigen Abiturstufe im Westen zu keiner Zeit mehr gelernt wurden, als in der straffen zweijährigen Abiturstufe, die die DDR (als SBZ) schon 1946 einführt hatte. Eher das Gegenteil war der Fall, besonders in Mathematik, Naturwissenschaften, Polytechnik, deutsche Sprache.

Wer oder was ist allgemein? Ich jedenfalls habe bei meinen (illegalen)Treffen und bei meinen Briefwechseln mit DDR-Jugendlichen in den 70ern da wenig Unterschied gesehen.
In manchem waren sie etwas voraus (Naturwissenschaften), in manchem wir (gesellschaftswissenschaftliche Fächer und Geisteswissenschaften).
Vielleicht weil ich ja dazwischen stehe (Mathematik + Theologie studiert), finde ich eine einseitige Betonung eines Bereiches für falsch.
Zu einer Allgemeinbildung (und die soll ein Abitur ja auch attestieren) gehört viel mehr als die Naturwissenschaften.
Zurück zum Thema:
Sicher wäre es beim G8 besser gewesen, sich mehr Zeit zu lassen. Erst einführen und dann überlegen, das muss ja schiefgehen.
Eine Möglichkeit wäre es gewesen, das Abitur später anzusetzen (statt im Mai Ende Juni). Die Pause bis zum Semesterbeginn ist noch groß genug.
Allerdings wäre dann der Einberufungstermin 1. Juli gestorben.
so, nur ein paar Gedanken
rfalio


.neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ing_08 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.05.2008 21:49:25 geändert: 19.05.2008 21:51:59

Nochmal: Latein ist KEINE Voraussetzung zum Studium bestimmter Fächer.

Kann man alles in der Uni nachholen, und dann häufig mit dem entsprechenden Fachbezug, d.h. die Lehrveranstaltungen lehren die Sprachkenntnisse, die unbedingt für das Studium notwendig sind.

Neulich in der Tram erst mit einem Mediziner aus den Alten Ländern unterhalten, der Anfang der 70er studiert hatte. Schon damals mußte er kein Latinum vorzeigen, sondern konnte die verlangten Kenntnisse im Studium nachholen...











Unserer Schule fehlt es dagegen an einer spürbaren Hervorhebung von Mathematik, Naturwissenschaft und Technik, denn Geisteswissenschaaften sowie künstlerische Fächer sind überrepräsentiert, was übrigens schon seit Jahren von der Hochschullehre und der Forschung kritisiert wird; eine entsprechende Schwerpunktbildung würde überhaupt nicht schaden. Es ist ein technologisches Zeitalter, und die Geisteswissenschaften werden nicht gleich aussterben, bloß weil die Stundentafel auf ein gerüttet Maß gebracht würde.

Die überbordenden Wahlmöglichkeiten an Profilunterricht haben doch erst zu der Schieflage der letzten 15 Jahre geführt, daß also Mathematik, Naturwissenschaften und Technik sowieso unterrepräsentiert sind.
Da hilft es dann auch nicht, heroisch im Fernsehen Berichte zu zeigen, wo an einem Tag im Jahr einer Gruppe Mädchen ein paar Roboter vorgeführt werden.
So funktioniert es nicht.



Wenn Kinder in einer Schule groß werden, die geisteswissenschaftliche Fächer übermäßig betont, braucht man sich nicht wundern, warum die Universitäten vor (größtenteils unbrauchbaren und ungebrauchten= Geisteswissenschaftlern platzen,
und die Volkswirtschaft unter langfristigen Mangelerscheinungen bei Ingenieuren, Physikern, Chemikern oder Mathematikern ächzt.

Und daß nichtmal ein Denkprozeß einsetzt;
die Studenten stolpern in einen überfüllten Hörsaal, doch statt sich zu fragen, ob es nicht eventuell ein winziges Überangebot an Wirtschaftswissenschaftlern, Psychologen, Soziologen, Germanisten et cetera gäbe, schimpft man dann auch noch auf die schlechten Studienbedigungen.


Wer Mathematik zunehmend als notwendiges Übel in der Schule kennenlernt, währenddessen ihm soviele funkelnde Wahlpflichtangebote in punkto Künste, Geisteswissenschaften etc. ins Auge stechen, tja.
Keine blöde Mathematik, keine blöde Physik und erst recht keine blöde Chemie. Oder eben nur das Mindestmaß, wo man sich durchkämpft.



Die Schieflage in der Grundausrichtung des Bildungssystems, die schlußendlich zunehmend zu Verzerrungen der Volkswirtschaft führt, ist hausgemacht.

Geisteswissenschaften werden überbetont, umgekehrt springt dann noch nichtmal mehr ein gehobenes Maß an Allgemeinbildung auf die Kinder über, im Gegenteil.


Es sind nunmal technologische Zeiten, in denen die Menschheit lebt; ein modernes Bildungssystem muß das berücksichtigen und deswegen für alle Kinder vor allem Mathematik, Naturwissenschaften und Technik in den Vordergrund rücken.
Es spricht ja keiner davon, die Allgemeinbildung umfangreich zu kürzen, sondern die Relationen bräuchten lediglich verschoben zu werden.

Alte Sprachen gehören in jenem Kontext moderner polytechnischer Bildung bzw. Allgemeinbildung einfach nicht an die normale Schule, sondern sollten in wenige humanistische Schulen gelenkt werden.
Als Nebeneffekt könnte man die Anforderungen anheben, ergo sich die Guten heraussuchen --
also die, die ernsthaft einen humanistischen Werdegang möchten und nicht nur den Dünnbrettbohrerabschluß anstreben.


Es muß ja nicht gleich zu so drastischen Maßnahmen à la DDR gegriffen werden (Abschaffung der sprachlichen Zweige an der EOS), doch die Betonung der Fächer Mathematik, Chemie, Physik, Biologie, Geographie, Astronomie und Technik wäre wünschenswert.

Die gültige Stundentafel für Mittelschule und Gymnasium in Sachsen beispielsweise sagt schon alles;
nicht nur, daß in der Grundschule Deutsch und Mathe in zu geringen Umfängen erteilt werden, oder die Wochenstundenzahl im allgemeinen zu gering ausfällt, der Fächerkatalog verliert sich zunehemend in Wahlmöglichkeiten, die von Geisteswissenschaften vereinnahmt sind. Sogar wenn man sich an der Realschule für das an Technik Mögliche entscheiden würde, wäre der Bereich Mathematik, Naturwissenschaften & Technik immer noch jenseits von Gut und Böse.

Bekanntlich halte ich nichts davon, auf dem Rücken von Musik, Zeichnen usw. mittels Kürzungen andere Fächer im Gegenzug auszubauen, aber was momentan stattfindet, ist falsch.



Am Beispiel der Mittelschule in Sachsen:

Warum üppige 2 Wochenstunden Ethik einerseits, warum schmale 2 Wochenstunden Physik andererseits?
Die Kinder haben in 10 Jahren Schule mehr Ethik als Physik & Chemie zusammen.



Warum ebenfalls nur 2 Wochenstunden Chemie?
Und weshalb erst ab Klasse 8?

Warum in der 8. und 9. Klasse nur 1 Wochstunde Bio?

Weswegen nur 4 Wochenstunden Mathematik ab Klasse 7?

Weshalb die Abschaffung von Astronomie?

Warum die Kürzung von Technik auf 3 Wochenstunden
(in der 10. Klasse sogar völlig abgeschafft) und dann auch noch als unbrauchbares Schmelzfach "Wirtschaft-Technik-Soziales"?



Das ist eindeutig der falsche Weg; die Kinder entfernen sich immer weiter von Mathe, den Naturwissenschaften und der Technik sowieso, wenn hier nicht ein zukunftsorientiertes Umdenken stattfindet.



Ahoi


@ingneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sportchris Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.05.2008 21:58:20

Griechisch und Latein als Unterrichtsfächer wurden NIE eliminiert!!!
An dem Gymnasium, an dem ich unterrichte, wurden diese beiden Sprachen durchgängig auch zu DDR-Zeiten angeboten. Schüler, die Altsprachen erlernten, kamen auch weiterhin (nach der Reform der EOS in der zweiten Hälfte der 70er Jahre) nach der 8. Klasse an die Schule.
nur mal zur allgemeinen Info!

Gruß Christine


Gegenbeispielneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.05.2008 22:03:29


Realschule Bayern mathematisch naturwissenschaftlicher Zweig:
7. Jahrgangsstufe 4 M, 2 Ph, 2 Bio, 2 Inf
8. Jahrgangsstufe 4 M, 2 Ph, 2 Ch, 2 Bio, 2 Inf
9. Jahrgangsstufe 5 M, 3 Ph, 2 Ch, 2 Inf
10. Jahrgangsstufe 5 M, 3 Ph, 2 Ch, 2 Bio, 2 Inf

rfalio


@ingneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: christeli Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.05.2008 22:14:49

Du siehst die Situation doch sehr einseitig. An den Schulen ist es nicht so, dass einzelne Fachbereiche einseitig bevorzugt sind. Dass Sprachen überrepräsentiert sind, mag einem so erscheinen, wenn man selbst anders orientiert ist.
Es gibt durch die Profiloberstufe (SH) zum Glück die Möglichkeit, sowohl einen naturwissenschaftlichen als auch einen sprachlichen oder auch gesellschaftswissenschaftlichen Schwerpunkt zu wählen und daneben einen verbindlichen Fächerkanon zu absolvieren.
Zum Thema Latein: es gibt, je nach Hochschule, immer noch Studiengänge, die man ohne Latein gar nicht beginnen kann - ob es einem nun passt oder nicht. Da reicht auch ein Softlatein mit ausgewählten Inhalten nicht.


Aber natürlichneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ing_08 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.05.2008 22:23:28 geändert: 19.05.2008 22:28:26

schaffte das MfV (Ministerium für Volksbildung) im Zuge der Reformen Ende der 70er bis Anfang der 80er die sprachlichen Zweige ab.

Und bis dahin boten auch nur relativ wenige Oberschulen (und mit der Zeit weniger und weniger) die sprachliche Ausrichtung an.

Zum Schluß blieben nur die Spezialschulen (erweiterter Russischunterricht, Begabtenförderung, ...) als Abweichung von der Regel-EOS übrig - der sogenannte C-Zweig (altsprachlich) verschwand restlos, genau wie der A-Zweig (neusprachlich).

Ansonsten, sei versichert, hätte es euren altsprachlichen Zweig definitiv nicht mehr gegeben, im Falle es bei euch tatsächlich nach 1982 weiterlief...

Ähnlich lag es mit der Vorbereitungsstufe an der EOS (9. und 10. Klasse). Auch die verschwanden zusehends Mitte bis Ende der 80er Jahre.

Auslaufregelungen.


Mitte der 80er war die EOS von einer vierjährigen Oberschule zu einer reinen Abiturstufe mit ausnahmslos mathematisch-naturwissenschaftlichem Schwerpunkt zusammengeschmolzen worden.
Einher ging das damals auch mit einer globalen linearen Kürzung der Wochenstundenzahlen von POS/EOS von 36-38 Wochenstunden auf ungefahr 32-33, neue Lehrpläne inklusive.





-------
@Gegenbeispiel

Das war ja hier nicht immer so.
Die genannte Stundentafel ist seit 2005 in Kraft;
Sachsen hat es geschafft sukzessive mit jeder Reform seit 1994 das Niveau in den ursprünglich guten Schulen zu vermindern.

Und soooviel besser ist die Stundentafel in Bayern auch nicht.

Aber Danke für die Information.


Ciao


.neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ing_08 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.05.2008 22:27:03

Du siehst die Situation doch sehr einseitig.

Nein, ich sehe die Situation so, wie sie ist.
Rechne einfach aus der Stundentafel die prozentualen Gewichtungen aus, dann wirst Du es sehen.

Ich bin selber sprachenbegabt und sprachenbegeistet, dennoch ändert das nichts an einer immensen Schieflage, was die grundlegende Ausrichtung des deutschen Bildungssystems anbelangt.


Es wäre etwas anderes, wenn Gleichgewicht zwischen den beiden großen Feldern bestünde. Dann könnte man in der Tat argumentieren, eine Verschiebung sei vorliebengetrieben.

Der Sachverhalt ist jedoch ein anderer -
Mathematik, Naturwissenschaften und Technik sind unterrepräsentiert.



Grüße und gute Nacht



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