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Forum: "Disziplinprobleme mit Spätaussiedlern"

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Disziplinprobleme mit Spätaussiedlernneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: crusher Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.06.2008 23:12:47


Problemkinder Spätaussiedler

Ich hab ein ziemliches Problem mit einem Spätaussiedler, der sich bei jeder Gelegenheit wie die Axt im Walde benimmt. Es ist mir wegen ihm oft nicht möglich Unterricht abzuhalten, da er ständig Unruhe in die Klasse reinbringt. Er redet ständig, lügt und betrügt wie und wo es nur geht und sobald er den Mund aufmacht kommen nur Beleidigungen und Beschimpfungen. Er zeigt absolut keinen Respekt gegenüber mir und anderen Kollegen und ist absolut sanktions- und beratungsresistent. Meine pädagogischen Bemühungen fruchten einfach nicht. Die Register von Unterrichts- und Schulausschluss, Strafarbeiten, „Ich“ Botschaften etc. sind alle gezogen. Wenn einem mal der Kragen platzt grinst er nur frech. Der Junge kann scheinbar nur über die Negativschiene Kontakt zur Außenwelt aufnehmen. Einen kleinen Lichtblick gab es nur mit einer Sonderaufgabe, aber die kann ich nicht immer vergeben. Zusätzlich schaukelt er sich immer mit einem Mitschüler auf, der auch einfach nicht die „Klappe halten“ kann. Ich habe dieses Problem bei Spätaussiedlern und Russlanddeutschen schon oft beobachtet. Sie zeigen oft keinerlei Regelakzeptanz und Respekt gegenüber der Lehrkraft. Der Mutter ist es auch schon peinlich und fühlt sich auch mit ihm überfordert. Der Vater könnte Einfluss auf ihn nehmen, hält sich aber wohl zuviel zurück.
Ich komme einfach nicht an ihn heran.
Das faszinierende ist, dass sein jüngerer Bruder das krasse Gegenteil ist. Der ist nett und freundlich, macht seine Aufgaben und gibt absolut alles.
Ich bin an der Hauptschule, sehe mich noch als Junglehrer und frage jetzt mal die „alten Hasen.“
Ich weiß im Moment nicht weiter!

Grüße Crusher!


Wie langeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ishaa Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.06.2008 23:57:23

ist die Familie denn schon in Deutschland und wie alt ist der Knabe?


den kenn ichneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.06.2008 10:23:46 geändert: 11.06.2008 10:24:29

er heißt Eugen und ist aus Kasachstan.
Sein kleiner Bruder steckt ihn leicht in die Tasche. Der Sprachschatz, den er vorführt, prasselt zu Hause auf ihm runter.
Versuch mal ihn als "Assistenten" einzusetzen. Mal helfen lassen beim Tisch tragen ("Oder ist er Dir zu schwer?") oder etwas zum Sekretariat bringen ("Du bist doch zuverlässig!")
Wichtig sein und Vertrauen haben fehlen ihm wie Atemluft.
Versuchs mal und gib nicht nach drei Misserfolgen auf.


kenn den nich ;-)neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: unverzagte Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.06.2008 15:08:55 geändert: 11.06.2008 15:09:30

kann mich aber trotzdem den vorschlägen von rolf anschließen:

gestern haben wir erst eine fortbildung im kollegium zu verhaltensauffälligen kindern genossen, da gabs den tipp, nicht erwartungsgemäß zu reagieren:

das hast du ja auch selbst schon geschrieben, dass die üblichen nummern, wie sanktionen, ausschluss etc. nicht funktionieren- das kennt dein knabe zur genüge, damit bestätigst du ihn weiter in seinem, ohnehin schon negativen selbstbild, verstärkst sein unterlegenheitsgefühl.

es sei entscheidend,so die dozentin,den eigenen und den blick des betreffenden, weit weg von der konzentration auf das negative zu lenken.(ist so neu auch nicht, höre ich aber trotzdem immer wider gern)
das untypische reagieren auf provokationen, störungen und dergleichen braucht eine menge selbstdisziplin, fruchtet aber wesentlich effektiver, als sich kräftezehrend aufzuregen.

wie nun untypisch reagieren? das hat rolf bereits mit beispielen verdeutlicht und du hast es auch geschrieben:

"Einen kleinen Lichtblick gab es nur mit einer Sonderaufgabe, aber die kann ich nicht immer vergeben"

gibt es nicht entlastende verantwortungebereiche, die du ihm anbieten kannst? also nich irgendwas künstlich konstruiertes, sondern aufgaben, die wirklich erledigt werden müssen, wo er etwas für die gemeinschaft bedeutsames tun kann?
du könntest dann später seinen namen in diesem wichtigen kontext erwähnen, um auf diese weise sein angeknackstes selbstwertgefühlt zu polieren...

und verbindlichkeit herstellen - ihn wahrnehmen, auch ohne seine versuche, deine aufmerksamkeit über störungen zu erlangen...

es ist ja soviel einfacher, sich in den aggressionskreislauf zu stellen - ich weiß - aber auf lange sicht sind die alternativen gesünder, glaub ich

ich wünsch dir viel kraft und erfolg!


.neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: janne60 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.06.2008 16:12:59

Das mit den Geschwistern ist laut der Theorie von Rudolf Dreikurs völlig klar: Jeder sucht sich seine Nische, in der er einzigartig ist. Ist die Strebernische besetzt, wird eben die Chaos-Ecke besetzt und umgekehrt (haut übrigens in 99% der Familien, die ich kenne, hin). Kann dir weiterhin nur wärmstens das Buch "Psychologie im Klassenzimmer" von ihm empfehlen. Da wird auf genau solche Fälle wie deiner eingegangen. Das Grundprinzip ist (wie oben auch schon gesagt wurde), den Schüler ernst zu nehmen und ihn da zu packen, wo er es nicht erwartet. Dass du einen Lichtblick hattest, ist super! Warum kannst du ihm nicht mehr davon verschaffen? Er braucht es doch so dringend. Andere definieren sich vielleicht über ihre Leistungen, ihren Charme oder sonstwas. Er definiert sich über die Schiene "Ich bin sowieso schlecht, also dann aber richtig". Er ist hochgradig entmutigt. Solche Kinder halten jedoch ganz stark an ihrem Muster fest, weil es die einzige Identifikation ist, die sie kennen. Sie brauchen Ermutigung. Nimm ihn ernst, überlege, was er gut kann (irgendwas MUSS er können) und zeig ihm, dass er damit wichtig ist, so wie du es ja wohl schon gemacht hast. Sei sehr geduldig, er muss sein Verhaltensmuster aufgeben, sowas geht nicht von jetzt auf gleich.
Ich weiß aus eigener Erfahrung, wie wahnsinnig schwer das ist, und ich drück dir fest die Daumen!


Am Ball bleib ich schonneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: crusher Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.06.2008 17:06:37


Also erstmal Ishaas Frage zu beantworten!

Der Knabe ist 15/16 und in Klasse 7 (schon das zweite Mal kleben geblieben!). Er raucht auch schon seid er 14 ist und ruft mir auch noch nach, wie gut seine Zigarette schmeckt, wenn ich ihn außerhalb des Schulgeländes mit der Kippe erwische. Wie lange die Familie schon in Deutschland ist weiß ich leider nicht. Der Vater war im Elterngespräch sehr zurückhaltend. Die Mutter hatte den meisten Anteil an der Gesprächsführung. Was mich sehr erschreckt hat war, dass er sein Verhalten in Gegenwart seiner Eltern genauso fortgesetzt hat, wie als wäre es im Unterricht. Er hat sich weder geschämt, noch war ihm irgendetwas peinlich. Der Vater ist ein Stier von Mensch, ca. 2m breit und 4m hoch! Wenn ich zu nah an seinen Atemstrom komme, hänge ich ihm quer unter der Nase. Er wirkte allein durch seine Präsenz sehr respekteinflößend. In meinem Kollegium wurde auch vermutet, dass der Vater ab und zu ohrfeigt. Wenn dem tatsächlich so wäre, ist natürlich klar, dass wir für den Jungen keine Autoritäten sind.

Er heißt zwar nicht Eugen, aber aus Kasachstan kommt er! He Rolf, Du kennst ihn ja wirklich!

Ich habe ihm schon sehr viel positive Rückmeldung gegeben. Das wirkt leider nur für kurze Dauer, oder gar nicht! Ich versuche ihm immer klar zu machen, dass meine Reaktion nur das Spiegelbild seiner Verhaltensweisen ist.

Liebe Janne, ich habe ihm auch schon oft gesagt, dass er der Klassenbeste und Leistungsträger sein könnte. Er ist absolut nicht dumm und kann jede Menge gut.

Wenn es irgendwie geht, versuche ich ihm Sonderaufträge zu erteilen und gebe ihm jede Stunde eine neue Chance, damit ihm klar wird, dass ich weder sein Feind, noch nachtragend bin.
Aber alles scheint mir wie Pflanzensamen im Wüstensand!
Bald kriege ich auch noch Unterrichtsbesuch vom Schulrat und wenn ich ihn und seinen Mitstörenfried nicht in den Griff bekomme habe ich auch Bedenken, dass man mir das als Versagen und pädagogische Führungsschwäche vorwerfen könnte. Der einzig längerfristige Erfolg, war eine Wette um ein Getränk, wenn er es schafft sich bis Schuljahresende zu benehmen. Ich habe jetzt auch mit allergrößter Wahrscheinlichkeit einen pädagogischen Fehler gemacht.
Aber einen anderen Ausweg habe ich derzeit noch nicht gefunden und alles nicht so einfach im Augenblick.

Aber Danke für Eure Denkanstöße!


Nach dem Alterneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ishaa Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.06.2008 19:14:07

habe ich gefragt, weil ich bei vielen Spätaussiedlern beobachtet habe, dass sie bis zur Pubertät eher bereitwillig mit ihren Familien umziehen und oft wenig Eingliederungsprobleme haben. Sie fühlen sich noch ganz als Teil der Familie und das ist ein gemeinsames Abenteuer.
Wenn sie allerdings schon in Kasachstan angefangen haben, sich -wie es in der Pubertät normal ist - ein wenig von der Familie abzugrenzen, wenn Freunde einen ganz wichtigen Stellenwert bekommen und dann "müssen" sie plötzlich weg und sehen sich erst einmal ganz auf die Familie zurückgeworfen, dann ist das eine ziemliche Katastrophe für sie. Oft finden sie hier nur Kontakte zu Jugendlichen, denen es genauso geht und dann lässt man halt gemeinsam seinen Frust über die Situation raus.

Und ehrlich gesagt, mit 15/16 Jahren im 7 Schuljahr, da laufen auch Nicht-Russlanddeutsche oft aus der Spur. Der Junge braucht was anderes als sich durch die Schule zu schleppen. Nach der 8 könnte er in NRW z.B. in eine BUS (Beruf und Schule)-Klasse.


Das ich da nicht von selbst drauf gekommen binneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: crusher Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.06.2008 21:03:22 geändert: 11.06.2008 21:06:05

Die osteuropäische Familienmentalität ist eine völlig andere. Meine Großeltern mütterlicherseits kommen aus der Ukraine. Da ist es völlig normal, das drei Generationen unter einem Dach leben. Da sind Kinder noch eine Art wirtschaftlicher Sicherheitsfaktor und werden weniger als Individuen angesehen. Das kann sehr "erdrückend" sein und er sucht nach Wegen diesen Frust abzuladen. Ich bin in Baden-Württemberg im Dienst und der nächste Schritt wäre BVJ. Da ist er aber noch mehr unter "verkrachten Existenzen!" und das würe ihm den Rest geben! Außerdem weiß oder spürt er, dass fast alle im Kollegium ihn auf der Abschussliste haben. Wir haben schändlicherweise schon über die Vorraussetzungen spekuliert, ihn zu "kegeln!" Seine schulpflichtigen Jahre sind erfüllt und keiner wollte es sich antun ihn weiterzuführen. Unsere Schulsozialarbeiter haben ihn auch schon aufgegeben.
Ich weiß nicht wo ich bei dem Kerl den Mittelweg zwischen Verständnis, Akzeptanz seiner Person und Verhaltensänderung finden soll??????????
Grüße


Lieber Crusher,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.06.2008 17:19:07

dein Kasachstane, ob er nun Eugen, Fridulin oder sonstwie heißt. Meiner heißt Daniel ist auch 15 oder 16, seine Verhaltensstörung ist eher nach innen gerichtet und er hat sich seit etwa 3 Monaten ganz aus der Schule entzogen.

Das große Problem dieser Kinder ist, dass sie oft hochintelligent sind (meiner sagte mir beispielsweise er wäre auf ein in Mathe leistungsförderndes Gymnasium gegangen, und mache jetzt mit 16 das Gleiche in Mathe, wie mit 10 in Kasachstan), dann kommen sie nach Deutschland, haben dort erhebliche Sprachprobleme und kommen an die Hauptschule mit ihrem ganzen Elend. Für die bricht eine Welt zusammen, ihre Träume und Zukunftspläne platzen wie Seifenblasen, eine nach der anderen. Diese Kinder haben kein Ziel mehr. Ihr Ziel zu studieren und einen guten Beruf zu erlernen, ist weg. Aussichten sind vielleicht Maler, Putzmann ..., Frag mal jemanden auf dem Gymnasium, der mal BWL studieren will, was der zu solchen Zukunftsaussichten sagt. Ein Weiteres Problem, die SuS an Hauptschulen sind nicht sein Niveau. Glieder mal einen Gymnasiasten in die Hauptschule ein. Ich will nicht wissen, was da raus kommt.
Um später entsprechend seinen Führungskompetenzen "angemessen" arbeiten und Geld zu verdienen können, bleibt ihnen eigentlich nur, der Chef einer Verbrecherbande zu werden und das fangen die früh in der Schule an. Bis sie 20 sind, müssen sie sich hochgearbeitet haben.

Ich würde Dir dringend empfehlen, mit dem Jungen ein Gespräch zu führen. Vielleicht hast Du mal eine Freistunde oder zeitig Schluss. Ich vermute mal, dass Deine KuK froh sind, wenn Du ihn aus dem Unterricht ziehst.
Beginne ihn einfach mal nach seiner Vergangenheit zu fragen, wie es in Kasachstan war, was passierte als er hier her kam usw. mit dem Ziel, herauszuarbeiten, dass er eigentlich kein Ziel hat und das für ihn fatal ist.
Wenn er sich öffnet, frage ihn, was er glaubt, wie Du Dich fühlst, Was Deine Interessen an ihm sind usw. Dann würde ich ihn fragen, wie er glaubt, dass ihr zusammenarbeiten könnt, welche Vorschläge er zur Intervetion hat und wie der Unterricht mit ihm stattfinden kann. Du brauchst dafür viel Zeit und ob der Vorschlag der Freistunde dafür reicht, weiß ich nicht. Auf jeden Fall darf es nicht ergebnislos enden, weil die Zeit nicht gereicht hat.
Falls er nicht mit Dir reden will, ist häufig ein Türöffner, was er an Dir nicht leiden kann. Du musst dann offen für alles sein und es auch ertragen. Auch für diese Phase brauchst Du Geduld bis er was sagt.

Was regst Du Dich eigentlich auf, dass er raucht. Das ist doch nun wirklich Aufgabe der Eltern. Dem wirst Du nicht das Rauchen abgewöhnen. Das ist sinnlos. Ein Kampf bei dem Du Dich nur zum Kasper machst. Der Junge ist 16!


hallo caldeiraoneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: crusher Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 13.06.2008 00:27:27 geändert: 13.06.2008 00:29:50


ich habe schon oft das Gespräch zu ihm gesucht und wenn ich ihn frage, warum er so drauf ist, krieg ich keine Antwort. Er verschließt sich total und ich habe das Gefühl, dass er es scheinbar selbst nicht weiß. Sein einzigstes Ziel scheint nur das schnelle Beenden seiner schulpflichtigen Zeit zu sein.
Aber ich werde ihn mal darauf ansprechen.
Es kann durchaus sein, dass er hochbegabt ist, nur nutzt er es einfach nicht. Er hat zu mir wörtlich gesagt: “Ich will kein Leistungsträger oder Klassenbester sein!“ Was geht in einem Menschen vor, wenn er solch ein positives Feedback nicht annehmen kann?
Ich hab bei so vielen Schülern, die sich schlecht gefühlt haben, nach einer Positivverstärkung sehen können, wie die Sonne in deren Gesicht aufging. Nur bei ihm verzieht sich keine Miene! Da fällt mir gerade ein, was auch für ishaa interessant sein könnte. Ein Kollege sagte einmal, dass er schon in der Grundschule verhaltensauffällig war. In Kasachstan ist er aber noch geboren. Dann muss er wohl in den frühen Kindheitsjahren nach Deutschland gekommen sein.
Ich weiß nicht, ob er sich noch an Kasachstan erinnern kann, aber ich werde ihn mal fragen. Dein Rat sei beherzigt liebe caldeirao! Wenn er mit mir nichts zu tun haben und partout kein Vertrauen fassen will, ist das für mich kein Weltuntergang. Ich sehe mich nicht als einen „ultimativen Wunderknaben“, der alle Schüler in einen „hypnotischen Bann“ ziehen kann! Das gibt es nur bei „unser Lehrer Dr. Specht“ im ZDF.
Aber Geduld habe ich genug. (Immerhin habe ich mir damit schon zigmal das Rauchen abgewöhnt)

Grüße
)


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