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Forum: "Der INSM-Bildungsmonitor 2008"

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Der INSM-Bildungsmonitor 2008neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: miro07 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 26.08.2008 16:06:21



Endlichneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elceng_th Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 26.08.2008 16:14:47 geändert: 26.08.2008 16:26:12

... landet Bayern mit seinem übersteigerten, schwerdurchlässigen gegliederten Schulsystem dort, wo es hingehört.




----


Bemerkenswert (und am wichtigsten) sind die Gegenüberstellungen der Themenfelder MINT und Tagesbetreuung bzw. Kinderbetreuung allgemein.
Die neuen Bundesländer profitieren hier eindeutig von früheren Traditionen und der Rückbesinnung auf diese.


Wasser auf die Mühlen der Einheitsschule mit verbindlicher mathematisch-naturwiss.-technischer Ausrichtung.



wie verwunderlichneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 26.08.2008 16:59:30

Also überraschend kann man das Ergebnis der Studie nicht nennen. Die Förderung der MINT-Fächer spart richtig Geld in den Unternehmen.

Ebenso ist die Kleinkinderbetreuung ein wesentlicher Punkt für die Unternehmen, denen das Fachpersonal ausgeht. Die Unternehmen brauchen deshalb die gutausgebildeten Frauen als Reserve.


Ein paar Beobachtungen:neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 26.08.2008 18:49:25

- es werden Bildungssysteme verglichen, nicht Schulsysteme.
- Eine geringe MINT-Quote z.B. kann zu einer Abstufung führen (s. Bayern).
- Wenn man die 102 sog. Indikatoren liest, findet man viele, die mit Schule nichts zu tun haben:
http://www.insm-bildungsmonitor.de/2008_glossar.html
- sieht man sich die Studie selbst an
http://www.insm-bildungsmonitor.de/files/downloads/BM_2008_IW_21082008.pdf
und insbesondere die Auswertungstabellen ab S. 139, so kann man allerdings durchaus auf die Qualität der Schulsysteme schließen. Hier stehen die Länder mit gegliederten Schulsystemen meist an der Spitze.
rfalio


nicht schulmonitor!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: miro07 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 26.08.2008 20:02:50

eben: es geht nicht nur um schule, sondern um bildung im weiteren sinne! @rfalio - danke für die vertiefenden links... so findet man die seiten noch schneller!

miro07


HÄH?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 26.08.2008 22:27:57 geändert: 26.08.2008 22:30:08

Bayern ist nirgendwo an der spitze zu finden.
Trotzdem gilt Bayern in PISA-Studien als das führende Land.

Was wird hier eigentlich gemessen? Entweder ist PISA wichtig oder unwichtig.

Gibt es eigentlich Studien darüber, wie erfolgreich Schüler aus bestimmten Bundesländern nach Abschluss der Schule sind?

Ernst kann man doch eine Studie nur nehmen, wenn klar ist, in welche Richtung Schüler gehen und welchen Erfolg sie damit haben.
Die nächste Untersuchung müsste schauen, welche Möglichkeiten Schüler in bestimmten Ländern überhaupt haben.



Diese Studie "Bildungsmonitor" ...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: binzo4 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 27.08.2008 10:12:43

... wurde finanziert von einer Lobbygruppe des Arbeitgeberverbandes (Gesamt-)Metall. Von daher sind die Ausrichtungen der Studie auch recht klar und tendieren in den Bereich: Macht die Ausbildung kurz, dann können die Leute früher bei uns zu arbeiten beginnen.
Grüße
binzo4


@rhaudaneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 27.08.2008 10:26:22


1) Bayern an der Spitze war auch nicht die Behauptung, sondern:
Hier stehen die Länder mit gegliederten Schulsystemen meist an der Spitze.
2) Im 2. Link ab Seite 139 findet man die genauen Zahlen.
Beispiel(in Auszügen):
Schulqualität Bundesdurchschnitt 86, BW 108,1; BY 118,0; HB 32,6; HE 74,2; SN 117,8.

Über den Wert der Studie und ihre Intention kann man allerdings streiten.
rfalio



...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: binzo4 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 27.08.2008 12:39:09

Also korrigiert mich wenn ich falsch liege, aber ich denke diese Studie diente dazu das Image des Interessengemeinschaft in der Öffentlichkeit ein wenig im Hinblick auf Bekanntheit zu steigern und die gewünschten Reformen schneller zu bekommen. Da sich die Medienmeute gerne auf neue Meldungen stürzt, die sie selbst nicht sehr stark recherchieren müssen, haben sie sie mit in ihre Ausgaben aufgenommen, um Inhalte platzieren zu können. Und worüber die Medien berichten, darüber müssen auch die Politiker mit nachdenken um sich gut gegenüber den Wählern verkaufen zu können.
Grüße
binzo4


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von: elceng_th Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 27.08.2008 18:23:42


Also überraschend kann man das Ergebnis der Studie nicht nennen. Die Förderung der MINT-Fächer spart [...] Geld in den Unternehmen.


Wohl kaum. Schüler, die in der Zehnklassenschule nicht nachhaltig mit dem Themenfeld MINT in Berührung gebracht werden, ergreifen erstens kein entsprechendes Studium und verfügen zweitens über unzureichende Fähigkeiten und Fertigkeiten in punkto Mathe, Naturwissenschaften und Polytechnik.

Nachzuschulen ist sowas nicht.
Leichte Dellen kann man ausbügeln, ja, nicht aber systematisch aufgrund eines überdifferenzierten Neigungskurssystems verkümmerte Anlagen.



Beobachtbare Folgerung 1.
Deutschlands ohnehin zu hohe Abiturientenquote unterliegt einer immensen Schieflage; statt Naturwissenschaften, Ingenieurwissenschaften und Mathematik werden extremst überproportional brotlose Künste studiert.

Ergänzung.
Häufig verläuft eine derartige geisteswissenschaftlich oder wirtschaftswissenschaftlich geprägte Studienkarriere unstetig, also mit Fächerwechseln .
Interessant wäre eine Aufschlüsselung, was diese überflüssigen Partystudenten den Staat sinnloserweise kosten, währenddessen simultan Mittel für förderungswürdige, aber sozial schwache Leute gebunden bleiben, ergo für diese Menschen fehlen. Der im Anschluß auftretende zweite soziale Schaden wegen (natürlich absehbarer) Arbeitslosigkeit oder Geringverdienersituationen dürfte auch nicht im Centbereich liegen.



Beobachtbare Folgerung 2.
Auf Grund der stark nichttechnischen Studienverteilung entstehen enorme Verzerrungen der Volkswirtschaft, die ebendiese so langsam zu spüren bekommt. Momentan heult die Industrie zwar noch mit einer gewissen Portion Prophylaxe, doch steht die Verschärfung vor der Tür.



Beobachtbare Folgerung 3.
Das Mißverhältnis an den allgemeinbildenden Schulen zwischen Mathematik-Naturwissenschaften-Polytechnik einerseits und Geisteswissenschaften andererseits, d.h. das deutliche prozentuale Übergewicht der Schönen Künste, Gesellschaftswissenschaften und Sprachen in der Stundentafel, zeigt somit inzwischen meßbare Spuren.


Hier zehren auch die Neuen Länder ausschließlich von der Substanz, die vor 1990 aufgebaut wurde, denn hierzulande heißt das Zauberwort der letzten knapp 20 Jahre "schrumpfen".
Schulen werden nicht eröffnet, sondern vernichtet bzw. zusammengelegt; Kinderbetreuungen werden nicht eröffnet, sondern eisenhart in den Zwang zur ökonomischen Wirtschaftlichkeit gepreßt ("natürliche Auslese"), was sowieso nicht funktioniert. Maximal reaktiviert man hier und da - zumeist erst nach großem Wirbel/ bürgerlichem Druck - eine nach 1990 übereifrig geschlossene Einrichtung.

Gesund ist das also auch nicht, obwohl es in den Diagrammen natürlich spektakulär überlegen aussieht.




Ebenso ist die Kleinkinderbetreuung ein wesentlicher Punkt für die Unternehmen, denen das Fachpersonal ausgeht. Die Unternehmen brauchen deshalb die gutausgebildeten Frauen als Reserve.


Auch reichlich kurz gegriffen, denn eigenständige (= arbeitende) Frauen, genauer gesagt Mütter, sollten eine Selbstverständlichkeit eines modernen Deutschlands sein, so daß das Überwinden der mancherorts immer noch anzutreffenden Hausfrauenidylle zentrales Thema der Gesellschaft sein müßte. Diese hochqualifizierten Frauen und Mütter (die statistisch noch immer bedeutend häufiger in den Neuen Ländern vorhanden sind) als verläßliche Arbeitskraft sind somit nur ein Nebeneffekt, der gerade günstig für die Unternehmen kommt.
Es handelt sich aber nicht um ein einseitiges Kolportieren, sondern um Überschneidungen von Interessen, die mehrheitlich von der Gesellschaft ausgehen (sollten).



Bezeichnend, hier auf eine hübsch anzusehende Studie, die interessante Aufschlüsselungen enthält, erstmal die Bluthunde mit Verdacht auf Ökonomisierung oder Lobbyismus loszulassen, obwohl es tausend bessere Beispiele dafür in den einzelnen Bildungssystemen unserer Republik gibt.



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