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Forum: "Frühe Trennung = mehr Lernerfolg im Schnitt ?"

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SH: Umbau des Schulsystemsneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: christeli Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.09.2008 18:35:03

In SH werden die gut funktionierenden Realschulen aufgelöst, um zu Gemeinschaftsschulen oder Regionalschulen zu werden. So wünschenswert diese Entwicklung für die ehemaligen Hauptschüler auch ist, so schlimm ist sie für die ehemals guten Realschüler. Es ist eine Mär zu glauben, dass die leistungsstarken Schüler die schwächeren mitziehen. Es ist umgekehrt - die leistungsstärkeren können nicht mehr so gefördert werden wie früher. Das wissen auch die Eltern und melden bevorzugt am Gymnasium an - so lange es das denn noch gibt.
Die Pisaergebnisse im naturwissenschaftlichen Bereich überraschen nicht - da waren sie vorher auch schon ganz ordentlich. Die deutschen Schüler schneiden im sprachlichen Bereich schwach ab.


selektionneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sopaed Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.09.2008 18:48:45

aussonderung, auswahl
findet nicht statt?

im bilogischen sinne: auslese, zuchtwahl
das wäre polemisch - zumindest,wenn mensch nicht einen zusammenhang im gesellschaftspolitischen sinne konstruieren möchte...

natürlich sind meine oben aufgeworfenen fragen oberflächlich betrachtet polemisch. bei genauer betrachtung vielleicht mal eines überdenkens wert?

das vielgliedrige schulsystem beruht auf einer leistungsfundierten selektion?
dies war mir neu - es sei denn, mensch bezieht als leistungsfaktor den sozialstatus der eltern wesentlich mit ein (achtung: polemik!).

mfg
sopaed


Huhn oder Ei?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.09.2008 19:12:02

Sind die Schüler leistungsschwach, weil sie sozial schwach sind?
Sind die Familien sozial schwach, weil sie leistungsschwach sind?

Im ersten Fall ist für die Reparatur nicht die Schule in erster Linie zuständig.

Im zweiten Fall ist die Gesamtschule bisher jeden Beweis schuldig geblieben, dass sie da gegensteuern kann.


.neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: manuelisa Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.09.2008 19:20:01

Problematisch finde ich nicht unbedingt die Trennung der Schüler in verschiedene Schularten, sondern die Tatsache, dass sowohl die Trennung als auch die "Wiedervereinigung der Schularten" (bei uns in BW zr Zeit Haupt- und Realschule) nur äußerst selten von sachlichen Argumenten und Studien geleitet ist sondern von sachfremden Erwägungen (politische Couleur, finanzielle Erwägungen usw). Ich kann mir eigentlich viele Varianten vorstellen, aber alle brauchen ein ausgereiftes Konzept, das auc immer wieder überprüft und gegebenenfalls der sich ändernden Wirklichkeit agepasst wird. Der springende Punkt dabei ist, dass alle Kinder im Blick bleiben müssen und nicht immer nur eine willkürliche Auswahl (mal die Leistungsstarken, mal die ganz Schwachen, mal die Ober- und mal die Unterschicht, wie es gerade passt).
Vielleicht sind deswegen Schulformen, die einfach das Kind in den Mittelpunkt der Konzeption stellen, immer wieder erfolgreich, egal in welchem System (obdas jetzt Finnland ist oder eine Montessorischule hier oder eine Eliteschule sonstwo.)


uff, jetzt wird es schwerneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sopaed Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.09.2008 19:24:09

wofür sind dann schulen im ersten fall zuständig?
was sollen diese kinder dann wo machen?

und der zweite fall heißt: sozialschwache familien, weil zu blöd?
(dann käme vielleicht doch die biologische selektion als lösung in frage...)

nachdenklich
sopaed


Kalter Kaffee!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elceng_th Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.09.2008 19:27:50

Deutschland wird nicht müde, seinen vorindustriellen Haufen Schrott gegen überlegene Schulstrukturen halten zu wollen.

Skandinavien ist ambivalent zu betrachten;
die Menschen leben dort in einer stabilen Käseglocke. Aufgrund guter Lebensverhältnisse und anderer Bildungstraditionen, was den Blickwinkel auf gewisse Zusammenhänge angeht, brauchen die dortigen Bildungssysteme nicht das allerletzte Quentchen herausquetschen.
Momentan finden auch schwierige Transformationsprozesse statt, so privatisiert Schweden gerade das gesamte Bildungssystem.


Für deutschen Boden ist dagegen ausschließlich die Erhebung des Max-Planck-Instituts zwische DDR und BRD relevant sowie Strukturvergleiche in punkto Bevölkerungspolitik der ehemaligen deutschen Staaten.
Bekanntermaßen lag hier mit Ausnahme des gesellschaftswissenschaftlichen Unterricht das Einheitsschulsystem vorne.

Daher sind Studien, die immer wieder das gegliederte Schulsystem retten möchten, schlicht und ergreifend lächerlich und müssen nicht beachtet werden.




Finnlandneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.09.2008 19:28:25

Vielleicht sind deswegen Schulformen, die einfach das Kind in den Mittelpunkt der Konzeption stellen, immer wieder erfolgreich, egal in welchem System (obdas jetzt Finnland ist oder eine Montessorischule hier oder eine Eliteschule sonstwo.)

Das will ich gern unterstreichen.

Was allerdings Finnland angeht, ist das so ein zweischneidiges Schwert.
HInsichtlich der PISA-Ergebnisse ist finnalnd wohl vorne.
Die Frage stellt sich: Wie gut sind die Kinder aber wirklich ausgebildet?
Bei 25-30% Jugendarbeitslosigkeit in Finnland ist es wohl nicht so, dass die PISA-Siegerschüler so wunderbar mit Kompetenzen ausgestattet sind, dass die Wirtschaft da Schlange steht, um sie einzustellen.


Begangunbsunterschiedeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.09.2008 19:41:58

wofür sind dann schulen im ersten fall zuständig?
was sollen diese kinder dann wo machen?

Die Schulen sind nicht dafür zustandig, aus sozialschwachen Familien sozial starke Familein zu machen. Damit ist Schule eindeutig überfordert.
Schule kann nur MITarbeiten und TEIL sein eines Gesamtkonzeptes, aber nicht der alleinige Heilsbringer.

und der zweite fall heißt: sozialschwache familien, weil zu blöd?
(dann käme vielleicht doch die biologische selektion als lösung in frage...)


Im zweiten Fall ist es doch so: Sehr häufig sind die Familien doch sozialschwach, weil keine Bildung da ist, weil die Intelligenz und/oder der Wille fehlt in der Familie.

Es ist wohl in der Intelligenzdiskussion in Deutschland so, dass nicht sein kann, was nicht sein darf, aber die meisten aktuellen Studien gehen davon aus, dass Intelligenz zu großen Teilen erblich ist.
Wird das Problem dieser Schüler nun gelöst, indem wir ihnen vorgaukeln, dass es dieses Begabungsgefälle nicht gibt?

Oder macht es mehr Sinn, diese mit ganz speziell auf sie zugeschnittene Systeme und Konzepte bis an ihre Leistungsgrenzen zu bringen in einem Gesamtpaket, dass außerschulisches Umfeld ständig mit einbezieht?



Okayneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ninniach Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.09.2008 20:43:31

Nehmen wir mal an, eine Familie ist sozial schwach, weil es den Eltern an Bildung fehlt. Nehmen wir auch noch an, dass es an Bildung fehlt, weil die Eltern nicht besonders intelligent sind. Nehmen wir auch noch an, es gibt mehr solche Familien.

Die Frage muss dann sein, wie man die Umstände für die Kinder aus diesen Familien besser machen kann. Selbst wenn die Eltern vielleicht Mitverantwortung an ihrer Situation tragen (wenn sie einfach nur nicht intelligent sind, dann eher nicht, wenn aber auch noch irgendwo dazu käme, dass sie nicht wollten, dann schon), die Kinder haben sich ja nicht ausgesucht, in welche Familie sie hineingeboren wurden. Sie sitzen unschuldig in dieser "Falle" fest und ihre Situation wird sicherlich nicht dadurch besser, dass man unter sich bleibt.

Ich nehme mir die Freiheit heraus, das so zu sagen, weil ich zwar keine Studie kenne, aber den Unterschied live erlebe: Eine Brennpunktschule wurde aufgelöst, die Kinder an die übrigen Grundschulen im Ort verteilt und die Kinder profitieren davon. Die Vergleichsarbeiten haben auch noch keinen Leistungsabfall gezeigt.

Wichtig ist nur, dass alle Kinder in Klassen sind, in denen die Lehrkräfte es schaffen, alle zu erreichen und allen etwas zu bieten. Von mir als Grundschullehrerin wird das sowieso erwartet, ohne dass man viel Aufsehen darum macht. Ich habe einfach alle und muss allen gerecht werden. Das müsste doch an weiterführenden Schulen auch zu machen sein. (Sicherlich müssen dazu auch die Bedingungen passen. Mit über 30 Kindern geht das natürlich auch nicht.)

Am Ende läuft es immer darauf hinaus, dass, um es besser zu machen, mehr Geld nötig wäre: Kleinere Klasse, Doppelbesetzung, ordentliche Materialien, all das bedeutet ja auch mehr Zeit, sich um den einzelnen Schüler zu kümmern. Das muss/darf dann nicht nur das leistungsschwache Kind sein, sondern muss im gleichen Maße auch das leistungsstarke Kind sein.


Potenzenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.09.2008 21:24:22

Von mir als Grundschullehrerin wird das sowieso erwartet, ohne dass man viel Aufsehen darum macht. Ich habe einfach alle und muss allen gerecht werden. Das müsste doch an weiterführenden Schulen auch zu machen sein.

Du vergisst, dass die Unterschiede sich von Jahr zu Jahr potenzieren. Was in der GS schon schwierig genug ist, wird nach 5 oder 7 Jahren ein Ding der Unmöglichkeit.


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