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Forum: "Meinung der Bürger zur Bildungspolitik"

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Meinung der Bürger zur Bildungspolitikneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elceng_th Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.09.2008 14:38:18 geändert: 11.09.2008 15:30:05

Sind Sachsens Schulen wirklich spitze?
titelte jüngst die SZ -- Sächsische Zeitung.

Hier die Erwiderungen von Bürgern zu einigen Zeitungsbeiträgen über die Thematik der Bildung angesichts der neuesten INSM-Studie.

[Anm. von mir: Leserbriefe wegen Urheberrecht stichpunktartig umrissen]




1. Leserbrief: Bildung läßt sich nicht normieren

- Vorhaben unseres Ministers Tillich:
"Ich möchte einen Bildungsplan, der definiert, welche Kenntnisse und Fähigkeiten Kinder in welchem Alter haben sollten - bis hin zur Motorik und zum sozialen Verhalten.".

- Bildungsplan, die Kinder schon im Kindergartenalter einer verbindlichen, gesellschaftlichen Norm zu unterwerfen, verkehrt Idee der Bildung

- Bildung ist Eigenwert im Menschen, unabhängig von dessen gesellschaftlichen Nutzen

- Bildung als Prozeß der individuellen Entwicklung läßt sich nicht normieren

- grundsetzlich verankertes Recht auf freie Persönlichkeitsentfaltung?

- Was wird aus diesem Recht, wenn Kinder bereits im Alter von drei Jahren dem Diktat einer Zukunft als profitable Arbeitskraft untergeordnet werden?


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von: elceng_th Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.09.2008 14:39:11 geändert: 11.09.2008 15:07:06

2. Leserbrief: Die Neuentdeckung der Bildungspläne

- Bildung für jedes Land wichtiges Gut

- „Neuentdeckung“ der Notwendigkeit von Bildungsplänen bereits im Kindergartenalter folgt Tendenz, in der DDR übliche Normalitäten erst zu beseitigen, später als "neue Errungenschaft" zu verkaufen

- sächsisches Schulwesen und Föderalismus werden im Bildungswesen als positiv dargestellt

- Herr Tillich, der dem Bildungssystem der DDR seinen Diplomabschluß verdankt, müßt es besser wissen

- das einheitliche Bildungssystem um Welten dem jetzigen Niveau überlegen (um den "roten" Inhalt bereinigt)

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von: elceng_th Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.09.2008 14:39:55 geändert: 11.09.2008 15:30:39

3. Leserbrief: Ein zusammengestückeltes und verstricktes "System"

- Unser Schulsystem ist toll!

- in keinem anderen Land wird die Spreu so zeitig vom Weizen getrennt wie hier

- Voraussetzungen, um nach der 4. Klasse aufs Gymnasium zu gehen, sind denkbar einfach: ganz gut lesen, ganz gut schreiben und ganz gut rechnen können

- Oder was soll sonst Mindestzulassungsnote von 2,5?
[Anm. von mir: in der Regel schlechtenstenfalls 1,7 zu DDR-Zeiten]

- Eltern berichten gern, daß sie ihr Kind aufs Gymnasium schicken wollen

- mancher Schüler ist aber gar nicht so erfolgsorientiert und zielstrebig ist, wie die Eltern es gerne hätten

- Nach zwölf langen Jahren: das Abitur!
Auch wenn nur mit Ach und Krach geschafft - man hat das Abitur!

- Und dann Studium nach dem Gymnasium ?
Nur ein Bruchteil der Schüler tritt diesen langen und beschwerlichen Weg an.

- selbst von denen "schmeißen" einige noch vorzeitig, weil einfach zu schwer
[Anm. von mir: Lenkung von nahezu 100% der EOS-Absolventen in die Hochschule zu DDR-Zeiten; Übergang in eine Berufsausbildung wurde nicht gern gesehen und oftmals verhindert bzw. war auch die Ausbildung an der EOS deutlich weg von den Lehrberufen auf die Hochschule zugeschnitten.]

- Erwähnung dieses verstrickten und zusammengestückelten "Systems" (wenn man es als solches bezeichnen darf) in der Studie erwähnt? Nein!

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von: elceng_th Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.09.2008 14:50:45 geändert: 11.09.2008 15:16:14

4. Leserbrief: Eine neue pädagogische Philosophie ist nötig

- Nachdem wir vor 18 Jahren wegen des mehrgliedrigen Schulsystems samt Bildungsniveau in das Mittelalter zurückgeschossen wurden, tat sich kaum etwas!

- zuwenig Lehrer eingestellt

- Unterrichtsausfall

- Vertretungsstunden von Lehrern ohne Fachkompetenz

- Warum Boom von freien Schulen?

- Gegenwärtige Didaktik ist nicht fähig, Schülern den Lehrstoff begreifbar aufzubereiten!

- nur sachlogisch komplex Zusammenhängendes wird begriffen

- neue pädagogische Philosophie nötig, in der der logische Verstand bestimmend ist

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von: elceng_th Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.09.2008 15:21:40

5. Leserbrief: Ohne Erziehung kann man nicht bilden

- sichtbare Bildungserfolge Sachsens

- aber Mängel bei Erziehung zu Disziplin

- Mängel bei ergänzenden individuellen Förderungen

- Mängel bei Erziehung zur Eigenständigkeit und Wertebildung

- Schule = Wissensvermittler + Erzieher

- alte pädagogische Weisheit:
ohne Erziehung keine Bildung

- Lehrer = Lehrender + Erzieher

- Lehrer ist Berufener, auf Erziehungsdefizite einzugehen

- Kinder soweit vorerzogen, daß Lehrer über den Fachunterricht hinaus erzieherisch tätig sein können

- Ausweg allein: Ganztagsschule
(hier gefärbt als Tagesschule mit Tageserziehung und gelenkter Freizeit wegen des Erziehungsanspruchs)

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von: elceng_th Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.09.2008 15:27:55

6. Leserbrief: Gesellschaftliches Ansehen des Lehrerberufs stärken

- Arbeit und Ort der Arbeit des Lehrers natürlich auch nachmittags in der Schule

- diese Haltung kann ich aus jahrzehntelanger Erfahrung als Direktorin für außerunterrichtliche Tätigkeit und Leiterin von Arbeitsgemeinschaften in der DDR nur bekräftigen

- Lehrer kann seine Schüler auch in anderen Bereichen über den Unterricht hinaus erleben und kennenlernen

- dadurch weitaus bessere Einschätzung und Förderung von Interessen und Stärken möglich
[Anm. von mir: Das schließt eine gelungene Zensierung mit ein.]

- mehr finanzielle Mittel für Bildung und Erziehung

- Lehrerberuf im gesellschaftlichen Ansehen aufwerten!


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