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Forum: "Was muss ein Erstklässler nach dem 1. HJ können?"

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Was muss ein Erstklässler nach dem 1. HJ können?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 17.01.2009 18:30:04 geändert: 17.01.2009 19:15:30

Eine Frage an die GS-Koll.:

Ich habe gerade einen Anruf bekommen von einer Bekannten, die ihre Tochter an einer GS hat, die jahrgangsübergreifend arbeitet, Ganztagsbetrieb.
Die Mutter war besorgt, weil ihre Tochter kaum lesen kann, Einzelbuchstaben wohl erkennt, aber nur sehr wenige Worte sehr stockend erkennt.
Sie sagt, dass ihre Tochter in der gesamten letzen Wochen nur ein Kästchen mit Rechenaufgaben gelöst hat, sonst gab es keinerlei Nachweis für irgendeine geleistete Arbeit, egal, welches Fach.

Im letzten Gespräch mit der Lehrerin vor einigen Wochen wurde der Mutter gesagt, ihre Tochter sei im Durchschnitt und es gäbe keinen Anlass zur Sorge.
Die Unterrichtsorganisation ist wohl so, dass die Schüler fast ausschließlich selbstverantwortet lernen und bei Schwierigkeiten der Reihe nach ans Pult kommen müssen.
Das Kind sei aber etwas scheu.

Ich selbst stehe dieser Grundschule etwas skeptisch gegenüber. Sie bekommt zwar regelmäßig Schulpreise wegen innovativen Unterrichts, die Schüler, die wir von der Schule bekommen, sind aber eher unterdurchschnittlich sowohl was die Leistung als auch was die Arbeitstechniken betrifft. Es scheint wohl so, dass diese Art von U-Organisation hauptsächlich den starken Schülern nützt.

Ich habe der Mutter geraten,erst einmal das Gespräch mit der Klassenlehrerin und der Schulleitung zu suchen, aber es wäre schon gut zu wissen, was ein Erstklässler nach dem ersten Halbjahr so können muss oder wie viel Arbeit so in einer Woche geleistet wird.

1. Kann man die Mutter beruhigen?
2. Was haltet ihr von diesem Konzept schon für Erstklässler?


Nachfrage:neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: clausine Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 17.01.2009 18:46:34

- Wie viele Kinder sind in der Klasse dieses Mädchens?
- Wie ist die Jahrgangsmischung organisiert (1./2. oder 1/.3.
oder 1./2./3/.4.)?

Beim Lese- und Schreiblehrgang gibt es die Vorgabe durch die
Lehrpläne, dass dieser am ENDE des 2. Schuljahres
abgeschlossen sein muss. Also erst mal keine generelle Panik.
Allerdings muss ich feststellen, dass "unsere" schwierigen ersten
Klassen lesetechnisch schon einiges schaffen (ich habe sie in
Musik und staune...). Das Pensum in Mathematik ist, so wie du
es schilderst, sehr fragwürdig. Was die Leistungen und deren
Dokumentation angeht, sind unsere KL ziemlich auf dem
Laufenden, da bei uns in kurzen Abständen Beobachtungsbögen
geführt werden müssen, die den Eltern auch zugänglich gemacht
werden.D,h. die Lehrkraft muss sich permanent selbst ein Bild
machen, wo die Kurzen stehen. Nicht die Kinder kommen lassen,
das stell ich mir bei einigen auch fatal vor Vielleicht mal
nachfragen??




Noch ne Nachfrage:neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: clausine Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 17.01.2009 18:51:41

Mich interessiert im Besonderen noch, WIE die Schüler in der
genannten Klasse ans selbstständige Arbeiten herangeführt worden
sind und wie vor allem die Form des Arbeitens ist (Tagespläne,
Werkstätten, Lehrgangsarbeit, Freiarbeit....) Damit kommen in der
Tat nicht alle Erstklässler zurecht, sie benötigen eine präsente
Lehrerin, die die Schüler ermutigt und anregt, Neues
auszuprobieren, Dinge zu Ende zu arbeiten usw.


.neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 17.01.2009 19:56:04

Die Konzepte in der GS sind so vielfältig, dass das, was du geschildert hast, kaum ausreicht, um sich ein Bild zu machen.

Wie schon gesagt ist das Ziel: sicheres Lesen Ende der 2. Klasse.
Und:
Wenn das Kind Probleme hätte - in diesem Fall damit, die Buchstaben zusammen zu schleifen, kann man gerade diesen Lernprozess zwar versuchen, zu unterstützen, es muss aber bei dem Kind selbst "klicken". Das Erfassen des Synthese-Prinzips kann man keinem Kind eintrichtern. (natürlich heißt das nicht, dass man ein Kind nicht fördern kann)

Generell würde ich sagen:
Die Arbeit in der GS besteht eben nicht im Abschreiben und Päckchen rechnen.
Klar, das muss auch mal sein, wenn man Übungsphasen hat, aber Mathematik soll gerade im ersten Schuljahr erfahrbar und begreif-bar sein. Da kann man auch mal mit Materialien arbeiten, bei denen dann nichts in Päckchen oder Rechenaufgaben aufgeschrieben wird.

Es gibt außerdem Ansätze, nach denen nahezu ein halbes Jahr Grunderfahrungen gelegt werden, Zerlegungen noch und nöcher geübt werden ... und die klassischen Rechenaufgaben erst sehr sehr spät eingeführt werden. Meiner Meinung nach muss man das aber den Eltern dann erklären.

Genauso in Deutsch: Ja, es gibt immer noch Lehrerinnen, die durch die Fibel hetzen. Und es gibt auch welche, die die Fibeltexte abschreiben lassen. Andere lassen sich sehr viel Zeit und lassen die Schüler eigene Texte produzieren - mit Hilfen, Anleitung etc.

Beides kann gut sein und sicher gibt es Kinder, die mehr von der einen oder anderen Methode profitieren.
Meine Erfahrung ist, dass es vielen Kindern gut tut, sich nicht sofort und immer messen zu müssen. Das ist nämlich auch nur für die Kinder hilfreich, die gut sind und immer wieder bestärkt werden. Die anderen denken schon nach kurzer Zeit, dass sie nichts können und geben evtl. dann auf.

Da die Eltern trotzdem informiert sein wollen, sind gute Elternabende und Elterngespräche notwendig.
Der Hinweis, sich die Beobachtungsbögen zeigen zu lassen, ist sicher ein guter.
Ansonsten kann man - auch ohne diese Pläne - einfach mal nachhaken und nachfragen oder darum bitten, dass die Lehrerin erklärt, wie sie vorgeht und was ihr Ziel ist.

Palim


Halloneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: surulunda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 17.01.2009 20:28:08

Ich bin die besorgte Mutter.
In der Klasse sind 24 Kinder, jeweils ca. 6 Schulkinder der 1.-4. Jahrgangsstufe.
Die Schulkinder arbeiten weitesgehend selbständig in Lernheften / Arbeitsmaterialien in Deutsch und Mathe. Bei Problemen melden sich die Kinder beim Lehrer, der sich der Reihe nach den Anliegen widmet. Das Arbeitspensum von meiner Tochter ist in meinen Augen unzureichend. Ich weiß, dass meine Tochter viel mehr kann. Jedoch benötigt sie den nötigen Antrieb und es fehlt ihr an Motivation. Meine Bedenken sind, dass sie in ihrer eher zurückhaltenden Art in der Klasse untergeht und vorhandenes Potenzial nicht gefördert bzw. gar nicht erkannt wird.





Liebe besorgte Mutter,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: clausine Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 17.01.2009 21:22:33

ich habe dir eine PN geschickt. Vielleicht hilft dir das ein wenig
weiter!!! Alles Gute wünscht dir Clausine


;)neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sth Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.01.2009 09:49:17 geändert: 18.01.2009 12:39:57

Offener Unterricht und freies Arbeiten erfordern ein hohes Maß an Selbstorganisation und Eigenverantwortung, gerade in einer jahrgangsgemischten Klasse. Gerade in den ersten Klassen brauchen die Schüler genaue Anleitungen, Pläne, die ihnen bei der Organisation helfen, Reflexionsmöglichkeiten und gemeinsame Besprechungsphasen. Gerade die Kinder, die ihr Pensum nicht bewältigen, trauen sich oft nicht, von sich aus mit ihren Probleme zu kommen. Eher versucht man das, was nicht gelungen ist, zu verstecken und beginnt etwas Neues, mit dem man wieder nicht klar kommt. Unterricht in der ersten Klasse so weit für alle Kinder zu öffnen, kann leicht zu Schwierigkeiten führen. Kinder müssen sich auch unterrichtet und betreut fühlen.

Zum Leistungsstand nach dem ersten Halbjahr- wenn ein Kind die Buchstaben kennt und Wörter erlesen kann, hat es einen großen Schritt geschafft. Zum "richtigen" Lesen fehlt nicht viel, oft "fällt der Groschen" recht bald. In Mathematik sollten sich die Kinder im Zahlenraum bis 10 zurecht finden, Plus- und Minusaufgaben rechnen können, auch mit Platzhalter, die Zahlen der Größe nach ordnen können.

Verallgemeinern lässt sich das schlecht. Jedes Kind hat sein eigenes Tempo, kommt mit anderen Hilfsmitteln besser zurecht. Ich würde den Prozess aber intensiv beobachten und auch mit meinem Kind zu Hause arbeiten und üben.

Deine Bedenken halte ich für gerechtfertigt, vor allem da durch den Ganztagsbetrieb ja auch die Zeit, die Eltern mit dem Kind arbeiten, deutlich weniger wird. Sorgen um den aktuellen Leistungsstand ich mir nicht zu viele machen, da sich Stress schnell auf das Kind überträgt, das sich dann unter Druck gesetzt fühlen könnte. Kinder schließen Lücken oft recht schnell, wenn sie etwas erklärt bekommen. Allerdings kann es schon sein, dass dein Kind mit anderen Unterrichtskonzepten besser arbeiten könnte.


Wochenplanarbeitneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: landwutz Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 18.01.2009 11:35:01

gab es für meinen Sohn schon vor 20 Jahren in der 1. Klasse. Er erledigte immer zuerst das, wo er Lust zu hatte und was er konnte. Die Rechtschreib- und Leseaufgaben musste ich dann mit ihm am Wochenende durcharbeiten, da immer montags ein Diktat geschrieben wurde. Beim 2. Sohn war alles anders. Ich selbst lehne Wochenpläne in Klasse 1 und 2 ab und führe meine Schüler mit Tagesplänen und Lernstraßen ab Klasse 1 ans selbständige Arbeiten heran. In der 3. Klasse habe ich mehrfach versucht, einen Wochenplan durchzuziehen, bin leider als Lehrerin damit gescheitert. Wir haben eben nicht nur zukünftige Gymnasiasten, sondern auch Kinder mit hohem Förderbedarf, Hauptschüler und Realschüler, Kinder mit Verhaltensstörungen etc.Selbständigkeit erreiche ich auch mit Tagesplänen und Lernstraßen, das ist FÜR MICH überschaubar. Von meinen letzten 17 Viertklässlern sind alle 6 immer noch auf dem Gym, 4 auf der HS und der Rest arbeitet selbständig in der RS.


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