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Forum: "Schüler mit niedriger Hemmschwelle"

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Schüler mit niedriger Hemmschwelleneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: janne60 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.02.2009 14:23:35

Ich habe einen Schüler in meiner 2. Klasse, der unglaublich schnell mit Schlägen reagiert. Er fühlt sich grundsätzlich in der Opferrolle, d.h. es fangen immer andere an (nach seiner Einschätzung). Dabei spielt es keine Rolle, ob einer schief geguckt hat, ihn "nervt", ihm etwas gesagt hat, das er nicht hören will oder ihm versehentlich auf den Fuß tritt. Er haut mit einer solchen Vehemenz rein, dass es gestern 4 (!) Vorfälle nach der Pause zu regeln gab. Ich arbeite mit klaren Regeln und als oberste Maxime gibt es bei uns 3 Menschenrechte (Verletzung am Körper, Verletzung der Gefühle, Vergreifen an fremdem Eigentum), deren Verletzung mit einer Wiedergutmachungstat (nach Wunsch des Geschädigten) belegt werden. Das klappt recht gut bis auf diesen einen Schüler. Seine Liste der Wiedergutmachungen wird allmählich unüberschaubar. Ich habe jetzt mal den Vater zum Gespräch gebeten, der immer sehr bestürzt über das Verhalten seines Sohnes reagiert. Er wird mich um Rat fragen, was er machen soll. Ehrlich gesagt, weiß ich mir im Moment selbst keinen Rat mehr. Habt ihr Tipps, wie man ein solches Kind dazu bringen kann, sein Verhalten zu ändern?


Aus meiner Sichtneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.02.2009 22:47:49

nach den Ursachen suchen.

Warum benimmt er sich so? Vielleicht auch Fachkräfte ranlassen, Sonderpädagogen, Schulpsychologe

Setze für erwünschtes Verhalten eine Belohnung aus, z.B. wenn er heute ohne Prügelei vom Hof kommt, wird von seiner Liste was gestrichen. Wenn Du schon meinst, sie quillt über, wie soll der Kleine sie noch überblicken?


Ich habeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: landwutz Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.02.2009 00:15:41

mit Stempeln und Eltern gearbeitet, Tip der Erziehungsberatungsstelle. Einen Stundenplan vergrößern und jede Stunde abstempeln, in der kein neg. Verhalten erfolgte. Am Ende der Woche wird zu Hause eine Belohnung in Form einer Unternehmung bei 16 von 25 Stempeln vorgenommen.


Ich denke auch...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: doreen13 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.02.2009 07:40:41 geändert: 21.02.2009 07:40:59

dass dir ein Belohnungssystem helfen kann. Allerdings halte ich nichts davon die Liste zu kürzen, wenn positives Verhalten auftritt. Scheinbar ist ihm diese Liste sowieso gleichgültig. Es muss etwas sein, wofür es sich lohnt eine Pause ohne Streit zu verbringen. Wie wäre es mit Plastikfiguren o.Ä. U.U. stiften die Ältern etwas, was ihrem Kind gefällt. Auch die Idee mit der Unternehmung am Wochenende ist gut, doch sollte es vermutlich bei einem so extremen Schüler auch eine direkte Verstärkung geben, da eine Woche evtl. für ihn kaum durchhaltbar ist.
Viel Erfolg!


...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kunsti Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.02.2009 08:58:46

Ich habe auch so einen Schüler. Schon beim ersten Elterngespräch mit der Mutter (die auch sehr bestürzt reagierte) viel mir auf, dass sie ihr Kind noch immer wie ein Kleinkind behandelt (Sie: "Oh mein Gott, ja ich werde mit ihm sprechen. Abends, beim Eincremen auf seinem Handtuch, ist immer unsere Gesprächszeit. usw.....) Damals war er in der 1. Klasse. Natürlich habe ich parallel auch alle hier genannten Belohnungsmaßnahmen durchgeführt und auch mit den Hort gab es eine sehr enge Zusammenarbeit. Die Lösung in diesem Fall war aber, so mein Eindruck, als ich einmal zu ihm sagte "So mein Freund. Es reicht. Du möchtest ein Schulkind sein (das möchte er wirklich), deshalb behandel ich Dich auch jetzt so und nicht mehr wie ein Kleinkind......
Ich habe weniger diskutiert! Jetzt sehe ich einen fröhlichen Jungen vor mir.
Keine Ahnung, ob das auch in Deinem Fall helfen könnte. Ich berichte halt nur..

Gruß
kunsti


Vielen Dankneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: janne60 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.02.2009 14:00:32 geändert: 21.02.2009 14:03:23

für eure Rückmeldungen. Bezüglich der Ursachenforschung werde ich vermutlich nicht weit kommen. Er "fühlt" sich eben angegriffen, genervt, provoziert, und gegen Gefühle kommst du ja nicht an. Ich kann einem nicht seine Gefühle verbieten, wohl aber die Reaktionen, wenn sie denn einen Regelverstoß darstellen. Alternatives Verhalten wie Ignorieren, "mit Worten wehren", weggehen usw. haben wir versucht, hat aber nicht gefruchtet. Dinge von seiner Wiedergutmachungsliste zu streichen geht schlecht, denn dann leidet ja ein Geschädigter drunter. Bleibt die Idee mit der positiven Verstärkung bei gewünschtem Verhalten. Das mit dem Stempelplan finde ich gut, und ich denke auch, dass es ein für ihn überschaubarer Rahmen sein muss.
Ich hatte im 1. Schuljahr mal sowas mit ihm, damals hatte er die Angewohnheit, seine Bleistifte zu zerkauen (und zwar so richtig, am Ende der Woche war jew. 1 kompletter Stift weg). Da hatte ich ihn mit Stickern gelockt: Wenn er mir freitags seinen Stift zeigte und der keine Beißspuren hatte, bekam er einen Sticker. Hat dauerhaft geholfen.
Stimmt, jetzt wo ich drüber nachdenke, ist das auch ein gutes (weil gelungenes Beispiel, um den Eltern ein solches Belohnungssystem deutlich zu machen.
Ihr habt mich in die richtige Richtung geschubst, nochmal vielen Dank!


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