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Forum: "Jahrgangsübergreifender Unterricht in d. GS - Pro und Contra"

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Jahrgangsübergreifender Unterricht in d. GS - Pro und Contraneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.05.2009 14:33:27 geändert: 29.05.2009 16:12:26



Erfahrung in unserer Stadtneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.05.2009 15:22:53

Eine Grundschule in unserer Stadt praktiziert JüL.
Diese Schule hat auch schon einen Deutschen Schulpreis gewonnen und ist das pädagogische "Paradeschweinchen" der Stadt.

Wenn man in die Schule kommt, sieht man überall swelbstständig beschäftige Schülerinnen und Schüler, überall gibt es Berge von Selbstlernmaterialien und überhaupt ist alles gaaaaanz innovativ.
Leider schaut niemand hinter die Kulisse.

Die starken Schüler setzen sich genauso gut durch wie an anderen GS.
Unter die Räder kommen die schwächeren Schüler, diejenigen, die eher schüchtern sind, diejenigen, die Schwierigkeiten mit dem Stoff haben.
Schüler berichten, dass es teilweise mehrere Tage gedauert hat, bis sie selbst herausgefunden haben, dass sie etwas nicht verstanden haben. Die hochgelobte Hilfe von älteren Schülern klappte nur selten, denn die waren ja auch mit Arbeit eingedeckt.

Fazit: Die Schüler, die wir als RS von dieser Schule bekommen, sind leistungsmäßig um Lichtjahre den anderen hinterher, das "selbstgesteuerte Lernen" war nicht besser entwickelt als bei den anderen Schülern.




Wilde Mischung ...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: brigitte62 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.05.2009 17:31:10

Etwas Wahres ist an allem dran.

1. Jahrgangsmischung bietet hervorragende Möglichkeiten,

wenn
sie nicht als Sparmodell umgesetzt wird.

Und das passiert bei uns in Berlin. Ich habe mit 27 Schülern in 1/2 angefangen, 1 Stunde pro Woche, in der die 2. Klässer alleine waren.
Sonstige Teilungsstunden = Vertretungsreserve.
Einschulung der 5 1/2-jährigen, keine Zurückstellungen, keine Stunden für Lernbehinderte oder Verhaltensafällige Schüler in den ersten beiden Jahren - außer 2 Std. pro Woche sog. "Temporäre Lerngruppe", die der Prävention und Föderung o.g. Schüler dient = Vertretungsreserve.
Erzieherstunden gibt es bei uns viele.
Inzwischen hat die Schulleitung nach 3 Langzeiterkrankten verstanden, dass sie uns unterstützen muss und tut dies auch im Rahmen ihrer Möglichkeiten. Das passiert aber längst nicht an allen Schulen.

Dennoch: Ich finde in meiner Gruppe profitieren viele Kinder, leistungsstarke und -schwache. Einen Leistungsrückgang insgesamt beobachten wir auch, er lässt sich aber nach unseren Erfahrungen nicht auf die Mischung schieben, sondern darauf, dass

unsere Schüler jünger sind und manche Lernprozesse etwas mit Entwicklung zu tun haben.

auch die Schüler, die so alt sind wie "früher" nicht mehr so entwickelt sind wie "früher" und von daher auch nicht so lernfähig.

2. Ich komme viel weniger dazu tatsächlich Kinder einzuführen, anzuleiten, mich ihnen intensiv zuzuwenden ...
Ich muss viel mehr organisieren, disziplinieren, kontrollieren ...

In mancher Hinsicht klappt das sehr gut, in mancher aber auch nicht.
Schwierig ist es vor allem mit den Schülern, die ohne intensive Begleitung gar nicht ins Arbeiten finden. Das sind meine "Sorgenkinder".

Eine ander interessante Beobachtung habe ich in diesem Jahrgang gemacht: Ich habe viele hoch-leistungsfähige (junge) Kinder, die aber in sozialer und psychicher Hinsicht noch keine "Schulkinder" sind (Herr Winterhoff lässt grüßen). Das hat ebenfalls nichts mit der Mischung zu tun. Durch die Mischung können sie sich aber schneller mehr Wissen aneignen (leistungsfähig sind sie ja), aber die Situationen, die sie für ihre psychische und soziale Entwicklung brauchen, finden sie "nur" in ganz normalem Maße - d. h. die Diskrepanz wird größer.


@rhaudaneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 30.05.2009 16:15:16

Die starken Schüler setzen sich genauso gut durch wie an anderen GS.
Unter die Räder kommen die schwächeren Schüler, diejenigen, die eher schüchtern sind, diejenigen, die Schwierigkeiten mit dem Stoff haben.

Wenn sich sowas ergibt, dann war es nicht selbstbestimmtes und kooperatives Lernen, sondern wieder nur ferngelenkter "Unterricht".
Wenn die Kinder wirklich selbstständig lernen durften, ist für sie allerdings üblicher Unterricht, bei dem sie der Reihe nach Aufträge ausführen sollen, eher gewöhnungsbedürftig.


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