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Forum: ""Kein' Plan, was ich werden soll!""

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"Kein' Plan, was ich werden soll!"neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 04.10.2009 14:29:55

Ich bin Klassenlehrerin einer 10. Klasse und für die ist jetzt die "heiße Phase" der Bewerbungen angelaufen. Im Schnitt haben die Kids tatsächlich "schon" bis zu 3 Bewerbungen abgeschickt. Einige noch gar keine.

Einmal im Monat ist der Berufsberater vom BIZ bei uns im Hause. Vorgestern wollte ich einen Problemfall - die personifizierte Lustlosigkeit - zu ihm schicken. Der Junge wollte nicht: "Worüber soll ich mit dem reden? Hab kein' Plan, was ich werden will." Seit Klasse 8 gab es alle möglichen Veranstaltungen zum Thema Berufswahl; dort war er zwar körperlich anwesend, offenbar aber nicht geistig. Auf Jobmessen ist für ihn nur wichtig, möglichst viele Kulis u.a. abzugreifen.

Ich selbst komme bei dem Jungen nicht weiter, habe schon mehrmals das Gespräch zu dem Thema mit ihm gesucht, Ansprechpartner genannt usw. Zusammenfassung seiner Antworten aus dem letzten Gespräch: Er kann sich keine Tätigkeit vorstellen, die ihm Spaß machen würde, Hobbys hat er nicht, er kennt seine Stärken/Schwächen nicht, das Praktikum war "scheiße", Lieblingsfächer hat er keine, seine Zensuren aus dem letzten Zeugnis kennt er nicht auswendig, ob er handwerklich geschickt ist, weiß er nicht; er wird sich wohl zwangsläufig am BK (an welchem????) anmelden, weil er sonst keine Idee hat. Na toll, auf solche "Parker" haben die gerade gewartet!

Seine Eltern (Türken, Mutter mit deutschem Schulabschluss) lassen sich auf unseren Abendveranstaltungen zur Berufswahlorientierung nie blicken. Ich würde die ja gern mit ins Boot holen, aber habe so meine Zweifel, ob das etwas bringt. Offenbar wird zu Hause über das Thema Berufswahl nicht gesprochen.

Und da liegt für mich der Hase im Pfeffer. Denn die Schüler mit interessierten und engagierten Eltern haben alle schon Bewerbungen abgeschickt (es sei denn, sie wollen Abi machen), der eine oder andere Antriebslose mit einem gewissen "Tritt in den Hintern".

Typisch: mein Klassenbester - ein pfiffiges, selbstbewusstes, interessiertes Bürschchen mit engagierten Eltern - hat die ersten Bewerbungen in den Ferien abgeschickt, war schon zu etlichen Tests, einem Vorstellungsgespräch und hat bereits eine Stellenzusage!


ALGII-Antragneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 04.10.2009 15:19:58

Gib deinem Schüler einen ALGII-Antrag mit der Ausfüllhife und erkläre ihm, dass er den bis zu seinem 25. Geburtstag ausgefüllt und eingereicht haben muss.


Nun,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 04.10.2009 15:26:51

Sarkasmus liegt mir nicht so!


kein Sarkasmusneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 04.10.2009 15:42:04

Da verstehst Du, bger mich aber falsch.

Ich wollte dem S nur eine Handlungsalternative anbieten, die er eigenverantwortlich umsetzen kann.

By the way, die Bewerbungen der 10-Klässler für das Ausbildungsjahr 2010/11 hätten bereits am Ende der 9 auf dem Ausbildungsmarkt plaziert werden müssen. Was jetzt noch zu vergeben ist, sind Restposten oder Angebote kleinerer Ausbildungsbetriebe. Deinem S bleibt nur der Weg über ein Berufsgrundschuljahr bzw. ein Berufsvorbereitungsjahr, also BK aus selbstverschuldetem Mangel an Alternativen. Da werden die KollegInnen am BK aber happy sein.


...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: super-miri Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 04.10.2009 17:48:18

wir sind das gewohnt


Zukunftneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 04.10.2009 22:05:28

Ist das Dein Problem, ob er eine Lehrstelle bekommt oder nicht? Du bist kein Zauberer und wenn er bei seinen Eltern Unterstützung findet oder die auch schon seit Jahren arbeitslos sind, hast Du keine Chance.
Ich gehöre bestimmt nicht zu den LuL, die die Kinder einfach fallen lassen oder die nach dem Unterricht Feierabend haben. Aber das scheint mir ein besonders "netter" Fall zu sein, der weder Hilfe will noch Hilfe annehmen kann.
Wir sind ein freies Land, in dem jeder selbst entscheiden kann, was er in Zukunft machen will. Wenn das seine Entscheidung ist, die von den Eltern gestützt wird bzw. es den Eltern egal ist, dann musst Du das akzeptieren. Was ich ärgerlich daran finde, ist, dass wir solche Typen das ganze Leben durchfüttern.


Betroffenheitneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 04.10.2009 23:11:37

Das Problem für mich ist, ich bin nicht nur die Klassenlehrerin, sondern auch noch Mitglied im BWO-Team (Berufswahlvorbereitung) der Schule. Daher möchte ich ihm natürlich unbedingt helfen. Ich weiß natürlich, dass es diverse Maßnahmen gibt, aber eigentlich ist es zu schade um den Jungen. Der war bis vor ca. 1 1/2 Jahren ein recht guter, ehrgeiziger Schüler. Aus mir unbekannten Gründen hat sich das geändert. Aber ich will ihn nicht "verloren" geben.

Die Eltern sind übrigens nicht arbeitslos. Aber wie für manche unserer "Mitbürger mit Migrationshintergrund" liegt die Verantwortung bei der Schule...


Nachtragneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 05.10.2009 16:40:49

Ich habe mir den Jungen heute für ein Pausengespräch geschnappt. Kurzer Auszug:
Ich: "Warum warst du eigentlich am Freitag nicht beim Berufsberater?"
Er (schaut erschrocken): "Och, ehrlich, hab ich ganz vergessen!"
Ich: "Habt ihr denn mal in der Familie über deine Berufswahl gesprochen?"
Er: "Nein, wir hatten am Wochenende Gäste." (Aha, das ist erst seit dem Wochenende ein Thema?!?)

Berufsausbildung scheint in der Familie nicht wirklich ein Thema zu sein. Mutter Hausfrau, Vater Hilfsarbeiter auf dem Großmarkt (für den Onkel) - weiß der Geier, ob da jemand überhaupt eine Berufsausbildung hat bzw. für wichtig hält! Vielleicht hat sie einfach nicht denselben Stellenwert wie für uns!


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