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Der 4teachers Schulplaner 2016/17
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Forum: "Prof. Gunnar Heinsohn über Sozialtransfer und seine Folgen"

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@lupenrein und Adepten zum Viertenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bakunix Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.02.2010 09:18:59

Ich versuche weiterhin, Zahlen sprechen zu lassen, damit diejenigen, die gerne den Ärmsten im Staat alle Schuld für die öffentliche Finanzmisere in die Schuhe schieben, die kolportieren, die faulen Hartz-IV-Empfänger ruinierten das Gemeinwesen, was zu knabbern haben.

Da mir von dem Kollegen lupenrein "selbstsicheres Auftreten bei völliger Ahnungslosigkeit“ unterstellt wird, zitiere ich den Tagesspiegel. Vielleicht erwächst dadurch bei ihm der „unternehmerische Geist“, den er bei mir vermisst, weil ich im "Zoo der lebenslangen Alimentation sich sicher fühlenden“ mich bewegte. Doch meine Hoffnung ist gering, da er Kenntnis darüber zu haben scheint, dass ich in der Schule „gequirlte Scheiße“ erzählte. Ich halte ihm zugute, dass er das Wort "Scheiße" nicht ausgeschrieben hat, er schrieb "Sch…".

Der Tagesspiegel, eine in der politischen Mitte stehende Berliner Tageszeitung, veröffentlichte im September vergangenen Jahres einige Zahlen, die zeigen, wohin des Steuerzahlers Gelder geschoben werden:

Für die Sanierung der Pleitebank HRE fließen zweistellige Milliardensummen aus Steuergeldern. Aber die Regierung hält die Namen der Kreditgeber geheim, die auf Staatskosten freigekauft wurden. Die Bürger müssen zahlen, aber für wen, das sollen sie nicht wissen. Wir dokumentieren die Liste der Geretteten – die bisher keinen Cent zur Rettung beitragen müssen. (Tagespiegel 13.9.09)

Hier ein kleiner Auszug:

Unicredit SA (Hypo-Vereinsbank) 2024 Mio €

Deutsche Post AG, Bonn (Postbank) 976 Mio €

DZ Bank AG, Frankfurt 471 Mio €

EuroDeutsche Bank AG, Frankfurt 274 Mio €

Commerzbank AG, Frankfurt 246 Mio €

Deutsche Apotheker- und Ärztebank, Düsseldorf 261 Mio €


Gerne weiße ich nochmals darauf hin, dass, gemessen im Januar 2010, den 3.617.000 Arbeitslosen 456.500 offene Stellen gegenüberstehen und damit rund 87 Prozent der Arbeitssuchenden gar keine Stelle antreten können, auch wenn sie mit ihrer Qualifikation zu den Arbeitsplätzen passten.


off topic: Diskussionneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: volleythomas Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.02.2010 09:21:12

Diskussion heißt, auch andere Meinungen gelten zu lassen und die eigene gegebenenfalls zu revidieren.
Da es in diesem Forum Teilnehmer gibt, die nicht diskutieren wollen oder können, gibt es nur eine logische Konsequenz: Einstampfen des Forums.

An die, die nicht diskutieren (wollen?, können?): Sie sind hier falsch. Machen Sie irgendwas, aber posten Sie bitte keine Beiträge in einem Diskussionsforum. Das heißt nämlich so, weil man diskutiert. ./.


topicneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sopaed Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.02.2010 09:57:04

ich bewundere die einstellung von batunix. wie er/sie versucht,
weiterhin auf rationaler ebene zu argumentieren.
ich für meinen teil habe dies hier schon lange aufgegeben.
sämtliche diskussionen verlaufen meiner meinung nach zu
einseitig auf der emotionalen schiene. und die leute sind nicht
empfänglich rationale argumente. lineares denken spiegelt dies
wider.
ergo werde ich mich auch auf dieser ebene äußern, auch gegen
den widerstand einiger selektierer hier. nicht um zu überzeugen,
sondern um die bequemlichkeit der eigenen einstellung
anzukratzen.
seid euch bewusst. euren schönen "neuen ordnung" werden
menschen widerstand entgegensetzen.

übrigens:
welche qualen müssen einige erleiden, wenn sie sich in ihrem
job morgens bis mittags der brut der sozialschmarotzer
ausgesetzt sehen.

sopaed


@ sopaedneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: volleythomas Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.02.2010 10:28:56

Warum?
Ich lese viele Zahlen - eindrucksvoll. Leider bleibt er und auch Sie mir Antworten schuldig. Von Bakunix lese ich immer nur weitere Zahlen, die die Thesen untermauern sollen, aber mit keinem Halbsatz wird auf meine Fragen eingegangen.
Dazu Ihre Aussage nicht diskutieren zu wollen - wozu dann das Ganze?
Ich frage nochmal - Wo ist das Problem, an beiden Punkten anzusetzen? Also sowohl im Spitzenverdienerbereich als auch bei den (tatsächlich vorhandenen!) Sozialschmarotzern.
Wie können wir die verantwortlichen Politiker dazu bringen, in allen Bereichen Hebel anzusetzen?
Was ist verwerflich daran, Kindern wieder eine Perspektive geben zu wollen anstatt ihnen immer wieder zu zeigen, dass es ohne Arbeit auch geht? Ich frage mich sowieso, warum ein Jugendlicher mit 15 Jahren, der außer Schulbesuch noch nichts geleistet hat, Geld fürs Zuhausebleiben bekommen muss. Das Interesse auch auf Elterseite wäre größer, Arbeit gerade für den Nachwuchs zu finden, wenn diese Jugendlichen ihren Eltern auf der Tasche liegen würden...



Vermengungenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.02.2010 10:35:01

Das Vermengen von unterschiedlichen Thematiken ist kein guter Diskussionsstil. Die Bereitstellung statlicher Gelder hat definitiv nichts mit der Leistung von Sozialtransfers zu tun. Einigen Diskutanten scheint nicht klar zu sein, wessen Geld da von den Banken verwaltet wird. Genau dasselbe gilt für die Bilanzgewinne der DAX gelisteten Unternehmen. Diese gehören in erster Linie den Aktienbesitzern, die oftmals sogar Beschäftigte der Unternehmen sind.

Es wird hier behauptet, dass die Kritiker der überbordenden Sozialtransfers Gegner des Sozialstaatsprinzips seien. Das ist aber absoluter Blödsinn, es geht nur um die Frage der Organisation des Transfers. Und da haben sowohl der Staat als auch die sozialen Organisationen versagt. Das Prinzip Geldleistung vor Sachleistung ist kontraproduktiv. Es läuft auf das chinesische Sprichwort hinaus:

Gib einem Hungrigen einen Fisch und er wird satt. Lehre einen Hungrigen das Fischen und er wird sich selbst versorgen können.

Das Nicht-Einhalten dieses Prinzips ist das Grundübel. Und komme mir keiner und behaupte, das liegt am gegliederten Schulsystem. Keinem wird Bildung vorenthalten, es bedarf nur des eigenen Willens, sich diese Bildung anzueignen. Wenn das Umfeld stimmt, können an einem Küchentisch anspruchsvollere Hausaufgaben erarbeitet werden als unter Aufsicht eines Kindermädchens in einem eigenen Zimmer in einer 300qm-Villa.

Die Entmündigung des Randes der Gesellschaft durch Gutmeinende ist gefährlicher als der Ruf nach mehr Eigenverantwortung durch die Verfechter der Sozialen Marktwirtschaft, die weit entfernt von Marktradikalismus und Neoliberalismus ist.

Bei der weiterentwicklung der bundesdeutschen Gesellschaft steht die Besitzstandswahrung großer Bevölkerungsteile dem aufstieg Einzelner im Wege. Die Angst etwas zusammenkrachen zu lassen verhindert den Aufbau von etwas Neuem. Vor diesem Hintergrund ist es kein Wunder, dass der verbliebene Mittelstand rebelliert. Mit Mittelstand meine ich allerdings etwas vollkommen anderes als der regierende Biene-Maja-Verein. Für die CDU sind das die mittelständigen Selbstständigen (Handwerker und Kaufleute) und für die FDP Freiberufler (Ärzte, RAe, Architekten etc.). Für mich ist der Mittelstand der Teil der Bevölkerung, der seine soziale Stellung als Facharbeiter oder Akademiker aus eigener Leistung eigenverantwortlich erarbeitet hat. Auf diese Gruppe wird von oben verächtlich heruntergeschaut und von unten wird sie belacht, weil sie so dämlich ist sich für ihre Erhaltung täglich abzustrampeln. Gleichzeitig wird aber erwartet, dass diese Gruppe, die keinen nennenswerten Gestaltungsspielraum bei der steuerlichen Veranlagung hat, die beiden anderen Gruppen alimentiert durch Steuerprivilegien und Abschreibungsmöglichkeiten sowie Sozialtransferleistungen.


sopaed scheint beim 2. lesen begriffen zu haben.neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.02.2010 11:18:35 geändert: 15.02.2010 11:33:32

Das sei ihm gegönnt.
@missmarple: Ich gaaube, wir sind uns einig, dass wir den gesellschaftlichen Mittelstand meinen, den, der wirklich die Mitte der Gesellschaft darstellt und der alle "Treibriemen" der Gesellschaft mit Energie versorgt.

Das Beispiel kann man ausbauen: Sind die inneren Reibungsverluste des durch diese Treibriemen angetriebenen Systems zu hoch, klemmt erst das ganze System ab und zu, dann immer öfter, später bleibt es stehen oder kracht auseinander/zusammen - wie auch immer -. Die Physik lässt sich eben auf Dauer nicht beschummeln. Mit betriebswirtschaftlichen und volkswirtschaftlichen Fakten scheint es sich ähnlich zu verhalten.
Ab und zu mal ölen hilft da nichts, die Treibriemen böse ansehen und beschimpfen auch nicht - schon eher, die Ursachen der hohen Reibungsverluste ausmachen und eliminieren. zur Not baut man die ganze Maschine aufgrund der gemachten Erfahrungen und der zu erwartenden Belastungen eben um oder sogar neu auf.
Sowas zu denken und umzusetzen erfordert allerdings Mut und auch Problemlösefähigkeit.
Die haben ja alle Lehrer, denn sie werden von ihnen in den Kernlehrplänen aller Bundesländer auf KMK-Beschluss als zu vermittelnd gefordert.


@sopaed zum Thema "Brut"neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: janne60 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.02.2010 11:26:38

Weil du oben von der „Brut“ sprichst, hab ich an dich mal eine Frage:
Meine Entscheidung zum dritten Kind habe ich seinerzeit unter anderem vom Finanziellen abhängig gemacht (werden wir 3 Kinder so gut versorgen und großziehen können wie 2, wie siehts mit Wohnraum, Unterstützung bei Hobbies, schulisch, musisch usw. aus). In meiner Klasse ist ein Kind aus einer Familie, die in der 3. Generation von Sozialgeldern lebt. Es läuft in Lumpen, hat keine Schulsachen (die bekommt es von mir), lebt von Toastbrot mit Marmelade, leidet 8 von 12 Monate an Erkältungen, hat alle 6 Wochen Läuse. Dessen Eltern sahen sich offensichtlich an keiner Stelle überfordert sondern haben nach dem 3. Kind das 4. und das 5. und das 6. bekommen (zwei davon werden seit Jahren in einer Tagesgruppe des hiesigen Kinderheims betreut). Ich möchte erwähnen, dass das o.g. Kind liebenswert und in der Klasse gut integriert ist, und dass der Vater durchblicken lässt, er möchte, dass seine Kinder es mal besser haben sollen.
Niemand konnte mir bis heute erklären, warum diese Eltern nicht nach DER Anzahl Kinder, die sie in der Lage sind, großzuziehen, aufhören, weitere zu bekommen. Vielleicht kannst du es mir erklären, da du, wie ich hier lese, eine etwas andere Sicht auf die Dinge hast.


na siehsteneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sopaed Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.02.2010 11:28:19

immerhin, gelle.

ich gönne dir alle zeit, die du benötigst.
und die kraft, die du brauchst.
um all das zu ertragen.

sopaed


janneneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sopaed Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.02.2010 11:31:05 geändert: 15.02.2010 11:32:31

hast du auch schon die traute gehabt, den eltern diese frage zu
stellen?

sopaed

ps

die lösung wäre also, solchen leuten die zeugung zumindest zu verleiden?


Sozialleistungenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 15.02.2010 11:34:35

es geht nur um die Frage der Organisation des Transfers. Und da haben sowohl der Staat als auch die sozialen Organisationen versagt. Das Prinzip Geldleistung vor Sachleistung ist kontraproduktiv.
Ich bin auch der Ansicht, dass es da grundlegende Änderungen geben muss. An die nur 2 % der "Sozialschmarotzer" glaube ich nicht ganz; zumindest sehe ich nicht nur in den Medien, sondern in meiner Umgebung bzw. in der Schule so viele, dass ich den subjektiven Eindruck einer größeren Anzahl habe. Wenn jetzt schon einige unserer RS-Abgänger sich eine HartzIV-Zukunft vorstellen können, ist doch irgendetwas faul!

Missmarpel hat schon Recht, dass es hauptsächlich den Mittelstand trifft. "Die da oben" tragen mithilfe legaler und auch illegaler Methoden nicht so viel zur Allgemeinheit bei, wie sie sollten (könnten), "die da unten" versuchen zum Teil, mit möglichst wenig Leistung möglichst viele Geldmittel abzusahnen - und wir in der Mitte dürfen dafür geradestehen!


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