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Forum: "-erledigt-"

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-erledigt-neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: melanie1986 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.05.2010 21:12:54 geändert: 19.10.2012 21:57:45

Hallo Leute,
ich hab mal eine Frage:
Ich plane eine Unterrichtseinheit mit dem Titel „Mit Erdfred, dem Regenwurm den Boden erkunden“. Die Einheit läuft im Rahmen meiner Examensarbeit ab (Thema: „Theoriebildung als sozialer Prozess im SU der Grundschule am Beispiel des Lebensraums Erde“).
Die Kinder werden von mir in ein Thema eingeführt und sollen es dann selbstständig erforschen (eigenen Fragen nachgehen) und nebenher Lerntagebuch schreiben.
Die Praxisphase soll höchsten 4 Stunden gehen.
Am Ende der Einheit soll ich mit einem Test vergleichen, ob das Führen eines LTB etwas bringt und gleichzeitig schauen, wie sich Kinder beim Finden der Antworten ihrer Fragen zusammen verhalten.

Ich habe mir überlegt, dass ich das Thema mit einer Geschichte einführe. Habe sie angehängt bzw. sie kommt im nächsten Beitrag. Sie soll erste Eindrücke über das Leben des Regenwurms und den Boden geben. Könntet ihr mir mal Rückmeldungen zur Geschichte geben. Ich weiß nicht, ob sie gut ist bzw. was ich verbessern könnte.

In der Praxisphase sollen die Kinder in Forscherteams den Boden erkunden.
Ich tu mir damit irgendwie schwer. Ich habe zwar schon viele tolle Ideen gefunden, aber wie ich das alles mit einem roten Faden verknüpfen soll, ist mir nicht ganz klar. V.a., weil sich die Kinder eigentlich ihre eigenen Theorien bilden sollen.
Irgendwie weiß ich nicht, was ich da großartig machen soll, außer Materialien zur Durchführung von Versuchen bereitzustellen.

Wäre klasse, wenn jemand irgendwelche Tipps oder Ideen hat bzw. mal was zu meiner Geschichte sagen könnte, egal ob positiv oder negativ. Bin für alles dankbar.

Da es sich um das 1. Staatsexamen dreht, kann ich mich übrigens nicht an einen Mentor wenden.


Mit Erdfred, dem Regenwurm den Boden erkundenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: melanie1986 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.05.2010 21:15:31

„Es regnet, es regnet, die Erde wird nass“, freudig kriecht Erdfred, der kleine Regenwurm durch seine Röhren in der Erde. So lange hatte er schon auf den Regen gewartet.
Obwohl der Sommer für die Kinder die schönste Jahreszeit ist, mag Erdfred diese Jahreszeit gar nicht so gern.
„Es so heiß die letzten Tage und die Sonne trocknet den Boden aus. Und das, obwohl feuchter Boden doch viel besser für mich ist“, beklagt er sich bei seinem Nachbarn Sammy Springschwanz.
„Da hast du Recht. Es ist einfach viel besser, wenn es feucht ist hier unten. Was machst du heute noch, Erdfred?“
„Ach...“, überlegt der Regenwurm „bei dem schönen Wetter… ich denke, ich grabe ein paar neue Gänge, suche hier und da ein paar Pflanzenreste zum Futtern, hm… vielleicht schau ich auch mal an der Bodenoberfläche vorbei, ob ich ein paar trockene Blätter finde.“
„Dann wünsche ich dir mal viel Spaß dabei.“, entgegnet ihm Sammy. Nach dem kleinen Schwätzchen mit Sammy, kriecht Erdfred weiter. „Wie der Boden so schön reicht, wenn es regnet“, denkt er sich „das wird ein Festmahl heute Mittag. Wenn die anderen Bodentiere und die Pilze erst einmal die Pflanzenreste zerkleinert haben und ich mit dem Futtern dran bin… mhhh… lecker.“
Erdfred kriecht weiter in der Erde herum. Sein Körper, der nicht aus Knochen sondern aus Muskeln besteht ist dem Leben im Erdboden perfekt angepasst. Neben seinen Muskeln helfen ihm kleinen Härchen an seinen Gürteln bei der Fortbewegung. Manchmal kitzelt es, wenn er sich durch den Boden gräbt.
„Es ist immer wieder interessant, wie unterschiedlich der Boden doch ist. Hier ist er mal ganz feucht, dort dann wieder sehr krümelig. Manchmal erschweren mir Wurzeln und Steine das Kriechen und dann geht es wieder ohne Hindernisse weiter. An den Straßen sind die Böden so dicht zusammengedrückt, dass ich nicht hindurch komme und im Wald oder in den Gärten ist es ein wahrer Genuss sich durch die luftig lockeren Boden zu futtern.“
Erdfred genießt das Leben im Boden sehr. Am liebsten mag er den Boden, wenn er nicht zu trocken und nicht zu nass ist. Dann kann er so richtig durchatmen.
Was er noch gerne mag ist Schwätzchen mit seinen Nachbarn zu halten. Nicht nur Sammy Springschwanz sondern auch die anderen Nachbarsleute sind sehr nett, es sei denn es geht um Mauli, den Maulwurf. Mauli ist nicht sehr beliebt bei den kleinen Bodentieren, weil er sie zum Fressen gern hat.
Erdfred frisst sich weiter durch den Boden. „Toll, dass so viele meiner Nachbarn und die Tiere über dem Boden die Pflanzen immer so schön verkleinern“, denkt er sich futternd. „Das schmeckt so lecker! Aber ich muss mal.“
(Bestimmt denkt ihr jetzt „Igitt!“ aber wusstet ihr, dass Regenwurmkot richtig gut für den Boden ist?)
Nach dem das Geschäft geht es für Erdfred weiter. „Ui, hier ist es aber nass… nicht dass ich feuchten Boden nicht mag, aber zu nass ist jetzt auch nicht so schön. Da muss ich doch mal gleich ein wenig weiter an die Oberfläche. Gesagt, getan. Durch den Oberboden futtert sich Erdfred in die Humusschicht, die fruchtbarste Bodenschicht. Hier scheinen besonders viele von Erdfreds Nachbarn unterwegs zu sein. Erdfred trifft nicht nur auf kleine und schmatzende Lebewesen sondern auch auf Pflanzenwurzeln und Pilzgeflechte.
„Ich schau mal kurz an der Bodenoberfläche vorbei, ob ich Albert Assel für ein kleine Schwätzchen finden kann“, denkt er sich.
Doch kaum aus dem Boden hört er etwas, das sich gar nicht wie Albert Assel anhört: „Ein Regenwurm, schau Max!“
„Oh nein!“, denkt sich Erdfred. Schnell duckt er sich wieder zurück in seinen Gang, doch er spürt, dass sich die Erde um ihn herum schon bewegt. Spricht da ein Kind? „Ein Regenwurm. Den können wir fangen! Der kann uns bestimmt unsere Hausaufgaben machen. Der kennt sich doch aus im Boden!“
Erdfred spürt, dass er mitsamt der Erde um ihn herum hochgehoben wird. „Hilfe!!! Nein!!! Lass mich am Leben!“, schreit er verzweifelt.
„Hier, setz ihn da rein“, hört er jemanden sagen und bevor er sich versieht, findet er sich in einem Glas voller Erde und trockenen Blättern wieder.
Um ihn herum ist es ruhig. Nur das Knistern der winzig kleinen Bodenbakterien, ist zu hören.
„Keine Angst, kleines Tierchen, wir tun dir nichts. Wir beobachten nur, was du in der Erde so treibst.“
Erdfred atmet erleichtert durch und spitzelt zur Bodenoberfläche heraus. „Weißt du, kleiner Regenwurm. Wir sollen als Hausaufgabe etwas über dich und deinen Lebensraum herausfinden. Und wir sollen unserer Lehrerin sagen, warum du und der Boden für den Menschen so wichtig ist. Weißt du das vielleicht?“
„Klar weiß ich das“, denkt sich Erdfred „frag mich einfach. Ich kann dir alles über mich und den Boden erzählen.“


Tiefe des Themas?!?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: melanie1986 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.05.2010 23:11:31

Ach, noch eine Frage:
Wie tief kann ich mit einer 3. Klasse in das Thema Boden gehen, wenn ich für die Praxisphase (also ohne Einstieg, Festigung etc.) drei Schulstunden zur Verfügung habe?
Ich dachte jetzt an:
- Bodenlebewesen (Arten, Wichtigkeit)
- Bodenbeschaffenheit (Farbe, Beschaffenheit, Bestandteile)
- Wichtigkeit des Bodens für den Menschen
- Bodenzerstörung/ Gefährdung der Bodelebewesen
- Bodeneigenschaften (Filtervermögen, ...)

Ist das zu viel? Zu wenig? Hab ich was vergessen?


ein paar Gedankenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.05.2010 11:21:33 geändert: 09.05.2010 11:22:30

Also mal ehrlich:

Das Thema bietet Raum für ein umfangreiches Projekt, es gibt eine fertige Kartei vom Verlag an der Ruhr und - wie du selbst schreibst - viele mögliche Versuche.
Das allein sprengt meines Erachtens schon die 4 Stunden ... 1 Stunde Vorbereitung und 1 Stunde Test - bleiben dann am Ende nur 2 Std. zum Forschen?


Dazu hast du nun aber noch 2 weitere Schwerpunkte
- die Theoriebildung der Kinder, das bedeutet, du musst die Kinder vorab dazu bringen,
- sich ein Thema zu wählen,
- das Thema und ihre Vermutung/ Theorie dazu aufzuschreiben
- die geeignete Forschungsaufgabe auszuwählen,
- sie durchzuführen, zu dokumentieren und korrekt auszuwerten
- ... um am Ende die o.g. Theorie zu überprüfen und ggf. zu ergänzen.

Bei solchen Fragen wie "Wie lang ist ein Regenwurm und wie lang ist ein Springschwanz?" lässt es sich vielleicht bewerkstelligen.
Wenn die Kinder aber zu ganz eigenen Fragen forschen dürfen, kommen noch ganz andere Fragen hinzu.
Außerdem willst du am Ende einen Test schreiben lassen. Das lässt doch erwarten, dass die Kinder in den 4 Stunden das Gleiche erforschen und die gleichen Theorien verifizieren. Dann können sie keine eigenen Fragen stellen, denn für so einen Test müssten die Fragen schon feststehen und vorgegeben werden.
Dann hat man aber wiederum nicht die Theorien der Kinder, sondern konfrontiert sie zu Beginn mit Themenfeldern oder fertigen Theorien, die es zu überprüfen gilt.

Eine Möglichkeit ist es, vorab das Wissen der Kinder notieren zu lassen (DAs weiß ich über das Leben im Boden ... und das möchte ich noch wissen). Diese ersten Aufzeichnungen würde ich ggf. schon 1 Woche vorher durchführen, mit Namen versehen und weglegen.
Aus diesen Antworten könnte man Hypothesen auswählen (als Lehrerin oder die SuS) und dann dazu Theorie und Forschung durchführen lassen.
Nach der Einheit könnte man
a) noch einmal aufschreiben lassen, was die Kinder nun wissen oder welche Fragen noch offen sind
oder
b) die o.g. erste Aufzeichnung wieder/als Kopie verteilen und von den Kindern (in einer anderen Farbe) ergänzen oder berichtigen lassen.

Palim


noch ein paar Gedankenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.05.2010 11:32:29

Im Internet findet sich aus Niedersachsen eine Seite mit Projekten, die von Schulklassen durchgeführt wurde

alle Projekte samt ihrer Internetseiten finden sich in der Übersicht
http://www.kaeferatlas.de/projekte/projekte.html

speziell zum Regenwurm
http://www.kaeferatlas.de/~kb7/index1.htm

zum Waldbodenfenster
http://www.kaeferatlas.de/~ka8/fenster.html (da es in Bissel durchgeführt wurde, war es vermutlich Bestandteil einer Klassenfahrt)

Die Kartei, die ich meinte, ist die Becherlupenkartei vom Verlag an der Ruhr,
hier http://www.verlagruhr.de/shop/dynvadr/shop/showproddtl.php?item=64 findest du Hinweise dazu, auch Beispielseiten und ein Inhaltsverzeichnis.

Palim


Hallo Palim,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: melanie1986 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.05.2010 12:06:09 geändert: 09.05.2010 13:55:11

ja, das mit den vielen Versuchen ist für mich im Moment auch ein Problem. Vor allem sollte der Regenwurm nur eine Art „Aufhänger“ sein, weil eigentlich der Lebensraum Erdboden das Thema sein sollte. Das verwirrt mich selbst noch ein wenig.
Habe auch super viele Versuche zum Regenwurm, bis mir dann mal aufgefallen ist, dass er eigentlich nur eine Nebenrolle spielt

Ich muss ganz ehrlich sagen, dass ich das mit dieser Theoriebildung noch nicht ganz verstehe.
Die Tests davor und danach sind keine Tests in diesem Sonne sondern überprüfen jeweils die Vorkenntnisse der Kinder bzw. eben nach der UE, den Wissenszuwachs. Für die gesamte Einheit habe ich ca. 8 Stunden.

Wie das genau mit den Tests aussehen soll, weiß ich selbst noch nicht. Ich dachte eigentlich, der erste Kognitionstest sollte eher offen gehalten sein (z.B. Kennst du Tiere, die im Boden leben? Schreibe auf.), aber wie prüfe ich dann den Wissenszuwachs, wenn Test II spezifische Fragen beinhaltet?
Die Probleme, die du dazu geschrieben hast, sind mir durchaus bewusst…
Das muss ich morgen in der Sprechstunde meines Dozenten abklären.

Da ich so was noch nie unter wissenschaftlichem Aspekt gemacht habe, fühle ich mich grad völlig überfordert



Ich hab jetzt grad noch mal den Ablaufplan angeschaut und festgestellt, dass ich zuerst den 2. Kognitionstest machen muss und erst danach die Ergebnispräsentation folgt... das verwirrt mich leicht... wie sollen denn die Kinder dann alles wissen?

Und kann man sich überhaupt eine Theorie bilden, wenn man der Frage nachgeht, welche Tiere im Boden leben?
Eigentlich müsste man doch dann eher der Frage nachgehen, WARUM sie im Boden leben???


Muss noch mal kurz...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: melanie1986 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.06.2010 21:11:07

... stören.
Okay, die Einheit ist durchgeführt und meines Erachtens ist sie auch ganz gut verleufen.
Was ist aber bitte der Zusammenhang zwischen dem Schreiben des Tagebuchs und der Theoriebildung?
Wie hängt beides zusammen?


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