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Der 4teachers Schulplaner 2016/17
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Forum: "Muss man lesen!"

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Muss man lesen!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.09.2010 18:41:55

http://www.bildung-wissen.eu/tagungen.html

Hier finden sich wunderbare Aufsätze/Vorträge zum derzeitigen Kompetenzbegriff, Bildungsstandards,etc.

Besonders Ladenthins Vortrag ist ein Lesegenuss!


Wirklichneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hops Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.09.2010 21:40:27

lesenswert. Das könnte man glatt in den Lehrerzimmern etwas genauer beleuchten.

Danke fürs finden hops


Genuss?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ishaa Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 08.09.2010 23:43:52

Hab' jetzt nicht alles gelesen, merke aber, wie mir schon wieder der Kamm schwillt. Ich denke ich verdränge den ganzen Schwachsinn in meiner tagtäglichen Arbeit ganz gerne. Die Beiträge machen mir aber wieder bewusst, wieviel Zeit ich zusätzlich zu dem, was ich für nötig erachte, aufwende, um der Form Genüge zu tun.

Im Alltag stoße ich immer wieder darauf, wenn wir Referendar/in/en und Praktikant/in/nen dauernd erklären, dass dies und das und jenes, das für unsere HS-Kinder in übergroßen Klassen unabdingbar ist, natürlich absolut out und verpönt ist und keineswegs in Lehrproben gezeigt werden darf....

Gibt es für Psychologen eigentlich auch so eine Outputorientierung in vorgegebenen Zeitrastern, völlig unabhängig von der Disposition der Klienten zu Beginn der Therapie? Ist wahrscheinlich auf dem Wege. Würde die ganze Sache ja auch vereinfachen. Wie bei uns


Wann hat eigentlich jemand den Mut und sagt klipp und klar,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.09.2010 23:52:36

dass es fast ... sch...egal ist, mit welchen Methoden komsequent gelehrt wird, wenn die lieben Kleinen bis zu ihrem 3./4. Lebensjahr mit Hilfe ihrer Eltern einige grundlegende Erziehungsziele erreicht haben. Dazu sind Eltern nämlich auch da - nicht um uns die Ergebnisse ihrer oftmals Nicht - Erziehung vorzusetzen, zu erwarten, dass wir es selbstverständlich richten und sich dann noch aufregen, wenn, wie zu erwarten, einiges in die Bux geht...
Geschieht das in Zukunft nicht endlich wieder, können wir uns recht suboptimal kompetenzorientiert abstrampeln wie wir wollen - es wird nur bedingt etwas nutzen.


@Lupineuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.09.2010 16:36:16

Dann kommen wir aber zu Thilo S., dem zukünftig ehemaligen Bundesbankdirektoriumsmitglied.

Der sagt ja auch stark vereinfacht, doofe Eltern bekommen doofe Kinder. Vor dem Hintergrund der wissenschaftlichen Diskussion in wie weit Intelligenz vererblich und in welchem Maße von äußeren Faktoren (Umwelteinflüssen) abhängig ist.

Der stark verkürzte Ausgangspunkt ist insofern richtig, als Eltern mit geringer Erziehungskompetenz eben nur wenige äußere Anreize geben. Dahin gegen werden Kleinkinder in bildungsnahen Haushalten stärker gefördert, da es mehr Anreize gibt. Diesen Unterschied kann nicht einmal mehr die Grundschule ausgleichen, was die Chancengleichheits- und Bildungsgerechtigkeitsfanatiker auf die Barrikaden treibt.

Und jetz kommt der große Auftritt der Bildungsgurus, die die Methoden des frühkindlichen sozialen Lernens (abgucken, nachmachen, gemeinsam machen etc.) in den Klassenraum übertragen. Im Prinzip richtig nur leider zu spät, dies hätte bereits im Vorfeld also ab dem dritten Lebensjahr in der Kita erfolgen müssen.

Der Ansatz Kinder stark zu machen, damit sie ihren Standpunkt vor der Klasse vertreten ist gut und richtig. Er nutzt nur nix, wenn die entsprechenden Schüler nix zu sagen haben und von daher das Maul halten. Es sind ja nicht die leistungsstarken Schüler, die sich in GL aus einer Diskussion heraushalten, sondern zumeist die ansonsten lautstarken, selbstbewussten coolen Checker, die nix sagen, da sie nix peilen.

In sofern bringt der Methodenzirkus wirklich nichts.


Danke, rhauda, für diese linksneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bernstein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.09.2010 21:52:14

ich habe die Artikel mit Genugtuung gelesen. Leid tun mir die Referendare, die in dieser Sitaution in einer Art Doppel-Welt leben, was ich hier wohl nicht weiter erklären muss, oderß


Studienseminar vs. Realitätneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.09.2010 07:23:11

Aber das ist doch nichts Neues.
Ein Studienseminar ist eben eine Art Paralleluniversum, in dem die "Gottheiten" das Maß aller Dinge sind. Und wenn diese Götter von Gottvater oder Mutter, wer eben gerade das KuMi besetzt hält, angewiesen werden neue didaktische Säue durch das Dorf zu treiben, dann werden sie es tun. Wer will schon ohne Not eine A15-Stelle aufgeben.

Und den Referendaren bleibt zu lernen,
"wess' Brot ich ess, des Lied ich sind".

Wer flexibel ist, kriegt das hin, wohl wissend, dass er nach bestandener Prüfung und Übernahme den didaktischen Leitlinien innerhalb des neuen Kollegiums anpassen "kann".

Wer Rückgrat für wichtig hält, muss ja nicht unbedingt in ein Studienseminar gehen und es dort auch noch zeigen wollen. Was nützen Märtyrer?


@missmarpel93neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.09.2010 14:24:35 geändert: 11.09.2010 14:30:40

Ich hatte mich ja nur auf den Link zu Wort gemeldet und auf meine bekannt dezente Art anmerken wollen, dass das ganze "Kompetenz-Gerangel" und der darum gemachte Firlefanz mit den damit verbundenen Verdienstmöglichkeiten für die schreibende Professorenzunft überhaupt nichts nutzt, wenn vorher die Eltern ihre Hausaufgaben nicht gemacht haben - "Was ein Häkchen werden will..."

Mein Beitrag hat übrigens auch nichts mit Herrn Thilo S. zu tun, dessen Vorfahren wahrscheinlich selbst Sarazenen waren, wie der Name vermuten lässt.

Das Phänomen, dass Erziehung scheinbar immer mehr Eltern in Deutschland überfordert, ist ganz bestimmt kein Immigranten- und schon überhaupt kein Muslim-Problem. Das wissen wir nun alle aus leidvoller Erfahrung.

Es zieht sich durch unsere gesamte Gesellschaft.

"Warum unsere Kinder zu Tyrannen werden" war für mich im letzten Urlaub insofern eine spannend zu lesende und mir Ursachen zeigende Lektüre am Pool.


@lupenreinneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.09.2010 15:25:12

Ich habe Sarrazin auch lediglich als Aufhänger meines Posts genutzt und dahingehend interprätiert, dass seine provokanten Thesen auf weitere Bevölkerungsteile ausgedehnt werden müssen.

Wir stehen in der Bildungsdiskussion doch vor der bescheuerten Situation, dass der Mainstream fordert, die Wahl der weiterführenden Schule den Eltern zu überlassen und dass die Selektion am Ende der Grundschule ganz fürchterlich ist. Die Politik folgert daraus, dass die verbindlichen Grundschulgutachten des Teufels sind und die Selektion sich erübrigt, wenn alle länger gemeinsam lernen. Gleichzeitig tobt unter den Bildungsexperten ein Streit um die Frage, zu welchen Teilen ist Intzelligenz vererbbar und zu welchen Folge von äußeren Einflüssen. Die Mehrheit geht von der Sozialisation als wichtigsten Faktor bzw. allein bestimmenden Faktor aus.

Folgerung, die Kinder müssen früher gefördert werden. Da es sich aber kein Politiker erlauben kann, Front gegen die Eltern zu machen und eine verbindliche Kindergartenpflicht einzuführen, wird man demnächst Zweijährige selektieren müssen. Entweder ist ihr häusliches Umfeld bildungsnah, dann braucht es in keine Kita, oder die Eltern können aus welchen Gründen auch immer ihr Kind nicht ausreichend fördern und es muss in die Kita.

Lehrern wird nicht zugetraut, dass sie richtige Schulempfehlungen für 10-jährige aussprechen können, wer soll also entscheiden, ob ein Kind zuhause bleiben oder in die Kita muss?

Die allgemeine Kindergarten- und Vorschulpflicht ab drei kannst Du in D vergessen. Da ist der Konflikt um die Gemeinschaftsschule ein harmloses Geplänkel im Vergleich zu dem, was da losbrechen würde.

Vor diesen Hintergründen ist der Kampf um Outputorientierung und Methodenspielereien und Kompetenzentwicklung ein absoluter Nebenkriegsschauplatz. Es geht um die Zweiklassengesellschaft, wobei die Mehrzahl der Migranten aus bestimmten Regionen eher der Unterschicht zuzuordnen ist. In dieser Unterschicht gibt es aber auch eine Vielzahl deutscher Familien. Und die haben mit den Migranten eines gemeinsam, auf Grund von Bildungsdefiziten auch im sprachlichen Bereich (geringer Wortschatz) können sie nicht am gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben teilhaben, was sich wiederum auf ihre Kinder überträgt. Hier Chancengerechtigkeit einzufordern ist zwar richtig, bedeutet aber eben auch, dass in die Elternrechte aller Familien in allen Schichten eingegriffen werden muss.

Wenn die lieben Kleinen ab dem 3. Lebensjahr gemeinsam lernen, dann kann man sie im Alter von 10 Jahren trennen und ihnen unterschiedliche Bildungsgänge anbieten. Es muss nur sichergestellt sein, dass beide Wege zu formal vergleichbaren Schulabschlüssen führen. Die Schulabschlüsse müssen aber deshalb nicht die gleichen sein.


Wenn ich das schon höre, dass Intelligenz im Umkehrschlussneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lupenrein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.09.2010 17:16:27 geändert: 11.09.2010 20:22:45

nicht bzw. nur zu einem geringen Teil vererbt wird!

Es ist nun einmal so, wenn sich weniger Synapsen zwischen den eigenen Ohren befinden, gibt es auch weniger Möglichkeiten, sie auf unterschiedlichen Wegen und in unterschiedlicher Reihenfolge feuern zu lassen.
Und die Anzahl der möglichen unterrschiedlichen Wege in so einem Gehirn ist ein Maßstab für Intelligenz.

Die Menschen sind eben von ihrem Schöpfer nicht alle gleich ausgestattet. Sie haben unterschiedliche Talente, und das noch in unterschiedlichen Ausprägungen.

Warum haben wir eigentlich nicht mehr excellente Sänger? Wäre dann doch nur eine Frage der Ausbildung (-sdauer?) - Wunschdenken ist das, nichts weiter!

Wo ich gerne zustimme ist, dass man sehr wohl mit entsprechender Förderung jeden Menschen individuell weiter bringen kann. Dieses "weiter" ist aber bei dem Einem 50cm, beim Anderen 500km.
Und: Die sozialen Unterschiede möglichst im Sinne von größerer Chancengleichheit auszugleichen, bleibt eine gesellschaftliche Daueraufgabe.

Man kann sich die Welt eben nicht sozialistisch schön saufen...


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