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Forum: "Weniger Lehrer!"

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NRWneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ishaa Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.04.2011 12:53:31

bekommt die Lehrer nach Schülerzahl. An unserer HS, die in den unteren Klassen mittlerweile nur noch einzügig ist, heißt das: Kind hat Pech und kommt in Klasse mit 30 Kindern oder Kind hat Glück und kommt in Klasse mit 15 Kindern. Ebenso: Lehrer hat Pech und ...etc.


Statistikneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.04.2011 13:02:16

Tja und alle sind zufrieden. Der Mittelwert von 15 und 30 beträgt 22,5 SuS je Klasse. Das sind 1,5 SuS weniger als die angestrebten 24.

In NRW führt das dazu, dass die weniger problematischen Hauptschulen in den ländlichen Gegenden Klassenfrequenzen von um die 17 SuS haben. Die Hauptschulen in den städtischen Brennpunkten sind dafür etwas voller. Dafür schneiden sie bei PISA eben auch deutlich schlechter ab als die vom Lande. Fällt wahrscheinlich unter Nachteilsausgleich für die ländlichen Regionen.


najaneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.04.2011 14:22:15

@missmarpel
Dir ist aber schon klar, dass du da Vielerlei in einen Topf wirfst und dann Schlüsse ziehst, die auch ganz andere Gründe haben könnten?

Palim


@palimneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.04.2011 14:33:31 geändert: 28.04.2011 14:37:55

Ich muss ja nicht unbedingt äußern, was ich weiß, um polemisch zu werden.

Tatsache ist, auf dem Land wird versucht eine Hauptschule solange wie möglich zu halten. Es gibt einfach nicht mehr die Möglichkeit innerhalb einer Großgemeinde zwei HSen zusammen zu legen. Mit interkommunalen Schulen tun sich die Gemeinden schwer. So entstehen einzügige Hauptschulen mit lediglich 17 bis 20 SuS je Jhg. Sie berauben sich - mangels Masse - der Möglichkeit Abschluss-Klassen vom Typ A und B zu bilden. Dies führt wiederum dazu, dass die Realschulen höhere Anmeldezahlen verzeichnen. Nicht umsonst kommt der Ruf nach Gemeinschaftsschulen aus den ruralen Randbereichen, die eine grüne oder rote Ratsmehrheit nur vom Hörensagen kennen.

In den Großstädten ist es kein Problem, zum einen gibt es Gesamtschulen, die einen Teil der potentiellen Hauptschüler aufnehmen, und zum anderen gibt es mehrere Hauptschulen, sa dass ggf. einzelne Schulstandorte aufgegeben werden können, um andere zu halten.

Meine Heimatstadt ist ein Mittelzentrum im nordöstlichen Südwestfalen mit ca. 67.000 Einwohnern und einer zweizügigen HS sowie einer auslaufenden HS.
Daneben gibt es eine GeS, drei RSen, vier Gymnasien, ein BK und ein Abendgymnasium


@ missmarpel93neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bakunix Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.04.2011 14:40:52

In RLP hat man letztes Jahr die Hauptschulen abgeschafft. Die Schüler wurden in die RS integriert. Diese heißen jetzt Realschule+. Das Plus steht für die Möglichkeit, bis Klasse 12 zu bleiben, um das Fachabitur machen zu können. Soweit die Theorie.

Und, um beim Thema zu bleiben, in den Klassenstufen 5 und 6 gilt der Klassenteiler 26. D.h.: eine Klasse hat höchstens 25 SchülerInnen.


26 SuSneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.04.2011 15:47:38 geändert: 28.04.2011 15:49:07

Ihr in RLP mit eurer Realschule plus teilt also bei 26 und macht zwei Klassen mit 13 SuS auf? Und das ohne die Möglichkeit für Ausnahmegenehmigungen?

In NRW leben einfach zu viele Menschen in Großstädten. Die Klassengröße in Gymnasien kann 34 erreichen, genauso wie E-Kurse an Gesamtschulen. Der Klassenteiler liegt meines Wissens nach bei Hauptschulen in NRW bei 26 SuS und der bei Realschulen 31.

Gesamtschulen haben ebenfalls (Eingangs-)Klassenstärken von 30 SuS. In Ausnahmefällen weicht die SL aber mit Zustimmung durch die Bez.-Reg. von diesen Zahlen ab, so dass einzelne Lerngruppen auch größer werden können. 34 ist aber die absolute Obergrenze.

Bei der Bildung der Eingangsklassen mischen die örtlichen Fachdienste Schule (vormals Schulamt) kräftig mit, um die Kapazitäten bestmöglich auszunutzen. Nicht dass an einer dreizügigen Realschule mehr als 90 SuS angenommen werden, um anschließend 4 Eingangsklassen bilden zu können.


Nix da...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ishaa Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.04.2011 22:47:47

In NRW führt das dazu, dass die weniger problematischen Hauptschulen in den ländlichen Gegenden Klassenfrequenzen von um die 17 SuS haben. Die Hauptschulen in den städtischen Brennpunkten sind dafür etwas voller. Dafür schneiden sie bei PISA eben auch deutlich schlechter ab als die vom Lande. Fällt wahrscheinlich unter Nachteilsausgleich für die ländlichen Regionen.

Nein, so ist das nicht. Es hat leider tatsächlich für Schüler und Kollegen einfach mit Glück und Pech zu tun. Ich arbeite auf dem Land und habe in einer HS-Klasse 30 Kinder. So weit ich weiß, muss erst ab 36 geteilt werden, aber schon bei 34 eventuell hätten wir das Glück, zwei kleine Klassen zu haben. Die Klassen darunter haben ca. 18 Schüler, weil einfach so wenige angemeldet wurden. Es bedarf da schon sehr findiger Schulleitungen und flexibler KollegInnen, um Leid und Arbeit angemessen zu verteilen. Meistens geschieht das nicht. Man könnte z.B. die großen Klassen in ein oder zwei Fächern teilen und einer kleinen 8 oder 9 auch mal zumuten binnendifferenziert z.B. Mathe oder Englisch mit E- und G-Kurs zusammen zu haben. Aber was geschieht stattdessen: Die Klassen, die eh schon den Luxus haben, dass der Lehrer mal etwas mehr Zeit für einzelne hat, werden noch differenziert, weil es Parallelklassen gibt. Und die großen Klassen haben dann binnendifferenziert ihre E- und G-Kurse, wieder alle zusammen.


@ ishaaneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bakunix Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.04.2011 07:57:28

Das ist so eine Sache mit der Fachsprache. Was weiß ich, was E- und G-Kurs sein sollen? Könntest Du mal einen Lehrer aus dem Nachbarbundesland aufklären!

Danke.


äußere Differenzierungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.04.2011 08:11:32

G-Kurs ==> Grundkurs (Kurse auf Hauptschulniveau)
E-Kurs ==> Erweiterungskurs (Kurse auf höherem Leistungsniveau)

Dieses höhere Leistungsniveau sollte eigentlich dem von Gymnasien entsprechen (ich rede über Gesas), entspricht aber de facto gutem Realschulniveau.

An Gesas in NRW benötigt ein Schüler 2 E-Kurse mit ausreichenden Leiustungen und einer drei im Durchschnitt der anderen Fächer um den MSA zu erhalten. Fächer der äußeren Differenzierung sind (an Gesas) D, E, M und Ch oder Ph.

Den MSA mit Qualifizierungsvermerk erhält, wer in mindestens drei E-Kursen ein gutes Leistungsniveau und im Schnitt der anderen Fächer ein befriedigend hat.


@ishaaneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 29.04.2011 08:18:39 geändert: 29.04.2011 08:26:26

Das ist das Problem von Statistik. Du berichtest über den dir aus eigener Erfahrung gemachten Einzelfall (Klassengröße 30 SuS)in deinem Bundesland Hessen. Übrigens erstaunlich, dass in der nordöstlichen Ecke von HE, die für starken Bevölkerungsrückgang steht, überhaupt so große klassen gebildet werden. Ist das Folge von Zusammenlegung von Schulen?

Grundlage meiner Aussage sind die statistischen Daten des Schulministeriums in NRW und meine Beobachtungen im regionalen Umfeld, die auch die Entwicklung der Schülerzahlen in den kommenden Jahren berücksichtigen. Der Trend weg von der HS ist eher eindeutig. Dies führt eben auch zukünftig zu kleineren Klassenfrequenzen, wenn keine Zusammenlegungen mehr möglich sind.

Die 30 SuS sind für den ländlichen Raum in NRW an Hauptschulen weit weg von der angestrebten Klassenfrequenz und Folge von Ausnahmeregelungen.

Verwechseln darf man auf keinen Fall Klassengrößen und Kursgrößen; selbst wenn die Klassengröße auf 26 festgesetzt ist, kann es in Einzelfällen zu Kursen mit bis zu 31 SuS kommen.


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