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Forum: "Extreme Ich-Kinder in der Klasse"

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Extreme Ich-Kinder in der Klasseneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: macgo Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.05.2011 16:59:16 geändert: 11.05.2011 20:29:59

Hallo zusammen!

Ich habe dieses Schuljahr eine 2. Klasse übernommen.
Meine Vorgängerin hat ausschließlich mit Freiarbeit gearbeitet - ich
habe allerdings eher den Eindruck, die Kinder konnten letzlich tun,
was sie wollten.
Klassengemeinschaft, ein Unterrichtsgespräch führen etc. war
anfangs gar nicht möglich, genauso wenig wie selbständiges
Arbeiten. Diese Dinge klappen mittlerweile, was aber ein großes
Problem darstellt, ist, dass ich sehr viele sehr auf sich selbst
bezogene Kinder in der Klasse habe. Die eigene
Bedürfnisbefriedigung steht permanent im Vordergrund (ich muss auf
Toilette, ich habe Durst, ich habe dazu jetzt keine Lust etc.) Obwohl
ich auf die Forderungen der Kinder (außer natürlich in begründeten
Fällen) nicht reagiere, hört es einfach nicht auf. Des weiteren
unterbrechen mich immer noch Kinder beim Sprechen, weil sie etwas
sagen möchten, obwohl ich sehr konsequent die Klassenregeln mit
den Kindern erarbeitet habe, die ein Ausreden lassen beinhalten und
ich auch in der Durchführung sehr konsequent bin. Ich weiß mir echt
keinen Rat mehr und mich strengt die Klasse gerade nur noch an
Hat jemand vielleicht einen Tipp für mich, wie ich in der
Angelegenheit noch vorgehen könnte?

Vielen Dank für eure Hilfe!


zu Regelnneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: janne60 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.05.2011 18:47:10

braucht es Folgen, die bei Nichtbeachtung der Regeln eintreten. Wie sieht es damit aus?
Du schreibst, du achtest konsequent auf die Einhaltung der Regeln. Kannst du das näher erläutern?


.neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: briefoeffner Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.05.2011 19:24:40 geändert: 11.05.2011 19:35:23

Ich habe wenig Erfahrung mit 2-Klässlern, nur die Ausbildung. Meine Gedanken:


>Die eigene Bedürfnisbefriedigung
>steht permanent im Vordergrund
>(ich muss auf Toilette, ich habe Durst,
>ich habe dazu jetzt keine Lust etc.)

Alles Beispiele, sich Druck zu entziehen und
seine primären Bedürfnisse vor Leistung zu
setzen.
Aber ich lese auch daraus: DU bist
bedürftig (Referandarin, hab ich
gerade geschaut) und nun kommen
die Kleinen und wollen auch noch
was von dir.
Sie wollen in erster Linie gesehen
werden, ge"stillt" werden, anerkannt
werden.
Toilette: Leg ein Toilettenbuch an.
Jeder Schüler darf ohne zu fragen ALLEINE
auf Klo, trägt aber in das Buch selbständig
seinen Namen ein und
die Zeit ein. Also z. B. Donnerstag und
darunter eine Stundenliste. Müsstest du
einmal auf PC speichern.


Durst: Wassermaxe anlegen, IKEA-Plastikbecher
hinstellen, Tankstelle zum Versorgen schaffen.
Sie dürfen nur
einzeln dort tanken.

Keine Lust: Alternativen anbieten, die auch
keinen "Spaß" machen , also natürlich
Alternativen, die du unterrichtlich vertreten
kannst. Zweitklässler dürfen sich schonmal
eine Auszeit nehmen. Vielleicht gutes Montessori-Material anschaffen?

>Obwohl ich auf die Forderungen der Kinder
>(außer natürlich in begründeten Fällen)
>nicht reagiere, hört es einfach nicht auf.

Das hört auf, wenn sie sehen, du erhörst sie.

>Des weiteren unterbrechen mich immer
>noch Kinder beim Sprechen, weil sie
>etwas sagen möchten, obwohl ich sehr
>konsequent die Klassenregeln mit den
>Kindern erarbeitet habe,

Erarbeiten und üben, üben, üben.
Unterbrechen dich beim Sprechen. Lass
sie kleine Fähnchenständer bauen, wenn sie
etwas sagen wollen, können sie die
Fähnchen aufstellen.

>und ich
>auch in der Durchführung sehr
>konsequent bin.

Wer unterbricht, bekommt einen Strich
(natürlich nicht heimlich)
Bei drei Strichen eine Konsequenz.

Was für Konsequenzen hast du denn so?


In einer...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: galadriel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.05.2011 13:51:24

...2. Klasse kann ich zwar so einiges noch nachvollziehen, was auch breiföffner an Methoden vorschlägt, aber ich sehe im Moment täglich in der 5. Klasse, dass dieses System zusammenbricht, aobald es eben keine Fähnchen, "Tankstellen" usw. mehr gibt.

Das funktioniert schon deshalb nicht, weil z.B. in Fachhräumen bei uns nicht getrunken werden darf usw.

Abgesehen davon denke ich persnlich auch, dass auch ein 2.-Klässler durchaus mal eine Stunde schafft, ohne etwas zu trinken. Manchmal sollte man einiges (nicht alles) auch schlichtweg untersagen.

Ich glaube man muss da gut abwägen, welche Entscheidungen aud Dauer hilfreich sind und welche nicht. Klassenregeln und Gesprächsregeln halte ich für sehr sinnvoll, müssen aber auch konsequent und für die Schüler offensichtlich trainiert werden.
Das hilft den Kindern ja auch später. Was ich dagegen für fragwürdig halte, ist, dass Kinder immer nach vorn kommen, um eine normale Frge zu stellen (die bestimmt auch andere hätten) oder um zu sagen, dass sie mit irgendetwas fertig sind. Handzeichen würden es auch tun und "stören" weit weniger.


.neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: briefoeffner Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.05.2011 16:16:01 geändert: 12.05.2011 16:18:28

>2. Klasse kann ich zwar so
>einiges noch nachvollziehen,
>was auch breiföffner an Methoden
>vorschlägt, aber ich sehe im Moment
>täglich in der 5. Klasse, dass
>dieses System zusammenbricht,
>aobald es eben keine Fähnchen,
>"Tankstellen" usw. mehr gibt.

Diese Erfahrung habe ich anders gemacht.
Mein Slogan: Alles zu seiner Zeit!

In einer 2. Klasse ist primäre Bedürfnisbefriedigung wichtig.
Nach und nach kann man den Rahmen enger stecken.
Schüler verstehen das.
Ich kann das mittlerweile richtig gut,
meine Klassen sind sehr ruhig, sehr
selbstdiszipliniert.

Wichtige allgemeine Regel zur Menschenführung:
Eine Sache aussprechen.
Wenn ständig mit dem Trinkenwollen genervt
wird, dann sage ich als Lehrkraft, z. B.:
Du hast Durst. (erhören)
Trinken ist wichtig (verstehen)
Ich mag Durst auch nicht (Einfühlung)
Aber ich bin älter als du, mir reicht
es, im Lehrerzimmer zu trinken (verstehen)
ich nehme meinen Kaffee nicht mit hierher,
einmal habe ich schon eine Mappe
vollgekleckert (Vorbild)
"Tankstelle" einrichten (Druck abbauen, Mitgefühl zeigen, Einfühlung zeigen, Zeigen, die Bitte ist angekommen).

>Das funktioniert schon deshalb
>nicht, weil z.B. in Fachhräumen
>bei uns nicht getrunken
>werden darf usw.

Grundschüler gehen ja noch nicht in Fachräume. In unseren darf auch nichts verzehrt werden.

>Abgesehen davon denke ich persnlich
>auch, dass auch ein 2.-Klässler
>durchaus mal eine Stunde schafft,
>ohne etwas zu trinken. Manchmal
>sollte man einiges (nicht alles)
>auch schlichtweg untersagen.

Das glaube ich auch und das kann man auch verlangen. Aber die Bedürfnisbefriedigung macht sich nur am Dursthaben fest.
Sie wollen dir vertrauen können, wissen, kannst du ihre
Bedürfnisse "stillen"?




;)neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sth Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.05.2011 19:44:00

Das Toilettenbuch gefällt mir. Werde das ausprobieren.

Trinken ist wichtig. Ohne Wasser funktioniert das Hirn nicht, und 45 Minuten sind zu lang, um auf Wasser zu warten. Meine Kids dürfen nicht trinken, wenn ich grad was erkläre und genuckelt wird auch nicht. Funktioniert leidlich.


trinkenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.05.2011 21:26:23

Auch ich bin ein Gegner von Trinkverboten und habe es immer schwer, mich da gegen die allgemeine Stimmung im Kollegium durchzusetzen.

Allerdings gibt es eben auch die Möglichkeit, eine "Trinkminute" einzulegen. Dann kann jeder, der mag, etwas trinken, aber dann muss auch gut sein.
20 Minuten ohne zu trinken können alle Schüler durchhalten.



trinkenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: janne60 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.05.2011 22:10:51

Früher war ich strikt dagegen (wahrscheinlich auch nur, weil ich selbst kein sonderlich durstiger Mensch bin - leider, man soll ja viel trinken), habe mich dann aber bekehren lassen. Mit den Kindern machte ich dann ab, dass sie trinken dürfen, wann sie wollen, nur muss die Flasche im Ranzen sein (darf nicht auf dem Tisch oder darunter stehen) und ich will davon möglichst wenig mitbekommen. Funktioniert seit Jahren einwandfrei. Anfangs, als ich diese Regel einführte, gab es natürlich eine wahre "Durstepidemie", alle wollten alle 5 min. ausprobieren, wie viel Spaß das "heimliche Trinken" macht. Nach ein paar Tagen war das Ganze aber auf Normalmaß gesunken.


@janneneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.05.2011 22:23:35

ich stimme dir zu, es nimmt nach einer Weile ein normales Maß an.
Hier ist das Problem aber ein anders: nämlich dass Schüler/innen keinerlei Selbbstkontrolle haben und Bedürfnisaufschub schwierig ist.

Da ist eine Regel nicht das Schlechteste. Die Regel: eine Trinkminute pro Stunde reicht völlig aus.
So etwas muss man üben und dann auch knallhart einhalten.


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