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Forum: "Präsenznachmittag / Jour fix"

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@soapedneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: nurmie Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.06.2011 12:18:28

Ganz einfach: Weil die Präsenzzeit alleine schon für die Korrekturen lange nicht ausreicht!!

Hinzukommen natürlich noch viele, viele andere Aufgaben eines Lehrers!!! (Die ich persönlich aber stark einschränken MUSS - leider - , sonst hätte ich GAR KEINE Freizeit mehr ... Oder soll ich nachts auch noch durcharbeiten???)



ganz abgesehen davonneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: frauschnabel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.06.2011 12:26:03

wenn ich z.B. einen Deutschaufsatz korrigiere, dann lese ich den nicht nur einmal durch und schreibe eine Note darunter.
Jeder macht das sicherlich anders, aber ich habe bis ich die entgültige Note unter die Arbeit/Klausur schreibe, sie mindestens 3 Mal gelesen und zwar jedesmal unter einem anderen Aspekt und in keinem Falle 3 Mal hinereinander und sicherlich nicht an einem Tag.
a) das dauert
b) das mache ich bestimmt nicht gleich nach dem Unterricht
c) den Platz habe ich in der Schule nicht, denn manchmal liegen ganze Hefte offen auf dem Fußboden und werden einzeln bestimmten Gruppen zugeordnet.
Das ist nur noch einmal ein Beispiel von unendlich vielen, die z.T. schon genannt worden, weswegen ich/man nur bestimmte Arbeiten in der Schule erledige und erledigen kann.
Außerdem fände ich es befremdlich wenn ich nachts um 12 oder morgens um 5 in der Schule sitzen würde, oder am Sonntag um zu arbeiten. Zu Hause finde ich das normal. Außerem kann ich da in meiner Lieblingsschlamperlhose am Schreibtisch hocken, ungeduscht und mit vom Kopf abstehenden Haaren. So würde ich jedoch nicht mal ins Auto steigen um Brötchen zu holen, geschweige denn aus dem Haus gehen um zu arbeiten.


verwirrtneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sopaed Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.06.2011 12:49:23

nun komme ich ehrlich nicht mehr mit. eine 38,5 stundenwoche
reicht bei effizientem zeitmanagement nicht aus, um alle
erforderlichen aufgaben zu erledigen?
und die aussage, dass ich zu hause das privileg habe, nicht in
"dienstkleidung" arbeiten zu können, ist ein ernsthaftes argument?

mfg
sopaed


@soaped: Jau!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: nurmie Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.06.2011 12:56:02

Du hast es erfasst!

Das ist es, was ich dir sagen wollte!!


...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: frauschnabel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.06.2011 12:56:52 geändert: 19.06.2011 12:59:13

die Dienstkleidung ist kein schlagendes Argument, es ist nettes Beiwerk. Aber zu genannten Zeiten möchte ich trotzdem nicht in der Schule sein, das würde heißen, dass ich jetzt gerade 30km weit weg von zu Hause sitzen würde um Mathe zu korrigieren. Da finde ich es doch zu Hause netter, zwischenduch mal mit dem Hund raus oder einen Kaffe und ein Schwätzchen mit dem Liebsten, was daran ist falsch?
Und 38,5h habe ich eventuell im Schnitt wenn man es über das Jahr betrachtet, das weiß ich jedoch nicht, weil es mir nicht wichtig ist.
Aber mit 38,5h in der Woche komme ich zum großen Teil nicht aus, das sind mehr. Aber das wissen alle, die auch viel zu tun haben, weil es an der Schule eben gerade so ist, bzw. weil sie einfach Lust haben sich zu engagieren, das kostet eben Zeit.


Arbeitszeit und Arbeitsleistungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.06.2011 13:08:18 geändert: 19.06.2011 13:41:02

Ein weiterer Aspekt wurde bishernoch überhaupt nicht berücksichtigt, nämlich der der Arbeitsverdichtung.

Die Vielzahl von Aufgaben und Entscheidungen, die teilweise im Sekundentakt zu erledigen sind, führen oft einfach dazu, dass nach 6 Stunden Unterricht die "Festplatte Gehirn" einen "fatal error" meldet und nichts mehr geht. Man bekommt keinen geraden Satz mehr heraus und macht nur noch Flüchtigkeitsfehler.

Da ist es doch äußerst sinnvoll, wenn Lehrkräfte, die erst einmal 2 Stunden Ruhe brauchen, diese Ruhe auch bekommen und dann statt dessen erst am späten Nachmittag und am Wochenende arbeiten.

Wie ein großer deutscher Kanzler einmal sagte: "Wichtig ist, was hinten rauskommt."

Ich selbst bin jemand, der spätestens um drei Uhr nicht mehr kann, dann aber abends durchaus bis Mitternacht sitzt. Wochenende ist für mich außer in Stoßzeiten tabu. Dafür bin ich dann an vielen Ferientagen sehr effektiv - auch in der Schule.

Was mich bei dieser ganzen Diskussion so verwundert ist, dass überall in der freien Wirtschaft das Modell "flexible Arbeitszeit" und "individuelle Arbeitplatzgestaltung", "Arbeiten von zu Hause aus" propagiert wird und das für uns plötzlich nicht mehr gut sein soll. Überall heißt es, dass Arbeitzeiten auch familienfreundlich und deshalb flexibel sein sollten. Für Lehrer soll das nicht gelten? Sind wir da Arbeitnehmer zweiter Klasse?

Das Argument, dass Lehrkräfte dann leichter für Schüler zugänglich sind, ist größtenteils Humbug. Die SekI Schüler sind nach der 6. Stunde schneller weg als alle Lehrer. Dinge, die während des Vormittags die Wichtigkeit von "Frage von Tod oder Leben" haben, sind plötzlich nicht mehr wichtig, wenn man anbietet, das nach der Schule zu klären.

Eltern machen selbst für künstliche Fingernägel Termine und akzeptieren es, wenn ihnen dafür ein Termin zugeteilt wird. Das sollte für Schule auch gelten, wobei wir ja da schon alles Mögliche anstellen, um es denEltern bequem zu machen.


@rhaudaneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: frauschnabel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.06.2011 13:12:18

Was mich bei dieer ganzen Diskussion so verwundert ist, dass überall in der freien Wirtschaft das MOdell "flexible Arbeitszeit" und "individuelle Arbeitplatzgestaltung", "Arbeiten von zu Hause aus" propagiert.... dass Arbeitzeiten auch familienfreundlich und deshalb flexibel sein sollten. Für Lehrer soll das nicht gelten? Sind wir da Arbeitnehmer zweiter Klasse?

Vielen Dank für diesen Aspekt


Wir bieten ...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: nurmie Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.06.2011 13:16:25

... wöchentliche Schülersprechstunden in D, M, E, F und L an (im Zusammenhang mit "Komm mit!" zur Reduzierung der Sitzenbleiberquoten) ... aber kaum einer kommt ... (Sie finden natürlich im Anschluss an den Unterricht statt.)


verwirrter @sopaedneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.06.2011 14:08:25

nun komme ich ehrlich nicht mehr mit. eine 38,5 stundenwoche
reicht bei effizientem zeitmanagement nicht aus, um alle
erforderlichen aufgaben zu erledigen?
und die aussage, dass ich zu hause das privileg habe, nicht in
"dienstkleidung" arbeiten zu können, ist ein ernsthaftes argument?

mfg
sopaed


Dies haben alle bisher erstellten Arbeitszeitstudien von unabhängigen Unternehmensberatungen bestätigt.
Die wöchentliche Arbeitszeit liegt je nach Untersuchung zwischen 45 und 55 Wochenstunden. Die Untersuchungen stammen aus den 90er Jahren des letzten Jahrtausends und haben neuere Entwicklungen noch gar nicht untersucht.

Wenn wir von einem normalen AN mit einer 40-Stunden-Woche ausgehen, dann arbeitet dieser an 210 bis 220 Tagen im Jahr. Das ergibt maximal 1760 Arbeitsstunden.

Dem gegenüber unterrichten Lehrer maximal 40 Wochen im Jahr, da das Schuljahr nur 40 Unterrichtswochen und 12 Ferien Wochen hat. Die einzigen Feiertage außerhalb der Schulferien sind (in NRW) 1. Mai, Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, Fronleichnam, 3. Oktober und 1. November. Hinzu kommen 3 bewegliche Feiertage. Über den daumen können wir alo noch einmal 2 Wochen von den 40 Wochen abziehen und kommen auf eine Nettoarbeitszeit von 38 Schulwochen respektive 190 Unterrichtstagen.

Teile ich die ca. 1800 Arbeitsstunden des Tarifbeschäftigten durch die 190 Unterrichtstage, so komme ich auf einen täglichen Äquivalenzwert für Lehrer von annähernd 9,25 Stunden täglicher Arbeitszeit. Dies sind 9 Stunden und 15 Minuten am Tag reiner Arbeitszeit. (Wohlgemerkt Stunden a 6o Minuten.- Wer jetzt anmerkt, dass Schulstunde nur 45 Minuten haben, der kriegt Ärger)

Umgerechnet sind das übrigens etwa 46,5 Wochenstunden. das sind 180% der Deputatsverpflichtung. Wir schließen daraus, dass jede bezahlte Unterrichtsstunde ca. das 0,8-fache an Aufwand nach sich zieht. Bezogen auf eine 60 Minuten Stunde sind das 48 Minuten.

Das Dilemma eines jeden Lehrers ist aber, dass er seine durchschnittlich 5 Unterrichtsstunden je Tag nicht am Stück erteilt. Wenn er pech hat ist er für 5 Unterrichtsstunden von 8:00 bis 15:30 Uhr in der Schule. Da bleibt genug liegen, das selbst bei bestem zeitmanagement und Organisationstalent nicht in den Freistunden erledigt werden kann und zuhause erledigt werden muss.

Meine Jobs in der freien Wirtschaft als Ingenieur-Consultant waren ruhiger, zu Mal Geschäftsessen durchaus auf die Arbeitszeit angerechnet worden sind.



klarheitneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sopaed Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 19.06.2011 15:00:16

spätestens, wenn du jemandem vom fach auftischst, dass zu
jeder u-std das 0,8fache an vorbereitung hinzugerechnet
werden muss, ist die seriösität perdu.

mal eine andere rechnung:
40 wochen a 38,5 std = 1540std
28ustd x 40 wochen = 840std
vebleibend 700std rest für korrekturen etc

mal angenommen 4 klassen mit korrekturfach = 24
klassenarbeiten
pro klasse pro arbeit 20std korrekturaufwand = 480std

verbleiben 220std für vorbereitung etc.

nicht viel. drum sind die 12 wochen unterrichtsfreie zeit ja auch
keine ferien....

mfg
sopaed


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