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Forum: "Ideensammlung Autist in der Regelgrundschule"

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Ideensammlung Autist in der Regelgrundschuleneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: starkedame Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.12.2011 18:44:07

Hallo,

ich möchte gerne eine Ideensammlung anstoßen.
Mein Sohn wird nächstes Jahr als frühkindlicher Autist in die Regelschule eingeschult werden.

1.Wie kann eine gute Zusammenarbeit mit Lehrern/Eltern/Autist funktionieren.

2. Worauf ist zu achten, welche Unterstützungen braucht die Schule.

3. Was können die Eltern dazu beitragen, um für die Schule die notwendigen Ressourcen einzufordern.

4. Wie kann man den Lehrern überhaupt helfen, da Eltern (also bei uns ist es so) unheimlich viel Geld für die Förderung des Kindes ausgeben, sei es das Material, Therapien usw. kann da auch irgendwie das persönliche Budget mit eingebracht werden (oder fließt das mit in die Einzelfallhilfe)?

5. Kann man auch (ist so meine Idee) in manchen Dingen eine Digitalkamera einsetzen um auf Probleme gezielt einzugehen, damit eine Zusammenarbeit Eltern/ATZ/Lehrer funktionieren kann.

6. Was ist die Grundsorge der Lehrer, die jetzt im kommenden Jahr vor einer Vielzahl von neuen Schülern sitzen, mit Behinderung xyz und welche Hilfe wünschen sich die Lehrer (was die Eltern vielleicht auch umsetzen, bzw. für die Schule erkämpfen können)?


Liebe Grüße
Starke Dame


PS. Seht es auch bitte etwas als Brainstorming an - es könnten ja auch super Ansätze dabei heraus kommen.


ich weiß janeuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: skole Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.12.2011 21:55:54

nicht in welchem bundesland du bist, aber bei uns gibt es einen beauftragten für autismus.
der setzt sich mit eltern und schule zusammen und plant den start etc.
evtl ist ja auch ein schulbegleiter nötig.
wichtig finde ich, dass die autistischen kinder die schule schon vorher kennenlernen OHNE das kinder da sind.
das gibt sicherheit.
wo ist das klo?
wo ist meine klasse... etc.

skole


In RLPneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: silberfleck Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.12.2011 09:28:12

gibt es für die Schulen abenfalls Autismusberater.

Aufgrund verschiedener Gesetze (z. B. Sozialgesetz) kann man für autistische Kinder z. B. einen Schulbegleiter und eine Therapie über das Jugendamt beantragen. Dies ist dann auch Kostenträger.

Infos gibt es auch über die Selbsthilfegruppen, die in der Regel sehr kompetent sind.

In RLP findet man auch so einiges auf dem Bildungsserver:
http://www.4teachers.de/url/4647

In RLP gibt es auch Fortbildungen für Lehrer zu diesem Thema.

Einen Film zum Thema findet man z. B. unter:

http://www.4teachers.de/url/4648


Mit dem Autismusbeauftragten hatten wirneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: starkedame Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.12.2011 11:59:12

einen sehr holprigen Start, der Autismusbeauftragte ist selber Pädagoge an einer Förderschule und zeigte keine Ambitionen in irgend einer Weise mit uns zusammen zu arbeiten, was inkludierte Beschulung betraf. Es wurden keine Fragen gestellt, was er kann, sondern grundsätzlich verallgemeinert, ein Autist käme niemals in der Regelschule klar und muss unbedingt in einer Förderschule, welches für ein 5-jähriges Kind einen 10-Stunden-Tag inkl. Fahrzeit bedeuten würde und lt. Kinderpsychologen wäre er dort total unterfordert, da er sowieso mit dem Rahmenlehrplan in manchen Dingen unterfordert sein wird.

Es sollte immer nur darum gehen, das Kind in der Schule, bei dem dieser Autismusbeauftragte arbeitet, einzuschulen, entgegen den Elternwillen und entgegen den Berichten von Therapeuten.

Nachdem wir die Schulbehörde mit einbezogen haben, wird sich dies evtl. ändern. In der Schule in dem der Autismusberater arbeitet lernen Kinder mit frühkindlichen Autismus kaum lesen und schreiben. Sie verbringen viel Zeit damit Lebenspraxis zu lernen.

Ich habe etwas Bedenken, gegenüber diesem Autismusberater, mein Kind konnte schon vor dem 3. LJ das ABC, kann seid 1/2 Jahr schreiben und schreibt auch die ersten Wörter, dies hat er sich größtenteils selber angeeignet und kann bis 30 zählen.
Es wurde nicht berücksichtigt, dass wir selber für das Vermitteln der Lebensführung sorgen und dies wird auch von fachlicher Seite bestätigt, da seine Selbstständigkeit nur durch unser Mitwirken auf diesem Niveau ist.
Dies kann auch so fort geführt werden, da die Regelschule bereits Unterrichtsschluss um 11:20 Uhr hat und somit genügend Zeit für Therapien und Förderung bleiben.

Da viele Eltern ihre Kinder jetzt im kommenden Jahr inkludiert in der Regelschule beschulen lassen wollen, bekommt diese Förderschule nicht die Eingangsklasse voll und ich weiß nicht, wie objektiv Autismusbeauftragte sein kann und wie groß interner Druck ist, wenn einer Schule die Schüler ausgehen.

Nebenbei hat besagter Autismusbeauftragter auf einmal vor dem Schulrat eine ganz andere Meinung vertreten und dann stand der Regelbeschulung merkwürdiger Weise nichts mehr im Weg, wir hätten dies falsch verstanden.

Einzelfallhilfe wird beantragt, steht uns vom Gesetz her auch zu und es wird wahrscheinlich eine Person sein, die er kennt und auch die Schüler der Regelschule kennt er, ebenfalls kennt er die Schule mit und ohne Schulkinder. Der aktuelle Einzelfallhelfer wird mit ihm die Schule alle 1-2 Wochen besuchen damit sich alle darauf einstellen können.


Liebe Grüße
StarkeDame

PS.Selbstverständlich habe ich auch Kontakt zu Eltern aufgenommen, die ihr Kind in der in Frage kommenden Förderschule haben und dort wurde auch von sehr vielen abgeraten, das Kind dort einzuschulen, vielmehr arbeiten diese Eltern daran, ihre Kinder von dieser Schule zu bekommen. In dieser Schule werden sowohl KB-LB und auch GB-Kinder unterrichtet, oft wegen den zu kleinen Klassen und Lehrermangel, wird in der Praxis oft alles zusammen in einer 8-10er Klasse unterrichtet.




Ich sehe, dass du in NRW wohnst.neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: clausine Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.12.2011 12:36:23 geändert: 23.12.2011 15:54:22

An unserer Schule, NRW, gibt es schon längere Zeit den Gemeinsamen
Unterricht für Kinder mit diversen Förderbedarfen. Auch ein autistisches Kind
war dabei, es ist im vorletzten Jahr zur weiterführenden Schule gegangen.
Wir haben guten Kontakt zu der Autismus-Frühförderstelle in unserer Stadt
gehalten und auch die "Autismus-Fachfrau", eine Sonderpädagogin von einer
Sprachheilschule, hat uns des öfteren besucht. Der Junge selbst hatte
Integrationshelfer (die leider, da FSJler, jedes Jahr wechseln...), die in unserem
Fall die Arbeit der LehrerInnen gut unterstützt haben. Das muss nicht immer
so
sein, das ist stark abhängig von der Person, die da geschickt wird. Ich denke,
dass du als Mutter sicher darauf Einfluss nehmen kannst.
Was meinst du mit dem Einsatz einer Digitalkamera? Was genau möchtest du
dokumentieren? Das habe ich nicht wirklich verstanden. Fakt ist, dass jede
Information über dein Kind, sei es als Erzählung oder Foto oder Video, die du
der Schule zukommen lässt, hilfreich sein kann. Verschweigen von Tatsachen
bringt niemandem etwas, am allerwenigsten deinem Kind.
Wenn alle Kräfte gut zusammen wirken, wird die Inklusion für dein Kind ein
Erfolg, und auch für die restlichen Schüler der Schule. In unserem Fall kann
ich dies nur für gut gelungen befinden.
Ich wünsch dir viel Erfolg. Falls du noch konkrete Fragen hast, kannst du dich
auch per PN an mich wenden.
Herzliche Grüße,
Clausine


Nur mal so ins unreine gedachtneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: silberfleck Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.12.2011 18:23:09 geändert: 22.12.2011 18:24:16

Die Klassenmesszahl in NRW in der GS war letztes Schuljahr 24, die Klassenstärke durfte 18 bis 30 Schüler sein. Und diese Gruppe hat einen Lehrer!

Einsatz einer Digitalkamera hört sich gut an, man muss aber die rechtlichen Bestimmungen einhalten, sobald man Aufnahmen in der Schule macht. Wenn man zu Hause Aufnahmen seines Kindes macht, sollte man auch bedenken, wieviel man damit von sich persönlich preis gibt. Und natürlich kann man immer nur kleine Ausschnitte zeigen und man sollte daran denken, dass viele Menschen sich anders verhalten, wenn eine Kamera läuft.

Neben dem Einzelfallhelfer, der die Familie ja vor allem zu Hause unterstützt, gibt es den Schulbegleiter/Integrationshelfer, der das Kind in der Schule unterstützt. In RLP sind dies in der Regel von bestimmten Trägern (z. B. Lebenshilfe oder DRK) angestellte Personen.Bewilligt und bezahlt werden sie entweder vom Jugensamt oder dem Sozialamt (je nach dem welches Gesetz greift).


Hallo,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: starkedame Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 27.12.2011 12:47:52



ich meine Digitalkamera in der Form, wenn Wissen in der Schule nicht abrufbar ist, doch zu Hause komischerweise schon und wenn es komisches Verhalten in der Schule gibt, die keiner bewerten kann. Das dieses auch einfach mal aufgenommen werden kann und mit Eltern und ATZ eine geeignete Lösung zu finden.

LG StarkeDame


Mal ganz ehrlich ...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: m.gottheit Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 27.12.2011 13:04:47

... Meine Erfahrungen mit Autisten beschränken sich auf mein Patenkind (Mutter Lehrerin) und einen Schüler, den ich jetzt in die Sekundarstufe II aufgenommen habe. Daher meine - zugegebenermaßen persönliche - Meinung:
Ich denke, Du solltest Dich als Mutter zunächst einmal völlig zurückhalten und davon ausgehen, dass diese Lehrer, die Dein Kind unterrichten, dies nicht zum ersten Mal machen und wesentlich mehr Erfahrung mit Autisten in der Schule haben als Du. Was sie an Unterstützung brauchen, werden sie Dir dann schon sagen. Es gibt nichts Schlimmeres für Lehrer als eine Mutter, die meint, ihnen vorschreiben zu müssen, wie sie mit ihrem Kind umzugehen haben!! (ich sagte, meine Meinung ist persönlich!)

Zudem habe ich mit meinem Autisten in der Sek II nur positive Erfahrungen gemacht. Er kommt blendend zurecht, hat zwar nicht den besten Kontakt zur Klasse, ist aber bei allen Lehrern akzeptiert, und er versichert mir, er habe sich noch nie in der Schule so wohl gefühlt wie jetzt.
(Vielleicht so als eine kleine Ermutigung für Dich, dass es mit Autisten in der Schule durchaus sehr gut laufen kann.)
Gruß und starke Nerven wünsche ich Dir
m.gottheit


nein,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: starkedame Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 27.12.2011 13:16:48

haben sie ja nicht. Es ist der erste frühk.Autist, sonst würd ich nicht fragen.


Dann würde ich vielleicht ...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: m.gottheit Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 27.12.2011 13:52:33

... ein paar Info-Adressen und Stichpunkte und ein paar Links auf ein Blatt schreiben, das den Lehrern geben und meine Bereitschaft zu erkennen geben, zu helfen, wenn gewünscht. Ansonsten würde ich mich zunächst einmal gepflegt zurückhalten.
Ich wünsche Dir noch stärkere Nerven!
Gruß
m.gottheit


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