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Forum: "Fehlende Disziplin - lernunwillige Kinder - Pisa Studie"

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Fehlende Disziplin - lernunwillige Kinder - Pisa Studieneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: xypp Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.01.2012 00:59:15

Liebe Lehrer, liebe Eltern,
ich bin eine 6-fache Mutter. Meine jüngste Tochter ist 17 Jahre alt und habe meine Kinder durch die unterschiedlichsten Schulformen mit aller Liebe und bestem Wissen begleitet.
Heute - nach wieder mal einem Telefonat mit der Schulleitung - habe ich mal meine Schulzeit, die schon einige Jahre zurück liegt, revue passieren lassen.

In der 1. Klasse auf der Volksschule - ich bin 1959 eingeschult worden - gab es für mich ein unvergessliches Erlebnis. Wir lernten Buchstaben - meine Banknachbarin vor mir musste oder durfte an die Tafel - ich weiß nicht mehr, welcher Teufel mich geritten hatte - aber ich nahm ihre Tafel und wischte all die Buchstaben, die sie darauf geschrieben hatte einfach aus. Zur Strafe musste ich in die Ecke. Dort stand ich für den Rest der Stunde. Ich habe mich sooo geschämt. Es war ein furchtbares Gefühl.

Aber, ich habe so etwa nie nie mehr wieder getan. Ich habe trotzdem ein gesundes Selbstwertgefühl entwickelt. Oder gerade deshalb? Ich will sagen, das hat mir nicht geschadet, sondern geholfen bei meiner sozialen Entwicklung.

Irgendwann wurde es verpönt, derartige Strafen zu vollziehen, frei nach dem Motto "Malte, du weißt, dass es sehr weh tut, wenn du dem Onkel die Billiardkugel an den Kopf schmeißt" (von Rüdiger Hoffmann)

Überhaupt versuchen die jungen Lehrer sich auf "Kumpel" und "Cool". Meine Tochter (17) war schwer beeindruckt, als ich sie in der neuen Schule - ein Förderschul-Berufskolleg - vorstellte. Sie sagte, hast Du gesehen, wie der Schulleiter angezogen war. Der hat sich extra für die Schüler schick gemacht. Er war ein älterer Jahrgang und hatte einen Anzug und Kravatte an. Ich meine, er stellte schon eine Autorität dar ohne überhaupt etwas zu sagen.

Heute werden die Lehrer dem Mobbing in der Schule nicht mehr Herr und klagen über Schwierigkeiten, Disziplin in die Klasse zu bringen.(am besten den Kopf in den Sand stecken und sagen: an unserer Schule ist das kein Thema. Oder sie kriegen es wirklich nicht mit, weil die Kids es geschickt "off teachers" tun).

Meine Mutter brauchte mir bei meinen Schularbeiten nicht zu helfen. Es war nicht schwer, meine Tasche zu packen. Es gab eine Tafel, 1 Lesebuch, ein Sprachbuch und ein Rechenbuch. Den Griffelkasten und die Butterbrotdose nicht zu vergessen.

Im Laufe der Zeit wurde die Tafel durch 2 Hefte ersetzt für Schreiben und Rechnen und die in der Realschule peux à peux mehr.

Aber alles war überschaubar und ich konnte mich auf das Wesentliche - das Lernen - konzentrieren.

Mein erstes Kind kam 1984 in die Schule. Das war auch noch relativ easy. Aber schon 6 Jahre später wurde es komplizierter und mit jedem Kind, das in die Schule kam wurde es schwieriger. Zum Schluss war die erste Aufgabe, die Schultasche nach fliegenden Blättern zu kontrollieren und einzuordnen in den Lila, orangenen, gelben, roten, weißen usw. Ordner.
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Die Kopfnoten wurden abgeschafft, dafür stand auf dem Zeugnis, Ihr Kind ist noch nicht in der Lage, seine Schulsachen zu ordnen.

Gut, ich habe es fast geschafft: 1 Architekten, 1 Chemielaboranten, 1 angehende Altenpflegerin, 1 überaus liebevolle Mutter einer 2jährigen Tochter mit Ziel eine Ausbildung zur Krankenschwester zu machen, auch mein Förderschulsohn mit Lernbehinderung aus immer noch nicht definierbaren Gründen verdient sein Geld als begehrter Arbeiter.
Und ich hoffe sehr, dass auch meine letzte Tochter(sie hat ein Triplo-X-Syndrom) und z.Zt. die 10. Klasse einer Förderschule besucht, ihren Weg findet.

Nun könnte ich fast aufatmen und sagen

Wären da nicht meine 3 Enkel und die da noch kommen werden.

Deshalb sitzt ich hier am PC und hoffe auf ein - am besten auf viele offene Ohren - vor allem der angehenden Lehrer.

Bitte, bitte, denkt einmal ernsthaft über die Erfahrungen einer Mutter nach:

Macht es unseren Kindern doch nicht so schwer. Einmal in der Ecke zu stehen, wenn man sich fehl verhalten hat(eben asozial). Dann weiß man über die Konsequenzen Bescheid und macht es nicht so schnell wieder. Aus der Klasse verwiesen zu werden oder sogar der Schule ist doch keine Strafe, eher für die Eltern. Ich kann mich kaum an Stunden erinnern, wo ich nicht lernen konnte, weil in der Klasse keine Ruhe (Disziplin) herrschte. Höchstens mal, wenn Refrendare unterrichteten.

Kinder brauchen klare Linien.

Über Eure Meinung dazu würde ich mich sehr freuen.
Wie wird die Schule in 5 Jahren aussehen? Brauchen unsere Kinder einen Computer, der ihnen hilft, die Schultasche zu packen oder einen Bodygard, der Ihnen Schutz vor psychischer und physischer Gewalt garantiert?

Ich habe zwar noch ein weiteres Anliegen, was ich aber in einem anderen Artikel darlegen möchte.



Ein langer Textneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.01.2012 01:05:11 geändert: 11.01.2012 01:06:18

mit vielen interessanten Gedanken.

Ich greife nur einen Satz heraus:

Einmal in der Ecke zu stehen, wenn man sich fehl verhalten hat(eben asozial). Dann weiß man über die Konsequenzen Bescheid und macht es nicht so schnell wieder. Aus der Klasse verwiesen zu werden oder sogar der Schule ist doch keine Strafe, eher für die Eltern.

Ganz einfach: Wir DÜRFEN es nicht!

Ich sehe schon, das wird sicher ein längeres Forum. Ichbeschränke mich erstmal nur auf diesen kurzen Kommentar.

LG
klexel
geb. 1950

PS: In der Zwischenzeit noch ein bisschen was zum Lesen
http://www.nikola-hahn.com/niemandschuld.htm


@ xypp: Grundsätzlichneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hesse Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.01.2012 09:29:59 geändert: 11.01.2012 09:30:37

gebe ich Dir - mit Einschränkungen (siehe klexel) - recht; es fehlt häufig an Disziplin und manche (nicht zwingend immer jüngere) Kollegen scheinen auch zu vergessen, daß sie eben eine Autoritätsperson sind bzw. sein sollten.

Lehrer haben - siehe dazu meinen anderen Beitrag in dem Forum "Haftbefehl" - unabhängig vom Alter der Schüler einen Erziehungsauftrag und damit immer auch Vorbildfunktion, was Einstellung, Auftreten und Umgangston angeht!

Ich persönlich bekomme von Schülern, wenn sie mich und meinen Unterricht bewerten, immer wieder bescheinigt, ich sei streng, bei mir herrsche Ruhe, aber dennoch wird die Atmosphäre von den meisten als angenehm und freundlich beschrieben.

Ich will hier keine Selbstbeweihräucherung betreiben (obwohl ein bißchen Eitelkeit auch mal erlaubt ist, oder? ), ich sorge schon aus reinem Egoismus für Ruhe im Unterricht, denn ich unterrichte heuer z.B. etwa vierhundert Schüler in achtzehn Klassen; machten die immer alle, was sie wollten, wäre ich am Ende des Schuljahres tot!

Meine Erfahrung ist, daß Schüler einen Rahmen mit klaren Vorgaben brauchen; eine Lehrkraft, die auf Kumpel macht und so tut, als stünden Schüler mit ihr auf einer Ebene, kommt nicht an; spätestens bei der Notengebung sind Konflikte vorprogrammiert, da dann auf einmal doch wieder eine Hierarchie deutlich wird.

Zu Anfang des Schuljahres sage ich daher in meinen Klassen klar und deutlich, was ich erwarte und was bei mir nicht geht: Es ist letztlich jedem in der Klasse selbst überlassen, ob er sich anstrengt oder nicht, aber: Wenn auch nur ein Schüler bzw. eine Schülerin lernen will, haben die anderen dies zu akzeptieren und es nicht zu torpedieren!
Das akzeptieren Schüler meiner Erfahrung nach und ich habe in den vergangenen zehn Jahren auch kaum Probleme mit Schülern und Klassen gehabt.


Allerdings greift, siehe auch wieder das andere Forum, die Kritik an den Lehrern m.E. zu kurz: Disziplin, Toleranz, Respekt, etc. müssen Kinder im Elternhaus lernen, denn die Schule ist kein Ersatz für die Familie!
Leider erlebt man außerdem immer wieder, daß Eltern über mangelnde Disziplin klagen, wenn es aber mal die eigenen Sprößlinge trifft, stehen sie in der Schule auf der Matte und beschweren sich! Seltsam!


LG

Hesse


Der Ernst des Lebensneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: xypp Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.01.2012 11:43:33

Dazu fällt mir eine Situation ein, von der meine Tochter erzählte.
Mathestunde - Es gab eine Vertretungsstunde durch eine Lehrerin, die genau so ihren Unterricht gestaltete, galt unter den Schülern als streng, aber gerecht und sie sorgte für eine ruhige Athmosphäre, in der ungestört gelernt werden konnte. Der Stoff war oft schnell durch, so dass am Ende immer noch ein wenig Zeit für Zeitvertreib blieb.

Die eigentliche Mathelehrerin war über das Verhalten der Schüler so beeindruckt, dass sie sie fragt, warum das bei ihr nicht funktioniere. Eine Schülerin antwortete ihr: weil Frau ... uns kennt. Was ist das für eine Art, anstatt die Kollegin um Rat zufragen, sich diesen bei den Schülern zu holen? javascript:copyit('ok');
Leider ist diese Lehrerin mittlerweile in Pension. Aber sie erzählte mir einmal, dass es für sie zu Beginn einer neuen Klasse immer sehr aufwendig ist, für genau diese Ruhe zu sorgen, sie es aber als unabdingbar ansehe, damit sie unterrichten und die Kinder lernen können.

Also, hesse, mach weiter so und nicht anders. Vielleicht mal nachfragen, warum der Eine oder Andere trotz allem nicht lernen will kann, mal ein Besuch zu Hause?

Ich glaube und hoffe ja auch nicht, dass Lehrer sich absichtlich falsch verhalten. Ich glaube aber, dass generell bei der Ausbildung auf der Uni umgedacht, vielleicht zurück gedacht werden muss - unter Einbeziehung der neuen gesellschaftlichen Probleme und Veränderungen. Natürlich soll kein Kind misshandelt werden dürfen.

Ich denke, der Übergang vom Kindergarten in die Grundschule ist schon so schwammmig.
Es gibt ein Kinderbuch "Der Ernst des Lebens" - aber wann fängt der denn an? Ich glaube, dass mit Beginn der Schule sehr wohl von den Kindern begriffen wird, worum es geht, wenn sie es von Anfang an richtig erklärt bekommen. Spielereien nicht zwischendurch, immer dann, wenn man will, sondern wenn die Arbeit getan ist. Man kann ja die Zeit verkürzen. Aber es muss klar gemacht werden, dass Ruhe sein muss, wenn der Lehrer das erwartet.

Ich bin voll Ihrer Meinung, dass Eltern ihre Aufgaben haben. Restpekt vor Autorität usw. Aber die Situation der Eltern wird ja auch immer schwieriger. Immer früher werden Kinder in die Kita geschickt und für die Erziehung bleibt immer weniger Zeit. Meine Tochter, die ihre zweieinhalbjährige Tochter immer noch zu Hause erzieht und deshalb nicht arbeiten geht, muss sich immer wieder verteidigen gegen Angriffe, warum sie ihr Kind nicht in die Kita gäbe.

Vielleicht muss man die Erzieher im Kindergarten schon besser schulen. Meine Enkeltochter ist jedenfalls wesentlich ausgeglichener als ihr gleichaltriger Cousin, der schon mit knapp 2 Jahren in die Kita kam.

Sorry, schon wieder so viel geschrieben, aber ich kämpfe mit den Problemen und sehe so viele Ursachen, gegen die ich nichts tun kann. javascript:copyit('angryfire');



Ich denkeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hesse Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.01.2012 13:51:56

Erziehung ist eher eine Sache der Qualität, weniger der Quantität.
Damit will ich sagen: es kommt nicht so sehr darauf, wieviel Zeit man seinem Kind widmet.
Wichtiger ist, was man in der Zeit macht - und vor allem, das Kind muß das Gefühl der Geborgenheit, des Geliebtwerdens haben!!

Und es braucht Konsequenz und Berechenbarkeit im Elternverhalten! Eine solche Strenge einserseits und Vertrauen, Geborgenheit andererseits sind zwei Seiten der gleichen Medaille! DAS kann Schule nicht leisten!

Ich gewinne leider aber oft den Eindruck, daß Eltern überfordert sind, den gesunden Menschenverstand bei der Erziehung außen vor lassen oder den Weg des geringsten Widerstands gehen (Gott sei Dank gibt es ja TV, DVD und PC )!

Da kann ich nur sagen: Um Gottes Willen, tut das arme Würmchen schnellstens in eine Kindertagesstätte (damit die "Eltern" es nicht völlig versauen - 'tschuldigung!)!

Wir sind eine egoistische, auf Unterhaltung, Spaß und Materialismus fixierte Gesellschaft - das gilt auch für die Erwachsenen! Da wundert es dann auch nicht, daß sowenige Kinder geboren werden: Sie sind ja lästig und behindern meine freie Entfaltung...

Und bei manchen, die dann Kinder bekommen, hat man das Gefühl, es ist wie bei denen, die sich zum Geburtstag oder Weihnachten ein Tier schenken und sich dann darüber wundern, daß dies Dreck macht, Geld und v.a. Zeit kostet!

LG

Hesse


apropos strafe...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: unverzagte Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.01.2012 13:54:04

Aus der Klasse verwiesen zu werden oder sogar der Schule ist doch keine Strafe, eher für die Eltern.

das sehen meine schülerInnen und ich anders. abgesehen davon bezweifel ich, dass der verwiesene schüler außerhalb der klasse die möglichkeit findet, ein angemesseneres verhalten zu erlernen und darum sollte es doch auch gehen oder?


unverzagte grüßt.


Inzwischenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: schwingrid Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.01.2012 14:50:57

frage ich mich: Worum geht es hier denn noch?


an kleckselneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: xypp Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.01.2012 16:13:37

Danke für den Link, da kriegt doch der Satz -"Wir sind die, vor denen unsere Eltern uns immer gewarnt haben" - eine ganz andere, viel weiter reichende Bedeutung

LG


Man macht es sich zu einfachneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.01.2012 20:08:27

die im Eingangsbeitrag beschriebenen Probleme nur auf "die
Lehrer" abzuwälzen. Erst einmal gibt es viele unterschiedliche
Lehrertypen und nicht "die Lehrer" und mit Sicherheit viele,
die einen guten Job machen, bei denen es diszipliniert zugeht
und die Kinder etwas lernen. Wenn ich mir die Berufe der
ältesten Kinder von xypp anschaue und lese, dass die beiden
jüngsten Förderschüler waren, werden hier auch Realschüler
oder Gymnasiasten (?) der Achtzigerjahre mit heutigen
Förderschülern verglichen - also Äpfel mit Birnen. Dessen
ungeachtet hat sich natürlich einiges verändert, nach über 30
Jahren im Schuldienst ist auch mir das nicht entgangen. Aber
die Schule ist ein Spiegelbild der Gesellschaft und kein
isolierter Glaskasten. Wir müssen die Kinder dort abholen, wo
sie stehen - und sie bringen immer weniger mit!


Ich denkeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.01.2012 20:35:08

das Grundproblem, was die bzw. der Forumseröffnerin schreibt ist nicht von der Hand zu weisen.

Es ist vielleicht ein bisschen schwarz weiß und undifferenziert. Aber es ist doch durchaus so, dass in den letzten jahren die Probleme an Schulen zugenommen haben. Aber ich finde es schwierig, jetzt bestimmte Lehrergruppen z.B. die jungen KollegInnen jetzt herauszupicken, wir haben z.B. viele junge KollegInnen die sehr engagiert sind und Ruhe haben. Manchmal fehlt jungen KollegInnen auch noch die Erfahrung. Derzeit wird der Mentor für die Referendare weggespart oder die Referendare sind eine billige Vertretungsreserve. Woher sollen sie es denn lernen? Aber ich kenne 55 jährige Männer, 1,85m groß 85 kg, da tanzen die SuS auf den Tischen, also es gibt auch genügend erfahrene LuL, die sich nicht durchsetzen können.

Ich glaube eher, dass das an gesellschaftlichen Veränderungen liegt. Ich sage nur Medien, Freizeitgestaltung, Eltern, ich könnte unendlich fortsetzen. Einen Schüler in die Ecke zu stellen, wäre eine Katastrophe und mit einer Abmahnung gleich zu setzen.

Es gibt aber auch genug LuL, die durchaus Ruhe in ihrer Klasse haben.

In der Förderschule hat man heute viele SuS mit schwerwiegenden Auffälligkeiten. In Brandenburg beispielsweise sind dort fast nur noch SuS, die aus irgend einem Grund nicht in Regelschule beschulbar sind. Das ist kein Vergleich.


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