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Forum: "Erfahrungen mit No Blame Approach (bzgl. Mobbing)?"

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Erfahrungen mit No Blame Approach (bzgl. Mobbing)?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elija2 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.10.2012 19:52:46

Hallo in die Runde,
ich habe heute Nachmittag ein Einführungsseminar zum Thema Mobbing nach dem Konzept No Blame Approach besucht und bin ziemlich beeindruckt. Hat jemand von euch schon praktische Erfahrung damit gesammelt?
LG
Elisabeth

P.S. hier der Link mit vielen Infos
http://www.no-blame-approach.de/no_blame_approach.html


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von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.10.2012 19:53:51



Das ist eine tolle Methode, kurz: Täter zu Helfern machen!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elfi55 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.10.2012 21:17:48

Unsere Sozialarbeiterin hat in mehreren Klassen schnell und dauerhaft die
Probleme gelöst.
In einem Gespräch fand ich später am erstaunlichsten die Aussage:
Es sind auch Täter zu mir gekommen und haben gesagt:
Danke, endlich muss ich das nicht mehr weiter machen.


danke...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elija2 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 13.10.2012 13:16:26

danke klexel Ich übe noch und weiß noch nicht, wie das funktioniert...

Das klingt ja super elfi55! Wie lange arbeitet ihr denn schon damit? Was habt ihr für Begleitprogramme (Prävention/ Nachsorge)? Wäre toll, wenn du noch ein wenig mehr erzählen könntest


ja bitte, neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: amann Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.10.2012 20:25:44

denn in der Ankündigung, die wir im lehrerzimmer hängen haben, klingt es wie
"nicht schimpfen - und alles wird gut."


Durchgeführt...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: mareni Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.10.2012 21:17:43 geändert: 14.10.2012 21:17:52

... und für gut befunden.

In meiner Klasse hatte ich ein akutes Mobbing- Problem
(Grundschule).
Die Förderschullehrkraft hat mit dem Konzept gearbeitet und
siehe da- momentan läuft alles gut (seit ca. 1/2 Jahr). Sie
hat das wohl schon in mehreren Schulen gemacht und durchweg
positive Erfahrungen.

Ich kann es also nur empfehlen. Ich war bei den Gesprächen mit
allen beteiligten Gruppen dabei und es war wirklich
interessant.

LG


...und mehr!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elfi55 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.10.2012 22:17:30 geändert: 14.10.2012 23:00:18

Da ich die Methode ja nicht selbst durchgeführt habe, ist alles nur aus
Beobachterperspektive.
Das betreffende Kind hatte schon mehrere Monate gelitten, bevor es sich
mir als Klassenlehrer überhaupt anvertraut hatte. Ich fragte schnell unsere
neue Sozialarbeiterin um Hilfe, die dann so vorging:
(Es ist übrigens besser, dass eine außenstehende Person die Methode
durchführt).
Es wurde eine Gruppe zusammengestellt aus dem Opfer, den
wahrscheinlichen/tatsächlichen Tätern und weiteren unbeteiligten, aber
sozial eingestellten SuS der Lerngruppe. Während für die übrigen SuS der
Unterricht weiter ging, besprach diese Gruppe, welche Probleme es gab,
wie man sich als Gemobbter fühlt, was man jetzt tun muss, um diese
schlimme Situation zu beenden. Alle wurden aufgefordert, sich jetzt aktiv
auf die Seite des Gemobbten zu stellen, um ihn vor weiteren Angriffen zu
schützen. Ob dies auch geschah, wurde in weiteren Treffen in
wöchentlichem Abstand überprüft. Innerhalb von drei Wochen hatte sich
dieser Fall erledigt.
Wichtig: kein Täter wurde geoutet bzw. musste sich outen und wurde also
auch nicht bestraft. Das alleinige Ziel ist es, das Mobbing zu beenden!
Und das hat geklappt!!!


hm...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elija2 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.10.2012 22:49:29

...ich bin erstaunt, dass das vom Mobbing betroffene Kind in dieser Gruppe dabei war. So wie ich es verstehe, soll das nicht sein. Zum einen zum Schutz des Kindes und zum zweiten um der Gruppe das Signal zu setzen: ICH (also der Erwachsene) habe mit dieser Situation ein Problem, nehme die Lösung in die Hand und brauche dazu EUCH! Sehr beeindruckend fand ich die Aussage, dass die Lehrerin sich vorher ganz genau überlegt, welche Ressourcen welches Kind aus dieser Gruppe mitbringt, die zur Lösung beitragen könnte und das den Kindern auch zusagt (z.B. "Bei dir habe ich beobachtet, dass du XY so einfühlsam geholfen hast, als sie sich das Bein gebrochen hatte. Ich brauche dich, mit deinem Einfühlungsvermögen, weil ich glaube dass du Z gut helfen könntest sich in unserer Klasse wieder wohl zu fühlen").
Aber vielleicht gibt es da ja unterschiedliche Ansätze? Da es offensichtlich trotzdem gut funktioniert hat kann das ja auch ein guter Weg sein


Ergänzungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elfi55 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.10.2012 23:03:48

Ich glaube, das betroffene Kind darf dabei sein,muss aber nicht!
Alles auf freiwilliger Basis.


danke Mareni...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: elija2 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 16.10.2012 14:32:35

...für deinen Einblick. Das stelle ich mir optimal vor um zu lernen: bei einer erfahrenen Kollegin dabei sein zu können. Kannst du dir dadurch vorstellen, es auch selbst umzusetzen?
LG
elija2


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