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Forum: "Sinn von Hausaufgaben"

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Sinn von Hausaufgabenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kreatel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.09.2002 18:32:53

Manchmal frage ich mich, ob Hausaufgaben wirklich so sinnvoll sind, wie wir Lehrer/innen meinen und sagen. Wenn ich z.B. in Mathe pro Stunde 5-10 Minuten brauche um HA zu kontrollieren und mich dabei (vor allem in der Hauptschule) dem Stress aussetze, dass immer weniger Schüler und Schülerinnen HA gemacht haben, könnte ich diese Zeit im Unterricht nicht viel sinnvoller zum Üben und zu Mathe-Spielen verwenden? Die Unterrichtszeit reicht doch sowieso vorne und hinten nicht.
Außerdem: Die SchülerInnen, die den Stoff können, machen ihre Hausaufgaben, hätten sie aber nicht unbedingt nötig - die SchülerInnen, die den Stoff nicht können und üben müssten, machen oft genau deshalb, weil sie es noch nicht verstanden haben, ihre HA auch nicht.


Komplexe Geschichteneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ruedi Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.09.2002 20:25:45

In der Tat, eine interessante Geschichte. Wenn HAs aufgegeben werden, müssen diese auch auf die korrekte Ausführung überprüft werden. Ich habe aber mittlerweile aufgegeben durch die Reihen zu gehen und bei jedem die Hausaufgaben zu überprüfen. Das mache ich nur noch Stichprobenweise ansonsten ist es wirklich zu zeitintensiv. Ich Frage zu Anfang jeder Stunde nach, wer die HAs nicht gemacht hat und vertraue auf die Schüleraussagen. Wie gesagt, ab und zu wird dann doch kontrolliert und wenn ich "belogen" wurde gibt´s ein Donnerwetter.

Ich gebe auch weiß Gott nicht nach jeder Stunde Hausaufgaben auf, nur wenn ich es für sinnvoll erachte die Inhalte der Stunde zu reflektieren oder auf die kommende Stunde vorzubereiten. Ist schon wichtig wie ich finde. Man kann ja auch den Umfang der HAs so dosieren, dass die Schüler nicht den ganzen Nachmittag damit beschäftig sind über selbigen zu brüten.

Meiner Ansicht nach sind Hausaufgaben nach wie vor ein adäquates Mittel die Schüler dazu zu bringen, sich mit den Inhalten des Unterrichts reflekieterend zu beschäftigen.


Kontrolleneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kerne Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.09.2002 21:21:15

Hausaufgaben haben schon ihren Sinn und Zweck, vor allem, wenn man nur 45 Minuten Unterricht in der Woche zur Verfügung hat.

Bei den Kleineren (bei mir 7./8.) kontrolliere ich die Hausaufgaben meistens während der Stunde, weil der Stundeninhalt vorbereitet wurde bzw. um an die vergangene Stunde anzuschließen. Eine nicht"gemeldete" vergessene Hausaufgabe kommt bei mir einem Betrugsversuch gleich. Vergessen kann schließlich jeder was (wer mich kennt, der weiß das ), aber man muss eben dazu stehen, auch wenn es mal nicht sehr freundlich aufgenommen wird!

Bei den Größeren (9./10.) kontrolliere ich die Hausaufgaben in Tests. Wenn vorher Fragen aufgetaucht sind, dann sind sie vor der Stunde auch schon da und sollten gestellt werden.

Klingt vielleicht relativ streng 8-0, aber ist reine Gewohnheitssache für alle Beteiligten.
Bei uns an der Schule gibt es einige Regeln, die man beim Aufgeben der Aufgaben beachten muss:

1. keine Hausaufgaben (zur nächsten Stunde) wenn nur das Wochenende dazwischen ist
2. keine Hausaufgaben von einem langen Tag (bei uns bis 15.30 Uhr) zum anderen.

Wie schon Lenin sagte: "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!" In diesem Sinne: wenn Hausaufgaben, dann sinnvolle und mit Kontrolle!


Hausaufgaben als Übungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: susan Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.09.2002 22:00:48 geändert: 22.09.2002 22:20:19

Ich unterrichte an einer Grundschule und ich schätze, dass es an dieser Schulform mit den HA teilweise noch etwas anders aussieht als eventuell an den weiterführenden Schulen.

Ich möchte hier an dieser Stelle aber nur kurz ein Statement zu der obigen Aussage hinsichtlich der Schüler machen, die HA nicht machen, da sie nicht in der Lage sind diese korrekt auszuführen.

Ich habe in meiner Klasse selbstverständlich auch unterschiedlich leistungsstarke Kinder. Auch bei mir gibt es Tage, an denen nicht alle Schüler den Unterrichtsinhalten so folgen können, als dass sie diese in Form der HA daheim vertiefend bearbeiten könnten. Ich versuche aber daher, so oft wie möglich, auch bei der Hausaufgabenstellung zu differenzieren - sprich nicht alle Schüler bekommen die gleichen HA auf. Differenzierungen können aber auch in punkto Umfang oder Ausführung einer bestimmten Aufgabenstellung erfolgen. So probiere ich, mehr oder weniger den Kindern gerecht zu werden und sie teilweise da abzuholen und zu fördern wo sie stehen. Klappt nicht immer und schon gar nicht täglich, aber eins ist sicher: wenn ich morgens während des Unterrichts merke, dass ein Kind einen Sachverhalt nicht ganz oder gar nicht verstanden hat, bekommt es eher KEINE HA in diesem Fach auf, als ich darauf hoffe, dass sich die Eltern daheim mit dem Kind abmühen. Dann lieber am nächsten Tag noch mal in Ruhe erklären.

Ich schätze aber, dass diese Vorgehensweise in Grundschulen und Sonderschulen leichter umzusetzen ist. Aber vielleicht kann man es ja auch in den weiterführenden Schulen mal hier und da einsetzen.

So, jetzt muss ich noch ein bischen Wahl 2002 schauen.

Gruß von Susan


Was bedeutet adäquat?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: physikass Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.09.2002 16:46:40

Auch wenn ich nicht so ganz mitreden kann, muss ich sagen, dass das eine interessannte Diskusion ist, im Sinne "Aus der Sicht eines Lehrers" (Lehrerin). Ich finde persönlich Hausaufgaben sinnvoll, solange es nicht zu viele sind. Ich finde die meisten Lehrerinnen und Lehrer (jedenfalls an unserer Schule) unterrichten so, als würde es nur ihr Fach geben und geben dann unendlich viele Hausaufgaben auf. Da finde ich ..na wie sagt man das jetzt.. unsinnvoll? Ich sage einfach nicht sinnvoll(). Weil ich meine, wenn ich in mein Hausaufgabenheft schaue und mal wieder 3 Seiten vollgeschrieben sind mit Hausaufgabenanweisungen, dann gehe ich ja entweder automatisch hin und sage "Das ist viel zu viel, hab jetzt schon kein Bock mehr" oder, ich setz mich hin, sitze bis in die nacht an den Hausaufgaben und bin immer noch nicht fertig, sodass ich am nächsten Morgen extra früher aufstehe, um meine Hausaufgaben fertig zu machen. Dass ist oft so, dann stehe ich Morgens um 4UHR auf, damit ich fertig werde. Das finde ich nicht sinnvoll, das ist es wohl, was 70% aller Schüler dazu treibt, ihre Hausaufgaben nicht zu machen. Denn wem kann man Heute noch glauben, wenn er sagt Ich habe es nicht gemacht weil ichs nicht verstanden habe oder weil ichs zu Hause vergessen habe? Das sind die ältesten Ausreden und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass 95% aller Gründe, die Hausaufgaben nicht gemacht zu haben, gelogen sind. Es ist sehr selten, dass die Wahrheit gesagt wird, so ist es jedenfalls auf unserer Schule. Wir haben schon oft versucht was zu unternehmen dagegen, aber es hat nichts gebracht. Finde ich echt schade, da macht das Lernen gar keinen Spass mehr. Na ja, um noch mal auf meine Frage zurückzukommen, ich weiß echt nicht was adäquat heißt.
physikass


adäquat = angemessenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: susan Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.09.2002 17:54:35

Gruß von Susan


Habe gerade eben einen 10-Stunden-Test korrigiert,...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ruedi Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 27.10.2002 13:25:37

... der ziemlich schlecht ausgefallen ist. Hab darauf hin mal nachvollzogen, welche Schüler die erhebliche Lücken aufwiesen zu den betreffenden Fragen keine Hausaufgaben hatten. Der Zusammenhang war eindeutig! Wenn Unterricht auch auf Hausaufgaben ausgelegt ist, dann müssen diese auch unbedingt gemacht werden. Das Problem kommt dann auf, bis in welche Ebene ich dann kontrolliere, ob die HAs von betreffenden Schülern auch wirklich nachgemacht worden sind. Das kommt ja dann noch zu den aktuellen HAs hinzu. Und das kann ja dann noch länger als 5-10 Minuten dauern.
Muss man denn irgendwann sagen, wer die Aufgaben nicht gemacht und nachgemacht hat ist selber Schuld? Oder bin ich als Lehrer dann in die Pflicht gerufen, wenn ich schon HAs aufgebe die dann auch ultimativ nachzukontrollieren?!? Wie seht ihr das?


Interesseneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kfmaas Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 27.10.2002 20:56:15

Was nützt es, wenn die Hausaufgaben gemacht, korrigiert, erledigt sind, wenn nicht das Interesse dahinter steht, dass das, was ich als Schüler gemacht habe, nun auch zu meinem geistigen Eigentum gehört?

Jede Aufgabe, die ohne Interesse gemacht wird, bleibt wirkungslos. Es stellt sich für mich nicht die Frage, welche Hausaufgaben gebe ich als Lehrer, sondern wie setze ich die Neugier und die Arbeitsbereitschaft der Schüler so in Gang, dass sie mit interesse etwas erarbeiten, das sie so schnell nicht vergessen.

Ich habe da eine Möglichkeit gefunden, die fächerübergreifend eingesetzt werden kann:
z.B. zur Vorbereitung einer HÜ oder eines 10Stunden-Tests:
Die Schüler erarbeiten jeweils 20 Fragen für den Test oder die HÜ mit Lösungen in Gruppen. tauschen ihre Aufgaben aus, korrigieren sie eventuell, geben sie dem Lehrer ab, der aus dem Angebot von normalerweise 7 Gruppen aus je 4 Schülern (Bei 28 Schülern in der Klasse)die Aufgaben auswählt. die im Test oder der HÜ geschrieben werden.

Mit der Zeit braucht man den Test oder die HÜ nicht mehr zu schreiben (wenn man keine Noten mehr braucht), weil der Lernerfolg sich auch so einstellt.
kfmaas


HA in Englandneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: anita2416356 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 28.10.2002 16:37:46

Ich habe ein super System in Sachen HA aus England erlebt.
Dort waren zwar jeden Tag HA`s dran, aber stets nur ein Fach und das fand ich super. Montag hatte ich nur Mathe ect.
Es dauerte auch nie länger als eine Stunde und diese Aufgaben konnten wir in der Schule unter Betreuung erledigen. Wenn es dann wirklich mal an einer Stelle hakte ,konnte man fragen und es wurde geholfen.
Ich fand es früher blöd, wenn die HA`s nicht kontrolliert wurden. Noch nicht einmal stichpunktartig. Einige Lehrer gaben nicht mal die Möglichkeit fragen zum Thema zu stellen. Die Quittung bekamen wir in den Klausuren und ich hatte eine halbe ewigkeit kein Bock mehr auf HA


Anfrageneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hoerby Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.11.2002 23:42:41

Hallo,
unterrichte in der Grundschule, 4. Klasse, habe immer öfter das Problem, dass bei einigen Kindern immer wieder in unregelmäßigen (oder leider regelmäßigen) Abständen die Hausaufgaben fehlen.
Erster Schluss: Bin nicht konsequent im Einfordern!
Replik: Doch, denn die Kids müssen die fehlenden HAs in der Pause (was für ein Pädagoge)nacharbeiten und beim dritten Mal ohne HA gibt´s bei mir inzwischen eine "6"! Hat geholfen, macht aber eigentlich keine Freude!
Zweiter Schluss: Diese Kinder (samt Eltern, die sich wohl nicht darum kümmern) sind nicht mehr zu einer angemessen Aufarbeitung des Unterrichts am Nachmittag anzuhalten.
Replik: Richtig! Und was lernen wir daraus?
Keine Ahnung!
Etwa, dass in 10 oder 15 Jahren Hausaufgaben nur noch für engagierte Elternhäuser oder eben engagierte Kinder aufzugeben sind?
Wer von euch hat ähnliche oder ganz andere Erfahrungen?
Wer schafft es, alle Hausaufgaben bei allen immer durchzubringen?


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