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Forum: "Verzicht auf Mehrbelastung -- Klassenfahrts-Diskussion"

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Verzicht auf Mehrbelastung -- Klassenfahrts-Diskussionneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.10.2013 18:36:35 geändert: 01.10.2013 18:57:02

In der Petition schon angesprochen und im Forum nun aufgegriffen ist die Frage nach der Mehrbelastung durch zusätzlichen Unterricht bzw. viele zusätzliche Aufgaben, die Lehrkräfte an Schulen übernehmen.

Angesichts der Herausforderung, täglich qualitativ hochwertigen Unterricht zu erteilen und weiteren Aufgaben der Begleitung, Beratung, Erziehung, Information und Innovation nachzukommen,
stehen außerunterrichtliche Aufgaben auf dem Prüfstand:

Lehrerinnen und Lehrer tragen außerhalb des Fachunterrichts durch vielfältige Aktivitäten zur Bereicherung des Schullebens und damit zur Qualitätssicherung an niedersächsischen Schulen bei. Dies geschieht beispielsweise durch
◦ die Planung und Durchführung von Klassen-/ Studienfahrten und Austauschfahrten
◦ das Angebot von Arbeitsgemeinschaften
◦ die Planung und Durchführung von Ausflügen/ Wanderfahrten
◦ die Gestaltung und Begleitung von Festen
◦ die Mitarbeit in qualitätssteigernden Ausschüssen und Gremien


Da ja im anderen Forum die Diskussion um Klassenfahrten schon begann, dachte ich, es bietet sich ein weiteres Forum dazu an.

Palim


ich halte es nicht für rechtensneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hbeilmann Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.10.2013 20:13:47

Maßnahmen wie Klassenfahrten als "Verhandlungsmasse" in dieser Diskussion anzusehen. Eine solche Fahrt gehört u.a. zu meinem pädagogischen Auftrag und bringt für die Schüler eine ganz besondere Erfahrung. Dem Versuch, an dieser Stelle den Hebel anzusetzen und so der SL gegenüber mit Nachteilen für die Schüler zu drohen würde ich mich also definitiv nicht anschließen wollen. Das gilt auch für andere Zusatzarbeiten, die Schüler direkt betreffen.

Anders sieht es bei Gremienarbeit aus, die der Schule nur indirekt zugute kommt. Das bedeutet auch viel Arbeit, die einem kaum einer dankt, da könnte man durchaus Abstriche machen.

Andererseits: AGs werden bei uns an der Schule voll ausgeglichen. Das führt dazu, dass wir unseren Schülern ein sehr breit gefächertes Angebot (ca. 40 verschiedene AGs) bieten können, das den Unterrichtsalltag vor allem für die Ganztagsschüler bereichert. Das könnte man als Positiv-Beispiel nehmen, wie sehr es sich auszahlt, wenn Mehrarbeit als solche erkannt und vergütet/ausgeglichen wird.


so gar keine frage des rechts...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: unverzagte Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.10.2013 20:21:19

so wie du argumentierst ist es eher eine moralische frage, ob klassenfahrten zum "pädagogischen auftrag" gehören.
selbstverständlich ist es unser recht eine klassenfahrt zu verweigern, wenn die zusätzliche arbeit nirgendwo verrechnet wird und zwar nicht nur in der tollen erfahrung für die sus, sondern insbesondere in der gehaltsabrechnung.

deine idealisierte auffassung vom lehrauftrag in allen ehren, kommt mir durchaus bekannt vor - seit ich allerdings meinen ersten "burnout" hatte, achte ich sehr genau auf die korrekte einhaltung eines harmonischen verhältnis des arbeitszeitmodells zu meinen leistungen.


Aberneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.10.2013 20:21:51

genau das ist doch immer dasselbe Totschlagargument: die armen Schüler können doch nix dafür...

Und genau deswegen muss es jetzt auch mal wehtun.


klassenfahrtenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: skole Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.10.2013 20:24:47

mach ich schon lange nicht mehr....
eine woche lang die unerzogenen kinder anderer leute beaufsichtigen... nein danke!
dann schmeckt das essen nicht... dann ist die wanderung zu lang.. und bei der abfahrt wünschen die eltern noch: schöne ferien ...
nö.. muss ich nicht haben...
gerne hab ich klassenfahrten mit "lieben" grundschulklassen gemacht... aber ich seh den mehrwert nicht mehr wirklich..
und... allen jetzt kommenden anfeindungen zum trotz: ich steh dazu :-P
skole


ich habeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hbeilmann Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.10.2013 20:33:03 geändert: 01.10.2013 20:33:20

den Begriff "rechtens" nicht im juristischen Sinne, sondern moralisch gemeint. Natürlich kann mich keiner juristisch dazu zwingen, eine Klassenfahrt zu organisieren.

Die Schüler sind in diesem Konflikt eindeutig die schwächsten aller Beteiligten - und auf deren Rücken will ich meine Kämpfe nicht ausfechten.


@klexelneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hbeilmann Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.10.2013 20:37:40

Aber es soll doch den Verantwortlichen in der Politik weh tun, und nicht den Schülern! Den Politikern ist es doch schnurzpiepegal, ob du Klassenfahrten machst oder nicht. Die interessiert nur, wie viel du kostest. Deinen Schülern aber nicht, denen tust du richtig weh damit.


@bheilmannneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: unverzagte Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.10.2013 20:43:50 geändert: 01.10.2013 20:48:52

tja, das ist dann wohl der unterschied zwischen uns beiden: ich hab meine schülerInnen inzwischen nicht mehr so lieb, dass ich meine unbezahlte zeit opfere, um "ihnen nicht weh tun zu müssen".

selbstverständlich haben behörden ein interesse daran, dass das geschäft laüft und dazu gehört nicht nur, wieviel wir kosten, sondern dass "die kundschaft" in diesem falle die eltern zufrieden sind...

im übrigen weiß ich, dass ich den sus nicht alle schmerzen der welt ersparen kann, insofern wäre es doch verwerflich, wenn ich sie nicht zeitig darauf angemessen vorbereite (okay, das war jetzt vielleicht ein bisschen böse...)


Beamte könnenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.10.2013 20:46:57

nicht streiken und auch sonst wenig tun.

Aber auf diesem Weg kann es gelingen, die Eltern, die Öffentlichkeit zu informieren und zu aktivieren, und das kommt auf Dauer nicht gut an, das kostet nämlich Wählerstimmen.

Verweigerungen dieser Art sind die einzigen Möglichkeiten, die Lehrer haben. Und wenn es um das Verfolgen anderer Ziele als die Arbeitszeit der Gym-Lehrer geht, haben sie noch weniger Möglichkeiten. An GS, HS oder RS gibt es wenig bis gar keine Gremienarbeit, da geht es nur auf diesem Weg.


hmmmneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.10.2013 21:13:43

Ich denke auch, dass man nicht umhin kommt, etwas zu streichen, wenn man auf der anderen Seite immer mehr Aufgaben erledigen soll.
Die Bürokratie fordert unendlich viel Zeit,
Gremien - hm, aber auf jeden Fall Konferenzen, von denen früher keiner auch nur geträumt hat etc.

Alles soll mit einem kleinen Kollegium gewuppt werden und da fährt man dann etwa alle 2 Jahre auf eine Klassenfahrt als Klassenlehrer oder Betreuung.
Und ja, ich fahre eigentlich gerne auf Klassenfahrt, habe da u.a. auch viel Spaß, genieße es, die Kinder in anderen Situationen erleben zu können und müsste nicht unbedingt gerade darauf verzichten.

Wenn ich dann nicht da bin, darf ich vorab meinen Unterricht ausarbeiten und zurecht legen, damit der Laden läuft.
Und wenn ich wieder da bin, darf ich gucken, was erledigt wurde und was nicht geklappt hat.
Und als "Lohn" bekomme ich 4 Anrechnungsstunden, die ich aber nur "abfeiern" kann, wenn ich im Gegenzug noch einmal Unterricht ausarbeite.

Solange immer noch alle Lehrkräfte bemüht sind, dass alle aufgebürdeten Aufgaben vollends und mehr als zufriedenstellend erledigt werden, glauben ja auch wirklich alle, wir hätten bisher nur Däumchen gedreht und kämen langsam auf Betriebstemperatur.

Vielleicht sollte man sich wirklich von denen, die den Burn Out hinter sich haben, erklären lassen, warum es dazu kommt und wie man das verhindert.

Wenn meine Gesundheit also so gut sein soll, dass ich auch nach über 40 Dienstjahren noch mit voller Stelle 28 Stunden vor der Klasse stehe und Kindern beim Lernen helfe,
dann muss ich wohl oder über jetzt lernen, mit meinen Kräften hauszuhalten.
Dann werde ich wohl auch zu manchem, was ansteht, NEIN sagen müssen.

Etliche Lehrkräfte streichen am Unterricht und reduzieren den Stundenumfang, damit sie die Arbeit überhaupt schaffen können.
Ob das moralisch "rechtens" ist?

Palim


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