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Forum: "Verzicht auf Mehrbelastung -- Klassenfahrts-Diskussion"

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@palimneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: skole Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.10.2013 21:15:11

wer bestimmt denn, was moralisch rechtens ist?
skole


Die Moral von der Geschicht...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.10.2013 21:18:06

Ich fand den Ausdruck weiter oben so ungewöhnlich und wollte ihn noch mal aufgreifen

... und zum Ausdruck bringen,
dass die Gesundheit und Arbeitskraft der Lehrkräfte über Gebühr in Anspruch genommen werden darf,
sobald man darauf hinweist, aber immer der "sie jammern alle nur"-Joker gezogen wird
und wenn man Maßnahmen zur Reduzierung ankündigt, generell immer gesagt wird, dass es zu Lasten der SuS ginge.

Zu Lasten der SuS gehen aber auch die Vorgaben, die LuL belasten und diese müssen sie buckeln, tragen und umsetzen.

Palim


Moral hin, Moral her:neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bernstein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.10.2013 21:41:28 geändert: 01.10.2013 21:42:20

Der erste Klassenlehrer meines Sohnes an meinem Gymnasium erklärte gleich in der ersten Elternversammlung, dass er seit vielen Jahren nicht mehr auf Klassenfahrt fuhr, weil er nach zuvor geleisteten Klassenfahrten immer zwei (!) Wochen "auf der Nase lag".

--------------

eine weitere Information zum Thema:

Ich führte an meiner Schule 1998 und 2000 ganz allein den Austausch mit einer High School im Einzugsbereich von Los Angeles durch. Der Besuch der von mir begleiteten deutschen SchülerInnen in Kalifornien fand jeweils in den zweiwöchigen Osterferien und in den wenigen Tagen davor bzw. danach statt. Nicht nur waren diese Wochen in Kalifornien kein Urlaub, sondern pure ARBEIT, denn ich war vormittags immer für meine SuS in der Schule für Probleme und Rückfragen präsent, musste auch alle Exkursionen mitmachen (was ich natürlich aus Überzeugung gerne tat).
Aber: In meinen Koffer hatte ich auch zwei Sätze von Englisch-Klausuren gepackt, die ich während meiner Schul-Präsenzzeit korrigierte, wenn mich meine SuS gerade mal nicht belagerten.

Ich kam zwar voller neuer Eindrücke nach der Fahrt zurück, war aber ferienreif...


Da ich ja indirektneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.10.2013 22:39:40

dieses Forum verantworten muss (irgendwie hab ich ja den Impuls dazu gegeben).
Meine Kompetenzen:
1) Langjähriger Lehrer
2) Klassenfahrten, um Kosten niedrig zu halten, fast immer selber organisiert
3) Burn out selbst erlebt (allerdings nicht im Zusammenhang mit einer Klassenfahrt)

Zum Thema:
- Definitiv ist in den letzten Jahren die Zusatzbelastung der Lehrkräfte immens gestiegen (z.B. Jahrgangsstufentests, Evaluationen jedweder Art, verbindliche, aber manchmal unsinnige Fortbildungen...)
- In manchen Bereichen stehen dem zumindest in Bayern Entlastungen gegenüber (Ermäßigungsstunden, Anerkennung von Korrekturzeiten für die Abschlussprüfung als Unterrichtszeiten ...)
- Der Druck auf den einzelnen Lehrer/ die einzelne Lehrerin wächst, Beurteilungen und damit Aufstiegschancen orientieren sich zunehmend an "sachlich" feststellbaren Kriterien wie Examensnote , Leistungen der betreuten Klasse bei Abschlussprüfungen, Tests ...

Mein persönliches Fazit: Die Belastung wurde höher, die Anerkennung jedweder Art geringer; Vieles wird inzwischen als selbstverständlich gesehen, was nicht zum Kerngeschäft Unterrichten zählt. Beurteilungen werden immer mehr nach juristisch überprüfbaren Kriterien erteilt, die doch mit der Unterrichtswirklichkeit überhaupt nichts zu tun haben.

Die Fahrten sind für Schüler sicher ein Erlebnis, aber müssen es z.B. 5 Tage Barcelona sein ( da dauert ja schon die Fahrt mehr als 24 Stunden einfach, so dass im Endeffekt 2 - 2,5 Tage vor Ort bleiben). Schaut natürlich im Jahresbericht toll aus, auch die Belastung für die Lehrkraft hält sich in Grenzen, da man ja die meiste Zeit im Bus sitzt.
Ich organisiere gerne Fahrten, aber es sollten doch gewisse Kriterien erfüllt werden:
1) Volle Anrechnung und Abgeltung der Überstunden
2) Einbindung in den Unterricht mit Vor- und Nachbereitung
3) Ziele, die nicht aus irgendeinem Urlaubskatalog stammen, sondern Ziele, die dem Unterricht dienen.

Ich denke unter solchen Voraussetzungen (v.a.1) könnten wir diese Diskussion ad acta legen.

Leider sieht es im Moment so aus:
Es gibt ein paar Kollegen, die Fahrten verweigern, weil sie nicht abgegolten werden.
Es gibt ein paar Kollegen, die irgendeine Fahrt mit viel Action planen (lassen), weil sich da keiner beschwert (Auch keine Eltern, selbst wenn sie wegen der Kosten einen Monat hungern müssen )
Und dann der kleine/ große Rest: Eigentlich mag ich es nicht, wie es abläuft, aber für meine Schüler...
Mann, sind wir blöd!

Und ich auch
rfalio


Scheint so...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: seplundpetra Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.10.2013 23:42:40

... als wäre durch den zuvor getätigten Beitrag tatsächlich diese Diskussion ad acta gelegt worden. By the way: Gutes Statement, das über mir.

Dennoch möchte ich kurz noch etwas zum ominösen Argumentationspunkt 1 (das ad-acta-lege-Kriterium) beitragen: Ein gute Freundin von mir unterrichtet mit reduzierter Stundenzahl und gibt u.a. am Nachmittag LRS-Kurse für Schüler. Nun fuhr sie als Begleitperson mit der Klasse eines Kollegen auf Klassenfahrt. Die Nachmittagsstunden wurden ihr als "Minusstunden" angerechnet und diese musste sie auch noch nacharbeiten. Dankeschön...


@rfalioneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 03.10.2013 14:57:36

Die Anerkennung der tatsächlich erbrachten Arbeitsleistung auf das Wochenstundendeputat ist der Dreh- und Angelpunkt.

Das gilt doch nicht nur für die Planung und Durchführung von Klassenfahrten. Sämtliche Tätigkeiten, die heute in den Arbeitsbereichen Beratung (Eltern und Schüler), Erziehungshilfen (Zusammenarbeit und Abstimmungen mit anderen Bereichen der Jugendwohlfahrtspflege, Jugendgerichtshilfe etc.) sowie des bürokratichen Dokumentationsirrsinns für jedwede Entscheidung erzieherischer oder leistungsbezogener Art.

Wenn man den Dienstherren ärgern will, dann nicht durch Streichen einer Klassenfahrt. Einfach mal die "Papierarbeit" für die Implementation von Kernrichtlinien, die Dokumentation für die QA und dergl. mehr liegen lassen


@missmarpelneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: klexel Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 03.10.2013 15:02:36 geändert: 03.10.2013 15:03:26

Wenn eine Schule Klassenfahrten streicht, merken das die Schüler, Eltern sofort und können reagieren.

Wenn in einer Schule die Dokumentation für was auch immer liegen bleibt, merkt das ne ganze Weile niemand.


Was wird gesehen?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 03.10.2013 15:15:06

Das ist ein schöner Vorsatz, missmarpel, es merkt aber kaum einer ... bis irgendwann die Inspektion wieder an die Tür klopft.

Dagegen schlägt es erheblich höhere Wellen, wenn Klassenfahrten, Schulfeste, Wanderfahrten, Weihnachtsfeiern ausfallen müssen.
Elterngespräche und Kooperationen könnte man zeitlich einschränken, benötigt sie aber dringender denn je, um im inklusiven Schulalltag ein wenig Licht in viele dunkle Stellen zu tragen.

Dass Lehrkräfte an allen Schulen in vorschulische Tests, Sprachtests und das Erstellen von Fördergutachten mehr denn je involviert sind, ohne dies als Mehrarbeit an irgend einer Stelle deutlich machen zu können oder abgegolten zu bekommen, darf auch ruhig kommuniziert werden.

Neu sortiert (und vor der Wahl noch einmal zurückgestellt) wird auch die Ausbildung der Studierenden in Nds.
Dabei gab es schon Protest vor ca. 1 Jahr, weil die Lehrkräfte, die an den Schulen die Mentorentätigkeiten übernehmen sollen und je 2 Studierende mit UB u.a. beraten und begleiten sollen, keine Anrechung erhalten.
Jetzt ist das Konzept neu überarbeitet, von Anrechung für die Lehrkräfte kann ich aber wieder nichts finden.

Vielleicht gibt es ja noch anderes, das öffentlichkeitswirksam darauf hinweisen kann,
dass Lehrkräfte angesichts der Kürze des Tages und der Vielzahl an Aufgaben einen täglichen Interessenkonflikt austragen, in wie weit sie ihrer Verantwortung noch gerecht werden können.

Palim


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