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Forum: "Zeugnis für Asperger Schüler"

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Zeugnis für Asperger Schülerneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: vg82 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.01.2014 20:37:19

Hallo ihr Lieben,
ich stehe (mal wieder) vor dem Problem, ein Zeugnis für meinen Asperger-Schüler zu schreiben. Er ist in der 4. Klasse in der Grundschule, Niedersachsen.

Rahmenbedingungen: keine Zusatzstunden durch Förderpädagogen (kein Gutachten der Förderschule), Integrationshelferin für alle Schulstunden. Nachteilsausgleich wird gewährt (Anpassung von Aufgaben, anderer Raum für Klassenarbeiten usw.).
Nachdem wir im letzten Schuljahr auf einem sehr guten Weg waren (unter anderem haben wir seine "Schulbesuchszeit" von 3 Stunden täglich auf 5 Stunden täglich heraufsetzen können, "Ausfälle" waren kaum noch da) sieht es in diesem Schuljahr deutlich schlechter aus. Er ist wieder vermehrt auf andere losgegangen, hat viel im Klassenraum geschrien und provoziert, hat wieder viel Zeit außerhalb des Klassenraumes verbracht (um sich zu beruhigen).
Was mache ich jetzt mit dem Zeugnis? In Klasse 3 standen da unter Bemerkungen seine ganzen Fortschritte drin, was schreibe ich jetzt? Ich habe jetzt auch wieder Fächer, die aufgrund von Abwesenheit nicht benotet werden können. Darf ich da "teilgenommen" schreiben statt Note?
Und was soll ich mit dem "Sozialverhalten" nur machen? In Klasse 3 standen da überwiegend positive Dinge drin, was sich eben schon so alles verbessert hatte, aber jetzt ist es ja wieder deutlich schlechter geworden. Freilassen kann ich das Feld auch schlecht...

Wer hat ähnliche Probleme/ Schüler? Wer hat Tipps?

Freue mich über Anregungen...


muss dennneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hbeilmann Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.01.2014 20:55:56

da überall nur Positives stehen? Das ist doch ein Schul- und kein bis zur Unkenntlichkeit positiv verklausuliertes Arbeitszeugnis. Die Eltern wollen doch eine ehrliche Rückmeldung über die Leistungen ihres Kindes, oder nicht?

Wenn sich das Sozialverhalten anderer Kinder deiner Klasse verschlechtert, was schreibst du denn dann? Genau so würde ich es auch mit dem Asperger Kind machen, denn das hat mit Nachteilsausgleich nichts zu tun.

Viel wichtiger wäre aber, die Ursache für diese Verschlechterung herauszufinden. Das kannst du aber nicht leisten, du kannst aber mit deine ehrlichen Kommentaren und Beobachtungen dazu beitragen.


Mal eine Frageneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.01.2014 22:58:00

bezieht sich das kein auf alle fortlaufenen Substantive, wie z.B Integrationshelferin?

@hbeilmann: ganz so einfach ist es bei einem Asperger-Kind nicht. Ich weiß nicht welche Erfahrungen Du mit Asperger-Kindern hast, aber aus meiner Sicht sollte man sehr behutsam mit ihnen umgehen. Positives Verhalten kann wirklich nur Schrittchen für Schrittchen aufgebaut werden.

Ich kann da mit VG supergut mitfühlen. Auch bei meinem Aspergerkind hatte ich im vergangenen Jahr geglaubt, dass wir das gröbste überwunden hatten. Mit den erhöhten Anforderungen Klasse 5 war es sehr schwierig (Übergang ist bei uns erst in Klasse 7). Er ist in alte Verhaltensmuster zurückgefallen.

Was nun bewertungstechnisch möglich ist, ist von uns aus schwer zu sagen, da ja leider jedes Land eine andere Bildungspolitik fährt. Also hier in den Gesetzlichkeiten nachschauen, was geht. Vielleicht rufst Du auch mal die sonderpädagogische Beratungstelle (oder wie auch immer die bei Euch heißt) an und fragst nach. Bei einer Einschätzung würde ich um die Worte Schleifchen binden, die Eltern werden das schon verstehen. Kann man bei SuS mit dem FB soz.-emotionales Verhalten nicht die Bewertung des Arbeits- und Sozialverhaltens aussetzen?


stur stellenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: missmarpel93 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.01.2014 06:12:03

Du bist "kleines Rädchen", verhalte dich auch so. Lass dich von deiner Schulleitung explizit anweisen, was du zu tun oder zu lassen hast. Das ist deren Funktion als Leiter der Dienststelle. Wenn schon Behörde, die poltisch geführt ist, dann auch richtig Behörde - so richtig mit allem Zipp und Zapp.

Normalerweise bekommen wir als Lehrkräfte doch jeden Furz vorgekaut, nur bei Zeugnissen, die "gerichtsfest" sein müssen, gehen vorgesetzte Dienststellen in Deckung. Gut ist ja nur, dass die Schulleitung in jedem Fall das Zeugnis unterschreiben muss und somit mit in der Verantwortung steht. Da sie das wissen muss, kann man sich sehr gut auf ein "Schwarze peter Spiel" einlassen.


Förderbedarfneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: vg82 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.01.2014 07:35:32

Förderbedarf ES ist ja nicht festgestellt worden; das Verfahren hat man sich aufgrund des Asperger und der von Anfang an komplett anwesenden Integrationshelferin gespart. Also ja, ich habe eine I-Helferin für den kompletten Schulvormittag, das würde anders bei diesem Jungen auch gar nicht gehen.
Wenn ich das Sozialverhalten "ganz normal" bewerte, weiß ich genau, dass der gerade beginnende positive Trend, auf den ich jetzt seit Schuljahresbeginn warte, im Keim erstickt wird. Außerdem sollen laut Empfehlung des Kultusministeriums Kinder mit Asperger beim Sozialverhalten "nach ihren Möglichkeiten" bewertet werden. Hmm... ich grüble nachher noch ein bisschen weiter. Vielleicht hat im Kolegium auch noch jemand Formulierungsideen.
Ich kann auch mal versuchen, an die SL zu delegieren... mal sehen, was die sagt...



meine Erfahrungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hbeilmann Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.01.2014 07:39:42

mit Asperger-Kindern ist nicht groß, was ich geschrieben habe, entspricht meinem "gesunden" Menschenverstand.

Ich will so ein Kind keinesfalls aburteilen, geschweige denn für sein Verhalten bestrafen, wenn es einen Rückfall erleidet, aber die Eltern müssen doch erfahren, wie sich ihr Kind in der Schule entwickelt, damit sie die Möglichkeit haben, ihrer Fürsorgepflicht nachzukommen. Und dazu gehört IMHO ein ehrliches Zeugnis.

Aber @caldeirao, du hast schon Recht, viele Landesregierungen und SL sehen das anders und möchten sich am liebsten nicht die Finger an diesem heißen Eisen verbrennen.


Kontaktneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: vg82 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.01.2014 07:45:56

Ich stehe in ständigem Kontakt zu Eltern und Therapeuten des Kindes. Ich weiß genau, was zu Hause gut oder schlecht läuft, die Eltern wissen genau, was in der Schule gut oder schlecht läuft. Die Therapeutin arbeitet an Lösungen für die Schule (unter anderem). Es sind also alle genauestens im Bilde, was den Schüler angeht. Aber wenn er jetzt sein Zeugnis bekommt, werden ihn "schlechte Bemerkungen" derart aus der Bahn werfen, dass vermutlich wieder alle Anstrengungen für die Katz sind. Und das wäre sehr schade.
Der Junge will es allen Recht machen, kann dies aufgrund des Asperger Syndroms aber nicht. Wenn er begreift, was er angerichtet hat, fragt er sofort: "Habt ihr mich jetzt alle nicht mehr lieb?"
Ich muss da eine diplomatische Lösung finden.


Ganz naiver Vorschlagneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: tinka-etoile Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.01.2014 08:44:28

... aber vielleicht gerade deswegen hilfreich:
Bewertung in diesem Bereich aussetzen (nach Absprache mit Schulleitung unter genau den Gründen, die du im letzten Post schriebst)?
tinka-étoile


Wennneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 21.01.2014 10:50:49 geändert: 21.01.2014 10:53:58

die i-Helferin den ganzen Tag da ist, dann wäre ja auch die Möglichkeit sie zu fragen. Ich kann mich beispielsweise auf meine I-Helferin verlassen und sie weiß genau, was sind Erfolge, wo hat er sich jetzt nur gedrückt, welches Verhalten ist aspergerspezifisch usw. Sie ist eine große Unterstützung für mich und würde mir in diesem spezifischen Fall helfen.

Übrigens wurde ihre Kompetenz lange unterschätzt und so lagen riesige Ressourcen brach. Ich habe immer wieder in der Schule angemahnt, sie bei allen diesbezüglichen Entscheidungen einzubeziehen. Jetzt ist sie wirklich ein anerkanntes Mitglied in unserem Kollegium und alle profitieren davon.

Dass der Junge nicht sonderpädagogisch diagnostiziert ist, wundert mich, denn die I-Helferin ist ja nur zu seiner Unterstützung im Schulalltag da und nicht zur individuellen Förderung. Vielleicht sich diesbezüglich noch mal schlau machen und gegebenenfalls die Eltern in die Spur schicken.


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von: kathrin74 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 22.01.2014 20:16:55

unbedingt den Förderbedarf ES feststellen lassen! Wenn du es nicht machst (du kennst das Kind gut), dann wird es an der weiterführenden Schule gemacht, wo man das Kind nicht so gut kennt.


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