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Forum: "Was ist guter Unterricht"

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Was ist guter Unterrichtneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: niconj Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.05.2016 08:51:05 geändert: 15.05.2016 12:26:04

Hallo ihr Lieben,

ich befinde mich gerade im Referendariat und darf im Hauptseminar eine
Sitzung mit dem im Titel genannten Thema halten (welche auch benotet
wird). Dieses wird im Zusammenhang mit der Hattie Studie bearbeitet,
welche gezeigt hat, dass der Lehrer mit Abstand den größten Einfluss auf
den Erfolg seiner Schüler hat (welch Überraschung).

Nun wurde die Frage nach gutem Unterricht im Studium genügend
theoretisch behandelt (Hilbert Meyer vor allem), sodass ich mich lieber
auf die Praxis konzentrieren möchte denn Ich bekomme immer öfter gesagt,
dass das was ich im Studium/Referendariat lerne, nur bedingt auf das richtige
Lehren zutrifft.

Ich möchte euch daher fragen, wo ihr guten Unterricht einordnet. Geht
dieser mit den 10 Merkmalen Hilbert
Meyers* einher oder doch in eine ganz andere, pragmatischere
Richtung?

Ich unterrichte derzeit an einem Gymnasium und bin teilweise sogar der
Ansicht, dass guter Unterricht genau auf die Abiprüfungen hinarbeitet
um den SuS ein möglichst einfaches Gelingen zu sichern. Meine
Annahme resultiert aus der kürzlich geschriebene Abiprüfung in Englisch
bzw. der Korrekturbesprechung dieser. Hier kam mehrmals von älteren
Lehrern die Bemerkung, dass sie dieses eine Thema bis zur Vergasung
geübt hätten, weil es in der Prüfung fast immer Bestandteil sei.

Natürlich ist dies nur eine Facette des Unterrichts, zeigte mir aber, dass
Unterrichten auch sehr pragmatisch sein kann.

Ebenfalls habe ich während meiner Hospitation in einer 7. Klasse
Spanisch beobachtet, dass es garnicht so viel zu beobachten gab. Kein
Methodengewitter, welches unrealistischerweise bei den
Prüfungsstunden abgefordert wird, sondern eher klassischer Unterricht;
und trotz des ganz normalen Unterrichts sind die Schüler nach mal grad
einem Jahr schon richtig gut.

Was denkt ihr?

*http://www.staff.uni-oldenburg.de/hilbert.meyer/9290.html


ahaneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: amann Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.05.2016 12:13:57 geändert: 09.05.2016 12:16:52

"gut" ist ein Werturteil, hängt also von deinen eigenen Werten ab. Nach deiner These kommt es darauf an, eine gute Note zu erzielen. Eine andere, eher Humboldtsche These wäre, es komme darauf an, den Menschen zu bilden, d.h. ihm ein möglichst klares, kompetentes und reichhaltiges Betrachten und Verstehen der Welt zu ermöglichen.

Mit dem Konflikt zwischen den Lehren deiner Ausbilder und dem, was du im wirklichen Unterricht erlebst, musst du leider selber klarkommen und einen klugen Mittelweg steuern zwischen Wahrheit und dem, was man sagen soll.

Es gibt ein Leben nach dem Referendariat.


Dankeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: niconj Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.05.2016 12:41:01 geändert: 09.05.2016 12:42:26

Mir ist bewusst, dass "gut" immer im Auge des Betrachters liegt aber es
sollte doch auch einen generellen Konsens darüber geben was als guter
Unterricht bezeichnet wird.

Die Frage des Ziels ist hier nicht außer Acht zu lassen, denn nur um des
Unterrichts willen unterrichten wir ja auch nicht. Daher auch meine
Beobachtung/Schätzung des "Abitur-Drills".

Wird am Gymnasium mit dem Ziel unterrichtet dem Schüler ein möglichst gutes
Abitur zu ermöglichen um dann weiter an die Uni zu gehen oder um ihm
lebensrelevante Lösungs-/Überlebensstrategien zu vermitteln?


Ich bin ja auch eher Rebellneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.05.2016 13:39:23

wenn es um das Lernen für Prüfungen und Zensuren geht. Daher kräuseln sich bei mir die Nackenhaare bei Aussagen, dass guter Unterricht die Orientierung auf die Prüfung ist. Aus meiner Sicht ist guter Unterricht, wenn die SuS Dinge fürs Leben lernen und wenn sie es können, dann werden sie auch die Prüfung bestehen. Nun ist mir schon auch klar, dass das sehr idealistisch gedacht ist.

Praktisch gesehen ist guter Unterricht immer am Lernerfolg zu messen. Das werden unterschiedliche Typen von Lehrern unterschiedlich tun. Sicher sind die 10 Merkmale eine gute Orientierung und auch Methodenvielfalt wird den lernerfolg erhöhen. Allerdings ist auch immer die Efffiktivität zu beachten. Ich kann nicht in jede Stunde 3 Stunden und mehr Vorbereitungszeit stecken.


es gibt keineneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hbeilmann Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.05.2016 16:35:40

eindeutige Definition und keinen einheitlichen Konsens über "guten" Unterricht. Jeder Lehrer versteht darunter etwas Anderes, bzw. je nach Situation ist die eine oder andere Form des Unterrichts gut.



Ziel eines guten Unterrichtsneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: christeli Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.05.2016 17:32:38

kann nicht nur ein gutes Prüfungsergebnis sein. Das hieße dann stur
auswendig pauken. Natürlich ist eine gute Abinote toll, aber die erreicht
man auch durch in "gutem Unterricht" erworbenes Ableiten und Bearbeiten
von Material. Wenn Schüler gelernt haben, sich selbst Sachverhalte zu
erarbeiten, werden sie auch gute Ergebnisse erzielen, auch nach der
Schule.



mal dies und mal das und irgendwie eine gute Mischungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.05.2016 18:51:32

Ich finde wichtig, die Punkte von H.M. kritisch zu hinterfragen.

Was in Oldenburg als "genial" erachtet wird, ist in seinen eigenen Fortbildungen nicht so toll umgesetzt und wird an anderen Unis als "Rezeptwissen" abgelehnt.

Dass "guter Unterricht" immer ein Abwägen ist und immer im aufgezeigten Spannungsfeld steht, gehört für die "gute" Lehrkraft dazu, da sie selbst es täglich abwägen muss.

Palim





Die Antwort ist ganz einfach:neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.05.2016 18:57:44

meiner!
Und jetzt nehmen wir mal das Gas aus dieser Aussage.
Ich muss von meinem Unterricht überzeugt sein, ich muss hinter dem stehen, was ich tue; dann wird mein Unterricht fast automatisch gut.
Ich muss mich als Person, als Persönlichkeit einbringen.
Ein Beispiel :
Ich halte eine Mathestunde formal total korrekt, aber finde keinen Draht zu den Schülern...
Und dann das selbe Thema, andere Klasse, anderes Herangehen. Plötzlich merkst du: Fehler; aber die Schülr sind grad so schön dabei, suchen selber Lösungen, entwickeln Strategien. Da brems ich doch nicht, denn das ist guter Unterricht.
Also:
Wichtig ist auf jeden Fall das Ergebnis (und das muss nicht immer prüfungsrelevant sein).
Suchen wir eine gesunde Balance zwischen Prüfungsanforderungen und gesundem Menschenverstand.
rfalio


Für michneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: lamaison Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.05.2016 19:18:32

ist das nicht nur die Vermittlung von Wissen, die zu einer guten Note führt. Aber ich bin ja in der Grundschule. Ist da vielleicht anders.

Gegenseitige Wertschätzung, Vermittlung von Vertrauen, Zutrauen in die eigene Person, vermitteln, dass jeder etwas wert ist und etwas etwas gut kann, dass jeder anders ist und dass das okay ist. Gegenseitiges Helfen, Toleranz, Mut und seine Meinung äußern können, das ist mir wichtig. Aber das läuft nebenher beim Vermitteln von Wissen, das manchmal mehr lehrerzentriert abläuft und manchmal sehr frei. Kommt auf das Thema an und welche Ziele ich verfolge.
Wenn man merkt, dass es nicht so läuft, sollte man auch mal alles über Bord werfen können und anders/neu anfangen.

Zugeben können, dass auch mal der Lehrer etwas nicht weiß oder falsch macht. Gemeinsam nach Lösungen suchen...


Vielen Dank für den Inputneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: niconj Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.05.2016 09:00:15 geändert: 10.05.2016 09:01:19

Ich habe hier ein Buch von Unruh und Peterson vor mir liegen. Titel: "Guter
Unterricht".

Eine Sache ist mir hier als eigene Beobachtung auch schon aufgefallen:

Die Schüler "können anspruchsvolle Texte interpretieren oder komplizierte
grammatische Strukturen reproduzieren aber zeitgleich in simplen
Alltagssituationen versagen".

Ich lernte einen Schüler kennen, welcher ein sehr gutes Spanischabitur
schrieb. Von dieser Seite alles im Lot. Dieser stand dann vor meiner Frau
welche Muttersprachlerin ist und konnte sich mit ihr kaum über normale
Themen unterhalten. :(

Nun sollte, wie ich das rausgelesen habe, guter Unterricht eben diese
Alltagssituationen mit einbinden bzw. die Schüler darauf vorbereiten und
eben nicht nur für die anstehende Prüfung da sein.

Wie schaffe ich es und das ist für mich guter Unterricht, solche
Alltagssituationen zu "bedienen" und gleichzeitig die Lehrplanvorgaben zu
treffen?

Hier wurde ja auch schon die Arbeitsökonomie angesprochen. Ich kann ja
nicht zu jedem Thema für die Schüler relevante Alltagssituationen suchen und
am besten noch zwischen den verschiedenen Leistungsniveaus differenzieren.


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