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Forum: "Geringer Altersunterschied - Probleme und Vorteile"

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Geringer Altersunterschied - Probleme und Vorteileneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: medien02 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.06.2016 18:07:53

Hallo zusammen,

im Moment besprechen die Jugendabteilung eines Sportvereins und ich, ob ein geringer Altersunterschied bei einer Aufsichtsperson mehr Nachteile hat als Vorteile.

Ich bin 19 Jahre alt und möchte in den Ferien gerne Ausflüge mit manchen Mannschaften in der Region unternehmen. Die Mannschaften sind die C-Jugend (14/15 J.), B-Jugend (15/16 J.) und die A-Jugend (17/18 J.). 

Viele Spieler kennen mich schon, da ich ab und zu beim Training hospitiere, um Sportpraxis kennenzulernen. Ich tausche mich mit den Trainern aus, unterhalte mich aber auch mit den Jugendlichen und wir kommen super miteinander aus.

Ich mache eine Ausbildung zum Erzieher und finde, dass eine persönliche und sympathische Beziehung die Basis für einen guten gemeinsamen Umgang ist. 

Wir haben allerdings bedenken, dass die B- und A-Jugend eventuell aus dem Ruder laufen könnte, wenn wir unterwegs sind. Die Jungs sind alle nett und fallen nicht auf. Ich fahre dann auch nicht als einzige Aufsichtsperson mit.

Wie seht ihr das als Pädagogen? Ist ein geringer Altersunterschied authentischer oder viel zu gefährlich?



je nachdemneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: palim Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.06.2016 18:50:28

Es kommt darauf an  

Als junge Erwachsene war ich als Betreuerin mit auf einer Ferienfreizeit, war aber mit 24 Jahren die älteste und kam "von außen" dazu.

Die anderen Betreuer kamen sozusagen aus der eigenen Jugendgruppe. Diejenigen, die unter 18 waren, fuhren als Teilnehmer mit, die über 18-jährigen als Betreuer.

Schwierig war es für etliche der 18jährigen, die Rolle zu wechseln, Betreuer zu sein, Position und Verantwortung zu übernehmen, Risiken einzuschätzen, Standpunkte zu vertreten.

Schwierig war es auch für sie, Regeln durchzusetzen, bei Sachen, die zu Hause in der Jugendgruppe geduldet wurden (da waren sie alle Teilnehmer), auf der Freizeit aber eigentlich (nach Jugendschutzgesetz) zu sanktionieren waren (Alkohol, Rauchen...)

Einige der jungen Betreuer konnten mit ihrer neuen Rolle und deren Anforderungen nicht umgehen und meinten, sie müssten ihre Macht demonstrieren oder wolllten ihre Unsicherheit überspielen, indem sie besonders streng waren.

Wenn Rolle und Regeln klar verteilt sind, kann es aber auch gut laufen.

 

Palim

 



Dankeneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: medien02 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.06.2016 19:08:42

Danke für deinen Erfahrungsbericht, palim!

 

Wir beschäftigen uns mit der Rollendistanz leider noch nicht in der Ausbildung.

Muss man denn "strikt und streng" handeln oder kann man auch "auf Augenhöhe" (ohne sich abends mit den Jugendlichen zu besaufen  ) mit den Jugendlichen sein, locker und lustig?

 

Ich finde es da ganz schwer, zu unterscheiden, was wann angebracht ist. Klar, in gefährlichen Situationen oder Konflikten sollte man eine klare Rolle einnehmen und durchsetzen aber wie ist das in der übrigen Zeit?

 



Ich war mal in einem Ferienlager,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 09.06.2016 21:21:08

da waren wir ALLE 18, einschließlich die Leitung, die Kinder allerdings zwischen 8 und 12. Das hat super geklappt. Man muss sich der Verantwortung bewusst sein.

 

Du schreibst, dass auch ältere Betreuer dabei sind. Wirst du eine Gruppe allein haben, Wie soll das aussehen.

 

Ich denke, dass man durchaus mit 19 Jahren eine solche Gruppe betreuen kann. Man sollte sich eben seiner Rolle bewusst sein und auch dem Gegenüber klar machen, dass man letztendlich das letzte Wort hat und auch Regeln durchzusetzen hat, auch wenns unangenehm ist. Das kann durchaus auch auf Augenhöhe passieren. Es wird vielleicht deinem Gegenüber oder auch Dir schwerfallen, dass immer zu akzeptieren. Aber durch Gestik, Mimik und Körpersprache solltest Du ihnen klar machen, dass sie Deine Aufsichtsrolle zu respektieren haben und sie wissen ja, wie man sich gegenüber Respektpersonen verhält. Vielleicht hilft da auch dieses unnatürliche Sie. Des Weiteren solltet ihr Betreuer an einem Strang ziehen. Nicht immer findet man die Entscheidungen der anderen Betreuer gut. Das könnt ihr vielleicht im stillen Kämmerlein diskutieren, aber niemals vor den Jugendlichen.



Unterschiedneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bger Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 10.06.2016 22:13:50

Meiner Meinung nach ist es ein gravierender Unterschied, ob man, wie du offenbar, von außen kommt oder der eigenen Jugend entstammt. Im letzteren Fall sind Distanzprobleme geradezu vorprogrammiert, denn viele kennen einen ja als Mitglied der Mannschaft, also auf der gleichen Ebene. Da du aber, wie ich deinem Beitrag entnehme, nicht in der Mannschaft warst, ist es einfacher, als Gruppenleiter respektiert zu werden.

Ich würde es riskieren.

 



Danke für euer Feedback!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: medien02 Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.06.2016 21:49:34

Danke für euer Feedback!

 

Der Vorstand und ich haben uns dazu entschlossen es auszuprobieren. Dabei starten wir verschiedene Projekte.

 

Ich komme nicht aus dem Verein, habe demnach eine "neutrale" Rolle. Auch die bisherigen Ansprachen vor den Mannschaften (15-16 J. / 17-18 J.) verliefen reibungslos: Alle haben zugehört, Rückfragen gestellt und mich teilweise sogar gesiezt (habe aber spontan das "du" angeboten...).

 

Wir planen pädagogische Ausflüge, bspw. zum Klettergarten und zum Schwimmbad. Je nach Erfahrung werden wir dann auch im Dezember eine mehrtägige Mannschaftsfahrt unternehmen...



Viel Erfolgneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: hbeilmann Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 20.06.2016 21:57:31

für deine Projekte!

Ich selber komme aus der Ecke der Pfadfinder, wo das Prinzip "Jugend führt Jugend" in Deutschland sogar fest etabliert ist. Wir Gruppenleiter waren immer nur unwesentlich älter als die anderen Gruppenmitglieder - oft sogar gleichaltrig.

In anderen Ländern herrschen ganz andere Sitten - in Großbritannien zB wäre es nahezu undenkbar, dass eine Jugendgruppe von einem Jugendlichen geleitet wird. Ein Altersunterschied von mind. 10 Jahren war da völlig üblich, manchmal sind es auch 50 Jahre.



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