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Der 4teachers Schulplaner 2016/17
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Forum: "Kennt Ihr das auch??"

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Kennt Ihr das auch??neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kmausibaer Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.03.2005 22:49:49

Hallo an alle!

Ich mache gerade mein B2-Praktikum und meine Mentorin ist krank.Ich vertrete sie derzeit voll und dachte mir, dass ich in der 7. Klasse (Hauptschule) ein Übungsdiktat schreiben könnte. Der Text hatte Grundschulniveau, aber die Kinder wurden damit absolut nicht fertig. Bei 166 Wörtern haben manche über 40 Fehler reingehauen. Komischerweise machen alle Kinder dieselben Fehlertypen. Meiner Meinung nach könnte das ja an meiner Mentorin liegen, dass sie nicht auf diese Quellen achtet.
Auf jeden Fall war ich nach dem Korrigieren etwas deprimiert, da ich mir ein besseres Ergebnis erhofft hatte... Ich suche momentan noch die Schuld bei mir, weil der Text ja doch zu schwer sein könnte (stand ab 4. Klasse da).

Kennt Ihr das auch? Soll ich meine Mentorin auf die Fehlerquellen aufmerksam machen?


Vielen Dank!


das kannst duneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: bernstein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.03.2005 23:25:27 geändert: 01.03.2005 23:42:38

meines Erachtens nur beurteilen, wenn du die Klasse näher und länger kennst. Ich habe erlebt, dass Klassen trotz bewusster Besprechung und Einübung von Regeln einfach viele Diktate in den Sand setzen, sozusagen resistent gegen jedwede Art von Bewusstmachung und Übung sind. Ich habe schon erlebt, dass es kaum einen Unterschied macht, ob ein Diktat zum ersten, zum zweiten oder gar zum dritten Mal geschrieben wird.
Frage deine Mentorin, wie du der Klasse helfen kannst.

Selbst wenn die Klasse aus lauter Schwachis besteht, kannst du ihnen Erfolgserlebnisse bereiten, indem du sie Diktate wiederholen lässt. Jeder Fehler weniger vom einen zum anderen Mal bedeutet ein Erfolgserlebnis.


Ganz normalneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ishaa Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 01.03.2005 23:50:01

finde ich , was du da erlebt hast. Viele HauptschülerInnen sind sehr rechtschreibschwach, in fast allen Klassen gibt es mehrere Kinder mit einer ausgeprägten Schreibschwäche. Hinzu kommt: Diktate verursachen Stress. Vor allem relativ lange ( für die Hauptschule ist deines relativ lang, finde ich). Nach vielen intensiven Gesprächen mit Grundschullehrerinnen schreibe ich an der Hauptschule gar keine Diktate mehr. Macht man anscheinend auch an der Grundschule nicht mehr. Ungeübte Diktate machen Stress, es wimmelt nur so von Fehlern. Geübte Diktate werden von vielen Kindern sehr viel besser geschrieben. Das heißt aber leider nicht, dass die gleichen Wörter in anderen Zusammenhängen auch richtig geschrieben werden. Also kaum Lerneffekt. Von der Grundschule abgeguckt habe ich mir z.B. das Üben von (wenigen auf einmal) Lernwörtern, mit denen dann selbständig Sätze geschrieben werden (Ist auch eine realistischere Schreibsituation). Oder ich diktiere über einen Zeitraum von 2-3 Wochen zu Beginn jeder Stunde zwei Sätze zu einem bestimmten Rechtschreibthema. Dafür reicht die Konzentration, alle kommen mit, der Erfolg kann sofort überprüft werden.
Nicht verzweifeln!
LG
ishaa


Das Kreuz mit der Rechtschreibungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: brigida Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.03.2005 09:09:37

kennt wohl jeder Lehrer. Aber das Üben mit Lernwörtern nach allen möglichen Varianten, nicht nur Sätze bilden, (Rechtschreibschwierigkeiten kennzeichnen, Wörter richtigstellen, Suchsel, Lückentexte mit den Fehlerwörtern, Kreuzworträtsel, Rechtschreibkartei, Wörter 3-mal schreiben, Trennübungen, Wörterbuchübungen, verwandte Wörter suchen usw.)bringt meine Schüler immer weiter und die Rechtschreibleistugen sind gar nicht so schlecht.In einer Hauptschulklasse kann man sehr gut nach Fehlerquellen arbeiten, d.h. die Fehler bearbeiten, die die Schüler machen.Allerdigs müsste man mit den gezielten Rechtschreibübungen schon in der Grundschule beginnen.


Das Dilemma unserer Schuleneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.03.2005 12:09:44

Ich finde erst einmal gut, dass du dich damit auseinandersetzt. Ich glaube, dass einige LuL in der Hast nach Erfüllung der Rahmenlehrpläne die Schwächen und die Individualität des Einzelnen nicht mehr sehen und sich nicht fragen, kann das der/die SoS oder muss ich das noch üben. Nach schlecht ausgefallenen Arbeiten habe ich schon von LuL gehört, aber das habe ich ihnen doch erklärt. Wenn ich von mir ausgehe, verstehe ich auch nicht alles beim ersten Mal, aber im Gegensatz zu unseren SuS wage ich mich nachzufragen. Wenn du bewusst darauf achtest, wirst du feststellen, dass sich viele SuS das nicht trauen aus Angst ausgelacht zu werden und es gibt leider auch genug LuL, die dann die SuS "für ein bisschen blöd verkaufen".
Aber zurück zu deiner Frage. Ich würde an deiner Stelle eine Fehleranalyse für jede(n) SoS erstellen. Gute Anleitungen findest du bei 4tea. Vielleicht kann noch jemand Anderes genauer sagen, wo du es findest. Anschließend in Partnerarbeit/Gruppenarbeit Übungen zu diesen Fehlerquellen erfüllen lassen (individuell- also nicht alle das Gleiche). Anschließend würde ich mit den SuS ein Diktat schreiben. Aber auch mit differenzierten Aufgabenstellungen. Stell dir das arme Würstchen vor, das 40 Fehler hat. Selbst wenn es 35 Fehler beim nächsten Mal hat, was eine gute Verbesserung wäre, bekommt es trotzdem eine "6". Wärst du dann motiviert zum Üben? Außerdem ist es Horror für das Kind. Stell dir vor, du musst zu einer Prüfung in der du Null- Chancen hast zu bestehen, es steht eigentlich nur die Frage, "Wie blöd stellst du dich heute wieder an?" Also bloß nicht diese Kinder ein volles Diktat schreiben lassen. Gib diesen Kindern beispielsweise das Diktat als Lückentext, den sie abschreiben können, während du das den anderen diktierst. So kannst du überprüfen, ob sie die neuen Lernwörter geübt haben. Der 2. Vorteil ist, sie haben eine Chance das Diktat zu bestehen. Damit kannst du sie auch wieder verantwortlich für den Wissenserwerb machen. Und gute Noten und Lob motivieren.
Überprüfe unbedingt, ob die Kinder lange/ kurze Vokale hören. Führe dazu Übungen und Tests durch. Hören sie harte und weiche Konsonanten. Sind sie in der Lage, lange Wörter in Silben zu zerlegen. Nur wenn sie diese Grundlagen beherrschen, haben sie eine Chance, die Schriftsprache zu erwerben. Ich muss leider immer wieder beobachten, dass viele SuS, als eine bestimmte Regel erlernt wurden, waren sie dafür "geistig noch nicht reif" und dann kam diese Regel nie wieder für sie und so haben sie sie nicht gelernt.
Ich hoffe, du kannst damit etwas anfangen. Behalte dir bitte deinen Blick für Lernprobleme und verstumpfe nicht im späteren LehrerInnen leben. Frage dich weiterhin, was kann ich tun, damit auch der Letzte Erfolg hat und nicht frustriert. Solche LuL brauchen wir.
Caldeirao


Nicht deine Schuldneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.03.2005 12:15:34

Ich habe mir nochmal über deinen letzten Satz Gedanken gemacht. Wenn du meinst, dass das Diktat Grundschulniveau hatte, dann war es nicht zu schwer, gräme dich nicht. Wenn die Fehlerquellen ähnlich waren, wurde das Thema unzureichend geübt und dafür trägst du wohl am wenigsten die Verantwortung. In der Auswertung zu den SuS würde ich sagen, dass man aus seinen Fehlern lernen kann, dass du nun siehst, was zu üben ist und sie eine 2. Chance erhalten.
Caldeirao


Am Gym. nicht andersneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rub Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.03.2005 13:22:36

das Problem ist in meiner gymnasialen 7.auch und ich habe die Erfahrung gemacht, dass nur stress rausnehmen hilft:zB. differnzierte Diktate, also zB verschiedene Wörterzahl, einige hören früher auf zu schreiben als andere. Außerdem schreibe ich jede Woche (!) ein wochendiktat in der Wochenplanarbeit als Partnerdiktat, Länge ist frei wählbar zwischen 70 und 220 Wörtern. SuS korriegieren sich gegenseitig und tragen Fehler dann in Fehleranalyseheft ein, das individuelle Listen für Fehlerschwerpunkte enthält. Immer wieder ist im Wochenplan dann die Aufgabe, einen Fehlerschwerpunkt zu üben.
Lasse die Schüler zu bestimmten RS Problemen auch selbst Diktattexte entwickeln,und dann in Fundus aufnehmen, Motivation ungleich höher.
All diese Maßnahmen bringen auf lange Sicht einen positiven Effekt, aber man braucht langen Atem.
Bei ganz schlechten RS Kindern empfehle ich Eltern auch Antrag auf Aussetzung der RS-Note, machbar bis mindestens Klasse 9, lg rub


Danke!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kmausibaer Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.03.2005 15:29:27

Vielen Dank Euch allen!

Ich muss nun hier mal ein bißchen Dampf ablassen!

Meine Mentorin ist wieder gesund und hat mich gefragt, was ich unterrichtet hab. Ich erzählte ihr von dem Diktat und sie war begeistert. Dann habe ich ihr meine Fehleranalysen gezeigt und sie darauf aufmerksam gemacht, was sie vielleicht in naher Zukunft nochmal wiederholen sollte.
Die Antwort von ihr war: "Ja ja, damit haben alle Klassen Probleme, aber das kann man ja noch so oft mit denen üben...!"
Dabei sind die meisten Fehler wirklich vermeidbar (z.B. "vür").
Das hat mich dann schon aufgeregt.
Mir tun dann nur später die Kinder leid, die als Erwachsene wegen ihrer schlechten Rechtschreibung ausgelacht werden....


Jeden Donnerstagneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: event Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.03.2005 16:19:03 geändert: 02.03.2005 16:20:49

schreibe ich in meiner 8. Klasse ein geübtes Diktat. Montags gebe ich den Text heraus. Mache das schon seit Klasse 5, ist also schon ritualisiert. Dabei kommt es mir nicht auf die Anzahl der Wörter und den Schwierigkeitsgrad an, sondern auf ein sich leicht zu verschaffendes Erfolgserlebnis. Viele Fehler sind also keine Dummheit, sondern Faulheit.
Jeder Schüler kann hier seine Arbeitshaltung zeigen und eine gute Note bekommen, die ich auch in die Zeugnisnote einfließen lasse. Hat sich bewährt und mehr als 5 Fehler macht niemand mehr in einem 140 Wörter Diktat.
Grüße von event


Stichwort: am Gymnasium nicht andersneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: physikass Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 02.03.2005 18:20:53

Hi,

ich kann mich dem bisher Gesagten nur anschließen und noch einmal betonen: Am Gymnasium ist das nicht anders. Ich bin Gymnasialschülerin der 11 und gebe schon seit 4 Jahren Nachhilfe in den Hauptfächern. Wenn jemand Nachhilfe in Deutsch benötigt, dann sind 80% der Schüler der Rechtschreibung wegen in der Deutschnachhilfe. Und auch gewöhnliche Diktate in der Klasse fallen nicht anders aus. Ich kann mir zwar vorstellen, dass die Situation am Gymnasium vielleicht nicht ganz so schlimm ist, aber das komtm auch auf den unterrichtenden Lehrer an.

Mein Vorschlag ist jedenfalls folgender:
Ich leite freiwillig (und natürlich für die teilnehmenden Schüler kostenlos!!) eine Deutschnachhilfegruppe im Nachmittagsbereich unserer Ganztagsschule. Ich denke, das ist auch möglich, wenn die Schule n icht als Ganztagsschule zählt, mal eine der zwei Stunden länger da zu bleiben um etwas zu lernen.

Jedenfalls übe ich mit denen für die entsprechenden Klassenarbeiten wenn etwas ansteht, aber den hauptsächlichen Schwerpuntk habe ich auf die Rechtschreibung gelegt. Denn es kann ja nicht angehen, dass so manch ein Experte in einem Diktat mit 88 Wörtern 50 Fehler macht, das ist kein Witz, sondern Realität. Und die anderen machen nciht minder weniger Fehler. Die machen zwar "nur" 30 - aber das ist genauso eine 6 wie die 50 Fehler.

Ich denke, es ist wichtig, dass die Schüler solche Hilfen bekommen. Es gibt doch an jeder Schule einen Schüler, der sowas gerne machen würde? Also so eine Deutschgruppe. Das können ja auch mehrere machen. Zum Beispiel gibt's bei uns an der Schule ein Projekt "Schüler Helfen Schülern". Ist natürlich auch im

Nachmittagsbereich, aber na ja, wie gesagt, kann man ja auch so als Lerngruppe extra anbieten. Da helfen Oberstufenschüler, aber auch schon Schüler ab Klasse 9, den Schülern aus Klasse 5 und 6 bei den Hausaufgaben, bei sonstigen Schulproblemen (wie zum Beispiel Rechtschreibung) und üben mit ihnen für Klassenarbeiten.

Bei uns ist jeder Schüöer der Klasse 5 und 6 verpflichtet, einmal die Woche entweder einen Förderunterricht (Mathe/Deutsch/Englisch) zu besuchen, oder ebend SHS (Schüler helfen Schülern). Ich finde das ist sehr sinnvoll und sollte am besten an jeder Schule so sein.

Der große Fehler - meiner Meinung nach . an dem System ist, dass man dann ab der 7. Klasse auf sich allein gestellt ist. BEi uns an der Schule gibt's zwar dann noch das Nachhilfenetzwerk, da geben ältere Schüler dann einzelnen jüngeren Schülern (auch über Klasse 6) Nachhilfe, allerdings kostet da eine Stunde dann 6 (für Nachhilfe noch billig).

Na ja, das sind nur einige Anregungen, die ich persönlich von unserer Schule sehr sinnvoll finde! Vielleicht hilft dir ja die eine oder andere Idee weiter.

Dass deine Mentorin so reagiert hat, finde ich übrigens absolut schlimm - ich finde als Lehrer sollte man ein höheres Verantwortungsgefühl besitzen! Aber leider gibt es ja viel zu viele von "dieser Sorte" ....

Liebe Grüße,
physikass


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