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Forum: "maßnahmen"

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@ vectraneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.04.2005 06:05:49

Spinnen wir das Bild weiter: Oasen kann ich nicht aus dem Boden stampfen. Die vorhandenen Oasen können sich halten; alle künstlich geschaffenen Oasen dagegen verschlingen entweder unheimlich Geld und verbrauchen alte Wasservorräte, die nicht ersetzbar sind, oder sie scheitern nach kurzer Zeit. Außerdem möchte ich aus der Wüste raus, ich muss also durch, nicht in der oase bleiben. Und je länger ich in der Oase bleibe, desto schwieriger wird es, denn die Wüste wächst. Ich sehe mein Ziel darin, meine Karawane durch die Wüste zu bringen, damit sie dann helfen kann, von außen, das Wachstum der Wüste zu bremsen oder sie sogar zurückzudrängen. Verantwortungsvolle Leute, die gelernt haben, sich durchzukämpfen, die gelernt haben, dass eine Gemeinschaft Regeln braucht, um zu überleben, die gelernt haben, sich für das Team, für den Anderen auch mal zurückzunehmen, die gelernt haben, dass am Ende eines harten WEges das grüne Land sichtbar wird ( klingt jetzt ein bisschen hart, kommt aber eben aus dem >Bild), diese Leute können die Wüste zurückdrängen; dann ändert sich das Klima.


oaseneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.04.2005 06:41:42 geändert: 11.04.2005 07:11:22

oase ist nicht künstlich. sie zeigt, dass da wasser und leben ist. such es nur. die wüste wächst nicht wegen der oasen, sondern durch die vernichtung von wald, gebüsch, lebensgrundlagen.
unter der sahara sind unglaublich große wasservorräte.
allerhand leute neigen dazu zu sagen, gegen die wüste könne man nix machen.
ein schulamtsdirektor verwendete ein anderes bild. ermeinte, ich sei ein pionier der einen pfad durch den urwald schlägt. er könne den doch nicht zur öffentlichen straße erklären. und so wird weiter gewartet bis etwas zur öffentlichen straße erklärt wird.
oder bis jemand sagt man müsse eine künstliche oase anlegen, aber leider...das geld...
oben ist mal von den düsteren "wirklichkeiten" zu lesen: lehrplan, lehrerdienstordnung, schulordnung...
das sind keine wirklichkeiten, nur einschränkungen der wirklichkeit.
wirklich sind die bedürfnisse der kinder, jugendlichen und jungen erwachsenen, ihre entwicklungswege, ihr ausblick in ihre zukunft.
in einem lehrplan hab ich nicht geschaut, was vorgeschrieben ist, sondern was kinder lernen können.
das ist ganz einfach: alles was menschen lernen können.


@rolfneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: mahakal Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.04.2005 10:56:34

es gibt die Geschichte einer Quelle, vielleicht in der Wüste oder woanders, wo es nicht mehr regnet und sie enthält nur noch wenige Tropfen Wasser. Sie wird gefragt, ob sie denn glaube, die Wüste aufhalten zu können. Nein sagt sie, aber ich kann ein wenig dazu beitragen und dass will ich versuchen.
Ich denke, dass versuchen alle hier im Forum, denn sie stellen Fragen,
Die Bedingungen unserer Schulen sind meilenweit entfernt von den Bedingungen deiner Schule.
1. Im grünen gelegen, die Möglichkeit für Kinder sich auszutoben, ausprobieren, körperlich die Bedeutung der Elemente zu erfassen. Dagegen Stadtkinder, die Schlamm bestenfalls als schmutzig beschreiben können. (Warum haben die Inuit soviel verschiedene Worte für Schnee, sie leben mit ihm)
2. pädagogisches Spielmaterial, ich muss schon sagen in Hülle und Fülle. Wir wären froh, wenn wir das nicht für eine Klasse, sonder wenigstens für die Schule im Ganzen hätten.
3. Bücher: gut wir haben durch jahrelanges Bemühen mit den Eltern eine Schulbibliothek, aber gerade Bücher bräuchte man im Klassenraum,
4. Freiarbeitsmaterialien habe ich über die Jahre meiner Tätigkeit einiges in Eigenarbeiit mit viel Aufwand selber zusammengestellt und versuche mit Kollegen zusammen zu arbeiten, aber da ich 6, teilweise 7 Fächer in den unterschiedlichsten Klassenstufen unterrichte, werde ich vielleicht am Ende meiner Dienstzeit ein befriedigendes Material zur Verfügung haben. Zusammenarbeti ist durch die weiten Wege und die Schularchitektur sehr schwer. Ich seh den Unterschied zur kleineren Schule, in der ich vorher mit einigen der gleichen Kollegen war. Wir geben uns alle Mühe, aber wir werden wie die Quelle nur einen Beitrag leisten können, und da sind halt die Regeln notwendige Unterstützung für uns Lehrer und Schüler


da kann man nix machen?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.04.2005 11:15:23

meine kolleginnen haben nicht mitgemacht, sondern gearbeitet wie immer.
ich hab keine bücher im klassensatz gekauft, sondern lauter verschiedene sachbücher. das kostet weniger. viel lern- und arbeitsmaterial hab ich selber hergestellt (ein teil davon ist verlegt), hauptsache, es gibt keine anweisung und keine erklärung dazu. baumaterial hab ich durch gutscheine bekommen. computer wurden geschenkt. zum schulzimmer hab ich die flure und das treppenhaus mit dazu genommen. manchmal hab ich mit über 40 kindern gearbeitet. wichtigstes arbeitsmaterial waren papier und stifte, wandtafeln und kreide. bei ikea gibt es 40 meter papierrollen. die waren für "kunst".
ein konzept wie meines ist nicht teurer, sondern billiger, es richtet keine schäden an, es erzeugt keinen widerstand, es verschleisst den "lehrer" (ich sag lernbegleiter) nicht. es lässt kinder, jugendliche und junge erwachsene selbstständig sein und lässt sie selber bedingungen suchen für ihr lernen und arbeiten. das ist jungen menschen so dringend. im augenblick bekomme ich mit, wie an einer sehr großen schule die 12. und 13. klässler sich zusammen tun um ihre bedingungen zu verbessern.
und sie hoffen, es gibt nicht zu großen widerstand von den lehrern. da würde ich gerne das wort "aber" verbieten und das "was ist wenn..?"
mein konzept ist eine einstellung und ist nicht eingeschränkt auf kleine schule im grünen mit lieben kleinen kindern. es ist an jeder bildungseinrichtung möglich. und es kostet viel weniger.


es bringt nichts mehrneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.04.2005 16:06:34

die Erfahrungswelten sind zu verschieden:
Hier der Schlulleiter! einer kleinen Grund-Schule auf dem Land, der fast nur in der eigenen Klasse ist, dort Lehrer aus einer großen weiterführenden Schulen, die jede Stunde in eine andere Klasse/ Fach wandern müssen.
Was mein Bild betrifft: In der Sahara sind alle Oasen besetzt; die fossilen Wasservorräte extensiv zu nutzen halten Ökologen für falsch, da sie nicht ergänzt werden, die einzige Möglichkeit, die Wüste aufzuhalten sehen die Wissenschaftler in Maßnahmen wie Aufforstung am Rande o.ä.
Ich gönne dir deine Oase, Rolf; gestehe mir zu, dass ich meine Karawanen führe.
Danke
Rfalio


@rfalioneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rooster Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.04.2005 16:21:12

menno: sei doch nicht so frustriert über dieses forum -
ich teile deine ansicht, dass in der grundschule oder in kleinen systemen wir z b sonderschule grundlegende veränderungen viel einfacher umzusetzen sind als in großen ausdifferenzierten

da ist auch jede/r lehrer/in sogar die leitung nur teil einer struktur - diese kann weder ein einzelner noch eine mehrheit in einem system per schnellem willensakt oder nischenbildung grundlegend ändern

man kann einzelne aspekte in den blick nehmen, situationen für lehrer und schüler (für beide!! das unterstreiche ich extra) besser machen, aber das lernen, wie wir es zelebrieren als belehrung und die *kunst des unterrichtens* hat viel von der choreographie der chinesischen staatsoper

als wechsler zwischen den schulformen sekI zur grundschule weiß ich, wovon ich spreche: viele veränderungen, die in der sekI auch mit einem innovationsfreudigen kollegium und guter leitung nicht umzusetzen waren, können in der grundschule kreativ umgesetzt gelingen - auch mir als lehrerin geht es hier besser
das ist auch etwas, was ich in dieser situation wahrnehme: die lehrer der *großen schulformen* leiden unter der aufteilung auf so viele lerngruppen, der vielzahl der korrekturen und der anonymität genauso wie duíe schüler in diesen lernfabriken - also brauchen wir auch für unser wohlbefinden eine veränderung - nicht nur in folge von pisa und antoposphischen überlegungen

aber: auch das bemühen um und finden von nischen und das schaffen kleiner oasen hilft dem wohlbefinden
in dem sinn: wünscht dir rooster


verschiedene erfahrungswelten?neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rolf_robischon Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.04.2005 16:50:49

es sind doch kinder und jugendliche, egal in welcher schule.
lieber rfalio, probier einfach mal die sache mit der wortwahl.
wegfallende wörter: aber, schüler, unterricht, stoff, müssen, wir
dafür nimm: noch nicht, kinder und jugendliche, lernen und arbeiten, können, ich/du

wenn du das machst, wirst du merken dass es wirkt. du gehst anders mit den jungen menschen und ihrem lernen um. und wenn es täglich nur eine halbe stunde ist. glaub mir, die merken das bald, dass etwas anders ist und fragen dich schließlich, was du eigentlich anders machst.
nicht aufgeben.


Was machst duneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: mahakal Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.04.2005 17:22:19 geändert: 11.04.2005 17:23:51

mit einem pubertierenden Mädchen, dass wirklich nichts anderes mehr im Kopf hat, als Jungen, nett, aber völlig an Unterricht desinteressiert, ob Gruppenarbeit, ob Übung, Film, Pc, egal, sie hat den Kopf mit den blonden Locken in allen Himmelsrichtungen, die nicht durch ein Buch, Heft oder anders textliches verstellt sind, bzw der Frosch muss schon zum Küssen anleiten, aber nicht zum Betrachten und vergleichen von Amphiebieneigenschaften??


Ich wollt nichts mehr schreiben,aberneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rfalio Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.04.2005 17:27:54

auch wenn rolf dieses wort nicht mag:
Rolf, was du sagst, mach ich seit über 20 Jahren, ohne es an die große Glocke zu hängen. Du gehst aber immer am kernpunkt der Diskussion vorbei: Kinder, Schüler Jugendliche, junge Mitmenschen sind anders in einer anderen Situation oder Umgebung. Und diese Umgebung kann ich nur dann beeinflussen, wenn ich Zeit habe, nicht nur 3 x 45 Minuten pro Woche und vielleicht noch 10 mInuten in der Pause.Wir ( noch ein Unwort) an den weiterführenden Schulen haben nicht nur 20 in der Klasse oder 80 in der Schule sondern oft 200 in verschiedenen Klassen. Selbst bei einer Arbeitszeit mit Schülern von 50 Std. pro Woche bleiben mir da für den Einzelnen noch 15 Min. Aber unsere Jugendlichen sind halt nur 25 Stunden an der Schule ( Busse!)=> pro Schüler 7,5 Minuten pro Woche und da hab ich noch nicht mitgerechnet, dass mich der Chef mindestens 1 Std. pro Woche für irgendwelchen Verwaltungskram oder EDV-Probleme aus dem Unterricht holt. Man sucht die Oasen auf der beschwerlichen Reise mit der Karawane durch die Wüste, aber (pfui, schon wieder) man muss weiter auf seiener Reise. In den Oasen kann ich die regeln lockern ( um zum Thema zurückzukehren), auf der reise könnte es tödlich sein!
Ich haben fertig
und bemüh mich weiter auf meine Art, mit den mir anvertrauten Menschen / Kindern / Schülern / Jugendlichen etwas zu erreichen.
Danke für die Aufmerksamkeit
rfalio


@mahakal, rfalio und rolfneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kfmaas Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.04.2005 17:54:20

Während der eine sich virtuell in seiner Oase gemütlich einrichten möchte, zieht der andere als Karawanenführer durch die Wüste, während sehr viele Kollegen und Schüler in der Wüste verdursten.

Ich denke, ich kann an großen Schulsystemen (zwischen 800 und 1400 Lernbegleitete) manch eine Oase schaffen, mit manch einer Karawane weiter ziehen und nach Oasen oder dem Ende der Wüste suchen, manch einem kann ich als Leuchtturm oder als Kamel dienen.

Die Frage ist, welche Vorstellung und welche Absicht ich habe. Sind beide klar und transparent und von Zuneigung, Wertschätzung und Zielbewußtsein gepaart mit Flexibilität und Freude geprägt, dann werde ich auch hin und wieder ein Pflänzchen umsorgen können.(Der Kleine Prinz läßt grüßen)

Das Schlimmste, was mir passieren kann, ist, wenn ich mich von Vorschriften, Lehrplänen und Bildungsstandards (rfalio hat ja einige Ketten anschaulich zusammengefasst) so unterjochen lasse, dass ich mein eigentliches Ziel aus den Augen verliere.

Wenn meine Wahrnehmung durch ein falsches Urteil getrübt ist - und die Wahrnehmung der Kollegen, die diese Maßnahmen beschlossen haben, war offensichtlich getrübt - dann muss ich einen Schritt zurück treten und schauen, was mir die Symptome und meine ersten Reaktionen über den Anderen und über mich aussagen.
Das Urteil kommt zuerst - erst danach folgt die Wahrnehmung dem Urteil.

Zur Verliebten - ich kann mich selbst noch an die diversen Zeiten in diesem erhöhten Bewußtseinszustand erinnern.
Wie wäre es damit, einen Liebesbrief schreiben zu lassen - z.B. von der ganzen Klasse - der schönste wird an den Typen verschickt. Wenn die Verliebte nicht den schönsten schreibt, bekommt er den Brief einer anderen
So, meine liebe Freundin rooster, jetzt habe ich deinen Schlichtungsversuch hoffentlich erfolgreich vereitelt und einige neue Kampfhähnchen ins Spiel gebracht.
Ganz liebe Grüße
kfmaas


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