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Forum: "Durchsetzungsvermögen...."

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Durchsetzungsvermögen....neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rinensine Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.04.2005 21:09:09

Naja, so richtig meckern will ich eigentlich nicht, aber mir schien das Forum hier noch am passendsten zu sein für mein Problem....

Also....

Ich studiere noch und habe auch erst ein Unterrichtspraktikum hinter mir, gebe allerdings nebenbei Nachhilfe in einem Nachhilfeinstitut. Nun sagte mir heute einer meiner Schüler nach der Nachhilfestunde so ganz nebenbei, dass er findet, ich könne mich nicht durchsetzen. Dazu muss man sagen, dass ich mit ihm Einzelunterricht mache und wir uns sehr gut verstehen. Ich fragte ihn, woran er das festmache. Er nannte mir folgende Situation als Beispiel:

Einmal bat ich ihn in einer Stunde, mit dem Kippeln aufzuhören und sich vor die Tafel zu stellen (er saß mit dem Rücken zur Tafel), um mir das, was er geschrieben hatte,vorzulesen. Er wollte das nicht tun, weil er schon keine Lust mehr hatte. Ich forderte ihn mehrmals auf, er wollte aber nicht. Dann nahm ich mir etwas zu tun und ignorierte ihn. Nach einer Weile hab ich ganz normal weiter gemacht, nachdem er sich wenigstens mit dem Stuhl zur Tafel gedreht hatte. Nach seiner Meinung hatte ich "verloren".

Ich gehe immer davon aus, das Nachhilfeschüler freiwillig zu mir kommen. Ich habe keine Lust,jemanden zu irgendwas zu zwingen. Deshalb wollte ich auch nicht weiter mit ihm diskutieren. Denkt ihr, diese Einstellung ist falsch? Sollte ich bei der Nachhilfe so streng sein, wie ich es in einer Klasse sein müsste? Kann man Durchsetzungsvermögen erlernen? Ich habe ja selber das Gefühl, dass ich solchen unangenehmen Situationen, wo ich etwas fordern muss, ausweiche, weil es mir unangenehm ist. Ich denke dann immer, der Schüler "mag mich dann nicht mehr", so blöd das auch klingt. Wie kann ich das nur ändern? Einerseits macht es mich total fertig, weil ich Angst habe, für den Beruf des Lehrers doch nicht geeignet zu sein. Andererseits bin ich froh, dass der Schüler mir das so direkt gesagt hat. Denn JETZT kann ich ja vielleicht noch was ändern. Besser, als wenn mir irgendwann eine ganze Klasse ZEIGT, dass ich mich nicht durchsetzen kann....


Ich bin bestimmt keine "Märchentante"neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: pmu Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.04.2005 21:37:30

doch trotzdem habe ich ein prima Verhältnis zu unseren Schülern.
Ich vertrete immer die Meinung, dass Regeln eingehalten werden müssen und setze dies in meiner Arbeit auch durch. Im Gegensatz dazu kann ich mit den Schülern aber auch viel Lachen.
Der beste Beweis für mich war einmal die Aussage eines Schülers: Ich komme lieber zu Ihnen in die Klasse, da dürfen wir nämlich nicht alles machen, was wir wollen!
Fazit für mich: Bleib bei deinen Regeln und arbeite mit den Schülern zusammen, nicht von oben herab.

Vielleicht hilft dir ja diese Aussage. Und auch ein Nachhilfeschüler kommt nicht immer freiwillig. Manchmal schicken ihn auch die Eltern.

Liebe Grüße pmu


Frische Erfahrungneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: ricca Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.04.2005 21:40:02

Liebe rinensine,#

diese Erfahrung mit dem Durchsetzen hab ich heute auch gemacht. Ich hatte Unterrichtsbesuch in einer siebten Klasse, und ab einem bestimmten Zeitpunkt hab ich sie einfach nicht mehr ruhig bekommen. War außerordentlich frustrierend, diese Erfahrung.
Hab dann aber von meiner Fachleiterin gesagt bekommen, dass man Schülern gerade in diesem Alter Grenzen setzen und die Einhaltung dieser Grenzen fordern muss - deshalb mögen dich die Schüler nicht weniger. Eher im Gegenteil: wenn du freundlich, aber bestimmt reagierst, zeigst du Klarheit, wofür Schüler sehr dankbar sind. Sie müssen sich erst mal dran gewöhnen, dass du was forderst und das notfalls auch mit Sanktionen durchsetzt. Aber danach werden sie dich dafür mögen, weil sie wissen, woran sie mit dir sind.
Ich werde in den folgenden Stunden versuchen, diesen Tipp umzusetzen.
Für deine spezielle Situation weiß ich allerdings keinen Rat - ist wahrscheinlich auch persönlichkeitsabhängig, wie man an solcher Stelle reagiert. Ich kenn Leute, die hätten die Stunde einfach abgebrochen.

Freue mich auf weiteren Austausch,
Deine Ricca


Die wichtigste Voraussetzung...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: leva Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.04.2005 22:07:46

erfüllst du schon: Du reflektierst dein Lehrerinnenverhalten.

Es gibt keine Patentrezepte und man kann verschiedene Unterrichtssituationen kaum miteinander vergleichen.

Was deinen Nachhilfeschüler angeht, so denke ich, du hast richtig gehandelt. Es ist nicht sinnvoll, einen Machtkampf mit Schülern führen zu wollen. Da kann man nur verlieren.

Im Umgang mit der Klasse musst du deinen eigenen Weg finden und konsequent gehen. Probiere aus, was zu dir passt und womit du dich wohl fühlst. Als Lehrerin musst du Grenzen setzen - aber du entscheidest, wie du das tust. Die Schülerinnen und Schüler werden dich mögen und respektieren, wenn du authentisch bist.

Viel Freude beim Unterrichten wünscht dir
leva


hmmm...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rhauda Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.04.2005 22:11:34

Es kommt auf die Situation und das Alter des Schülers an. Da er ja Nachilfe hat, heißt das, dass seine Eltern das privat bezahlen.
Ich glaube, mit einem Hinweis darauf, dass seine Vater/seine Mutter jetzt gerade Steine mauert/Fußböden putzt/unangenehme Kunden bedient, nur dafür, dass er mit dir Spielchen spielt, reicht meistens schon aus.


Vielen Dank..neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: rinensine Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.04.2005 13:50:02

..für Eure Kommentare und Anregungen. Die Idee, ihm zu sagen, dass seine Eltern jetzt gerade für seine Nachhilfestunden schuften, während er Faxen macht, finde ich gut.

Findet Ihr denn, bei der Nachhilfe sollte man genauso streng sein, wie in einer Klasse? Oder sollte man es etwas sanfter angehen lassen? Zum Beispiel dürfen die Schüler bei mir essen und trinken und auch Kaugummi kauen. Denn was nützt es mir, wenn die Kinder hungrig und durstig nach 7 Stunden Untrricht bei mir sitzen und sich dann nicht mehr konzentrieren können?

Ich werde jetzt natürlich auch etwas strenger sein, nachdem mir der Schüler so etwas gesagt hat. Das wirkt auf mich so, als hätte er erwartet, dass ich weiter mit ihm diskutiere. Ich glaube Schüler WOLLEN solche Grenzen sogar...


gar nicht streng sein!neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: three Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.04.2005 16:01:04

liebe rinensine, warum willst du eigentlich "streng sein"?!

Dein job soll dir doch spaß machen und deine (nachhilfe-)schüler sollten gern zu dir kommen (das unterstell ich jetzt einfach mal), sonst lernen sie doch nichts!!

in deinen eingangsbeispiel sollte der schüler "aufhören zu kippeln" (warum eigentlich? habe ich noch nie verstanden, was am kippeln so schlimm ist, bewegungsverbot?). das er hat er wahrscheinlich am vormittag auch schon zwanzig mal gehört - und dann von dir auch noch.... ich glaube, das wars dann einfach für ihn... und dann noch aufstehen, vor die tafel stellen und vorlesen!! nimm seine reaktion am besten nicht persönlich.

Denn wie du ja auch schon bemerkt hast, sind die kinder und jugendlichen am nachmittag hungrig durstig und müde. sie sind auch genervt und frustriert vom vormittag, denn sie machen fast alle genügend negative lernerfahrungen (sonst müsste er ja nicht zur nachhilfe). wenn sie dann noch "das gleiche in grün" am nachmittag erleben (oder vermeintlich erleben), während ihre freunde spielen oder im schwimmbad sind, naja, was dann passieren kann, das hast du ja erlebt.

Und dass mama und papa für die nachhilfestuden arbeiten müssen, das macht ihm (vielleicht) sowieso schon ein schlechtes gewissen oder es geht ihm total am a. vorbei. argumentationshilfe ist es also so oder so nicht!

noch mal zum kippeln: wenn er kippelt und es stört dich, lass ihn doch einfach aufstehen, mache eine einheit mit bewegung (stichwort: kinesiologische übungen, mach am besten selber mit und erkläre, warum ihr das macht).da fällt dir, je nach fach, bestimmt was ein.

ich wünsche dir, dass du einen weg für dich findest, authentisch mit den kindern und jugendlichen umzugehen, ohne dich verstellen und streng sein zu müssen und mit freude die (nachhilfe-)schüler beim lernen begleiten kannst!

lg three



ich denke,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: stokar Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.04.2005 17:27:14

es hat nicht unbedingt mit streng sein zu tun, wenn man gewisse Regeln aufstellt, auch als Nachhilfelehrer. Sie sollten natürlich nachvollziehbar sein. Wenn dich also sein Kippeln stört, weil du angst hast, dass er sich den Kopf einschlägt, wenn er mit ihm umfällt, oder der Stuhl dafür einfach nicht stabil genug ist, sag ihm das. In der Schule sollte man ja auch keine Regeln aufstellen, die total irrsinnig sind. Dabei kann man auch mal Kompromisse eingehen.
Meint er, er brauche sich trotzdem an nichts zu halten, hast du doch bei der Nachhilfe im Notfall das Recht, ihn nach Hause zu schicken. Er sollte dir auch nicht auf der Nase herumtanzen. Und das macht er, wenn du keine klaren Grenzen setzt - das ist wichtig im Schulleben, wie im Privatleben des Kindes.
Ich denke auf jeden Fall nicht, dass es gleich ein Zeichen dafür ist, dass du für den Lehrerberuf nicht geeignet bist. Manchmal muss man selbst auch erst lernen, KONSEQUENT (und nicht streng!) zu sein. Ich denke, jeder beginnt seine Schulkarriere "zu lasch", weil man sich das nicht gleich vermiesen will mit den Schülern. Aber sie wollen klare Grenzen... und die testen sie halt leider gleich zu Beginn aus...bis sie wissen, wie weit sie bei dir gehen können (wie die eigenen Kinder halt auch!). Also, nicht entmutigen lassen. Sei einfach authentisch!

gruß stokar


Auf Provokationenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.04.2005 18:09:20

mit Ignorieren reagieren ist genau das Richtige. Du schreibst zwar nicht wie alt der/die ist, aber aufregen hilft in den seltesten Fällen.
Übrigens hast du nicht verloren. Er hat sich hingesetzt und dann hast du weitergearbeitet. Er will ja lernen, du kannst es schon. Ich würde ihm je nach Alter klar machen, dass er die Stunden gestaltet und du ihn dabei unterstützt. Er sollte bei seiner Gestaltung aber auch deine Befindlichkeiten berücksichtigen und die würde ich ihm schon durch Ich-Botschaften mitteilen.
Gegen das Essen an sich ist nichts einzuwenden, du solltest nur darauf achten, dass gewisse Grundregel, z.B. mit vollen Mund spricht man nicht, Fettflecken usw. eingehalten werden.
Caldeirao


Regelnneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: leva Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.04.2005 18:15:35

Ich halte es für sinnvoll, Regeln gemeinsam zu erarbeiten. Es sollte möglichst wenige Regeln geben, die dann aber konsequent eingehalten werden müssen. Außerdem sollten sie positiv formuliert werden, d.h. Aussagen darüber treffen, wie es sein sollte. Gebote statt Verbote!

Das Kippeln mit dem Stuhl zeugt sicher von Bewegungsdrang. Ich habe - ehrlich gesagt -keine Angst, dass die Schüler hinfallen und sich den Kopf aufschlagen. Mich nervt das Kippeln einfach und es macht mich nervös. Das sage ich den Schülern ganz ehrlich. Wer nicht mehr sitzen mag, hat im Unterricht zwischendurch die Gelegenheit, sich zu bewegen. Falls nicht, dürfen die Kinder auch mal eine Runde auf dem Schulhof drehen. Bisher haben die Klassen das immer akzeptiert und "Rücksicht" auf mich genommen. Wenn doch jemand mal kippelt, reicht meist ein Blick. Wir zwinkern uns zu und die Schüler nehmen milde lächelnd auf mich Rücksicht.
Dafür nehme ich dann auch gerne mal Rücksicht auf Schülerinteressen.


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