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Forum: "Lehrer und soziale Kompetenz"

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Lehrer und soziale Kompetenzneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: chavez Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.05.2005 21:35:54

Ich studiere Sonderpädagogik und befasse mich im Augenbkick mit soziale Kompetenz bei Lehrern. Ich frage mich wie die tätigen Lehrer den Begriff "soziale Kompetenz" in Bezug auf ihre Lehrertätigkeit sehen. Was versteht man als Lehrer darunter??


Ein sehr trauriges Kapitelneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 11.05.2005 21:46:44 geändert: 11.05.2005 21:47:05

eigentlich sollte man glauben, dass Menschen die unsere Jugend auf das Leben vorbereiten wollen, Spezialisten inbezug auf soziale Kompetenzen sind. Aber weit gefehlt. Es wird nicht über Probleme geredet, sondern nur gemeckert, wenn Unterricht nicht läuft sind die SuS schuld. Fächerübergreifender Unterricht scheitert an der Zusammenarbeit der LuL. Jeder macht sein Ding. Gott sei Dank ist das nicht flächendeckend so. Ich arbeite an 2 Schulen und kann diese These aus eigenem Erleben zu 50 % bestätigen und vom Hören-Sagen würde ich denken, dass ist ein guter Schnitt.


nicht schwarzmalenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sth Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.05.2005 19:25:12 geändert: 12.05.2005 19:30:14

Es mag schon schwarze Tage und schwarze Schafe im Lehrberuf geben, und manchmal ist das "Rumgeheule" auch gut für die eigene Psyche.
Wir haben in unserem Beruf die Chance, mit und an unseren Schülern zu lernen, ein Berufsleben lang, Tag für Tag. Das Lernen fällt nicht nur unseren Schützlingen nicht immer leicht, und wir sind ja auch nur Menschen. Und Menschen machen Fehler, aus denen sie lernen können (und was dann durchaus auch ihre soziale Kompetenz steigern kann).
Ich kenne viele Kolleginnen und Kollegen, die mit vollem Einsatz und voller Kompetenz ihren Beruf ausüben. Vor allem in der Grund- oder Hauptschule merkt man schnell, dass mit Fachkompetenz alleine nicht viel zu wollen ist.

Aber jetzt zur eigentlichen Frage nach der sozialen Kompetenz. Für mich heißt es, denn Schülern ein Vorbild zu sein in meinem Verhalten (oder besser gesagt, es zu versuchen). Den Schülern einen Weg zu zeigen, miteinander umzugehen, auch wenn es regnet oder man schlechte Laune hat. Alternativen zu den Ellbogen zu finden, Schwächen einzugestehen. In schwierigen Situationen einen klaren Kopf und Gelassenheit zu bewahren. Die Liste lässt sich sicherlich fortsetzen.

Dass mir das alles nicht immer gelingt heißt aber meiner Meinung nach nicht, dass mir die Kompetenz fehlt, sondern dass ich ein Mensch bin.


@sth Dass ich ein Mensch bin,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: event Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 12.05.2005 23:38:12 geändert: 12.05.2005 23:39:52

und meine Schüler als Menschen behandle, mit ihren Schwächen, ihren Fehlern , ihren Defiziten, ihren Vorzügen, ihren Stärken und ihren so zahlreichen liebenswerten Eigenschaften. All das zu erkennen und anzuerkennen, das ist für mich Sozialkompetenz.



Ich lasse mal Rinser sprechenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: kfmaas Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 13.05.2005 04:13:17

"Einheit alles Lebendigen

Rabbi, ich glaube, ich habe etwas Neues gelernt.
Was denn, meine kluge Schülerin?
Ich habe etwas gelernt, was du nicht gesagt hast. Du hast gesagt, man muß Feinde wie Freunde lieben, aber du hast nicht gesagt, wie man das macht.
Weißt du es?
Es geht nicht über den Willen. Es geht nur über die große Erkenntnis.
Und welche?
Wie soll ich es sagen. Ich habe nicht die rechten Worte dafür. Es ist, wie wenn ich in einer fremden Sprache eine wichtige Botschaft sagen müßte, aber die Sprache nur schlecht kennte.
Versuchs.
Also: den Feind lieben, sagst du. Aber gibt es denn überhaupt Feinde? Ich meine, man ist doch nicht von jeher Feind. Man wird's. Aber warum? Aus Angst, aus Habsucht, aus Neid, aus Eifersucht. Aus all dem macht man sich selber einen Feind, so wie unsre Väter in der Wüste sich Götzen machten, obwohl sie eigentlich wußten: es gibt nur den Einen Ewigen.
Weiter!
Ja, eben jetzt wird's schwierig. Es gibt nur den Einen Ewigen, das ist eine klare Rede. Aber wenn ich jetzt sage: es gibt nur Einen Menschen, so ist das keine klare Rede.
Mirjam, die Rede ist ungemein klar.
Für mich selber nicht, Rabbi; ich sage etwas, was mir wie ein Blitz einschlug und wie ein Blitz erlosch. Sag du mir, was meine Rede bedeutet.
Wie schuf der Ewige den Menschen?
Er ließ das Bild vom Menschen, das er in sich trug, aus sich heraustreten und Erdenwirklichkeit werden, und er hauchte ihm Leben ein.
Welches Leben? Es gibt nur eines: das Seine. So wurde der Mensch, und so wird jeder Mensch, und jeder ist gleichermaßen göttlicher Geist in irdischer Form, in jedem lebt der Ewige.
Wie kannst du dem Ewigen ins Gesicht spucken, wie kannst du den Ewigen schlagen, wie kannst du den Ewigen töten wollen? Das ist's, Mirjam, was du hohe Erkenntnis nennst. In der Tat: nicht die Gesetze vermögen das Zusammenleben der Menschen zu regeln. Nicht Furcht vor Strafe hält ab vom Töten des Lebens und der Seele. Nur die Erkenntnis vom Einssein alles Lebendigen schafft das Friedensreich. Sag das den andern! Sag es allen! Sag es tausendmal tausendmal. Das ist mein Auftrag an dich: Lehre die Einheit alles Lebendigen, lehre die Liebe."
Luise Rinser: Mirjam, Fischer Taschenbuch 5180,1987; pp. 214 f.

Ob uns das weiter hilft? Ich habe mit Erstaunen festgestellt, dass ich die soziale Kompetenz der Kollegen an vielen Schulen sehr deutlich spüren kann, sozusagen gleich sagen kann, der hat sie oder der hat sie nicht, dass es mir aber sehr schwer fällt zu sagen, welches die Kriterien sind, wenn er sie hat. Ich sollte wohl mal mehr darüber nachdenken.
Danke für den Anstoß chavez
LG kfmaas


Mal konstruktivneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 13.05.2005 09:06:58

wie schon geschrieben, denke ich, dass soziale Kompetenz bei LuL ein sehr brisantes Thema ist und leider an einigen Schulen sehr zu wünschen übrig lässt. An vielen Schulen macht jeder sein Ding und den Problemen wird man nicht Herr.
Wie Kfmaas schreibt, man muss nur kurz im Lehrerzimmer stehen, um zu spüren, ob die LuL soziale Kompetenzen besitzen.
Merkmale sehe ich darin

Wie funktioniert die Problembewältigung
Wie hilft man sich
Wie ist das L-S-Verhältnis
Wie arbeiten die LuL im Team, gibt es Absprachen, gelingt fächerübergreifender Unterricht
Kann man überhaupt über Probleme reden oder ist man dann der Oberdepp
Wie ist der Ton im Lehrerzimmer/ Klassenzimmer
Wie wird unterrichtet (Frontal, Freie Unterrichtssituationen/ Teamarbeit usw.)

sicher weiter ausbaubar

Übrigens für Schüler gibt es eine schöne Übersicht auf

www.wir-in-berlin.de/nbs (ich weiß nicht genau ob mit / abzuschließen ist)

Eignet sich wunderbar auch für Beurteilungen.


hm..neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: jamjam Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.05.2005 10:23:36

der erste schritt zur sozialen kompetenz ist nicht die zusammenarbeit mit lehrern, sondern der respekt vor den schülern.
leider höre ich viel zu oft den spruch (in dieser oder abgewandelter form):
"Das können die schüler sowie so nicht."


genau jamjamneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 14.05.2005 12:19:53

Den Satz finde ich auch traurig, aber die daraus resultierende Frage die sich jede(r) LoL stellen sollte, Warum ist das so und was kann ich verändern, das passiert nicht. Meine Aufzählung oben ist weder gewichtet noch vollständig.


dank an alleneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: chavez Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 23.05.2005 09:13:30

Ich möchte mich bei allen bedanken die sich die Mühe gemacht haben darüber nach zu denken und diese Gedanken auch veröffentlicht haben.


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