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Forum: "Richtige Methode???"

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Richtige Methode???neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: flox Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.05.2005 23:36:27

Hallo.

Erstmal will ich jetzt erstmal die ganze Geschichte von Anfang an erzählen:

Wir haben seit Anfang des Schuljahres einen neuen Englischlehrer (~64). Den hatten wir in den beiden Jahren davor schon in Französisch. Wir haben in Englisch das Buch "English G 2000 A5" An diesem Lehrer gibt es, unserer Ansicht nach, so einiges zu kritisieren oder zumindest in Frage zu stellen:
1. Vokabeln: Wir müssen bei dem Anschreiben der Vokabeln nicht die englischen Wöter und die deutschen, sondern die englischen Wöter und die englischen Erklärungen (Spalte ganz rechts) NICHT die dt. Bedeutung! Das ist beim Abschreiben der Vokabeln immer eine verdammt anstrengende Arbeit, wenn man es macht (mehr als 90% der Klasse macht es nicht, da unser Lehrer sie eh nicht kontrolliert), und hilft einen beim späteren Lernen der Vokabeln auch nicht, da man ja nicht die dt. Bedeutung kennt. Also muss man mit dem Buch lernen.

2. Klassenarbeiten:
Bei ihm schreibt man drei verschiedene Arten von Klassenarbeiten:
-Words and Grammar
-Freie Aufgabe
-Diktat

Die Termine für die Arbeiten gibt er immer am Anfang eines Halbjahres bekannt.

Die Nachteile einer solchen Aufteilung liegen für mich klar auf der Hand:
-Man muss in der Regel bei einer Words and Grammar-Arbeit fast den Inhalt des ganzen Buches lernen.
-Man wird nicht dazu animiert während des restlichen Jahres etwas grammatikalisches zu tun.

3. Stundeneinteilung:

Mir kommt es fast so vor, als hätten wir Musikunterricht bei dem:
Wir singen fast jede Woche ein anderes Lied (z.B.: "Walking on sunshine", "Summer of 69") ohne groß über den Sinn und Inhalt dieses zu reden. Er nennt es "Song of the month", wir nennen es "Song of the day"...

Wenn wir grad mal nicht singen gucken wir entweder einen Film über den irischen Tanz (Lord of the dance)

oder

wir lesen mal einen Text (für den wir die ganze Stunde brauchen, weil er überheblich oft unterbricht, und bekommen am Ende der Stunde eine Hausaufgabe gestellt.

Ihr werdet euch sicher fragen, was wir in der nächsten Stunde darauf machen???
a) wir dürfen uns die HA drei Minuten angucken und müssen es dann mündl. und frei sagen (das ist vielleicht sogar nicht schlecht) und brauchen MINDESTENS die ganze Stunde zur Kontrolle, oft dauert es noch eine Std. länger...

b) er vergisst es und wir machen was anderes, z.B. Singen, Filme gucken oder er schweift ab und erzählt uns was über seine Familie ("Der älteste war der Karl, dann die Hildegard, dann Sigfried und dann kam ich, der Volker..., ich war der jüngste....")

4. Thema der letzten Arbeit (Words and Grammar) am 19.5.05:

Hier mal ein Beispiel, was wir alles auf einmal können/lernen mussten:
-Vokabeln Unit 2-4 (Unit 4 hatten wir noch nicht)
-Grammatik Unit 2-4

4.1 Erarbeitung der Grammatik:

Wir haben in diesem Jahr noch kein einziges Mal über die Grammatik gesprochen, wenn wir ihn darauf ansprechen und fragen ob wir die Grammatik machen können, kommen folgende Antworten:
-"Nein, ihr könnt das, dass ist alles alter Stoff aus den letzten Jahren."
-"Der Englischunterricht ist in Niedersachsen so aufgebaut, dass die komplette Grammatik bis einschließlich Klasse 8 abgeschlossen ist. All das, was wir jetzt in der neunten Klasse haben ist nur Wiederholung und Vertiefung, das könn ihr auch alleine!"

4.2 Inhalt der o.g. Arbeit:

Jetzt kommt noch ein Hammer:
Er nimmt ungefähr 90-100% aus dem workbook, welches wir auch haben!!

In Französisch kam es sogar mal vor, dass zwei Arbeiten komplett identisch waren!!!

4.3 Ausfall der Arbeit:

Die Arbeit ist, man kann es so sagen, schlecht ausgefallen:

Durchschnitt: 3,5
1= 1x
2= 6x
3= 4x
4= 10x
5= 7x
(Notendurchschnitt ist richtig, wenn dann Fehler in dem Notenspiegel [bei Note 3 oder 4])

Ich hatte eine 1 mit 13 Punkten.

4.3 Berichtigungsprozedur bei Arbeiten
(Zeitaufwand: 3 Schulstunden pro Arbeit)

Regeln:
1. Berichtigungen mit Datum und unterstrichenen Fehlern. (in Ordnung)

2. Fehlernummerirung in Arbeit (i.O.)

3. Gegenkorrektur mit Partner vor Lehrerkorrektur (i.O.)

4. Berichtigungen werden nur auf Doppelbögen geschrieben. (überflüssig!)

5. Anfertigung von Nachberichtigung und gegebenenfalls Nachberichtigung von Nachberichtigung. (i.O.)


5. Anfertigung von HA's

Die Hausaufgaben müssen pro Aufgabe IMMER einen Text von mindestens drei Absätzen (Introduction-Main Part-Conclusion) umfassen. AUCH bei Aufgaben, wo man nur ein Detail sagen soll, z.B. Trägt xy eine Brille, etc, und da ist es schon schwierig und vor allem überflüssig einen Roman zu schreiben.

6. Vergebung von Mitarbeitsnoten

Folgende Situationen kamen bei der letzten Notenvergabe oft vor:

Lehrer:"Mitarbeit, mhm, sagen wir mal 2 mit 10 Punkten, obwohl das eigentlich nicht so ist, aber sonst könnt ich dir keine zwei mehr geben..."




So, das waren erstmal die wichtigsten Punkte.
Jetzt möchte ich mal eure Meinung zu den einzelnen Punkten hören.
Verhält sich unser Lehrer richtig?
Ich bin auf eure Antworten gespannt!!! :)

Gruß, Flox


P.S.: Kann um die Uhrzeit heute noch schreiben, da wir morgen frei haben. ;)


ach flox, ...neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: edlerverein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 24.05.2005 23:47:31

was ist schon richtig?
verhältst du dich immer richtig?
ich mich bestimmt nicht!

du scheinst munition gegen deinen lehrer zu suchen. die mag ich dir nicht liefern, obgleich einiges komisch klingt. sie würde dir aber nicht weiter helfen. was weiter hilft, ist der dialog mit einem lehrer. tragt zusammen, was ihr belastend findet, macht ein ranking nach wichtigkeit oder belastungsgrad, dann nehmt das obere drittel der liste und schickt die klassensprecher um ein gespräch bitten.
wenn das höfliche menschen sind, sollten sie dem lehrer verklickern, dass ihr euch einiges anders wünscht und höflich anfragen, ob er euch da entgegen kommen kann.
hilfreich ist dann, wenn nicht nur gesagt wird, was ihr doof findet, sondern auch, wie ihr es euch wünscht.
es soll fälle geben, wo solche gespräche in aller freundschaftlichkeit ablaufen und wirklich zu einer veränderung führen.
allerdings steht zu vermuten, dass das bei einem kollegen nahe der pensionsgrenze anders ausgehen wird.
daher die anfrage an die schüler: wie könnt ihr mit der situation so umgehen, dass ihr trotzdem noch was davon habt? wie könnt ihr euer lernen, überwiegend das außerschulische lernen, in verschärfter eigenverantwortung so gestalten, dass ihr teile des defizits des unterrichts wettmacht? dass ihr z.b. in eigenregie grammatik wiederholt, ist ja so eine unverschämte forderung nicht an junge gymnasiasten, die seit 9 jahren schul-und lernprofis sind. ihnen muss man nicht immer alles alete-mäßig vorgekaut und anverdaut vorsetzen.
langer rede kurzer sinn: das gespräch suchen!
gruß
edlerverein

p.s. meine schüler würden sich überglücklich schätzen , wenn ich arbeiten aus workbook und cahier nehmen würde! da würde sich keiner beklagen!!


Tja,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: flox Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.05.2005 00:01:17

nur mit unserem Englischlehrer kann man schlichtweg nicht reden, da er immer wieder abblockt. Wir haben sogar schon mit unserem Klassenlehrer gesprochen und der hat dann mit dem gesprochen, dass hat aber auch nichts gebracht. unser Klassenlehrer meinze sogar später, dass das ein ziemlich großes Problem sei.


Ja, dann noch zu folgender Aussage von dir:

"daher die anfrage an die schüler: wie könnt ihr mit der situation so umgehen, dass ihr trotzdem noch was davon habt? wie könnt ihr euer lernen, überwiegend das außerschulische lernen, in verschärfter eigenverantwortung so gestalten, dass ihr teile des defizits des unterrichts wettmacht? dass ihr z.b. in eigenregie grammatik wiederholt, ist ja so eine unverschämte forderung nicht an junge gymnasiasten, die seit 9 jahren schul-und lernprofis sind. ihnen muss man nicht immer alles alete-mäßig vorgekaut und anverdaut vorsetzen. "


Das war klar, dass das kommen musste, klar können wir das, ich zumindest und ein paar andere auch noch.
Aber wenn du damit kommst, dann muss ich auch mit folgender Frage kommen:
Wenn wir uns das alles selbst erarbeiten sollen, wozu brauchen wir dann Lehrer???

mfg Flox


das hört sich sehr verfahren an,neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: edlerverein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.05.2005 10:27:03

und ist möglicherweise auch schwer auszuhalten. Aber ich sehe nicht, wie man daran realstischer Weise etwas ändern kann. Selbst wenn der disziplinarische Weg eingeschlagen würde - das würde den älteren Kollegen vielleicht kaum jucken kurz vor der Pensionierung.
Sieht für mich aus wie eins von den Dingen im Leben, die man aushalten muss, ohne daran etwas ändern zu können, oder bei denen man lernen muss, das Beste daraus zu machen.
In manchen Schulen gibt es Kollegen, die aus irgendwelchen Gründen kaum tragbar sind und gegen die die Eltern immer gleich Sturm laufen - sie werden oft nach einem Jahr in einer Klasse ausgewechselt. Das macht ihren Stand noch schlimmer, ist aber für die Klassen erträglicher. Aber sowas findest Du in jeder Berufsgruppe, flox.
Gruß
edlerverein

P.S. Wieviel von Deinem "inneren Druck" ist Empörung über diesen Lehrer und seine Methoden, und wieviel ist die echte Sorge darum, dass Ihr nicht genug Englisch lernt und das nie nachholen könnt? Vielleicht entlastet es, das mal aufzudröseln.


Hallo Floxneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.05.2005 13:26:38

Auch ich glaube, dass die Sache sehr verfahren ist. Die Frage ist, ob sich der Aufwand lohnt und wie viel Kraft du hast. Aber auch im Sinne der anderen SuS sollte man beginnen zu kämpfen. Außerdem was soll dir groß passieren. Der Mann ist 64. Einfluss auf deinen Abschluss hat er voraussichtlich nicht. Aber du kannst fürs Leben Erfahrungen sammeln, wie man bei solchen Dingen vorgeht. Ich möchte dich ermutigen gegen diesen Mann zu kämpfen. (ich wähle dieses Wort bewusst aus.)
1. genaue Protokollierung, was habt ihr wann im Unterricht gemacht mit Datum und Uhrzeit. Ca. 1 Monat

2. Bewusst das Gespräch noch mal suchen und genau seine Worte protokollieren

3. Gespräch beim Schulleiter mit dem E-Lehrer und Klassenlehrer beantragen und durchführen, sehr gut (schriftlich) vorbereiten, so wie Edlerverein vorgeschlagen hat (Liste), Achtung bleibt in jedem Fall sachlich, lasst euch überhaupt nicht provozieren oder auf eine Diskussion ein, wo er beginnt, euch irgendwelche Fehler unterzujubeln und das Gespräch in eine andere Richtung zu lenken, außerdem nie rechtfertigen für eigene Versäumnisse, sondern immer darauf hinweisen, ihr habt den Gesprächstermin besorgt, wegen eures Problems

4. Schriftlich festhalten, welche Vereinbarungen getroffen wurden. Auch ihr solltet ihm Veränderungen eurerseits eingestehen. Last euch maximal 5 aufdrücken und überlegt euch so gut eure Forderungen, dass ihr sie auf 5 begrenzen könnt. Sonst geht die Übersichtlichkeit verloren. Alles positiv formulieren.
Also nicht. Wir möchten uns nichts mehr über ihre Familie anhören, sondern In der Unterrichtsstunde möchten wir uns ausschließlich mit Themen des Rahmenlehrplanes beschäftigen. Das schließt Familiengeschichten aus. Beginnt er wieder mit einer Familiengeschichte, sagt ihr: Denken Sie bitte an Punkt 1 unserer Vereinbarung.
Ihr müsst aber unbedingt eure Vereinbarungen einhalten, nicht das ihr auf die Idee kommt, wenn der sich nicht daran hält, wir auch nicht.

5. Sollte keine Besserung eintreten, schreibt an den Schulrat eine Beschwerde.

Übrigens dein Thema lässt was ganz anderes vermuten. Deshalb hast du vielleicht so wenig Zuschriften. Wende dich vielleicht mal an Cyrano. Der scheint diesbezüglich viel Ahnung zu haben. Ist auch selbst E-Lehrer gewesen.

Viel Erfolg und immer nach dem Motto Was uns nicht umbringt, macht uns stark

@ Edlerverein: Ich glaube nicht, dass man jeden Kollegen bzw. jede Kollegin (falls man sie so nennen kann) in den Schutz nehmen muss. Das sind doch die Kollegen und Kolleginnen, die unseren Berufsstand in Verruf bringen. Ich finde auch, dass es wichtig ist, unsere Jugend dazu zu befähigen, für ihre Rechte einzustehen, damit sie eben nicht Spielball für alle werden.


@caldeiraoneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: edlerverein Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.05.2005 14:22:19 geändert: 25.05.2005 14:22:54

Ich glaube nicht, dass man jeden Kollegen bzw. jede Kollegin (falls man sie so nennen kann) in den Schutz nehmen muss.

Da stimme ich Dir hundertprozentig zu. Man muss sie gar nicht in Schutz nehmen. Aber ich finde, bevor man einen Kampf aufnimmt (und ich kämpfe gern!!) muss man abschätzen, ob man eine Chance hat zu gewinnen bzw. in diesem Fall etwas zu bewegen, und wenn ja, mit welchem Kräfteverlust.
Ich kenne Kollegen, die haben eine dicke Haut die so dick ist wie die chinesische Mauer. Da kann eine Hundertschaft Schüler samt Schulleiter mit Rammböcken gegen anrennen - sie fühlen sich kaum gekratzt. Meist haben es Generationen von Schüler / Eltern / Kollegen bereits vergeblich versucht.
Und da würde ich ganz einfach 1. den nötigen Kraftaufwand, 2. den zu erwartenden Erfolg und 3. die Restlaufzeit des Unterrichtsverhältnisses miteinander in Relation setzen und sagen: es ist schlauer, diesen Kampf nicht zu kämpfen.

Du kennst doch sicher das Gebet, in dem sinngemäß lautet: Herr, gib mir die Kraft, das zu ändern, was ich ändern kann, die Geduld, das hinzunehmen, was ich nicht ändern kann und die Weisheit, zwischen den beiden zu unterscheiden. Das finde ich enorm weise.

Als Übungskampf für's richtige Leben gönne ich den Schülern auch ein "Schlachtfeld", auf dem sie eine Chance haben, gehört werden, möglicherweise Kompromisse aushandeln können etc., kurz, auf dem sich was bewegt. Das scheint mir hier nicht gegeben zu sein.


edlerverein



aufschaukelnneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sth Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.05.2005 17:04:13

Genau das ist es, was mir manchmal meinen Beruf vergällt. "Ich kenne zwar nur deine Seite, gebe dir aber einen guten Rat: Nimm den Kampf auf!"
Prima, so sind schon viele Kriege und Zwiste entstanden.

flox: Als Schülerin hätte ich genauso gedacht wie du (in vielen Bereichen). Im Lauf der Jahre habe ich gelernt, dass es immer mehrere Wege und sogar mehrere wahre Wege gibt. Zum anderen gibt es Dinge, auf die man keinen Anspruch hat. Zum Beispiel darauf, dass andere einem die Last abnehmen und das Leben möglichts leicht machen.

Das meine ich weder überheblich noch ungerecht. Es ist nur niemandem geholfen, wenn zu viele Emotionen im Spiel sind. Versuche, aus dieser Situation für dich zu lernen (auch fürs Leben).

Ich wünsche dir einen klaren Kopf und eine geschickte Hand bei den Entscheidungen auf deinem Lebensweg.


Gruß, sth


Nicht alles gefallen lassenneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: caldeirao Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.05.2005 20:56:58

Liebe sth, ich verstehe dich nicht ganz. Was meinst du mit

Zum anderen gibt es Dinge, auf die man keinen Anspruch hat.

Zu mindestens hat jeder einen Anspruch auf guten Unterricht und falls dieser gute Mensch Beamter ist, hat er sogar auf das Grundgesetz geschworen. Er ist verpflichtet, bestmöglichen Unterricht zu geben.

Dann geht es weiter

Zum Beispiel darauf, dass andere einem die Last abnehmen und das Leben möglichts leicht machen.

Wer soll es hier wem leicht machen?

Ich bin nur der Meinung, dass man sich nicht alles gefallen lassen muss. Und man muss es auch lernen, sich dagegen zu wehren. Insofern kann ich flox nur ermuntern, diesen Weg zu gehen. Das man dabei nicht die Emotionen aufkochen lassen darf und kühlen Kopf bewahren muss, ist klar. Immer ruhig seine Argumente vortragen. Sonst ist man angreifbar und hat verloren.

Bitte bitte liebe sth, sieh das nicht als Angriff, das ist einfach meine Meinung. Hat nichts mit dir zu tun.


worauf man keinen Anspruch hatneuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: sth Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 25.05.2005 21:16:07

Meine Meinung ist, dass Schüler zwar sehr wohl Anspruch auf guten Unterricht haben, aber nicht darauf, dass ihnen alles leicht gemacht wird. Ohne Anstrengung auch von Seiten der Schüler geht es nicht.

Dazu zitiere ich nur ein paar Stellen, die mir eben aufgefallen sind:

"Das ist beim Abschreiben der Vokabeln immer eine verdammt anstrengende Arbeit, wenn man es macht (mehr als 90% der Klasse macht es nicht, da unser Lehrer sie eh nicht kontrolliert)"

Da frage ich mich schon, wo die Verantwortung für den eigenen Lern- und Lebensweg bleibt. Und wenn ich weiss, dass ich besser lerne, wenn ich die Wörter Deutsch dazu schreibe - mache ich das dann nur auf Kommando?

Oder: "-Man muss in der Regel bei einer Words and Grammar-Arbeit fast den Inhalt des ganzen Buches lernen.
-Man wird nicht dazu animiert während des restlichen Jahres etwas grammatikalisches zu tun. "
Ist die Schule sowas wie Club Mediterrane und der Lehrer der Pausenclown?

Also, was ich damit sagen möchte ist, dass (und so ging es mir ja auch) man als erwachsenwerdender Schüler oft dazu neigt, das Erwachsensein mit Kritikberechtigung gleichzusetzen. Dabei passiert es leicht, dass man das Wesentliche übersieht. Nämlich dass man durchaus auch Verantwortung hat für das eigene Leben und Lernen. Und sich auch nicht alles gefallen lassen darf.
Vielleicht ist mein Standpunkt jetzt verständlicher.


-"Nein, ihr könnt das, dass ist alles alter Stoff aus den letzten Jahren."neuen Beitrag schreiben zur Forenübersicht   Seitenanfang
von: cyrano Userprofil anzeigen Nachricht senden erstellt: 07.06.2005 23:27:21

Ein Lehrer, der die Schüler darauf verweist, dass der Grammatikstoff eigentlich längst durchgekaut sei, übersieht regelmäßig, daß der Grammatikstoff wieder und wieder "durchgekaut" werden muß, d. h. es ist differenzierte Wiederholung angesagt, Praxis, Training ohne Ende. Denn davon lebt gültiger Sprachunterricht: Erkennen der Defizite und punktgenaue Rehabilitation, verbunden mit sehr viel Fleißarbeit auf Lehrerseite. Anders wird nichts draus, sorry. Und davon haben die meisten Zeitgenossen mit Garantiebesoldung leider nicht den blassesten Schimmer - und meistens auch nicht die geringste Lust. Sie lassen ihre Schüler allein mit unfertigen Fertigkeiten. Einmal erklärt - immer gewußt. Dafür gibt's dann auf der Oberstufe Interpretationen von HAMLET, mit Klausuren, die von der Farbe "Rot" nur so überlaufen.


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